Beschäftigungsverbot in Schwangerschaft und Resturlaubsanspruch???

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Beitrag von elfchen999 23.03.06 - 11:06 Uhr

Hallo,

vielleicht kennt sich hier jemand aus. Habe schon die Suchfunktion gestartet, aber das hat mir nicht so richtig weitergeholfen.

Ich habe im Dezember 2005 mein Kind entbunden und hatte davor seit Anfang September ein Beschäftigungsverbot von meiner FÄ bekommen. Bis zu diesem Zeitpunkt standen mir noch 12 Tage Urlaub zu. Ich war vom 3. November bis Ende Februar 2006 im Mutterschutz. Somit hätte ich noch einen neuen Urlaubsanspruch von 4 Tagen (Jan/Feb). Also insgesamt noch 16 Tage Urlaub.
Ich habe nun schon mehrmals bei meinem Arbeitgeber nachgefragt, was nun mit dem Urlaubsanspruch passiert. Beim letzten Telefonat meinte der Geschäftsführer, ich hätte durch das BV keinen Anspruch mehr auf meinen Urlaub. Der wäre damit abgegolten?
Ist das wirklich so? Kann mir jemand 'nen Rat geben?? Bin der Meinung mal irgendwo gelesen zu haben, dass man trotzdem Anspruch auf seinen Resturlaub hat.
Ich wollte mir den Urlaub ausbezahlen lassen. Oder kann ich ihn nach meiner 3-jährigen Elternzeit dranhängen???

Vielen Dank schon mal im voraus
Kerstin

Beitrag von baldmama_diana 23.03.06 - 12:34 Uhr

Hallo Kerstin,

ich selbst hatte auch ein BV, aber länger wie du!

Ich bin Zahnarzthelferin. Also arbeitet ich in einer Praxis. Bei uns ist es so das die PRaxis sammelurlaub hat, d.h die Praxis ist komplett zu. Ich hatte also Urlaub im BV.

Du müßtest mal nachfragen. Bist du in einem Verband drin? Wenn nicht, dann frag mal aufm Gesundheitsamt nach. Die haben dein BV ja "bewilligt" und kennen sich bestimmt auch mitm urlaub aus.

Gruß
Diana mit Florian (*30.06.2005) und Minimuggele 14SSW

Beitrag von sanja_ 23.03.06 - 12:51 Uhr

Ich hatte auch ein Beschäftigungsverbot und habe mich bei der Arbeiterkammer erkundigt. Sie sagten mir, dass mein Urlaubsanspruch bis zum Ende des Mutterschutzes weiterläuft.

Du hast bei dir den November und Dezember nicht mitgerechnet. Ausserdem sind es 2,5 Tage pro Monat an Urlaub, die einem zustehen. Somit hast du noch mehr Urlaubsanspruch. Den Urlaub kannst du dann an die Elternzeit dranhängen oder ihn ausbezahlen lassen.

Fast hätte ich es vergessen, komme aus Österreich. Aber wahrscheinlich wirds so ähnlich auch bei auch in D. sein.

Beitrag von elfchen999 23.03.06 - 12:56 Uhr

Hallo Sanja,

danke für die Antwort. Allerdings hatte ich NUR 24 Tage Jahresurlaub! Somit also nur 2 Tage pro Monat. Ist heute leider so in der freien "Marktwirtschaft" von Deutschland! ;-)

Kerstin