Depressionen

Archiv des urbia-Forums Geburt & Wochenbett.

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von huiui30 22.03.06 - 20:01 Uhr

Hallo Leute. meine süße Tochter Enya ist jetzt 7 Wochen alt und ich leide an einer Depression, die sich vor allem in Niedergeschlagenheit, Lustlosigkeit und SCHWINDEL äußert.
Wer ist, bzw. war auch betroffen????
Bin für alle Meldungen, Tips, Hilfen usw dankbar



Liebe Grüße

Huiui30

Beitrag von dicke1178 22.03.06 - 20:37 Uhr

Hallo Huiui

such dir bitte Hilfe bei deinem/r FA, dieser kann dir evtl. auf pflanzl. Basis (Johanniskraut, Bachblüten) oder gleich Antidepressiva verschreiben.

Ich selbst habe eine reaktivierte posttraumatische Belastungsstörung mit Depression, welche durch den KS verursacht wurde.

Ich wünsche dir gute Besserung und trau dich zum Arzt zu gehen. Ich selbst habe viel zu lange damit gewartet und die ersten Monate mit meinem Baby dadurch nicht geniessen können. Mittlerweile geht es mir wieder besser, aber immer noch fehlt mir manchmal die Energie.

LG Angie

Beitrag von hen71 22.03.06 - 22:31 Uhr

Hallo huihui,

ich hatte nach der Geburt unsres ersten Kindes auch mit einer Wochenbettdepression zu kämpfen-beim zweiten blieb ich zum Glück verschont (hatte auch vorher schon "gegengesteuert", so gut man das kann) und bin schon mal gespannt (positiv formuliert), wie's jetzt beim dritten wird.
Also, ganz knapp:
Neben Haus- oder Frauenarzt hilft Dir auch der Verein "Schatten&Licht"- dort gibt's Adressen von entsprechenden Therapeuten und Selbsthilfegruppen in Deiner Nähe.
Vielen betroffenen Frauen helfen Antidepressiva- mir hat Gesprächstherapie und eine (mitgegründete) Selbsthilfegruppe geholfen- und der Faktor "Zeit" und das als Mutter nach und nach gewonnene Selbstbewusstsein (wobei mir wiederum mein Sohn und mein Mann geholfen haben). Ich bin einfach wieder mit mir "ins Reine" gekommen. Nach ein paar Monaten war die Krise vorbei.

Ganz gute Besserung und vieeeel Freude noch- die kommt, glaub mir- mit dem Mit-Wachsen mit Deiner Tochter,
Caroline