Tresomie test

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von girl1980 18.03.06 - 19:56 Uhr

Hallo ihr lieben,
ich hab mal eine Frage, habt ihr alle den Tresomie Test machen lassen? Ich bin 25. Jahre alt und mein Mann 30 und wir sind kern gesund. In unseren Familien gab es auch noch keinen solchen Fall. Wir rauchen beide nicht und trinken kaum bis keinen Alkohol. Und eigentlich hilft mir ein Warscheinlichkeitstest nicht viel weiter, da ich der Meinung bin, das ich dann immernoch das eine Kind haben kann. Ach ja Fruchtwassertest kommt nicht in Frage.
Findet ihr meine Entscheidung leichtsinnig?

liebe Grüße anja+ #baby 15+3

Beitrag von niedliche1982 18.03.06 - 20:03 Uhr

Hallo anja,

hat das dein Fa. gesagt???
ich weiss gar nicht so recht, warum hier viele soviele untersuchungen machen müssen #gruebel

meine schwangerschaft war bist jetzt eigentlich absolut komplikationslos .. und bei mir wurde nur eine feindiahnostik gemacht, aber auch nur weil das ultraschall gerät meiner fa. nich wirklich den blutverlauf in der plazenta u. nabelschnurr anzeigen konnte.... altes gerät ;-) ...

wenn du u. dein mann gesund seid, dein fa. sagst das dem baby geht es gut u. ist soweit der ssw richtig entwickelt, würde ich persönlich nichts machen lasse!!!

alles liebe #blume

niedliche+moggellinchen #baby 35.ssw

Beitrag von sasi77 18.03.06 - 20:02 Uhr

Hallo!

Nein, ich finde sie okay.
Ich hab bei meinem Kind auch nichts machen lassen und werde nun auch nichts machen lassen.
Ich bin fast 29 und mein Mann 33.
Es kann ja immer was sein. Down-Syndrom wäre für mich kein Grund abzutreiben!
Der FA kann übrigens auch mit der Nackenfalte was sehen.
Da sieht man Auffälligkeiten.
Behinderungen können auch bei der Geburt oder danach entstehen...

Viel #klee
SASi und #cool 15 Monate und #ei 10.ssw

Beitrag von pialogo 18.03.06 - 20:04 Uhr

hallo anja,
nein, find ich in eurem alter ueberhaupt nicht leichtsinnig. dein risiko ist ja eh ziemlich gering, ist ja keine risikoschwangerschaft. und wenn du bei erhoehtem risiko eh' keine fruchtwasseruntersuchung machen laesst, dann lohnt es wirklich nicht. ich bin 35, mein mann 42 und ich habe den triple test (denke, den meinst du) gemacht, weil bei meinem alter das risiko auf jeden fall erhoeht ist bzgl. trisomie.
gluecklicherweise hatte ich ein gutes ergebnis mit geringem risiko also habe ich mir die fruchtwasseruntersuchung gespart.
aaber viel glueck noch und alles gute,
pia und #baby (1 jahr) und #schwanger (19.woche)

Beitrag von schimmelcent 18.03.06 - 20:03 Uhr

Hallo,

nee, warum, bist doch noch Jung und wie du schon sagst "Warscheinlichkeitsrechnung". Ein negatives Ergebnis macht dich nur Verrückt.

Grüsse Brigitte 20. SSW

Beitrag von martina0101 18.03.06 - 20:35 Uhr

Hallo Anja,

ich habe die Nackenfalte messen lassen und diese war erhöht (4,4mm) daraufhin wurde eine Plazentapunktion gemacht und es kam raus: Trisomie 18!!! Schwerst behindert, nicht überlebensfähig,....
Wir sind 26 und 27 Jahre, trinken und rauchen beide nicht. Risiko liegt bei 1:3000!!! Aber es hat uns getroffen!!!
Diese Trisomieform ist nicht vererblich, einfach ein Fehler bei der Verschmelzung.

Unser Baby ist in der 14 SSW von selbst gegangen. Das war vor 3 Wochen! Ich weiß nicht, ob wegen der Punktion oder weil es wahrscheinlich sowie gestorben wäre (lt. Aussage der Ärzte).

Ich will dir keine Angst machen, aber wenn die Nackenfalte messen lasst, musst du dir auch im klaren sein, was du machst, wenn du ein Ergebnis erfährst, das du nicht hören willst....

LG und alles Gute
Martina

Beitrag von s_a_m 18.03.06 - 21:06 Uhr

Hallo Martina!

Ich war froh, dass sich euer Kleinchen von allein auf den Weg gemacht hat und euch weitere schwere Entscheidungen erspart blieben.

Kennst du dieses Buch? Ich habe es vor ein paar Tagen zuende gelesen und es hat mich sehr bewegt. Ich hoffe sehr, dass solche Erfahrungsberichte auch manchen "Gott in weiß" für einen wichtigen (wenn nicht sogar DEN wichtigsten!) Blickwinkel seiner Arbeit mit werdenden Eltern und Eltern sensibilisieren.

Liebe Grüße und von Herzen alles Gute für Dich!!
Sabine


Für viele Eltern ist trotz einer niederschmetternden Diagnose ihr ungeborenes Kind nach wie vor viel mehr als eine "fetale Trisomie" und eine entsprechende Diagnose ist nicht für alle ein Grund für einen Schwangerschaftsabbruch. Und nach der Geburt dürfte sich kein Arzt und auch sonst niemand anmaßen, Kinder als Spielball in einer kalten Kosten-Nutzen-Rechnung zu sehen, selbst wenn das Lehrbuch von "hoffnungslosen Fällen" spricht. Der Erfahrungsbericht von Dalila Simon zeigt jedoch ebenso eindrucksvoll wie erschütternd, was allein eine unpersönliche Diagnose in der Einstellung mancher MedizinerInnen zu ihrer Arbeit, zu ihren Patienten und deren Angehörigen bewirken kann:

In der Schwangerschaft bekommen Dalila Simon und ihr Mann für ihren Sohn David die Diagnose "Freie Trisomie 18". Edwards-Syndrom! Sie entscheiden sich gegen einen Abbruch der Schwangerschaft und müssen ihren Standpunkt fortan hart verteidigen. Denn David gilt nach Lehrbuchmeinung als ohnehin hoffnungsloser Fall, der sowie schnell sterben wird, sollten Schwangerschaft und Geburt überlebt werden. David kommt per Kaiserschnitt zur Welt und lebt. Er hat einen schweren Herzfehler, Ärzte weigern sich aufgrund der Trisomie 18, ihn zu operieren, immer wieder müssen die Eltern ihren Sohn verteidigen und um sein Recht auf medizinisch notwendige Maßnahmen kämpfen. Sie erleben ungeheuerliche Situationen, regelmäßig wird das Leben ihres Kindes gegen die Kosten seiner Behandlung abgewogen. David ist von seiner Familie angenommen und akzeptiert, kommt nach Hause, entwickelt sich und nimmt am Familienleben teil. Nach wie vor steht der Wert seines Lebens bei den Ärzten zur Debatte, immer wieder kommt es zu abwertenden Kommentaren und dazu, dass Davids Leben von Medizinern bewusst aufs Spiel gesetzt wird, anstatt es zu erhalten. David stirbt kurz vor seinem ersten Geburtstag daheim bei seinen Eltern...

Dalila Simon: Dann werde ich dich tragen
Infos und Bestellung unter: http://www.liebig.ch/simon.html

Beitrag von s_a_m 18.03.06 - 20:52 Uhr

Nein, das finde ich nicht leichtsinning. Sowas wie einen Trisomie-Test gibt es nicht, außer der invasiven Diagnostik durch z.B. Amniozentese. Alles andere bringt keine Diagnose und auch keinen Diagnoseausschluss:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=2&id=376611

Außerdem gibt es nicht "die" Trisomie:

Trisomie 21
http://de.wikipedia.org/wiki/Down-Syndrom

Trisomie 13
http://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4tau-Syndrom

Trisomie 18
http://de.wikipedia.org/wiki/Edwards-Syndrom

Trisomie 8
http://de.wikipedia.org/wiki/Trisomie_8

Trisomie 9
http://de.wikipedia.org/wiki/Trisomie_9

Trisomie X
http://de.wikipedia.org/wiki/Triplo-X-Syndrom

Triploidie
http://de.wikipedia.org/wiki/Triploidie


Liebe Grüße
Sabine

Beitrag von chez11 19.03.06 - 14:49 Uhr

Hallo

Habe den test nicht machen lassen, meine schwester hat ihn machen lasssen und die wahrscheinlichkeit war hoch, das kind sollte schwerstbehindert sein, die FA riet zur Abtreibung, beim 3D ultraschall sah es angeblich noch viel schlimmer aus, sie hat sich für das kind entsieden und im september 2005 eine kerngesunde kleine Maus zur welt gebracht.
ich denke das muss jeder selbst einschätzen ob ihm die wahrscheinlichkeit hilft oder nicht.
Ich fühl mich gut und hab nur den 3D Ultraschall machen lassen, die Bluttests nicht.

LG chez und Hailey 20 SSW