Kuhmilcheiweiß und Weizenallergie

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von frele 23.03.06 - 14:17 Uhr

Hallo, ich hoffe mir kann jemand Rat geben. Wie oben schon beschrieben hat meine 2jährige Tochter höchstwahrscheinlich beides. Ich weiss ja gar nicht mehr, was ich ihr noch geben kann. (Montag gehen wir zum Bluttest!) Kuhmilcheiweiß und Weizen ist ja fast überall drin. Sie isst mir zur Zeit sowieso schon so schlecht, wenn ich ihr nun auch noch alles verbieten muss... Weiss jemand weiter? Gruss Jane

Beitrag von 015 23.03.06 - 19:54 Uhr

Das ist ja ätzend!!!! Da kann man doch fast gar nichts mehr essen, oder?
Ich kann dir leider nicht helfen. :-(
Aber ich wollte mal wissen, wie du das herausgefunden hast. Was gab es denn da für Anzeichen? Und was hat der Arzt da gemacht?

Ich kann dich in einem Punkt weiterhelfen: ich habe selbst eine Milcheiweißunverträglichkeit seit meiner Geburt. Leider habe ich NIE einen Arzt gefunden, der mir das schwarz auf weiß belegen konnte. Alle sagten nur, ja. lassen's halt die Produkte weg. Deshalb interessiert es mich auch, wie das bei deiner Tochter war. Mein Sohn ist bald ein Jahr, dann würde ich auch mal testen wollen, ob er meine Allergie geerbt hat. Ich komme mittlerweile ganz gut zurecht mit meiner Allergie, ich bin ganz auf Soja umgestiegen. Das gibt es jetzt ja immerhin überall zu kaufen. Milch und Joghurt und Sahne uws. Das schmeckt auch, man muss sich nur daran gewöhnen. Leider ist es sehr teuer. Und wegen dem Kalzium, da solltest du eben Gemüsesorten wie Brokkoli oder Kohlrabi wählen, da steckt viel Kalzium drin.

Ich drücke euch die Daumen, dass es nur eine vorübergehende Sache ist (was ja häufig vorkommt, wie ich schon gehört habe. Viele haben ein Jahr Pause von allem eingelegt und konnten dann alles wieder essen).#liebdrueck

Liebe Grüße von Miriam

Beitrag von charity177 23.03.06 - 21:09 Uhr

Liebe Jane,
mein Sohn ist 15 Monate alt und hat eine Kuhmilcheiweiß- und Weizenmehlallergie. Er hatte ganz schlimme Hautausschläge und auch ein Allergietest hat uns nicht wirklich geholfen. Erst durch den Test mit einem Bioresonanzgerät haben wir erfahren, was er alles nicht vertragen kann (da war er 9 Monate alt). Wir haben dann sofort die Ernährung konsequent umgestellt und er hat seitdem keine Beschwerden mehr. Er ißt inzwischen ganz normales Essen. Bei Produkten, die Mehl enthalten nehmen wir solche mit Roggen-oder Dinkelmehl. Er trinkt eine spezielle Milch für Kleinkinder von Milupa, die man auch zum Kochen oder Backen benutzen kann. Man kann aber auch Sojaprodukte oder Ziegen-/Stutenmilch benutzen. Bei allen anderen Milchprodukten muß man ein bißchen rumprobieren, denn bei vielen Dingen, z.B. Butter sind die Milcheiweißmoleküle durch die Verarbeitung so weit aufgespalten, daß sie von Allergikern gut vertragen werden. Also alles halb so schlimm ... Man kann gut damit leben.
Liebe Grüße
Birgit mit Simon
#liebdrueck