Pränataldiagnostik???

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von dane 22.03.06 - 12:36 Uhr

hallo ihr,

also ich ringe schon seit ein paar tagen mit der#gruebel entscheidung, ob ich die ganzen untersuchungen und nackenfaltenmessung machen lassen soll oder nicht.
ich lese hier sehr viel, dass einige von euch die fruchtwasseruntersuchung machen habt lassen. irgentwie ist mir das aber zu heikel, weil ich mal irgendwo gelesen habe, das es danach zu ner fehlgeburt#schock ( Chorionzotten-Biopsie) führen kann. hab mich deshalb entschlossen nur die nackenfaltenmessung machen zu lassen, wenn irgentwas auffällig ist, wird dann ja sowiese ne fruchtwasseruntersuchung gemacht.oder was meint ihr? nach welchen gedanken#gruebel oder gefühlen habt ihr euch gerichtet???das ist meine 1.ss und bin 24, aber total verunsichert, was die ganzen untersuchungen betrifft.
ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir eure meinungen schreiben würdet.#liebdrueck

LG dane+#stern(9+3)

Beitrag von loni123 22.03.06 - 12:49 Uhr

Hallo Dane

keiner hier kann dir einen Rat geben weil das eine sehr individuelle Entscheidung ist. ich kann dir nur sagen wie es bei mir war. ich habe von anfang an gewusst, dass ein Down Syndrom kein grund für mich wäre die SS abzubrechen. deshalb habe ich auch gar keine Untersuchungen machen lassen. mein FA hat mir dann den großen US empfohlen-falls beim baby z.B. ein Herzfehler sein sollte, ist es besser es vorher zu wissen, damit sich das KH drauf einstellen kann.das habe ich auch gemacht und soweit man das im US sehen konnte, ist das Würmchen ganz gesund. Ich bin ganz froh dass ich mich vorher nicht verrückt gemacht habe mit all den untersuchungen, bei denen man eh nur glaub ich zwei behinderungen feststellen kann. und was ist mit dem rest? wie gesagt, jeder muss für sich wissen ob man zur not auch ein behindertes kind aufziehen würde.
Sorry, ist bisschen lang geworden. rede am besten mit deinem Mann/Freund und entscheide dann.
Viel Glück
Celina (SSW 21+6)

Beitrag von august2 22.03.06 - 12:53 Uhr

Hi Dane,

tja das ist eine scxhwere Entscheidung! Ich habe damals die Nackenfaltenmessung machen lassen (bin 33) und war schon beruhigt, als das Ergebnis völlig in Ordnung war. Du musst Dir im Klaren sein, was es bedeutet, wenn das Ergebnis nicht gut ist-Du wirst wahrscheinlich dann eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen und wenn da das Ergebnis schlecht ist bzw dein Babay evtl. eine Behinderung hat, was machst du dann? Wenn Du das Kind so oder so gebären willst, würd ich keine Untersuchung machen lassen. Wenn Du aber evtl. die Schwangerschaft abbrechen würdest, wenn ein ERgebnis schlecht ausfällt dann mach die Nackenfaltenmessung.
Ich würde Sie heut nicht mehr machen, denn ich glaub ich würde es nciht übers Herz bringen das ungeborene weg machen zu lassen wenn ich wüsste es wäre was nicht in Ordnung!
Ich wünsch Dir alles Gute,
liebe GRüße Simi und Luca *31.07.05

Beitrag von bine3002 22.03.06 - 12:54 Uhr

Also bei der Nackenfaltenmessung (Erst-Trimester-Screening) kann man ja nur die Wahrscheinlichkeit für ein Down-Syndrom und einige Herzfehler berechnen. Sind die Werte auffällig, wird dann eine Fruchtwasseruntersuchung gemacht (wenn Du willst). Dabei steigt das Risiko für eine Fehlgeburt.

Wir haben uns deswegen dagegen entschieden, die Nackenfaltenmessung machen zu lassen. Was bringt mir so eine doofe Wahrscheinlichkeitsrechnung? Und eine Fruchtwasseruntersuchung hätte ich eh nicht machen lassen.

Die Feindiagnostik in der 22. SSW dagegen fand ich schon sinnvoll. Erstmal sieht man sein Baby mal ganz genau (evtl. auch in 3-D) und zweitens geht man mit einer eindeutigen Diagnose nach Hause und das ohne Risiko.

Und letztendlich siehst Du so oder so erst nach der geburt, ob dein Kind gesund ist oder nicht, weil bei allen Untersuchungen auch was übersehen werden kann. Oft genug wurden auch Falschdiagnosen gestellt und im schlimmsten Fall deswegen sogar abgetrieben.

Beitrag von kruemelchen308 22.03.06 - 13:36 Uhr

Hallo,
ich lasse die Nackenfaltenmessung auch machen (am 12.4.). Möchte einfach etwas sicherer sein was mit meinem Baby ist. Habe mir auch schon Gedanken gemacht, was ist wenn es behindert ist? Ich würde es glaube nicht übers Herz bringen abzutreiben, andererseits stelle ich mir wieder die Frage wie dieses Kind in eine solche Welt passen soll wo es schon soviel UNrecht gibt und wenn es dazu noch behindert ist, was es da durchmachen muß. Ausgrenzungen, Beleidigungen usw und man steht als Eltern fast hilflos daneben.
Naja, hoffen wir alle ganz fest das unsrre Krümel alle gesund sind.

Alles Gute für Dich

LG
Angela

Beitrag von terrortoertchen 22.03.06 - 17:42 Uhr

hi dane!

war letzte woche bei nacknefaltenmessung (ich bin 37) und feindiagnostik. ich hatte auch keinen nerv auf den ganzen zirkus mit riskofaktor, aber da ich zur risikogruppe gehöre, wollte ich zumindest einen anhaltspunkt.

und ich muß sagen. es war super! mein risiko für ein down-syndrom liegt bei 1:1754 statt 1:177 und nun bin ich deutlich entspannter als vorher! man macht sich halt schon so seine gedanken!

ich würde aber nach wie vor keine untersuchung machen lasse, die dem würmchen schaden könnte!

aber wie alle anderen auch schon gesagt haben, entscheiden mußt du es am end selber!


toi toi toi!!!

lg
britt