meine 17jährige Tochter (Teil 2)

Archiv des urbia-Forums Jugendliche.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von bliblablu 17.03.06 - 15:33 Uhr

ich habe ihr jetzt ein handy geschenkt damit wir besseren kontakt haben und damit ich weis wo sie ist.meine ganze familie hat die nummer(oma,opa,meine schwester)
manchmal könnte ich heulen wenn ich nur an mein mädchen denke.wie soll das nur weiter gehen?#heul dazu muß ich noch schreiben das ich lange mit einem sehr gewalttatigen mann zusammengelebt habe ,vielleicht liegt es auch daran.

bitte schreibt mir eure erfahrungen und ratschläge

grüße Ina#danke

Beitrag von kessi1 17.03.06 - 17:35 Uhr

Hallo Ina,

lass dich mal #liebdrueck leider kann ich dir auch nicht helfen, denn mein Sohn (17) ist ein ganz lieber. Aber ich kann dich verstehen und hoffe das es besser wird und ihr eine Lösung findet.

Mit dem Handy die Idee ist doch schon mal ganz gut vielleicht findet sie wieder zu euch. Ansonsten finde ich hast du doch schon alles für sie getan was du konntest. Wenn sie stur ist und nicht will kannst du wohl auch nichts ändern.

Ich als ihre Mutter würde ihr wohl immer Hilfe anbieten und ihr sagen das sie immer zu mir kommen kann. Irgendwann wird sie dich hören.

Alles Gute#klee

LG kessi

Beitrag von 01wba056 25.03.06 - 01:31 Uhr

Du Arme! Ich denke, das was du beschreibst ist der Albtraum aller Eltern! Ich hab einen 14jährigen Sohn der Gott sei dank ein Lieber ist und den ich noch ganz gut beeinflussen kann;-)

Wenn ich mich in Deine Situation versuche hineinzuversetzten würde ich glaub ich das Gespräch suchen und fragen, was sie so stört, daß sie nirgens bleiben mag. Warum sie nicht bei Dir wohnen will. Wenn sie Anschuldigungen gegen Dich macht, denke ich, ist es wichtig ihr nicht zu widersprechen sondern diese Anschuldigungen ernst zu nehmen. Immerhin hat sie es so empfunden und immerhin haben diese Umstände zu der Reaktion bei ihr geführt, also sollte man das nicht einfach verkleinlichen oder mögliche andere Schuldige suchen. Scheinbar hat sie ja sehr viel miterlebt in ihrer Kindheit wenn du in einer gewalttätigen Beziehung warst. Hör ihr zu und sag ihr, daß es dir leid tut und dass du ihr nié was schlechtes wolltest und dass Du sie sehr lieb hast und Angst hast, dass sie komplett abrutscht. Gib Deine Fehler zu und versuch ihr klarzumachen, daß der Weg mit ihren Problemen fertig zu werden nirgens hinführt.

Ich wünsch Dir, daß du ihr Vertrauen wiedergewinnen kannst und ihr das geben kannst was sie braucht: Nämlich ganz viel Mutterliebe und das Gefühl beschützt und behütet zu sein!
lg
Mia