Geburtshaus Frankfurt - Erfahrungen?

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von becca04 20.03.06 - 10:23 Uhr

Hallo liebe Mütter,

mache mir momentan meine Gedanken über den Ort, an dem mein zweites Kind geboren werden könnte, und denke da auch an das Frankfurter Geburtshaus.

Meine Fragen an Euch:

Wie waren Eure Erfahrungen bezüglich Vorsorge und Betreuung unter Geburt?

Wie sorgfältig wurdet ihr betreut auch gerade nach Überschreiten des ETs - also regelmäßige CTGs, Wehenbelastungstest am 10. Tag nach ET etc. ? Zusammenarbeit mit Ärzten während der Schwangerschaft (z.B. Überweisung zur Abklärung irgendwelcher Fragen oder Symptome)?

Wie verlief die Betreuung unter der Geburt und hier vor allem das zügige Erkennen von Geburtsrisiken und die eventuelle, (wie) schnell erfolgende Verlegung in ein Krankenhaus ?

Auftretenshäufigkeit von nachgeburtlichen Komplikationen wie z.B. Infektionen, Blutungen oder Plazentaanomalien und daraus resultierende Verlegung ins KH?

Wie gut seid ihr mit den Hebis zurecht gekommen - ich meine, eine Beleghebamme im klassischen Sinne ist im Geburtshaus ja nicht möglich - ?

Ich hoffe, ihr könnt mich etwas informieren - das Geburtshaus und Teile des Teams kenne ich bereits vom Infoabend!

Vielen Dank und viel Spaß mit den Kiddies,
liebe Grüße,
Sabi.

Beitrag von nicolesky 21.03.06 - 09:38 Uhr

Hallo Sabi,

ich habe mir das Geburtshaus in F auch einmal angesehen und fand es soweit ganz nett. Die Hebammen waren mir zu Teil etwas zu abgedreht, aber irgendwie sind die ja alle ein wenig komisch!

Ich hab mich dann für eine Hausgeburt entschieden, weil ich nicht so weit fahren wollte, wenn es losgeht und dann hat mich noch gestört, dass man ich glaube 2 Stunden nach der Geburt das Gelände verlassen muss, dazu wäre ich gar nicht in der Lage gewesen! Bei ner Hausgeburt bringt die Hebamme die selbe Ausstattung mit, die auch im Geburtshaus steht (Reanimationstation, Medikamente, CTG und den ganzen Kram. Insg. waren es 20 Koffer).

Mein persönliches Ranking sieht so aus:

1. Hausgeburt (1:1 Betreuung, eigene 4 Wände, weniger Angst)

2. Geburtshaus (weniger Dreck als bei Hausgeburt, auch ganz nett, aber sehr "öko")

3. Klinik (nur bei SS- Komplikationen!)


Tschüss, Nicole

Beitrag von becca04 21.03.06 - 19:53 Uhr

Hallo Nicole,

ich schwanke momentan auch zwischen Geburtshaus- und Hausgeburt, obwohl die Entfernung zum Geburtshaus kein Problem für mich wäre - ich komme aus Ffm.

Allerdings kenne ich schon einige aus meinem letzten GVK (war im Geburtshaus), die nicht die Erfahrungen mit dem Geburtshaus unter der Geburt gemacht haben, die sie erwartet haben, und da bin ich nun auch zögerlich geworden...

Das Problem ist, dass ich nicht einschätzen kann, wie ich auf die geringfügig "risikoreichere" Geburtssituation außerhalb des KH reagieren werde - denn im Falle des Falles muss ich ja auf jeden Fall erst verlegt werden. Ich muss mich also quasi blind auf die Hebamme verlassen können, dass sie etwaige Anzeichen erkennt und kein Risiko eingeht. Meine erste Geburt war im KH (ohne Schmerzmittel etc.), von daher weiß ich, dass ich grundsätzlich psychisch und physisch in der Lage bin, mich auf eine Hausgeburtssituation einzulassen.

Wie bist Du denn mit der Unsicherheit - vorausgesetzt, Du hast Dich überhaupt etwas unsicher gefühlt - umgegangen? Und wie lief unter der Geburt die Betreuung durch Deine Hebamme ab? Wie alt war sie und wielange machte sie schon Hausgeburten? Kannst Du (ist wohl eher unwahrscheinlich) mir eine Hausgeburtshebamme empfehlen in Frankfurt - hier gibt es nämlich (logisch!) nur eine Handvoll?

Danke und noch einen schönen und entspannten Abend,
Sabine.