Windpockenimpfung ja oder nein??

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von poisongirl0815 20.03.06 - 21:05 Uhr

hallo an alle,

lasst ihr eure kinder gegen windpocken impfen? unser kinderarzt fragte und ich weis nicht wirklich was besser ist. soll ich simon impfen lassen oder lieber nicht? was seht ihr für vor- und nachteile einer impfung?

gruss
sandra und simon *04.02.2005 (der genau wie sein papa schön schläft)

Beitrag von byny 20.03.06 - 21:12 Uhr

Hallo sandra,

ich habe Paulina impfen lassen. Denn auch wenn Windpocken meist harmlos verlaufen, kann ich meinem Kind doch so den Leidensdruck einer Krankheit nehmen.

Und ich habe im Bekanntenkreis gesehen, wie WIPo aussehen, wenn die Infektion nicht harmlos verläuft.

Das Risiko wollte icht nicht eingehen und meiner Tochter eine Krankheit, die sie sonst auf jeden Fall irgendwann bekommen hätte, ersparen.

Sie kann sich allerdings trotzdem noch mit Windpocken anstecken, sagte der Doc. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit gegen Null und wenn ist der Verlauf der Krankheit äußerst schwach und sie ist nicht mehr ansteckend.

Ich hoffe, dir mit meiner Ansicht ein wenig geholfen zu haben.

Schönen Abend noch....

Silli

Beitrag von rottweiler82 20.03.06 - 21:20 Uhr

hallo,

Ich werd Anthony auch impfen lassen.

Hab heute erfahren das die Krankenkassen es übernehmen.

Wie schon gesagt wurde, so kann ich ihn eine krankheit ersparen!

LG nadine & Anthony 17mon

Beitrag von flocke123 20.03.06 - 21:23 Uhr

Hallo,

oh je, damit wirst Du wieder eine Endlos-Diskussion lostreten.

Also, meine Tochter ist geimpft, weil ich
a) im Bekanntenkreis erlebt habe, daß Windpocken nicht immer harmlos sind,
b) selbst WP mit 16 hatte, und es war total fies. Die Pusteln waren überall (!), es war eine Qual, die sich fast zwei Wochen lang hinzog und das möchte ich meiner Tochter ersparen.

VG
Susi

Beitrag von elia0904 20.03.06 - 21:29 Uhr

Hallo Sandra,

ich hab meinen kleinen auch gegen Windpocken impfen lassen! Selbst wenn die Kasse es nicht bezahlt hätte.
Meine beiden Großen hatten als Kleinkinder Windpocken und ich kann dir sagen es war die Hölle. Sie hatten sie so schlimm das ich teils nicht mehr wusste wie ich sie zwischen den Beinen sauber machen sollte#schock. Und dann muss man ständig aufpassen das sie sich nicht kratzen das ist echt streßig!#schwitz
Das wollte ich meinen kleinen nicht antun deshalb hab ich ihn impfen lassen! Wurde sogar zusammen mit der 6fach Impfung gemacht, und er hat es super vertragen!

Gruß
Elia

Beitrag von angel06 20.03.06 - 21:27 Uhr

Hallo,

ich hab meine Tochter auch gegen WP impfen lassen. Nachteil gibt es keine, da es keine Nebenwirkungen gibt, jedenfalls hat mein KiA noch kein Kind damit erlebt. Vorteil ist, das ich weiss, mein Kind vor Krankheiten zu schützen.


lg

angel

Beitrag von deoris 20.03.06 - 22:24 Uhr

Hallo,
Levin ist nicht gegen WP geimpft und es bleibt auch so ,es sei denn er hat sie mit 12 Jahren immer noch nicht gehabt.Ich bin der Meinung ,dass Kinder manche Krankheiten durchmachen müssen ,es wird ja mittlerweile alles durchgeimpft und WP ist eine Krankheit ,die meist ohne Komplikationen verläuft.Die Krankheiten sind nicht nur für die Physische Entwiklung wichtig (sprich Immunsystem),sondern auch für die psychische .Ausserdem gibt ,die Imfung keinen ausreichenden Schutz gegen die Erkrankung

Hier habe ich was rausgesucht

Die Schutzwirkung wird mit 44 – 100% angegeben, wobei der Schutz gegen schwere Verläufe besser zu zu sein scheint, als der vor der Erkrankung überhaupt. Dies heißt aber auch, dass es bei bis zu 56% der Geimpften trotz Impfung zur Windpockenerkrankung kommen kann... (Lee 2004)

Spätestens nach 4 Jahren scheint der Impfschutz deutlich nachzulassen und insgesamt deutlich unter 90% zu liegen (MMWR 2003).

Bis zu zehn Prozent der Impflinge entwickeln Impfwindpocken, die auf Kontaktpersonen übertragen werden können.


Naja ,aber hier kannst du ja selber alles nachlesen ,diese Seite informiert über Pro UND Kontra,also du kannst für dich selbst die Infos raussuchen ,was du brauchts.
http://www.impf-info.de/Seiten/Impfungen/WiPo2.html

LG

Beitrag von schkodeli 21.03.06 - 07:10 Uhr

hallo!

in der schweiz werden windpocken nicht geimpft. lisa hatte sie jetzt gerade (sie war im februar 2) und ich fands nicht schlimm. sie hatte zwar viele pusteln aber wenn sie sie so früh schon haben, verläuft die krankheit meistens einfacher. der 3. tag war etwa der höhepunkt, danach fings wieder an zu bessern. fieber hatte sie auch keins. nachdem ich das jetzt erlebt habe muss ich sagen, ich würde nicht impfen (auch nicht wenn wirs in der schweiz tun würden). aber das muss natürlich jeder selber wissen.

liebe grüsse
brige

Beitrag von stehvieh 21.03.06 - 09:24 Uhr

Hallo!

Mein Kind würde ich nur impfen lassen, wenn es Neurodermitis oder eine Immunschwäche hätte. Denn gesunde Kleinkinder ohne Hautprobleme, bei denen man dann das Aufkratzen der Pusteln verhindert kriegt, stecken die Windpocken in fast jedem Fall besser weg als nen Schnupfen. Ich weiß, dass es Ausnahmen gibt, in denen heftige Komplikationen auftreten. Aber ungefähr genauso häufig (bzw. selten) wird ein Schnupfen zu einer Nebenhöhlenentzündung oder eine gewöhnliche Angina zu einer Herzmuskelentzündung. Ein Restrisiko bleibt immer. Und da die Impfung noch so neu ist, kann kein Mensch eine Statistik vorlegen, ob die nicht auch Nebenwirkungen hat und ob die dann harmloser oder gefährlicher sind als die Risiken der Erkrankung.

Unsere Tochter hat uns die Entscheidung auch abgenommen, indem sie die Windpocken mit 16 Monaten bekam. Sie war im Prinzip total gesund bis auf die ca. 20 Pöckchen, und die haben nicht mal gejuckt. Bei uns in der Familie hatte auch jeder schon die Windpocken und das ebenso unkompliziert - noch eine Überlegung, die man anstellen muss. Und wenn es Erwachsene gegeben hätte, die sie noch nicht hatten, hätte ich denen dringend empfohlen sich impfen zu lassen statt jedes kleine Kind, das sie mit Windpocken konfrontieren könnte. #;-)

LG
Steffi + Caroline Johanna (23 Monate) + #baby girl inside (23. SSW)