Mein SOhn mag kaum noch essen...

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von mestizia 22.03.06 - 22:33 Uhr

Hallo zusammen....

Ich bin total verzweifelt. Mein 3 Monate alter Sohn mag überhaupt nicht mehr essen. Er isst viel zu wenig auf den Tag verteilt. Ich füttere ihn Tagsüber alle 4 Stunden, da isst er dann so 2 bis ganz selten mal 4 oz (60 bis seltene 110ml). In der Nacht kommt er nur 1 bis zwei mal. Meistens fütter ich ihn dann mit dem Löffel oder gebe ihm die Milch aus dem Becher, weil er nicht mehr aus der Flasche trinkt. Aber das ist ja auch nicht gerade die Lösung. Die Ärzte hier sind zum Kotzen und können mir nicht helfen. Die meinen nur, dass sei wegen der Koliken und er ist soweit in Ordnung. Meinem Sohn geht es sonst soweit auch gut. Er schreit kaum, nur wenn er nach Aufmerksamkeit verlangt. Er lacht viel und schläft gut. Er wächst super nur nimmt er nicht genügend zu....
Kennt das einer von euch und kann mich beruhigen?
Wohne in Schottland und will am Montag nach Deutschland zu meinen Eltern. Die Reise ist schon seit langem geplant. Doch sehe ich mich anstatt in Deutschland eher im Krankenhaus mit dem Kleinen...
Ok, sobald ich in Deutschland bin werde ich auch einen Kinderarzt aufsuchen, der mir hoffentlich weiterhelfen kann.
Vielleicht hatte ja einer von euch das selbe problem und kann mir sagen wie ihr es gelöst habt...

Mama Stephie mit Dylan Morgan *26/12/2005

Beitrag von mestizia 22.03.06 - 22:42 Uhr

Achso, insgesamt komme ich auf 5 bis 6 Mahlzeiten am Tag....

Beitrag von mara278 22.03.06 - 23:11 Uhr

Hallo Stephie,

seit wann trinkt er denn so wenig?
meine Kleine wollte von Anfang an nicht wirklich trinken, und mit 3 Monaten haben wir sie ins Krankenhaus gebracht weil ich Angst hatte, dass sie verhungert. Sie ist von Kopf bis Fuß untersucht worden, doch ein Grund wurde nicht gefunden. Jetzt ist sie 7 Monate alt und wiegt gerade mal 6kg. Seit einem Monat bekommt sie Beikost und man höre und staune: sie ist mittags ein ganzes Gläschen und abends den ganzen Teller Brei!!! Die Flaschenmahlzeiten liege zw. 90 und 140ml!
Wahrscheinlich hat sie wirklich nur auf den Löffel gewartet.
Für Beikost ist Deiner ja noch ein bißchen zu jung, aber ich würde Dir empfehlen mal eine andere Milch ( also andere Marke) zu probieren. Die schmecken nämlich alle etwas unterschiedlich.
Außerdem probier mal ihn im Liegen zu füttern. Ich füttere meine Louise immer auf dem Wickeltisch. Laß ihn solange trinken bis er nicht mehr möchte. Nimm ihn dann hoch, Bäucherchen machen lassen und nach 15- 20 min. biete ihm den Rest an. Bei uns klappt das so sehr gut. Auch wenn die Mahlzeit dann manchmal 45- 60 min. dauert!

Hoffe ich konnte Dir ein bißchen helfen.
Wünsche Dir trotzdem eine gute Reise nach Deutschland

Liebe Grüße von Mara

Beitrag von mestizia 22.03.06 - 23:27 Uhr

Hallo,

Danke für Deine Tipps. Ich habe auch das schon alles ausprobiert. Wir laufen sogar durch die gegend während des Fütterns.
Egeal was ich probiere, es klappt alles für ein paar ml und dann fäng er an den Kopf von der Flasche wegzudrehen.
Das geht nun schon seid ca. drei Wochen so....
Naja aber wenigstens bin ich wirklich nicht allein mit der Sorge.
Mein Sohn wiegt nun 5020g.
Bei der Geburt hat er 3570g gewogen, in der ersten Woche 70g abgenommen und dann richtig gut zugenommen. Nur aufeinmal wollte er nicht mehr so viel essen und verweigerte nach maximal 3oz, also ca. 90ml die Flasche.
Ich war ja deswegen schon beim Arzt. Aber man macht sich ja trotzdem so seine Sorgen.
Werde sobald ich in Deutschland bin wirklich mal einen deutschen Arzt um seine Meinung bitten.

Beitrag von mara278 22.03.06 - 23:40 Uhr

Ich weiß, man macht sich unendlich viele Sorgen um diese kleinen Würmchen!! Gehe in Deutschland zum Arzt, damit Du beruhigter bist und Dir nicht vorwerfen mußt, Du hättest etwas verpasst. Seit ich weiß, dass Louise gesund ist, bin ich auch viel entspannter, werde aber immer ganz neidisch, wenn ich Babys sehe, die richtig viel Speck auf den Rippen haben. Louise wog bei der Geburt am 19.08.05 3155g, die 5000g hatte sie am 1.1.06, und 6000 am 19.3.06 erreicht. Danke dem lieben Gott für jedes Grammchen was sie zunimmt.

Alles Liebe für Euch

Beitrag von muriel347 23.03.06 - 12:50 Uhr

wichtig ist, dass dein kind zu nimmt und sich normal entwickelt. ist dem so, musst du dir tatsächlich keine sorgen machen. allerdings solltest du versuchen, ihn wieder an die flasche zu bringen. evtl. hilft eine andere sorte flasche oder sauger. ich habe gute erfahrung mit weithalssaugern gemacht.

viele kinder halten sich nicht an die empfehlungstabellen der ärzte und der nahrungsmittelindustrie. deshalb sind sie aber noch lange nicht krank. ichhabe zwei solcher kinder. sie sind gesund und super entwickelt. hinken nicht zurück, eher im gegenteil. aber sie essen wie die vögelchen.

#liebdrück Muriel
ps. ich beneide dich, das du in dem traumhaft schönen schottland sein kannst! möchte da auch unbedingt mal hin - im urlaub

Beitrag von tom311205 23.03.06 - 19:06 Uhr

Hallo nach Schottland,

mir geht es genauso.
Tom ist jetzt 3 Monate alt und hat sehr starke Blähungen und Koliken. Er kann oft nur sehr wenig essen, weil zuviel Luft im Bauch ist. Das höre ich schon nach den ersten
Schluckversuchen. Komischerweise kann Tom Tee runterbringen. Das wichtigste ist, Ruhe zu bewahren und
ihn viel zu massieren - Bauchmassage.
Wenn Dein Kind trotzdem zunimmt und i den Wachphasen
aufmerksam ist und lacht, ist es nicht schlimm. Ein
krankes bzw. unzufriedenes Kind lacht nicht....

Ich habe jetzt auf Anraten des KIA auf Nutramigen
umgestellt. ist sehr teuer, aber ich habe festgestellt, das
es besser wird.

Wünsche Dir viel Durchhaltevermögen und vertraue DEINEM kIND!!!!!!

Es wird besser - garantiert.


Vera und Tom