Tipps fürs Trotzalter????

Archiv des urbia-Forums Erziehung.

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von andreah 23.03.06 - 08:06 Uhr

Ich weiß das das Trotzalter wichtig ist und das es vorbeigeht. (hab ich schon 2mal hinter mir). Nur werde ich mit fortschreitendem Alter nicht gerade geduldiger. Mir fällt es oft sehr schwer nicht bei jeder Kleinigkeit loszuschreien. Will ich ja auch gar nicht!!! Aber wenn mein Kleiner beim spazieren davonrennt und trotz rufen nicht stehen bleibt, dann werde ich wütend und brülle ihn an . Ich hab auch Angst, daß ihm was passiert(ins Auto rennen). Wie funktioniert das spazierengehen bei euch? Und wie schafft man es nicht die Geduld zuverlieren? Beim ersten Kind war das alles kein Thema. Vielen Dank im Vorraus#kratz

Beitrag von andreah 23.03.06 - 08:29 Uhr

Ich habe vergessen zu sagen daß ich meine Kinder sehr lieb habe!!!! Andrea

Beitrag von zwillima 23.03.06 - 09:30 Uhr

Hallo,

ich habs immer so gemacht...wer nicht hören will, muß an der Hand gehen. Wer dann weiterbockt und nicht anständig an der Hand geht, muß leider unter den Arm geklemmt werden.

Das strampelnde, schimpfende Kind etwa 20 Meter weit unterm Arm tragen und dann nachfragen, ob es gerne wieder alleine gehen möchte. Dann deutlich sagen, daß es das jetzt auch wieder darf, allerdings muß es in der Nähe bleiben und hören, wenn ich rufe.

Also bei uns hatte das wunderbar geklappt. Ich mußte es nur 3-4 Mal anwenden. Danach reichte dann schon die Drohung.

Ansonsten bin ich der Meinung, daß das Kind soviel wie möglich selbst erkunden und alleine laufen sollte. Aber einfach Abhauen geht halt nicht.
Ich hatte ab 16-17 Monaten gar keinen Kinderwagen mehr dabei.

L.G.
zwillima

Beitrag von max101202 23.03.06 - 11:00 Uhr

Hallo zwillima,
ich mußte gerade ganz doll schmunzeln "Das strampelnde, schimpfende Kind etwa 20 Meter weit unterm Arm tragen und dann nachfragen, ob es gerne wieder alleine gehen möchte"- schön und gut, aber ich schleppe dann 17 kg mit mir rum und das auch noch quer ... ;-) #gruebel. Sieht vielleicht komisch aus, aber probieren kann man es ja mal. Meiner rennt nämlich auch ganz gern mal davon. Er bleibt zwar an der Straße stehen, aber sooo dicht, dass ich denke, dass er gleich rüber rennt. Gestern ist er einer Frau auch einfach hinterher gelaufen, weil die nicht stehen geblieben ist, um zu gucken, ob was kommt. Max war so verträumt, dass er das nicht mitbekommen hatte. Da mußte ich ihn erstmal an der Jacke zurückziehen. Und was sagt Max "Die ist doch auch gelaufen ohne zu gucken" - tolles Vorbild #kratz
Aber deine Methode ist einen Versuch wert - werde ich gleich heute ausprobieren.
LG Nicole

Beitrag von deoris 23.03.06 - 21:44 Uhr

Hallo
ich musste gerade auch schmunzel aber aus dem Grund weil ich es genau so gemacht habe,zwar habe ich dabei schon öfters einen bösen Blick bekommen ,aber mir ist es lieber als das mein Kind unter einem Auto landet.
In der Gegend wo keine Autos waren bin ich einfach weiter gegangen und habe mich in der Sichweite versteckt,so dass mein Sohn dann doch zurück kam.
Jetzt hat er es halbwegs gelernt obwohl es schon mal ab und zu wieder passiert.#augen
LG

Beitrag von hen71 23.03.06 - 13:57 Uhr

Hallo,

bald kriege ich Prozente vom Verlag..., aber weil es der einzige Erziehungsratgeber war, der mir in die Hände gefallen ist und mir tatsächlich realistische, umsetzbare Tipps gegeben hat- und dazu noch sehr witzig geschrieben ist-, empfehle ich ihn ständig weiter:

Dr Christopher Green, Unser Kleinkind, Mit Liebe, Verständnis und Konsequenz durch die Jahre 1-4. (als Taschenbuch im Goldmann-Verlag erschienen.)

Liebe Grüße und weiterhin gute Nerven (und Geduld auch mit Dir selbst, wenn diese mal nicht so gut sein sollten),

Caroline

Beitrag von aggie69 24.03.06 - 12:12 Uhr

In Gegenden mit Straßenverkehr würde ich das Kind grundsätzlich an die Hand nehemen. In "freier Wildbahn" würde ich es einfach laufen lassen. Wenn es nicht hört, dann einen anderen Weg einschlagen und warten, daß er allein zurück kommt. Hinterher schreien finden Kinder lustig - weil sie so mehr Aufmerksamkeit bekommen und rennen extra weg.

Beitrag von pamstef 29.03.06 - 23:25 Uhr

Huhu,

also, das, was Zwillima geschrieben hat, finde ich gut. Werde ich mir gleich merken #freu

Habt Ihr denn einen Tipp für TRÖDELN ??? Meine Große (28 Mon.) trödelt herum, dass die Schwarte kracht. Im Kaufhaus heute: trööödelt. Ich habe ihr dann gedroht, dass ich sie dort lassen und alleine nach Hause fahren würde. Ein bißchen hat es funktioniert, aber alles andere war natürlich interessanter...

So furchtbar die Terrible Two's auch sein können, so unglaublich süß sind unsere Kleinen doch, oder?

Herzliche Grüße,

Pamstef.