Habe mich verunsichern lassen! Essen bei Martin 13 Monate! Weiß nicht mehr weiter!

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von yasmin27 20.03.06 - 10:25 Uhr

Hallo,

also mein Stöpsel trinkt morgens so zwischen 5.00 Uhr und 7.30 Uhr seine Pulle 2er. Je nach dem wann er getrunken hat schläft er noch etwas aber meisten steht er zwischen 7.00 und 7.30 auf. oder auch früher.

Zwischen 8.00 und 9.00 frühstücken wir, er ist ca. 2 Scheiben getostetes Toast mit selbstgemachter Sanddorn Marmelade ( nicht sehr süß erher sauer)
Käse, Bärchenstreich, teewurst verweigert er.

Zwischen 12.00 und 12.30 ist er z. Zt. leider nur ein halbes Menügläschen 4-monatsbrei und ein halbes Obstgläschen. Er ist nix mit Stücken keine Chance und auch nur vier Sorten. Wenn ich ihm was anderes andrehe dann ist nach einem Löffel Schluß!! #augen

Nachmittags gegen 16.00 Uhr gibst Obst- Getreidebrei wieder ohne Stücken. und danach 2-3 Babykekse mittlerweile nimmt er auch andere Kekse früher hat er nur abgebissen und ausgespuckt und wieder abgebissen ---> ausgespuckt mit seinen babykeksen hat er das nie gemacht!

Um ca.20.00 gibt es Milchbrei mit VOllwertflocken und zusätzlich noch 2 er Milchpulver rein (sonst hats zu wenig Kallorien) und dazu Obst.

So das war mal der Überblick.

Nun war meine Schwägerin ( kindergärtnerin und 4 fache Mutter und einfache Oma) am Samstag auf den kleien Aufpassen. Wir sind das erstemal ausgegangen ( hochzeitstag) Es hat alles prima geklappt.

Am nächsten morgen haben wir uns unterhalten und siie meinte sie findet es schlimm das Martin noch immer Säuglingsmilch und abends Milchbrei ist.

Ich hab also gestern mal wieder Abends Brot probiert null Chance, vieleicht hätt er Toast mit Sandorn gegessen aber dann doch lieber Milchbrei da ist wenigstens alles drin. ODER BIN ICH SO AUF DEM HOLZWEG?!!?!?!

Ich mein das mit dem Toast kahm halt von heut auf Morgen auch erst im Januar vorher hat er immer nur nen Keks oder Reißwaffel gekriegt. Mittlerweile ist er Banane da bin ich auch schon heil froh!!!

Immer wenn wir einen Schritt weiter gehen wollten ist ne Krankheit dazwischen gekommen.

Im Oktober ----> Rothavirus----->KKH mit Tropf etc.

Im Februar------>Rothavirus während der Zugfahrt nach München mußte in Bamberg aussteigen wegen Fieberkrampf mit Blaulicht in KKH----> Tropf etc. und ich allein mit ihm ( mein Mann in Berlin, mein Bruder in München, ich mit Martin in Bamberg und um uns herum Schneechaos-----> also ne 72 Stunden Schicht geschoben an Schlafen wa nicht zu denken er hat immer in den Zugang gebissen!! #augen

Jetz Anfang März Pseudokrupp- Anfall mit anschließender Bronchitis jetz ist er grad seit ner Woche wieder fit.

Bei all diesen Zwischenfällen hatte er immer wieder abgenommen ok. er wirkt dadurch nicht zerbrechlich aber trotzdem da bin ich doch froh das er Milch trink und Ost ißt!

Ich mein jedes Kind ist anders er wird schon irgenwann richtig essen?!!!?! ODER?? Krabbeln und hinstellen waren auch erst spät dran und sitzen erst!!

Dafür ist er in Feinmotorik und Logik so weit vorraus!!*ganz stolz bin* Er hilf auch schon ewig beim Anziehen Zähne putzen und Mütze und Schuhe anziehn sind keine Probleme! Und er kemmt sich selbst!!!!! #freu #huepf

Aber ich schweife ab bin nur manchmal so stolz und doch lass ich mich immerwieder verunsichern. Er trinkt auch nur sehr wenig und nur aus Saugerflaschen!!

Was meint Ihr??!? Gebt mir mal Tipss und Meinungen!!!

yasmin und gerademal wieder Giftzwerglein Martin deswegen übelest bitte rechtschreibfehler er will immer an die Tastatur ich hab ganz schön mühe!

Beitrag von visilo 20.03.06 - 10:35 Uhr

Laß dich nicht verunsichern, du weist selber am besten was dein Kleiner braucht. Unser Lukas hat in diesem Alter zwar keine Babyprodukte mehr bekommen ( auf Empfehlung des Arztes) aber das soll jeder selber entscheiden, du hast recht wenn ich ihm am Abend Brei gebe ißt er viel mehr als wenn es Brot gibt, den Brei gibt es aber nur im Notfall wenn wir spät dran sind oder er schon sehr müde ist. Zur Milch kann ich nichts sagen Lukas hat nie Säuglingsmilch bekommen, ich habe 13 Monate gestillt und danach mit normaler Milch weitergemacht. Mach so weiter wie du es bis jetzt gemacht hast, versuch aber immer mal wieder ihm Brot am Abend anzubieten ( Lukas hat mit ca 10 Monaten angefangen am Abend Brot zu essen da er auch das wollte was wir gegessen haben), irgendwann möchte er es sicher versuchen, es hat aber keinen Sinn das Kind dazu zu zwingen, wenn er lieber Brei ißt, bitte warum nicht. Laß dich nicht von sogenannten "Fachfrauen" verunsichern, egal wieviele Kinder und Enkel sie hat. Meine Mutter ist übrigends Säuglingsschwester und wir sind am Anfang recht häufig aneinander geraten da sie nicht verstehen konnte warum ich ihre Tips nicht alle 1:1 umsetzte. Verlass Dich auf Dein Gefühl dann machst Du nichts falsch.

LG
visilo+Lukas ( 16.11.04)

Beitrag von yasmin27 20.03.06 - 11:06 Uhr

Hallo,

danke für deine Antwort!

ACH ja STILLEN dem truauer ich immer noch hinterher. Mann das war das einzige was an schwanger werden Kind kriegen und Kind haben klappte und nach 4 Wochen mußte ich wegen eines akuten Schubes meiner Colitis Ulcerosa ins KKH durfte drei Tage nichts essen!!! Weil die nicht wußten was ich hatte. Und zack weg war die Milch bzw. salzig wegen des Elekrtolyte-tropfs. Danach mußte ich Diät machen alles was Milchbildend war durfte ich wegen dem Darm nicht esse. #schmoll

Ich hab noch zwei Wochen lang alle 2 Stunden abgepumpt alle 4 Stunde angelegt und Fläschen gemacht weil ich in 4 Stunden nur auf 60ml insgesamt von beiden brüsten kahm. Das ganze auch nachts! Dazu die Durchfälle so 15 mal am Tag jeden Tag Eiseninfusion und unendlich viele Tabletten + Cortison, da hab ich aufgegeben! Vieleicht zu früh!! #heul

Naja und bei Kuhmilch hab ich angst ich vertrag die auch nicht mehr! Nehme nur Lactose freie!!

Beitrag von visilo 20.03.06 - 12:52 Uhr

Ich fand auch das Stillen am Besten, Schwangerschaft war nicht so toll und Lukas was ein Schreibaby, Im Krankenhaus wurde mir gesagt ich hätte keine Milch und kann nicht stillen, hab ich einfach nicht beachtet und Lukas immer wieder angelegt und es hat geklappt, ich habe das so genossen, vor allem in den letzten Monaten. Wir haben ihn früh in unser Bett gehohlt und vor dem Frühstück noch gestillt. Auf den Tag genau als er 13 Monate alt wurde schob er früh verächtlich die Brust beiseite und wollte nicht mehr#heul#schmoll. Schade naja dann habe ich mit Kuhmilch weitergemacht, Lukas verträgt die mit 3,5 % Fett auch nicht, da bekommt er Durchfall also bekommt er jetzt 1,5 % ige. Hab es auch schon mit Sojamilch versucht aber da hat er auch Durchfall bekommen.

LG
visilo+Lukas ( der heute endlich wieder auf den Spielplatz durfte und nun fix und fertig ist und hoffentlich lange schläft;-) )

Beitrag von didda79 20.03.06 - 10:32 Uhr

Hi,

ich finde das was dein Sohn isst ganz normal für sein Alter.
Du schreibst nicht, wieviele Zähne er schon hat, das spielt natürlich auch eine Rolle.
Mit 12 Monaten könnte man theoretisch auf Kuhmilch umstellen, aber da dein Kleiner eher weniger isst, würde ich es nicht tun. Er bekommt durch die Milch noch viele Nährstoffe.
Essen lässt sich sicher nicht erzwingen, dass hab ich durch meine Kleine gelernt, die isst auch sehr wenig, dafür fast alles.
Lass dich nicht verunsichern von anderen Leuten, du kennst dein Kind am besten!
Biete ihm immer wieder etwas an, was ihr esst. So lernt er am ehesten, aber nicht zwingen.
Liebe Grüsse Birgit

Beitrag von yasmin27 20.03.06 - 10:43 Uhr

Hallo,

danke für deine Antwort! Martin hatte mit 3 1/2 Monaten schon 2 Zähne. Jetzt hat er 8 "Weiße Beißer"
Seit ca. 2 Monaten drengeln 4 Backenzähne abund zu sin weiße Spitzen zu sehen jedoch wuchert das Zahnfleisch immer wieder drüber und er blutet auch manchmal ein wenig, er hat mit den Zähnen immer übel zu tun!!! Da würd mir essen auch kein Spaß machen.

Ich hab gerade selber ne wunde Gusche zu viel krosses Baguett gegessen und jetzt ess ich auch nur brei weil kauen weh tut!!! #heul

Beitrag von stehvieh 20.03.06 - 11:04 Uhr

Hallo!

Wüsste nicht, was an der Ernährung deines Sohnes wirklich falsch wäre. Klar wäre es für dich beruhigender, er würde mehr essen, aber es ist schon in Ordnung so.

Unsere Tochter hat mit ca. 17 Monaten mit ihrer Folgemilch-Flasche morgens Schluss gemacht. Muss dazu sagen, 11 Monate lang bestand ihr Frühstück aus Stillen, und Kuhmilch hat sie da noch nicht vertragen (Durchfall bekommen), also gingen wir zu 2er-Milch über. Immer, wenn mal eine Packung Milchpulver alle war, haben wir mal eine Tasse Kuhmilch probiert - und erst mit 17 Monaten bekam sie keinen Durchfall mehr und wir konnten aufhören, Pulvermilch zu kaufen. #:-) Das ist absolut kein Problem. Die Hauptsache ist, dass Folgemilch nicht mehr die Hauptnahrung ist.

Das Frühstück und das Essen am Nachmittag klingen total in Ordnung.

Mittags dürfte es sicher mehr sein, aber er isst, und jedes Kind hat sein eigenes Maß, wieviel genug ist. Die Eltern bestimmen, was auf den Tisch kommt, die Kinder bestimmen, ob und wieviel sie davon essen. Das funktioniert ja bei euch. Was soll's, wenn er noch keine Stückchen mag. Ich war die Gläschen auch irgendwann leid, aber am Tisch mitessen mochte Caroline auch erst mit 14 oder 15 Monaten lieber als Gläschen. Erst seit dieser Zeit schmeckt ihr mein selbstgekochtes Essen (aber Stücke waren nicht das Problem). Würde mich auch interessieren, wieviele Zähne er schon hat?

Und der Abendbrei - das ist doch Geschmackssache. Abends haben viele Kinder keinen so tollen Appetit, da ist man als Eltern doch immer froh, wenn man etwas gefunden hat, was immer gut gegessen wird. Wenn du es mit dem Zucker nicht übertreibst (bei Vollwertflocken sicher nicht), ist das doch okay. Andere Kinder decken ihren Milchbedarf mit Joghurt oder Quark am Nachmittag, da isst dein Zwerg ja was anderes und dann kriegt er seine zweite Milchportion eben auf diesem Wege.

Hör nicht so genau auf deine Schwester - ihre Ausbildung wird ihr zwar eingetrichtert haben, dass Kinder in einem bestimmten Alter das und das müssen, aber die Realität sieht anders aus und deswegen ist dein Kind noch nicht krank oder so! #:-)

LG
Steffi + Caroline Johanna (23 Monate) + #baby girl inside (23. SSW)

Beitrag von lilly7686 20.03.06 - 11:12 Uhr

Hallo!

Mach dir keine Sorgen! Meine Tochter wurde im Dezember 2 Jahre und trinkt heute noch abends ihre 3er Milch. Sie ist es einfach gewohnt und es tut ihr gut! Und sonst isst sie auch nicht viel. Gerade mal ein Wurstbrot zum Frühstück und mittags ein bisschen was. Zwischendurch mal einen Fruchtzwerg oder sonst was kleines. Aber das wars! Und sie nimmt trotzdem brav zu.

Es gibt also denk ich mal keinen Grund zur Sorge. Und deine Schwägerin hat vielleicht drei Kinder. Aber jedes Kind ist anders und jedes Kind hat seinen eigenen Rhytmus! Genauso wie ein Kind mit 1,5 trocken ist und ein anderes erst mit 3 Jahren.

Alles Liebe
Lilly und Leonie (2 Jahre)

Beitrag von gaia1976 20.03.06 - 12:31 Uhr

Hallo!
Eure ganzen Antworten haben mich sehr beruhigt, ich mache mir auch immer viele Gedanken darum, was unser Kleiner (fast 15 Monate) ißt und ob das genug ist. Zu Deiner Schwägerin: Ich bin selbst auch Erzieherin, und mit anderer Leuts Kindern ist vieles einfacher als mit dem eigenen. Vielleicht hat sie "Bilderbuchkinder", das mag es auch geben, aber trotzdem glaube ich, dass Du alles richtig machst und hoffe, ich tue es auch! Unser Jonas ißt mittags immer nur Nudeln mit Tomatensauce oder Linsensuppe, die bei mir mittlerweise schon Brechreiz verursacht, aber ich denke, die Kleinen nehmen sich, was sie brauchen! Wenn es dann noch halbwegs ausgewogen ist, dann ist es okay!
Liebe Grüße und guten Appetit!
Gaia

Beitrag von babe72 20.03.06 - 13:28 Uhr

Hallo,

oft gehen auch mehrfache Mamis und Erzeiherinnen davon aus, was sie damals selbst gelernt haben. Und die Erkenntnisse zur Kinderernährung ändern sich mit der Zeit. Früher gab man Kindern alles früher (früher abgestillt, früher Stücknahrung, früher Kuhmilch usw.) Heutzutage ist man viel vorsichtiger und vor allem: man lässt die Kinder selber bestimmen, wann sie wozu bereit sind.
Mein Sohn ist 14 Mo alt und bekommt auch noch die 3er Milch, weil er Kuhmilch einfach noch nicht nimmt. Theoretisch kann man diese Milch bis zum dritten Geburtstag geben (ist ja auch Kuhmilch, nur verarbeitet). So hat er zumindest alle Vitamine und Mineralien, die er braucht.
Und auf den Abendbrei kann er auch nicht verzichten - den liebt er einfach. Warum sollte ich ihn zu etwas Anderem zwingen?
Lass dich nur nicht verunsichern, du bist die Mutter und siehst, ob es deinem Kleinen gut geht oder nicht.
Eine gute Seite zu allen diesen Fragen, ist.
http://babyernährung.de
Gruss,
Barbara