13 mon. kriegt manchmal Wutanfälle,was tun???

Archiv des urbia-Forums Erziehung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von azra12 22.03.06 - 14:55 Uhr

Mein kleiner Schatz ist eigentlich ein ganz braver gewesen bis jetzt.Hatte schon Hoffnung das er ein ruhiger braver unkomplizierter junge wird.Aber zur zeit könnte man meinen das er in der trotzphase steckt#augen#schock!!Was soll ich in diesen momenten machen,ignorieren,zuwendung zeigen,streng sein,ich hab keinen schimmer!ich möchte mich ihm gegenüber richtig verhalten damit er kein aggressives kind wird!!!Brauche euren Rat wirkloich dringend!!!

Danke im vorraus!!!#blume

Beitrag von lovemybaby 22.03.06 - 15:50 Uhr

Hallo!

Meine Tochter ist jetzt auch 13 Monate, und wir schimpfen wenn sie was böses macht mit ihr. Wenn sie bockt geht sie ins Laufgitter bis sie sich beruhigt hat. wir ignorieren sie dann. zumindest denkt sie das dann. wenn sie merkt das sie damit nicht weiter kommt hört sie von alleine auf!

Buchtipp: ISBN: 3-8289-1977-4
Weltbild
Stanley Shapiro/ Karen Skinulis/ Richard
Skinilus
Das SOS-Elternbuch
(Wirksame Lösungen für die häufigsten
Erziehungsprobleme)

lg lovemybaby

Beitrag von chipwoman 22.03.06 - 20:07 Uhr

Hallo,

Allso mein sohn ist 16 monate und mit 13-14 monate fing das trotzen auch bei Ihm an.
WEnn ihm was stört oder nicht haben darf,schmeißt er sich auf dem boden und schreit so wütend und hysterisch als würde man ihn blau prügeln.
Allso ich verhalte mich in solchen situationen sehr sehr ruhig.
Setze mich auf dem boden,nimm seinen schnuller und sage ihm wenn er wieder ruhig ist dann darf er zu mir kommen.
Seinen schnuller halte ich dann so in der hand das er ihn sieht.
Sagen tue ich dann gar nichts mehr sondern sitze da und warte ab.
Nach ein paar minuten kommt er dann angelaufen nimmt sich seinen schnuller und möchte kuscheln.Und ist dann auch wieder ganzzz lieb ;-)
Ich habe gemerkt je mehr ich auf ihn eingehe allso mit ihm während eines wutanfalls rede desto schlimmer wird es.
Versuchs einfach mal.
Das wichtigste ist das du ruhig bleibst.
Falls du noch fragen hast kannst du dich ruhig melden.


lg chipwoman

Beitrag von tauchmaus01 22.03.06 - 22:24 Uhr

Ich glaub das machen wir alle durch!Bei meiner Großen hab ich dann auch erstmal geschimpft, aber ich hab gemerkt das es nichts ändert.
Ignorieren ist echt schlimm für Kinder, das hat meine Mama bei mir damals auch gemacht, als "Strafe" und ich muß sagen ich hab darunter so gelitten das ich es bis heute noch vorwerfe.
Trotz ist superwichtig für die Kids und man muß sie einfach auffangen, sie lieb haben damit sie merken : Auch wenn ich mich über was ärger oder verzweifel und sedhalb "bocke" ist meine Mama da und hat mich lieb.

Sie bocken ja nicht um uns zu ärgern, sondern sie merken das sie schon eine Menge können, einiges wollen was nicht geht oder was tun möchten was sie nicht dürfen.
Sie verstehen nicht unbedingt warum, auch wenn wir es erklären.

Mona, Jule (3) und Flo (8 M.)

Beitrag von sternchengucker 25.03.06 - 09:11 Uhr

hallo,
ich unterschrieb mal bei mona.du MUSST ruhig bleiben,denn dein kind versteht garnicht was da gerade mit ihm vorgeht.
wir als erwachsene kommen mit frustrationen-mehr oder weniger -zurecht,weil wir es gelernt haben.
ein 13 monate altes kind muß das noch erlernen.
bei uns hat das ablenken in diesem alter ganz gut geklappt oder du wartest den anfall einfach ab.meist legt es sich nach ein paar minuten.

lg,anja die gerade alle trotzkinder hinter sich hat und sich auf das nächste freut ;-)

Beitrag von pebbles73 26.03.06 - 00:13 Uhr

Hi,

ich kann persönlich nicht wirklich mitreden, mein Kleiner ist noch zu klein.

Aber ich habe was interessantes beobachtet: Wir waren im Urlaub mit Freunden und deren Kind (3,5J.). Er bockte ganz fürchterlich. Die Eltern schimpften, ignorierten und gaben Auszeiten usw. Ich hatte den Eindruck, alles hilft nur wenig. Hat mich schwer verunsichert, war gerade schwanger.... #schwitz.

Irgendwann wieder die altbekannte Situation. Mein Mann geht hin zu dem Kleinen, kniet sich runter und sagt ganz ruhig zu ihm: "Wenn Du so schreist, versteht kein Mensch was Du möchtest. WEnn Du möchtest,dass Dir jemand hilft, dann musst Du jetzt ruhig werden und uns erzählen wo Dein Problem liegt." Der Kleine schluchzte noch eine Weile, und hat dann gesagt was los war.

Von dem Tag an, war mein Mann der Liebling von dem Kleinen. Ständig wollte er was von ihm usw., konnte aber auch gut akzeptieren, dass es jetzt mal nicht geht.

Grüße
Marion