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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von natih1983 22.03.06 - 15:45 Uhr

Ich hab mich jetzt schon öfters gefragt was Frauen machen können, wenn sich bei der Fruchtwasseruntersuchung herausstellt dass das Kind behindert ist und wenn man sich dann gegen das Kind entscheidet. Ich meine man ist ja dann schon in der 15. SSW oder so und man kann dann doch nicht mehr abtreiben, oder???

LG Nati 12SSW

Beitrag von firstbaby 22.03.06 - 15:47 Uhr

ich glaube dann kann man schon noch abtreiben (wenn man das möchte)...

Beitrag von natih1983 22.03.06 - 15:54 Uhr

Aber das ist doch voll arg, man kann doch kein Baby in der 15. SSW abtreiben, das geht doch nicht!!! Wer macht denn sowas???

Beitrag von firstbaby 22.03.06 - 15:58 Uhr

finde ich auch.
Aber ich habe die ersten US-Bilder von meinem Kleinen in der 10. SSW bekommen und da könnte man ja auch schon einen Menschen erkennen und das Herzchen hat auch schon geschlagen. Da hätte ich auch nicht mehr abtreiben können...

Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass ich irgendwo mal gelesen/gehört habe, dass man bei bestimmten Behinderungen eine längere Frist bekommt.

Stelle ich mir aber auch furchtbar vor. Da hat man ja in den meisten Fällen schon US-Bilder von seinem Kind gesehen.

Beitrag von chaoskati 22.03.06 - 16:16 Uhr

Natürlich ist das schlimm, wenn man dieses kleine Wesen abtreiben wird...

Aber mal ganz ehrlich: möchtest du mit der Belastung leben müssen, ein behindertes Kind zu haben?
Ein Kind, das trotz deiner grenzenlosen Liebe niemals ein richtiges und normales Leben führen wird und kann...
Es wird immer ein Aussenseiter sein in der Gesellschaft, muss sich dummen Blicken und Gespött aussetzen etc.

Ich weiß nicht ob man da als Mutter von Dankbarkeit überschüttet wird, weil man in der 15.SSW mit dem ungeborenen Leben Mitleid hatte...

Gruß chaoskati 22.SSW

Beitrag von kuschelmuschel 22.03.06 - 16:36 Uhr

es ist traurig, dass du diese meinung dazu hast.

woher willst du wissen, dass dieses kind, auch wenn es behindert ist, nicht glücklich und zufrieden ist? bist es nicht du als mutter, die sich als aussenseiter fühlen würde und sich die dummen blicke nicht anschauen will?
wieso siehst du es als belastung mit einem kind zu leben, dass einfach anders ist als andere? anders als der durchschnitt? nicht weniger liebenswert, aber eben anders?
du siehst es als mitleid, wenn eine mutter ihr kind leben lässt, nur weil es behindert ist? tut mir leid, aber diese ansicht kann ich nicht nachvollziehen und nicht verstehen!

claudia 27 ssw

Beitrag von chaoskati 22.03.06 - 16:49 Uhr

Musst du nicht teilen, diese Ansicht!
Ich möchte auf jeden Fall kein behindertes Kind...
Meine beste Freundin hat ein behindertes Mädchen und ich habe dieses Szenario jeden Tag vor Augen!

Beitrag von kuschelmuschel 22.03.06 - 18:15 Uhr

wünschen tut sich niemand ein behindertes kind!
aber jedes kind ist lebens- und liebenswert! und das leben eines kindes sollte (es gibt ausnahmenfälle!) meistens wichtiger sein als die lebensplanung der mutter!

lg claudia

Beitrag von lexa84 22.03.06 - 16:19 Uhr

man darf in deutschland unter bestimmten voraussetzungen, wie eben behinderung, bis zur geburt abtreiben.

Beitrag von moehre74 22.03.06 - 18:29 Uhr

hallo,

man sollt sich genau aus diesem grund (also was man machen möchte, wenn man erfährt, das man ein behindertes kind bekommt) überlegen, ob man diese zusatzuntersuchungen wie nackenfaltenmessung und fruchtwasseruntersuchung etc. machen läßt!

ich habe mit meiner fä darüber gesprochen und sie sagte, mit einer ärztlichen indikation kann auch zu einem späteren zeitpunkt abgetrieben werden! also zb nach einer fruchtwasseruntersuchung!

es gibt ja auch paare, die sich einfach nicht vorstellen können, mit einem behinderten kind zu leben.



lg

dani