Wie angemessen auf Trotz reagieren? - Vorschläge?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von madjulie 19.03.06 - 20:50 Uhr

Nabend!

Es ist soweit, Babyviech möchte auch einen eigenen Willen haben. Den äußert sie auch extrem lautstark. Ein neues Trommelfell habe ich auch schon bei ebay ersteigert. #augen ;-)

Haare waschen - doof *wäh*
Wickeln - doof *wäh*
Trinkbecher kommt zu langsam - doof *wäh*
Heia machen - doof *wäh*

Diese Liste könnte ich noch ewig weiterauflisten.
Die Nachbarn fragen mich schon, warum das "ewig strahlende zufriedene Kind" ständig zu hören ist. Ich glaube, die denken, das liegt an meinem Freund. *g*
Daran aber definitiv nicht.

Also ich mein, wenn sie extrem abgeht, geht sie ins Bett. Dann kann sie da weiterrandalieren. Aber ne Dauerlösung isses ja nicht. Nur um das Verletzungsrisiko zu minimieren. Sie schmeißt sich richtig zurück dann und strampelt wie blöd oder trampelt mit den Füßen auf.

Oder halt den Teller kurz wegnehmen, wenn sie beim Essen wieder motzt, wenn die Happen nicht schnell genug kommen?!

Hilft da - wie ich hier gelesen habe - echt am besten pure Ignoranz weiter? Bei nem Düsenjet weiß ich, wann der nicht mehr zu hören ist - aber dieses Kind schreit auf ner Frequenz, die kaum erträglich ist. #kratz #freu

Irgendwelche Vorschläge? Ich denke, die anderen Mamas, die hier heute schon gepostet haben, freuen sich auch.

Danke - eure Julie, die nicht mehr als 120dB verträgt. *g*

Beitrag von tekelek 19.03.06 - 20:58 Uhr

Hallo Julie !
Kreischen ignoriere ich einfach, ansonsten hat mir das Buch "Das kompetente Kind" von Jesper Juul sehr geholfen.
Alleine lasse ich sie nie Kreischen oder Heulen, meist nehme ich sie einfach fest in meine Arme und warte, bis der Sturm vorbei ist (allmählich höre ich das Heulen kaum mehr ....).
Lies am besten mal das Buch, ansonsten versuch bei Kreischen einfach auf Durchzug zu schalten und so zu tun, als ob nichts wäre :-)
Liebe Grüße,

Deine Leidensgenossin Katrin mit "Kreischi" Emilia-Sofie (*05.01.05) und #ei (ET 02.09.06)

Beitrag von schokobine 19.03.06 - 21:42 Uhr

Hallo Julie,

auch wenn´s schwerfällt..... ruhig bleiben und - ohne selbst laut zu werden - deinen Willen durchsetzen.

Nach 3 Kindern kann ich sagen, dass es so am besten funktioniert. Meine Jüngste ist ja schon etwas älter als deine - nämlich 2,5 Jahre und mitten in der Trotzphase, die sie viel intensiver auslebt, als die anderen beiden es getan haben.... Wenn sie wütend oder trotzig wird (mehrmals täglich im Moment ;-)), erkläre ich ihr mit einem einfach formulierten, kurzen Satz, warum das so nicht geht und nehme ihr z.B. etwas, das sie gerade werfen will, weg. Manchmal gebe ich ihr auch eine 2. Chance, wenn ich der Meinung bin, dass sie es nachvollziehen kann. Große Erklärungen bringen ja in diesem Alter noch nichts - und bei deiner Kleinen schon gar nicht....

Manchmal mußt du wirklich Nerven wie Drahtseile haben, um dabei ruhig zu bleiben - aber es ist, denke ich, wirklich das beste, da die Kleinen sich selbst viel schneller wieder beruhigen, wenn sie merken, Mami ist auch ganz ruhig.... :-)

LG Sabine