Zu viel "Programm" für meine Tochter (3,5 Mon.)????

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Beitrag von fee73 22.03.06 - 09:41 Uhr

Hallo,

ich schreibe mal wieder, da ich am Montag zur U4 war und der Kiarzt meinte, dass Sarah vielleicht im Moment etwas überfordert ist. Nun würde mich interessieren ob ich zu viel mit ihr mache. Ich beschreibe euch mal kurz meine Woche:

Montag - ausschlafen, spazierengehen, evtl. einkaufen

Dienstag - Rückbildung (Sarah bei der Kinderbetreuung des Fitness-Studios), spazierengehen

Mittwoch - Pekip, spazierengehen

Donnerstag - Oma holt sie für 2-3 Stunden, spazierengehen

Freitag - andere Oma kommt 1-3 Stunden, spazierengehen, abends kommt andere Oma weil mein Mann und ich Posaunenchorprobe haben

Ist das zu viel für sie wenn fast jeden Tag was anderes passiert? Ich weiss allerdings nicht wie ich das im Moment einschränken könnte. Rückbildung geht noch bis Mai.

Ich danke euch für euere Antworten.

Liebe Grüsse,

Nicole & Sarah *04.12.2005

Beitrag von zonenbiene1979 22.03.06 - 09:50 Uhr

Hallo Nicole,

also spazieren gehen ist ja glaub nie zuviel, aber ständig andere Leute (auch wenn es Familie ist) war meinem Sohn in dem Alter echt zuviel.

Jeder will mit der kleinen Spaß machen und das ob sie wohl will oder nicht. Da sind die kleinen schnell überfordert. Gerade Omas und Opas meinen es zwar nur gut, übertrieben es aber auch gerne.

Wichtig ist auch das der Ablauf immer der gleiche ist.
Wenn der Arzt sagt das deine Kleine überfordert ist dann würde ich das ernst nehmen.

Ich spiele auch Posaune und habe aber seid der Geburt nicht mehr geübt und war auch nie in der Probe, habe zugunsten von meinem Kind darauf verzichtet, habe Aaron am Anfang auch nicht länger als ne Stunde bei der Oma gelassen. Ich habe einfach gemerkt das es zuviel für ihn wurde ständig beschäftigt zu werden.

Wenn ich deinen Tagesablauf anschaue, bin ich eine richtige Glucke :-)

Am besten du schaust mal wie deine Kleine so drauf ist wenn sie woanders war und dann merkst du schon ob sie überfordert ist oder nicht. Verlasse dich da mal auf deinen Instinkt.

LG Silvaine + Aaron 6 1/2 Monate

Beitrag von fk4 22.03.06 - 09:48 Uhr

Hallo Nicole.
Wie macht sich denn die Überforderung bemerkbar?
Also ich bin jetzt nicht so viel mit meiner Tochter unterwegs. Merke aber, wenn wir mal 3-4 Tage hintereinander Programm haben und sie viele neue Leute sieht, sie dann schon etwas unruhig und quengelig ist.
Was ich auch verstehe, die Keinen müssen das alles ja auch verarbeiten.
Machen dann wieder ein paar Kuscheltage, zur Erholung, sozusagen.

LG Manu mit Leonie (*7.12.2005)

Beitrag von fee73 22.03.06 - 13:24 Uhr

Hallo,

erst einmal danke für deine Antwort. Bemerkbar macht sich die Überforderung meistens mittwochs im Pekip. Da fängt sie dann irgendwann an zu schreien und lässt sich nicht mehr beruhigen. Ich packe sie dann ein und gehe heim. Kuscheltage machen wir am WE zusammen mit Papa und montags. Das geniesst Sarah auch sehr. Ich werde mal versuchen die Omas etwas einzuschränken.

Liebe Grüsse

Nicole

Beitrag von wdreamprincess 22.03.06 - 09:51 Uhr

Hi,

ich denke, dass kommt auf das Kind an. Fynn findet das immer super spannend, wenn irgendwas los ist. Aber er schläft dann nicht.
Aber spazierengehen würde ich jetzt nicht als Programm bezeichnen, da schlafen die Kleinen doch eigentlich wirklich die meiste Zeit bei.

LG,
Denise + #baby Fynn (*21.09.2005)

Beitrag von chica_chico 22.03.06 - 09:56 Uhr

Hi Nicole,
irgendwie glaub ich schon dass das zu viel ist. Einmal Kidnerbetreuung...das ist schon anstrengend für so ne Maus.
Dann PEKIP...auch viel los und viel zu verarbeiten!!
Dann Oma 1, dann Oma 2, dann wieder Oma 1 und Mama ist 3x die Woche mindestens nicht bei ihr...wenn auch nur ein Paar Stunden.
Ich würde ein bißchen zurück stecken. Damian kommt gut mit anderen aus und ich lasse ihn 1x die Woche bei Oma, manchmal 2x wenn ich noch einkaufen gehen muss. Würde gerne in eine Krabbelgruppe, aber das ist noch nichts für ihn, denn er schläft morgens um diese Zeit immer...er ist ja auch ein ganz ruhiger!!
Ich warte bis er bereits dazu ist, dann legen wir langsam los!
LG,
Connie+Damian *14.11.05

Beitrag von mara299 22.03.06 - 10:10 Uhr

Hallo !

Ich schließ mich chica_chico an. Deine Maus ist definitiv überfordert wenn sie ständig bei jemand anderem ist ... und selbst wenn es die Omas sind, es ist zu viel für deine Kleine.
Warum geht sie denn Donnerstag und Freitag zu ihnen ? Mal abgesehen vom Freitag Abend wo ihr ja auch wieder weg seit. Es ist echt zu viel für ein 3 Monate altes Baby.
Ganz ehrlich, da ist es auch nicht getan wenn ab Mai die Rückbildung wegfällt.
Sorry, du hast gefragt.

Lg, Mara

Beitrag von fee73 22.03.06 - 13:29 Uhr

Hallo,

vielen Dank für deine Antwort.

Tja warum sie an beiden Tagen Omatage sind, liegt definitiv an den Omas. Jeder hat Angst, dass sie irgendwann anfängt zu fremdeln. Donnerstag geht meine Schwiegermutter mit Sarah spazieren, danach nimmt sie sie mit zu sich, obwohl ich ihr jedesmal sage, dass sie sie gleich danach zurückbringen soll. Da rede ich echt gegen eine Wand. Letztes Mal hat sie sie sogar mit zum Kaffeetrinken zu einer Bekannten genommen. Da bin ich fast ausgerastet. Nützt aber alles nichts!! Aber ich kann ihr ja nicht verbieten mit ihr zu laufen. Meine Mutter kommt freitags bevor sie zu ihrem Lebensabschnittsgefährten fährt. Sie hat furchtbar davor, dass Sarah sie irgendwann ablehnen könnte. Etwas übertrieben, aber sie steht regelmäßig vor der Türe, egal was ich sage. Sehr penetrant die beiden Omas!!!

Liebe Grüsse,

Nicole

Beitrag von 9605paja 22.03.06 - 10:50 Uhr

Hallo

also ich muß mich anschließen!

Finde es für ein 3Mon. altes Baby sehr viel.
Ich habe Niklas das erste mal mit 5Mon weggegeben weil ich wieder 2xmal die woche arbeiten gehe, sonst ist er immer bei mir.

Ich denke mit 3mon. braucht ein baby die nähe von der mama esfängt gerade an dinge bewußt wahrzunehmen und da kann ein kleiner wurm schnell von Reizen überflutet werden oder sich auch alleine fühlen.

Vielleich kannst du die Oma am Donnerstag ja mal ausfallen lassen, und am freitag spazieren gehen mit oma auch, da sie ja am abend sowieso da ist.

Alles gute
lg paja+Niklas

Beitrag von susi2701 22.03.06 - 10:55 Uhr

Hallo!
Ich finde auch das das etwas zu viel ist. Ich mache mit mein Kind heute noch ( wird 8 Monate) einen Ruhetag in der Woche den wir beide immer sehr genießen. Den behalten wir auch noch lange bei. An den restlichen Tagen gibt es bei mir auch immer nur ein Ausflug. Also er ist fast nie länger als einen Halben Tag unteregs. Das reicht vollkommen. Die Kleinen müssen ja auch mal in den Tiefschlaf finden was ihnen unterwegs nicht so gelingt. In ihren eigenen Bett haben sie mehr Ruhe und die brauch dein Schatz noch.
LG Susi und klein Benjamin

Beitrag von mica2406 22.03.06 - 11:21 Uhr

Hallo!
Da fehlen leider einige Informationen. Was macht ihr den am WE? Und vor allem: wie reagiert Sarah auf das Programm? Wie kommt sie mit den Omas aus?
Grundsätzlich denke ich, dass es ihr beim Spazierengehen egal ist, ob das die Oma oder die Mama macht. Und wenn sie mit 4 festen Bezugspersonen/Betreuern aus der Familie aufwächst - dann ist sie auch anderen Menschen gegenüber aufgeschlossen. Find ich grundsätzlich also gut.
LG

Beitrag von fee73 22.03.06 - 13:33 Uhr

Hallo,

vielen Dank für deine Antwort.

Am WE nutzen wir die Zeit für uns, zusammen mit Papa, der ja unter der Woche erst abends heimkommt. Ich denke schon auch, dass sie etwas gestresst ist. Meistens zeigt sich das mittwochs im Pekip. Da fängt sie irgendwann untröstlich an zu schreien und wir gehen dann. Mit den Omas, tja, im Moment fremdelt sie etwas. Das Problem sind die Omas, die sich nicht "abwimmeln" lassen. (siehe Antwort von mir weiter oben). Mal sehen, ob ich was ändern kann.

Liebe Grüsse,

Nicole