4. Mittelohrentzündung innerhalb von 6 Wochen. Wer weiß Rat??

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Beitrag von leasma 21.03.06 - 00:14 Uhr

Ich hoffe, ihr könnt mir helfen.
Meine Tochter ist jetzt seit nunmehr 6 Wochen krank. Erst hatte sie eine einseitige Mittelohrentzündung, direkt im Anschluss eine beidseitige Mittelohrentzündung. Einen Tag nachdem mit der Kia bestätigte, dass sie wieder gesund wäre, hat sie sich eine eitrige Mandelentzündung eingehandelt. Als die endlich ausgestanden war, hatten wir zwei Tage Ruhe. Es folgte erneut eine Ohrentzündung. Heute morgen war ich beim Kia und er meinte, die Ohren würden gut aussehen. Nichts mehr gerötet und sie war auch recht fit. Heute mittag nach dem Mittagsschlaf bekam sie plötzlich Temperatur und war die ganze Zeit am weinen. Habe sie also erneut eingepackt, bin zum Kia gefahren. Er hat nicht schlecht gestaunt, als er sie untersucht hat: Beide Ohren und der Hals sind gerötet und entzündet. Ich weiß mir langsam keinen Rat mehr. Bei den ersten beiden Ohrentzündungen haben wir Antibiotika erhalten, sowie auch bei der Mandelentzündung. Bei der vorletzten haben wir es ohne Antibiotikum versucht und jetzt habe ich wieder welches verschrieben bekommen. Somit muss ich ihr jetzt zum vierten Mal innerhalb von etwa 6 Wochen Antibiotikum geben.
Hat jemand Erfahrung mit so einer "Dauerentzündung"??
Ich bin für jeden Rat/Tip dankbar!!

Nicole und Lea (die heute sicherlich wieder eine unruhige Nacht vor sich hat)

Beitrag von jsteinba 21.03.06 - 08:53 Uhr

Habt ihr schon mal Otovowen probiert? Das ist ein homöpathisches Komplexmittel gegen Mittelohrentzündung. Das solltest du dann auch noch einige Zeit weiternehmen, wenn die Ohren schon besser sind. Bei Christopher hat es geholfen. Hilft aber nicht so schnell wie Antibiotika.

Beitrag von privatmensch 21.03.06 - 10:12 Uhr

Hallo Nicole,

mein Sohn (16 Monate) hat auch öfters mal Mittelohrentzündung.

Die Kinderärztin hat ihm nun eine Pneumokokkenimpfung verabreicht. Üblicherweise zahlt die Krankenkasse diese nur, wenn die Kleinen oft Infekte haben. Kosten sind sonst wohl so um die 300 Euro.

Durch diese Impfung sollen die Kleinen 34% weniger Mittelohrentzündung bekommen (sagen Studien). Wir haben die Impfung erst vor einem Monat bekommen - also habe ich noch keine echten Erfahrungswerte.

Euch alle Gute.
Viele Grüße
Monika.

Beitrag von lolo24 21.03.06 - 18:36 Uhr

Otovowen hätte ich jetzt auch gesagt helfen super nur hat bei uns aber zum schluß auch nicht mehr geholfen , dann wurde op angesetzt alles rausgeholt und seid dem haben wir keine mehr!!

achso ich dachte immer Pneumokokkenimpfung ist gegen lungenendzündung#kratz so wurde es mir gesagt weil unsere die auch bekommen hat#kratz .

Beitrag von kruemmel79 21.03.06 - 20:31 Uhr

Hi

ich an deiner Stelle würde mal nen HNO aufsuchen und nicht dauernd den Kinderarzt. Biste besser aufgehoben, da es verschiedene Zusammenhänge gibt.

LG Verena

Beitrag von schmetterling23 22.03.06 - 12:48 Uhr

Hallo!

Wenn Mittelohrentzündungen so oft kurz hintereinander auftreten, ist das ein Zeichen dafür, dass die Antibiotika zwar die Entzündung behandelt haben, aber leider nicht die Ursache.

Ich weiß nicht, wie Du zur Homöopathie stehst, aber ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Einen Versuch ist es wert!

LG, schmetterling23

Beitrag von silberlocke 31.03.06 - 19:55 Uhr

HI Nicole,

will Dir ja net zu nahe treten, aber wollte mal fragen, wie Du da so zur "Mützenpflicht" stehst....

Weil Kinder ja viel engere Gehörgänge haben und sich da leicht durch Schnupfen und das Anschwellen im Mittelohr dann eben Entzündungen bilden, die ja durch den momentan noch kalten Wind net besser werden, sollte man den Kidds auch bei diesem schönen Wetter zumindest ein Stirn-Orenband anziehen. Leider kommen grad auch viele Babys grade mit Mittelohrentzündung ins KH, weil eben keine Mütze aufgesetzt wird! (Originalton einer Kinderkrankenschwester!)

Versuch bitte die Ohren warm zu halten, leg zum Antibiotika noch ein Zwiebelsäckchen auf die Ohren, das lindert auch.


LG Nita

Beitrag von leasma 02.04.06 - 14:14 Uhr

Hallo Nita!
Du trittst mir keineswegs zu nahe. Sobald wir das Haus verlassen (und wenn es nur der Weg bis zum Auto ist) trägt Lea ein Stirnband über den Ohren und die Kapuze ihrer Jacke ist darüber gezogen. Mir ist der Wind momentan noch zu stark und zu kalt, als dass ich sie schon "oben ohne" lassen würde. Habe jetzt das Antibiotikum zu ende gegeben und behandel nach Rücksprache unseres HNO mit Otowowen, Zwiebelsäckchen und Nurofen (wenn die Schmerzen zu groß sind). Die Mittelohrentzündung ist jetzt abgeklungen und sie hat noch beidseitige Paukenergüsse. Werden uns nächste Woche noch eine zweite Meinung eines HNO-Arztes einholen, da unser Arzt schon im April operieren möchte (Paukenröhrchen und Polypen).
Aber danke für deine Antwort.
Danke auch an alle anderen, die geantwortet haben.
Lieben Gruß

Nicole und Lea