Schilddrüse

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von haggy6977 21.03.06 - 12:00 Uhr

Hallo an alle,

habe da mal eine Frage. Wer von Euch kann mir was zum Thema Schilddrüsenunterfunktion und KiWu sagen?

Bei mir ist folgendes: Hatte 12/05 eine FG mit AS in der 10. ssw. Wir wollten/sollten dann 3 Monate warten bis wir es wieder neu versuchen. In dieser Zeit habe ich nun versucht durch Ernährungsumstellung und viels Sport abzunehmen. Aber: KEIN Erfolg (damit meine ich noch nicht mal 1 Kilo) Nun meinte mein HA das es mit der Schilddrüse zusammen hängen könnte. Habe am Montag einen Termin zur Blutabnahme etc.

Meine Bedenken sind folgende: Wenn sich herausstellt das etwas nicht i.O. ist kann ich dann überhaupt eine Behandlung beginnen, wo ich doch so gern wieder schwanger werden möchte?#kratz

Vielen Dank im voraus, #danke#danke

haggy

Beitrag von mauz78 21.03.06 - 12:03 Uhr

hallo haggy,

schau doch hierm al nach, vielleicht hilft es dir ja :-)


http://www.forum-schilddruese.de/presse_fertilitaet.php


Lg Mauz

Beitrag von panstruga 21.03.06 - 12:29 Uhr

ich habe einen knoten an der schilddrüse und muß hormone nehmen habe deshalb auch übnergewicht. in der packungsbeilage meiner tabletten (L-Thyroxin Henning 50) steht folgendes:

....
#Schwangerschaft und Stillzeit
Eine konsequente Behandlung mit Schilddrüsenhormonen ist wärend der #Schwangerschaft und Stillzeit besonders wichtig und deshalb fortzusetzten. Eine gefahr für das Ungeborene ist bisher trotz umfangreicher Anwendungen nich bekannt geworden.
Wärend einer #Schwangerschaft kann bei Patientinnen mit Schilddrüsenunterfunktion der Levothyroxin-Bedarf durch einen erhöten Blutspiegel an Östrogen (weibliches Gechlechtshormon) steiger. Die Schilddrüsenfunktion sollte daher sowohl während als auch nach einer #Schwangerschaft kontrolliert und die Schilddrüsendosis angepasst werden.
L-Thyroxin Henning 50 darf während der #Schwangerschaft nicht gleichzeitig mit Arzneimittel gegen Schilddrüsenüberfunktion (Thyreostatika) genommen werden, Da hierdurch eine höhere Dosis der Thyreostatika erforderlich wird. Thyreostatika können (im Gegensatz zu Levothyoxin) über die Plazenta in den kindlichen Kreislauf gelangen und sind in der Lage, beim Ungeborenen eine Schilddrüsenunterfunktion zu bewirken. Daher sollte die Behandlung einer Schilddrüsenüberfunktion während der #Schwangerschaft ausschließlich mit niedrig dosierten thyreostatisch wirksamen Arzneimitteln erfolgen. Ein Schilddrüsensuppressionstest ist während der #Schwangerschaft nicht durchzuführen.
Die während der Stillzeit in die Muttermilch übergehenden Menge an Schilddrüsenhormon ist selbst bei hoch dosierter Levothyroxin-Therapie sehr gering und daher unbedenklich.
....

ich hoffe ich konnte helfen