Abstilleberatung mit Beikostinfos bei Hebamme - Ausnahme: Flaschenkinder - auch an HEBIGABI

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von iberostar75 18.03.06 - 22:18 Uhr

Hallo,

als meine Tochter geboren wurde bzw. ein paar Tage später (da wir beide schwerkrank waren) habe ich versucht im Krankenhaus zu stillen und auch zu Hause weiterversucht. Es hat aber nicht mehr so richtig geklappt. - siehe auch VK

Also entschieden wir uns fürs frühe Abstillen.
Dann wurde meine Tochter ein Flaschenkind.

Jetzt sind wir gerade dabei, auf Beikost umzustellen.
Alle Still-Mamis bekommen jetzt eine Abstillberatung incl. Beikostberatung - ohne weitere Kosten.
Bei Flaschenkindern gibt es eine Beratung wegen der Nahrungsumstellung nicht.
Ausnahme: Man bezahlt extra dafür.

Wie ist das so üblich?
Nur weil ich nicht Stillen konnte und vorzeitig abstillen musste, bekomme ich jetzt diese Beratung nicht bzw. gegen Geld?
Ich hätte doch so gerne gestillt - ging halt gesundheitlich nicht.

Wer kennt sich damit aus?
Und wer kann mir Tipps zur Beikost / Ernährungsumstellung geben?

Vielen Dank.

Iberostar + #baby 6 M.

Beitrag von happyredsun 18.03.06 - 22:30 Uhr

Hallo Ibero,

unser Sohnemann ist auch ein Flaschenkind, ich habe aber noch nicht gehört, das es eine Abstillberatung incl. Beikostberatung gibt #kratz#kratz

Wir haben vor ca. 3 Wochen mit der Beikost angefangen, Linus wird am Montag 6 Monate. Angefangen haben wir mittags mit Gemüsegläschen (Frühkarotte, Kürbis), du musst halt einfach probieren, was deine Tochter mag und veträgt. Linus hat z.B. von den Karotten Verstopfungen bekommen, deshalb haben wir auf Kürbis gewechslt. Mittags bekommt er jetzt noch zusätzlich ein paar Löffel Obst.

In einer Woche fangen wir mittags mit Fleisch an, das sollte man ab dem 6. Monat machen, weil dann der Eisenvorrat bei den Kleinen zu Ende geht. Danach bekommt er dann abends einen Brei.

So ersetzt man dann halt langsam die Flaschenmahlzeit. Du fängst immer mit ein paar Löffeln an und steigerst das dann zu einer kompletten Mahlzeit, wenn du Gläschen nimmst, ist eine Mahlzeit mit einem 190g Gläschen ersetzt.

Kannst auch mal googeln, da findet man auch oft sehr hilfreiche Tipps.

Hoffe ich konnte ein wenig helfen...

LG

Happy

Beitrag von zwillinge2005 18.03.06 - 22:29 Uhr

Hallo Iberostar,

ich bin eine "Stillmami" habe aber von dieser kostenlosen "Abstillberatung und Ernährungsumstellungsberatung" noch nie etwas gehört.

Wer macht das und wer bezahlt das?????

Unsere Krankenkasse (Techniker Krankenkasse) bietet im Rahmen der Präventionskurse einen Kurs"Von der Milch zum Brei" an. Da geht es um Einführung von Beikost, egal ob von Mumi oder Flaschenkindern.

Der Kurs wird zu 80% von der KK bezuschusst.

Aber eine "Abstillberatung"??????

LG, Andrea

Beitrag von hermiene 18.03.06 - 22:40 Uhr

Hi!
Ich denke die Beratung bekommt man nur gezahlt damit es nicht zu Problemen bei der Mutter kommt. Eine üble Mastitis kostet die Kasse, das kann ja ner Flaschenmama nicht passieren.

Das Heft dieser Initative hat mir mein Kinderarzt gegeben. Da steht alles wichtige drin und ist auf dem aktuellsten Stand

http://www.landwirtschaft-bw.info/servlet/PB/menu/1035332/index.html

Grundsätzlich ist es besser nicht zuviel zu lesen, denn vieles widerspricht sich leider.

Was Deinem Kind schmeckt steht eh auf nem anderen Blatt. Da brauchst Du Geduld, dann klappts.

Henrik schmeckt z.B. kein Kürbis und Kartoffel, das essen sonst sehr viele (z.B. seine Freundin den von mir gekochten Vorrat).

Jede Woche eine neue Zutat damit Du unverträglichkeiten erkennst. Im Schnitt jeden Monat eine neue Mahlzeit ersetzen.

Hirse ohne Milch aber mit Vitamin C reichem Obst zur EIsenausbeute.

2 Milchbreie am Tag.

Wenn Du Hirse-Obst gibst brauchst Du im ersten Jahr kein Fleisch.

Gluten, Vollmilch und Ei bei allergiegefährdetem Kind im ertsen Jahr nicht geben. Tomate und Erdbeere die ersten 2 Jahre nicht.

Keine Möhre bei Hautkindern oder wenn mit Vorsicht.

Heimisches Obst und Gemüse der Saison!!!!!

Mehr fällt mir grad nicht ein, wird bestimmt noch von anderen ergänzt.

Aber die wenigsten Hebammen können Dir bei der Beikost wirklich helfen, die sind in erster Linie fürs abstillen da.

Viel Spaß beim Start #mampf

Hab vorhin rote Beete gekocht, bin gespannt wies schmecken wird.

Gute Nacht,
Hermiene

Beitrag von zonenbiene1979 19.03.06 - 09:19 Uhr

Hallo,

habe gerade deine Antwort gelesen.
Mein Sohn verträgt Möhren gar nicht, er bekommt davon mega den roten Ausschlag am ganzen Körper.

Gebe ihm deshalb bisher nur Kartoffel.
Eine Frage, wie führst du denn das Vitamin C zu, auf welches Produkt greifst denn da zurück.

Ich füttere erst seid ca. 2 Wochen Brei und manchmal gibt es Tage da akzeptiert er ihn gar nicht. Gestern hat er sich verweigert, obwohl er bisher schön gegessen hat.

Gibst du das GEmüse pur oder machst da noch was dran.

LG Silvaine + Aaron 6 1/2 Monate alt

Beitrag von hermiene 19.03.06 - 12:27 Uhr

Hi!
Das ist ne gute Frage, die stell ich mir auch schon die ganze Zeit ;-)
Da ja gefährdete Kinder keinen Apfel bekommen sollen bleibt nur Traubensaft oder Birnensaft (die anderen sind zu säurehaltig).
Zur Zeit schafft Henrik noch keine komplette Mahlzeit (außer einmal), deswegen hab ich bis jetzt nur Öl zu gesetzt.
Mittags gibts seit heute rHirse +rote Beete + Pastinake, da ist erstmal genug Vit C drin für die 100g. Wenn er das verträgt will ich mal Traubensaft in den Mittags- und Nachmittagsbrei machen. Muß mir aber mal den Vit C Gehalt genauer anschauen.
Hatte eigentlich mit Kürbis angefangen, den fand Henrik widerlich. Danach mit Hirse (angerührt mit Wasser) weitergemacht und das liebt er. Hab dann Hirse mit Pastinake versucht - super. Wollte dann Kartoffel+Pastinake geben - fand er eklig. Also gibts mittags weiter Hirse und Pastinake, seit heute mit roter Beete dazu (sieht genial aus) und nachmittags Hirse mit Birne.
Am Samstag hab ich Milchreis gekauft, soll wohl ideal als Reisbeilage sein. Der wir dann in 2 Wochen ausprobiert.
Henrik hatte Kartoffel und Kürbis immer einige Tage gegessen, aber jeden Tag etwas weniger, bis er irgendwann den Mund garnicht aufgemacht hab. Daraus hab ich geschlossen dass es ihm nicht schmeckt, sieht man ja auch eindeutig an der Freude die er mit der Hirse hat.
Bei der roten Beete war ich mir nicht sicher weil er ziemlich krank ist, aber der Schnabel ging fleißig auf obwohls 1 Stunde vorher MuMi gab und er hat 60g gegessen.
Vielleicht versuchst Du es mal mit was anderem.
Wenn DU nicht selber kochen willst, im Reformhaus hab ich gestern einige Mono-Gemüsegläschen gesehen.
LG,
Hermiene

Beitrag von zonenbiene1979 20.03.06 - 10:09 Uhr

Hi,

danke für die Antwort. Doch ich koche schon selber außer die Fruchgläschen, die Kaufe ich. Holst du das Gemüse im Bio-Laden? Ich weiß nicht ob ich das machen soll, man sagt zwar Bio wäre toll, aber sind da die Nitratwerte nicht viel höher (weil es nicht behandelt wird) als in den normalem Gemüse.

Man das ist ne Wissenschaft für sich, weiß bald nicht mehr was richtig und was falsch ist.

Noch eine Frage, was für ein Wasser nimmst Du zum Brei kochen?

LG Silvaine

Beitrag von hermiene 20.03.06 - 10:52 Uhr

Hi!

Ja, ich kaufe Bio. Wobei ich für uns auch schon vorher das Bio gekauft hab, was ich bekommen habe. Die Supermärkte sind ja recht gut ausgestattet.

Wegen dem Nitrat hab ich mir da weinger Gedanken gemacht, eher wegen dem höheren Nährstoffgehalt weils ja nicht künstlich hoch gezüchtet wurde in niederländichen Gemüseaufzuchtlagern ;-)

Das Wasser hab ich anfangs abgekocht. Aber da Henrik alles in den Mund nimmt mach ich das nichtmehr. Wir haben gutes Kranewasser, da kauf ich nicht extra. Im Urlaub hat er stilles Wasser getrunken und das war ne riesen Schweinerei. Kranewasser geht super.

Obst kauf ich auch ausm Glas, lustig, dass Du das auch machst.

EIgentlich sollen gefährdete Kinder auch keine Banane bekommen. Aber wir haben uns überlegt ihm trotzdem ihm welche zu geben. Trauben gibts ja jetzt noch nicht und grad Bananen vertrag ich ausnahmsweise, dann kann er mal beißen und wir haben immer welche frisch da.

Man darf nicht zuviel lesen, das verwirrt nur nochmehr.

Bin mal gespannt ob Henrik nachher ißt. Er hustet noch ziemlich.

LG,
Hermiene

Beitrag von iberostar75 18.03.06 - 22:42 Uhr

Das bietet irgendwie meine Hebamme, die ich auch zur Nachsorge habe an - aber nur für die Stillmamis.
Die Nachsorge hat die Krankenkasse wie bei einem Arztbesuche übernommen.

Ich versuche jetzt auch einfach umzustellen, wie es in den HIPP und ALETE Heftchen steht.

DANKE

Beitrag von zwillinge2005 19.03.06 - 10:30 Uhr

Hallo iberostar,

schau mal auf diese beiden Seiten und frag auch mal bei Deiner Krankenkasse nach.

Verweis auf Techniker Krankenkasse. Kurs "Von der Milch zum Brei" bei einer Ernährungsberaterin.

www.babyernährung.de

www.fke-do.de

Auf die Broschüren der Babynahrungshersteller würde ich mich lieber nicht verlassen, da die v.a. Ihre Gläschen und Breie verkaufen wollen. Nicht immer zu Besten für unsere Kinder.

LG, Andrea

Beitrag von awk1329 19.03.06 - 10:38 Uhr

Hallo,

meine Hebamme hat gesagt, ich soll mich bei ihr melden wenn ich mit Beikost anfangen möchte.
Allerdings stille ich.

Aber das es das nur für Stillmütter gibt #kratz wusste ich gar nicht und finde ich auch nicht gut. :-(

Was sagt denn deine Nachsorgehebamme?

Viele Grüße und Erfolg #mampf
awk