Heute Arztternin .. thema wirklich ansprechen !?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von bhiala 23.03.06 - 13:40 Uhr

Hallo noch mal...

ich weiß habe gestern schon nen paar mal gepostet.. aber meint ihr echt ich kann das thema wunschkaiserschnitt ohne weiteres bei meinen Frauenarzt ansprechen ? Ich fühle mich dabei irgendwie nicht ganz wohl.. was wird der wohl dann von mir halten wird der genauso denken wie meine schwester wie schlecht ich doch als mutter sein werde wenn ich mein baby nicht mal normal entbinden kann.... #heul
Ich weiß einfach nicht ob ichs kräfte mässig und vom psychischen schaffe das baby normal zu entbinden #schmoll momentan ist alles so schrecklich beschissen in meinen leben... wie soll das nur alles weiter gehen... man mein ex fing gestern auch an ob ich mir nicht mal gedanken machen will über eine adobtion #heul :-[ ich bin ihm fast an den hals gesprungen #heul am anfang der schwangerschaft wollt er das ich abtreibe jetzt dachte ich er freut sich auch auf den kleinen und das gestern hat mir den letzten rest gegeben.... ich mein er hat es nicht verlangt aber das er sich traut überhaubt sowas zu äußern ... ich mein das er sich von mir getrennt hat wegen seiner ex ist ja schon die härte und ich nun alles mit erleben muss weil wir noch zusammen wohnen ja aber das er sich mit so nen gedanken auseinander setzt hätte ich nie gedacht.. ja okay ich habe manchmal gezweifelt ob es die richtige entscheidung war das baby zu bekommen aber nur wegen dieser ängste vor der entbindung und meiner zukunft da ich keine ausbildung habe aber ich würde doch niemals nicht mal annähernd drüber nachdenken das baby das ich nun schon 36 wochen in meinen bauch trage jemand anderen zu überlassen #heul #heul na ja egal.... kommt für mich nicht in frage #schock ..... ach mensch alles blöde... ich denke das jede schwangere frau mal so ne phase durchmacht in der sie nicht weiß ob es richtig war oder !? Ich oh man habe keine ahnung mehr was ich denken fühlen oder tun soll :-( ......


Liebe Grüße Diana&Julian inside 36 ssw #baby

Beitrag von morielle 23.03.06 - 13:50 Uhr

Warum solltest Du die Geburt nicht schaffen? Wie willste das wissen? Ich hab ne Freundin, die musste per Kaiserschnitt entbinden und die war übelst traurig im Nachhinein, dass ein Leben, was 9 Monate in ihr gewachsen is, in wenigen Minuten aus ihr "rausgeschnitten" wurde. Ich verurteil Dich nicht, aber sowas sollte gut überlegt sein. Tausende Frauen bekommen Babys auf natürlichem Weg ... ohne Probleme.
LG A.

Beitrag von erdwuermchen 23.03.06 - 13:54 Uhr

Hallo

ich denke wenn dein arzt reagiert wie deine schwester, dann bist du beim falschen arzt. du bist nicht die erste in seiner praxis die nach einem wunschkaiserschnitt fragt. hast du denn sonst keinen halt bei deiner mama oder einer guten freundin, dei vielleicht morgen auch mit zu arzt gehen kann und vielleciht auch bei der entbindung dabei ist, falls du doch natürlich entbinden solltest.

deiner schwester sag schöne grüße, sie hat doch wohl nen knall, sie sollte sich lieber mit nem kräftigen arm an deine seite stellen und dir dabei helfen dein kind natürlich auf die welt zu bringen, dann soll sie sich doch die hand von dir zerquetschen lassen, wenn du im kreissaal bist und wenn sie dazu nichtbereit ist, dann soll sie den mund halten.

sprich es bei deinem arzt an und vorallem sprich die gründe dafür an, vielleicht nimmt er dir deine angst und such dir ne ganz liebe hebamme, die bei der geburt dabei sit und dich unterstützt.

lg
jay und peer inside 23.ssw

Beitrag von kuschelmuschel 23.03.06 - 13:55 Uhr

liebe diana!

lass dich mal drücken! #liebdrueck
deine situation ist echt schwierig und ich kann deine ängste zu zweifel gut verstehen. viele frauen haben schon mit der ss alleine genug zu kämpfen - bei dir kommt die situatun mit deinem freund auch noch dazu!

allerdings frage ich mich, ob ein ks deine situation wirklich verbessert. ein ks macht zwar die geburt an sich leichter, weil man die wehenschmerzen nicht erleben muss. aber danach ist es meist schwieriger wieder in schwung zu kommen. die ks-narbe verursacht ziemliche schmerzen und es dauert eine zeit lang, bis man wieder ganz fit ist. nach eine normalen geburt geht das wesentlich schneller! das solltest du dir einfach bewusst sein, bevor du dich für einen ks entschliesst.
es ist sicher nicht falsch mit deinem arzt darüber zu sprechen! er sollte es eigentlich neutral sehen und die klar vor- und nachteile aufzeigen können.

egal wie du dich entscheidest: du wirst eine tolle mutter sein! die geburt entscheidet nicht darüber, sondern wie du ein kind liebst und behandelst, wenn es da ist!!!

lg claudia

Beitrag von kleine_kampfmaus 23.03.06 - 13:54 Uhr

Hi Diana,

dein Ex will sich wahrscheinlich vor den Vaterpflichten und Unterhaltszahlungen drücken. Da wär er ja bei einer Abtreibung bzw. Adoption aus dem Schneider.

Lass dich doch nicht so fertig machen. Ignorier ihn einfach! Kannste nicht für ein paar Tage zu ner Freundin o. zu deinen Eltern? Damit du dir diesen ganzen Schmus mit seiner Ex nicht reinziehen mußt. Dann soll er sich gefälligst schnellstens ne andere Wohnung suchen.

Klar kannste das Thema WKS bei deinem FA ansprechen. Meiner hat mir das sogar von sich aus angeboten weil unser kleiner Brocken wohl sehr groß ist. Er kann dich sicher ein bisschen beraten und dir sagen, wie du das ganze anstellen mußt - auch w/der Kosten die da vielleicht auf dich zukommen, KH-Anmeldung etc. Und im KH mußt du es ja dann auch nochmal sagen und zwar bald. Ein WKS wird nämlich nach meinem Wissen 2 Wochen vor ET gemacht (38. SSW) und von daher wirds bei dir ja dann mal Zeit das Thema zu erörtern.

LG
Kleine Kampfmaus + Minimatz (38. SSW)

Beitrag von spruin 23.03.06 - 13:58 Uhr

also ich habe auch ziemlichen Respekt vor dem Geburtsschmerz aber ich denke mir es ist ja nicht wie früher dass du dann "gefangen" bist und du da so durch musst. Es gibt heutzutage viele nette Hebammen die sich um dich kümmern und Stellungen zum Entlasten dann gibt es die Badewanne die immer sehr hilfreich sein kann, dann noch Schmerzmittel und die PDA und wenn das immer noch nicht ausreichend ist kann man sich noch während der Geburt zu einen Kaiserschnitt entscheiden. Bei dem du übrigens den Nachteil der Schmerzen hinterher hast und evtl die Narkosenebenwirkungen. Ich habe mir auch schon alles tausendmal überlegt und ich werde es erstmal so versuchen. Vielleicht gehörten wir ja zu den Glücklichen die eine Traumgeburt haben. ;-)

Sabrina 30 SSW

Beitrag von bhiala 23.03.06 - 14:10 Uhr

Erstmal was mama oder ähnliches angeht habe ich nicht.. ich bin in einen heim groß geworden was die sache nicht besser macht.... ich habe in meinen leben schon viele sachen schaffen müssen wo ich mir nun auch denke mh.. wieso keine geburt... ich sage ja nicht so punkt ich entbinde per Kaiserschnitt sondern ich hätte gerne eine beratung dazu nur bin ich jemand der angst hat wünsche und gedanken zu äußern da ich viele situationen in meinen leben hatte wo ich nie ernst genommen wurde und ich habe einfach angst davor wie man darauf reagiert und ich beim arzt auch noch in tränen ausbreche den im moment ist es echt alles eine sehr emotionale schiene in der ich mich bewege und die tut mir sehr weh... ich sagte ja bereits wie verzweifelt ich bin und ich kann so im moment keine richtige entscheidung allein treffen.. ich habe was die hebamme angeht ja eine aber die entbindet erstens in keinen krankenhaus mehr sondern nur geburtshaus und zu hause und zweitens keine ahnung komme ich mit ihr nicht richtig zurecht aber hier in dem dorf gibt es keine weitere und ein auto habe ich nicht und weg kommen tut man hier auch noch sehr schlecht.... also muss ich die nehmen die dienst hat im krankenhaus.. und da ich nun wegen wehen schon dort war und eine dienst hatte die ja absolut unfreundlich war hat das meine angst nicht weniger gemacht.... stellt euch mal vor die is da wenn ich entbinde eye dann renn ich weg vor angst... die hat mir nicht mal ordentlich ne infusionsnadel legen können da is das blut nur so gelaufen und dann noch so nen kommentar und das nächste mal kommen sie erst mit richtigen wehen #heul :-[ .. da muss man ja angst bekommen... na ja was solls... ich muss wohl durch.. habe 15 uhr termin bei meinen arzt mal schaun ob ich es schaffe mit ihm darüber zu reden ansonsten bleibt mir nur der versuch auf normal geburt weil ich ja dann erstens nicht aufgeklärt wurde und na ja auch keinen termin im Krankenhaus bekomme weil der FA sicher überweisen muss oder so... und solang ists nicht mehr bis zur 38 ssw #heul ich hab so angst.....


Diana&Julian 36 ssw#baby

Beitrag von babauzz 23.03.06 - 14:05 Uhr

Hallo,

ich glaube, du solltest es dir noch einmal überlegen, ob du wirklich einen WK möchtest... Ich glaube, es hat scho seinen Sinn, dass wir Frauen die Kinder unter Schmerzen gebären (anders verhält es sich natürlich bei medizinischen Gründen, die für einen Kaiserschnitt sprechen, aber das ist halt was anderes...) Schließlich wird dir als Frau und Mutter bei der Geburt das schmerzliche am Loslassen bzw. Abnabeln einmal mehr bewusst und gleichsam bekommst du so viel Gutes zurück, wenn das Kleine dann da ist, für das du so sehr gekämpft hast bzw. du und das Kind gemeinsam...:-D

Das verbindet, glaube ich, viel mehr als eine Geburt, die das Kind so urplötzlich aus seiner gewohnten Umgebung reißt....

Ängste und Unsicherheiten, gerade vor der Geburt, sind bestimmt sehr normal - die habe ich auch #augen - aba ich möchte zusammen mit meinem Kind die Geburt erleben, auf möglichst natürlichem Wege. Mir zuliebe und dem Kleinen zuliebe.

Auch, wenn es für dich gerade richtig besch..... läuft, #schmoll - vielleicht überlegst du es dir ja nochmal.

Alles Gute :-)

Beitrag von confidence 23.03.06 - 14:02 Uhr

Also... hmm..
Ich bin in der selben Situation wie DU..
Nur mein Ex hat sich seid 6 Monaten nicht mehr gemeldet, aber das is auch verdammt hart...
Ich musste mich auchmit vielen wirren Gedanken auseinandersetzen, nur eines kann ich nciht verstehen---... du hast so viel Kraft bisher aufgebracht, dann schaffst du auch die Geburt!... Glaueb mir, andere wären froh wenn sie ihr Kind normal zur Welt bringen könnten... Ich bin in der 39 ssw.. ich nehme zur Beruhigung ein homeopatisches Mittel, dass heisst PULSATILLA.. frag mal bei deiner Hebamme danach. Mir geht es seid ich es nehme viel besser und ich bin viel lockerer und entspannter... Du schaffst das schon... Wirs sind doch stark oder?Zumindest für unsere Babys...
ALLES ALLES ALLES erdenklich GUTE!!!

*ich drück dich mal unbekannter Weise *
Betty mit Mia-Sofie #baby ET (-14)

Beitrag von kneppe 23.03.06 - 14:13 Uhr

Hallo Diana,

ich kann Dir nur den Rat geben, Dein Kind auf natürlichem Wege zu bekommen! Du schaffst das, Du kannst das, und das Bewusstsein, dass Du es selbst geschafft hast, Deinem Kind das Leben zu schenken wird Dich stark und stolz machen. Es ist eine Erfahrung, die Dir niemand mehr nehmen kann.
So wie Du schreibst, finde ich, liest man sowieso Zweifel an Deiner Entscheidung heraus. Frauen die sich dagegen entscheiden ihr Kind selbst zu gebähren, denen ist es auch egal was ihr Arzt über sie denkt!

Zum Erzeuger dieses Babys habe ich nichts weiter zu sagen, als dass ich ihn an Deiner Stelle sofort aus der Wohnung schmeissen würde (oder selbst ausziehen, je nach dem, wem sie gehört), und ihm jegliche Rechte am Kind entziehen würde (was ihn sicher nicht sonderlich stören würde so wie sich das anhört).
Dein Leben bekommst Du mit viel Ehrgeiz bestimmt super auf die Reihe, es ist nur wichtig, dass Du nicht aufgibst. Für diese kleine Wesen unter Deinem Herzen lohnt es sich, immer weiter zu machen! Es wird Dich immer lieben, und das gibt eine ungeheure Kraft auch in schweren Zeiten.
Verlass Dich auf Dich selbst, und hab keine Angst!

Ganz besonders liebe Grüße

Melanie mit Maik 2 1/2

Beitrag von mica2406 23.03.06 - 14:56 Uhr

Hallo!
Zunächst solltest Du aufhören, Dich durch die Augen von anderen zu sehen. Dann wirst Du entspannter!
Weder Dein Ex noch Deine Schwester, noch irgendwer hier, der die natürliche Geburt hochjubelt wird Dir zur Seite stehen, wenn Du es psychisch nicht schaffst. Du bist für Dich verantwortlich, die einzige Person auf die Du Dich verlassen kannst und deswegen tue, was Du willst.

Und zum Thema Wunschkaiserschnitt: So wie Du Deine Situation schilderst, gibt es eine hinreichende Indikation: Du hast panische Angst, es anders nicht zu schaffen. Sag das dem Arzt. Das reicht.
LG

Beitrag von kranke_schwester 23.03.06 - 19:34 Uhr

Hallo,
klingt ganz schön übel alles.... Ich würd den Arzt ruhig darauf ansprechen, vielleicht macht eine "fachliche" Beratung und Aufklärung Dir die Entscheidung ja leichter.
Ich persönlich würde mich nicht freiwillig nem KS unterziehen, da ich als Krankenschwester die OP-Risiken nochmal ganz anders sehe. Aber ich verdamme auch niemanden, der sich zum WKS entscheidet!
Könnte mir allerdings vorstellen, daß es Dich vielleicht aufbaut, wenn Du die Geburt normal geschafft hast, daß Du dann stolz auf Dich bist und Dich dadurch besser fühlst. Aber wie gesagt: Laß Dich einfach erst einmal aufklären und beraten. Vielleicht hast Du ja auch eine Hebi, der Du Dich eher anvertrauen kannst?
Wünsche Dir alles Gute!