Hyper-Panik vor Geburt....

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von simsi1974 23.03.06 - 12:42 Uhr

Hallo Ihr lieben Erst- und Zweit-(Dritt...etc) Gebärende !!

Wir (ich, 32 und mein Schatz, 34) bekommen Mitte Mai unser erstes Baby - eine kleine Lena-Marie..!! Freu !!

Wir freuen uns wirklich totaal auf unsere Kleine...noch dazu wo es nach drei endlos langen Jahren endlich geklappt hat !! Hurraa !!

Aber leider mache ich mir totaal Gedanken um die Geburt !! Ich bin nämlich ne totaale Memme #hicks was Schmerzen angehn..und je näher der Termin rückt desto mehr Panik bekomm ich !! (Hab auch nachts die wildesten Geburts-Träume..) !!

Bin ich einfach nur hysterisch oder "egoistisch" (dem Kind gegenüber) ??!!

Ich habe heute mal beim KH angerufen und habe mir nen Termin geben lassen mit ner Hebamme denn bisher hatte ich keine !! (Bin zwar seit dem 06.03. in einem GVK...aber der nimmt mir nicht wirklich die Angst...) !!

Klar hats schon jeder geschafft (egal wie......) !! Kennt das Gefühl jemand..??!!

Bitte bitte melden..!! Danke und Bussi von Mönchen (33. Ssw)

Beitrag von mamakind 23.03.06 - 12:51 Uhr

Hallo!

Ich kann dich gut verstehen. Vor meiner ersten Geburt hatte ich auch eine Heidenangst#schock, gerade auch wegen der Schmerzen. Bin auch eine Memme!;-)

Deswegen stand für mich von Anfang an fest, dass ich mir eine PDA machen lasse. Die diensthabende FÄ hat es erst mit Akupunktur versucht, das hat aber nur bedingt geholfen. Als der Wehentropf zum Einsatz kam, war das auch nicht mehr so das wahre.
Mit der PDA war es gut. Zum Schluß tat es zwar nochmal richtig weh - aber dann war das Baby#baby da und es ist wirklich so, man vergisst alles.

Bin jetzt wieder schwanger und sehe das jetzt gelassener. Ich hatte übrigens auch eine geburtsvorbereitende Akupunktur, die das Ganze angenehmer gemacht hat und will es jetzt wieder haben.

LG Simone mit Leonie (18 Mon) und 27. SSW

Beitrag von daniela0502 23.03.06 - 12:52 Uhr

Hallo!

Ich kann Dich gut verstehen mir ging es vor 1 Jahr genauso.

Es ist ganz normal Angst vor der Geburt zu haben.
Ich habe mir darmals alle möglichen Geburtsberichte durchgelesen bei babyzimmer.de. Das hat mir sehr geholfen mir etwas besser vorstellen zu können wie es sein könnte.

Vor was hast du denn genau Angst? Vor den Wehen? Oder allgemein wie es abläuft?

LG Dani + Leon 10,5 Monate #baby

Beitrag von simsi1974 23.03.06 - 12:57 Uhr

Hallo Daniela...

...ganz lieben Dank für Deine Antwort !!

Jaa..es geht mir eigentlich um die Schmerzen und was auf mich zukommt !! (Wegen den Schmerzen..weil ich sehr schmerzempfindlich bin...und Panik hab..dass ich es nicht schaffe..) !!

Aber ich werd nochmal mit ner Hebamme sprechen und mir Rat holen..!!

Ganz ganz lieben Dank nochmal und dickes Bussi !!

Beitrag von daniela0502 23.03.06 - 13:31 Uhr

Der Wehenschmerz ist ganz anders als Regelschmerzen.
Eher wie ein stechender Krampf im Unterbauch... Zu Beginn der Geburt sind die Wehen ja meistens noch recht schwach und man kann sogar noch spazieren gehen :-D Die Abstände sind am Anfang ja auch meist noch recht lang zwischen den Wehen, so dass man sich gut zwischendurch ausruhen kann.
Du musst keine Angst haben!
Die meiste Zeit kann man die Wehen sehr gut veratmen. Höre am besten auf deinem Körper er hilft dir dabei.
Ich weis das klingt jetzt blöd, aber es ist wirklich so.

Wenn die lange Eröffnungsphase vorbei ist und das Kind richtig in den Geburtskanal reinrutscht, dann werden die Wehen erst stärker. Mir hat das tönen auf AAAAAAAAAAA #freu sehr gut geholfen und gut getan. Ich kann es dir nur empfehlen. Beziehungsweise macht Frau das eigentlich auch automatisch.
Wollen wir wetten, wenn deine Geburt losgeht, das du dann keine Angst mehr hast ;-)
Dein Körper schüttet schon die richtigen Hormone aus.

Bei mir war es so, das ich mir auch die ganze Zeit den Kopf zerbrochen habe wie sehr es doch weh tut usw. Undich wollte immer umbedingt eine PDA oder die Vollnarkose vor Angst ;-)

Ich habe mein Kind im Geburtshaus ohne Schmerzmittel bekommen. Wenn du das Gefühl hast jetzt kommt eine Wehe nach der anderen ohne Pause und du denkst jetzt reicht es, dann hast du es so gut wie geschafft. Das hat meine Hebamme auch immer zu mir gesagt. Ich habe das eher belächelt, aber es ist wirklich so!!!
Ich wünsche dir alles Gute für deine Geburt.
Es wird sicher anstrengend sein, aber es ist mit Sicherheit deine schönste Erfahrung und das beste Erlebniss.
Du kannst dich wirklich drauf freuen.
Soabld du deine kleine Maus im Arm hast wirst du mit sicher sagen, das sich alles gelohnt hat und du es immer wieder machen würdest!

Kopf hoch..es gibt viel schlimmeres als den Wehenschmerz ;-)

Liebe Grüße
Daniela

Beitrag von tagesmutti.kiki 23.03.06 - 13:01 Uhr

Hi Mönchen,

Da du nicht weist was auf dich zukommt hast du natürlich Angst. Kann ich gut nachvollziehen.

Aber auch wenn du eine Memme bist was Schmerzen sind: Es muss heutzutage niemand mehr leiden. Es gibt Schmerzmittel!!!

Zumal die Geburtsschmerzen in den meisten Fällen langsam und weniger weh beginnen und sich dann steigern. Somit wächst du in den Kreislauf hinein.

Sicherlich ist es wirklich nicht einfach.
Als ich in der 1.SS gefragt habe wie es sich anfühlt bekam ich die Antwort: Versuche mal nen Kürbis durch´s Ofenrohr zu schieben#schock

War zwar nicht das was ich erhofft habe aber ein bisschen warheit steckt wirklich drin.

Lass dir in dem KH erklären welche Möglichkeiten dir geboten werden.

Achso und meistens kommt ganz kurz vor ET der Zeitpunkt wo einem egal ist wie weh es tut, hauptsache das Kind kommt endlich raus;-)

Du schaffst es.

LG KiKi und lainie 36.SSW

Beitrag von 01wba056 23.03.06 - 13:06 Uhr

Ich hatte vor meiner ersten SS keine Angst, da ich eher 'hart im Nehmen' bin und mir dachte, daß ist nur für die anderen so schlimm...
Nachdem ich erfahren musste, daß es auch bei mir sehr schlimm war und ich jetzt zum 2. Mal schwanger bin, hab ich diesmal auch etwas Angst. Ich mag aber gar nicht dran denken und verdränge diese Gedanken sobald sie kommen und sag mir 'wenns dann soweit ist, passiert eh alles ganz von allein', egal was ich jetzt darüber denke.

Ich geh aber zur Akupunktur und zum GVK und hab auch schon begonnen, meinen Damm mit Dammöl zu massieren, um dadurch zumindest körperlich gut vorbereitet zu sein.

Mal gucken, wir könnens eh nicht ändern. Jezt sind sie drin und irgendwie müssen sie da wieder raus....

idS alles Gute!
Mia (32. SSW)

Beitrag von bunnykb 23.03.06 - 13:05 Uhr

Huhu,

ich kann mich sehr gut in Deine Lage hinein versetzen :-( mir geht es genauso!!!

Habe tierische Angst vor der Geburt da ich auch eine totale Memme (was Schmerzen angeht) bin #schmoll

Hab ja von vielen gehört PDA selbst davor hab ich Angst mein Schatzi versucht mich auch immer Aufzubauen da es ja bei mir nicht mehr allzu lange ist bis zum ET aber trotzdem ... hab ich tierischen Bammel davor.
Das einzigste worauf ich mich freu ist meine Püppi endlich in den Armen halten zu dürfen!!!

Irgendwie werden wir das schon schaffen #cool

Liebe Grüße
Kati + Mausi (37SSW)

Beitrag von simsi1974 23.03.06 - 13:13 Uhr

Ich möchte mich ganz ganz ganz herzlich bei Euch allen bedanken...ihr macht mir alle sehr viel Mut..!! Ich werde nächste Woche erstmal zu meiner zukünftigen Hebamme düsen und ihr meine Ängste mitteilen !!

Alles alles Liebe und noch eine schööööööööööööne Kugelzeit !! Bussili von Mönchen und Lena !!

Beitrag von bine3002 23.03.06 - 13:38 Uhr

Vielleicht solltest Du mal Entspannungsübungen machen. Ich denke, bei der Geburt ist am Wichtigsten, dass Du locker bleibst. Mit Angst und Panik wirst Du dich verkrampfen und dann wird es in keinem Fall einfacher.

Schmerzen hat niemand gern und insofern sind sicher alle Schwangeren unsicher, was auf sie zukommt und ob sie das durchhalten. Aber dank modernen Medizin gibt es doch heute wunderbare Schmerzmittel, PDA etc. Die Aussicht auf diese Alternativen hilft mir ganz gut, ruhig zu bleiben.

Außerdem denke ich, ist jede Wehe ein Schritt in Richtung Baby. Wenn Du krank bist und dich beispielsweise mit Bauchschmerzen im Bett wälzt, weißt Du nicht, wann und ob es vorbei geht, was es ist, was Du tun kannst. Bei der Geburt hast Du den großen Vorteil, dass Du weißt, warum Du diese Schmerzen hast. Du kannst dir bildlich vorstellen, was gerade in deinem Körper passiert und Du hast ein großes und sehr schönes Ziel vor Augen. Jeder Schmerz bringt dich diesem Ziel näher und gibt dir Kraft.

Also versuch dich runter zu bringen. Nutze die letzten Wochen, Kraft zu tanken. Und versuch diese Angst umzuwandeln. Freu dich auf deinen großen Tag, Du wirst danach sehr stolz sein und Du brauchst wahrscheinlich beim Zahnarzt nie wieder eine Narkose ;-)

Beitrag von toffifee007 23.03.06 - 13:39 Uhr

halli hallo!

ich kann dich gut verstehen-> mir gehts genauso. ich lass mir auf jeden fall gleich am anfang ne pda geben #schwitz und ausserdem bin ich ja net allein (hoffentlich) ...

lg
ina 3o.ssw

Beitrag von daniela0502 23.03.06 - 13:43 Uhr

Achja ich kann dir sehr die Geburtsvorbereitende.Akupunktur
emfehlen...
Meine Geburt hat vom ersten ziehen bis zum letzten pressen 1,5 Std. gedauert ;-)

Meine Hebamme sagte auch, das sich der Muttermund schneller öffnet nach Akupunktur.
Eigentlich hatte ich immer angst vor Nadel und co.
Aber die Aku. habe ich nicht gespürt die Nadeln sind eben sehr sehr dünn.