Sprachfehler

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von bublu6 22.03.06 - 13:06 Uhr

Hallo alle zusammen, ich habe mal eine Frage.
Meine Freundin hat eine Tochter die jetzt im April 5 Jahre wird. Mir ist schon seit langem aufgefallen, das die Kleine nicht alle "K" sprechen kann. Klaus zB. kann sie, Katze nicht. Sie hat auch fast immer den Mund offen, atmet kaum durch die Nase. Seit fast einem Janhr kommt in die Kiga eine "Logopädin", aber eine Besserung ist hier noch nicht eingetreten. Nun hat die Mutter den Hausarzt gefragt, ob man hier anders handeln müßte, er meint hier ist noch nichts zu spät. Ich meine, das das nicht so ganz ok ist. Die Eltern wollen die Kleine auch im nächstem Jahr schon einschulen lassen, aber mit der Aussprache? Da hab ich so meine Bedenken.
Habt Ihr Erfahrungen mit sowas machen können?
Wer kann Rat geben.

Danke schon mal allen Antwortern!
lg bublu6

Beitrag von bobbycar02 22.03.06 - 13:19 Uhr

Das sollte wenn dann die Sorge deiner Freundin sein.

Wenn das Kind doch schon im Kiga bei der Logopädin ist, wird ja schonw as getan und wunder brauchen ihre Zeit.

Und wenn ses nur ein einigen Buchstaben scheitert ist das auch ind er Schule kein Porblem.

Beitrag von pathologin34 22.03.06 - 17:33 Uhr

ich würde mal vorsichtshalber nochzu einem HNO gehen , wenn sie kaum durch die nase atmet könnt sie evtl. polypen haben was nicht sein muß aber wenn sie auch schnarcht kann es sein . würde sie mal einfach beim hno vorstellen , ansonsten kann man nur abwarten und ein jahr ist ja noch zeit da kann noch einiges passieren :-) an besserung der aussprache .

Beitrag von dasissjakompliziert 22.03.06 - 22:09 Uhr

die Frage ist, kommt die Logopädin auch zu dem Kind? wie lange üben sie, an was wird gearbeitet?
Ich bin Logopädin an einem Sprachheilkiga und arbeite 2*wöchentlich mit den Kindern, die bei mir in Therapie sind.

Frustrierenderweise ist bei solcher Arbeit die Mitarbeit der Eltern sehr wichtig. Allerdings kommt man an die schlecht ran, wenn Kind in der Einrichtung ist..Evtl. sollte Deine Freundin zu eine Logo in die Praxis gehen.Es ist halt nicht wie mit einem Auto, das man in der Werkstatt abgibt und repariert zurückbekommt, man muß was dafür tun.

Es ist bis zu einem bestimmten Alter normal, daß die Kinder das K durch T ersetzen, weil das T einfach leichter zu sprechen ist. Es gibt auch sehr effektive Therapieansätze, um diesen Prozess zu überwinden, aber 1 mal pro Woche mit einem Kind zu üben ist, als würdest du chinesisch sprechen lernen wollen und dazu alle 4 Wochen mal in einen einstündigen Kurs gehen und keine Vokabeln lernen..

Frag mal Deine Freundin, ob sie sich nicht lieber vorstellen kann, die Logo persönlich kennenzulernen, ggf. mal zuzuschauen, ein Hausaufgabenheft zu führen oder vielleicht doch in eine Praxis zu fahren (ist zwar zeitaufwändig, dafür kann man sich persönlich austauschen).
Liebe Gruß, Katrin

Beitrag von bublu6 23.03.06 - 08:19 Uhr

Vielen Dank Karin,
das war eine Antwort mit der man auch was anfangen kann.
Als "Aussenstehender" sieht man oft mehr als der Betreffende selbst.

Die "Logo" kommt 1x in der Woche in den Kiga.Da die Kleine da aber nicht die Einzige ist, bleibt wohl für das einzelne Kind nicht viel Zeit.
Nach einem Jahr Behandlung haben die Eltern nun einen Brief mit nach Hause bekommen, in dem deutlich gemacht worde, das keine Besserung eingetreten ist, und man jetzt erst mal das "S" übt.
Naja ,davon versteh ich nun nicht viel.

Ich hab meiner Freundin nun geraten eine "Logo" aufzusuchen.
Auch haben sie nun bald einen Termin beim HNO, dort wollen sie das Thema ansprechen.

Vielen Dank für deine Meinung!

Beitrag von dasissjakompliziert 24.03.06 - 16:50 Uhr

nichts zu danken, mir gehts auch draum, die Qualität in unserem Berufsstand zu halten, da ich mir vorstellen kann, daß man nach erster negativer Erfahrung auch schnell auf alle Logos schließen kann..kenne das Kind ja nicht und weiß´nicht, was da geübt wird, aber finde es sehr wichtig, daß die Eltern mit einbezogen werden, sofern möglich und wenigstens mal die Leute kennen, die mit ihrem Kind arbeiten..wäre mir persönlich als Mutter auch ein Anliegen..

Lieben Gruß