nachdem was man hier ließt, wäre ich eine schlechte mutter..

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Beitrag von money2901 23.03.06 - 15:01 Uhr

hallo,

habe mir gerade mal den beitrag über "schreien lassen, der baby´s" durchgelesen...

ohh man, wenn schreien lassen, weggeben und alles andere so SCHLECHT ist, dann müsste ich echt eine rabenmutter sein...

wir lassen unsere kleine auch MAL schreiend in ihrem bettchen liegen, weil sie mittags zwar tod-müde ist, aber einfach nicht schlafen will, weil sie angst hat, etwas zu verpassen...und wenn sie dann alleine mit ihrer spieluhr ist, schläft sie innerhalb von 1 minute, da sie nicht mehr abgelenkt wird...

ich gebe meine kleine wöchentlich 1-2 mal "weg", da ich meinem hobby nachgehe...

ich denke dabei ist nichts schlimm, sie bekommt genau so liebe wie jedes anderes kind auch...

ich kann echt nicht verstehen, wie man sich über alles so aufregen kann....

sorry, aber ich hab mich gerade so aufgeregt, dass man hier andere mütter so angeht, wie sie ihre erziehung handhaben...

LG money und tyra 26.08.05

Beitrag von lely 23.03.06 - 15:09 Uhr

ja finde ich auch, wenn es für manche mutter keine andere lösung gibt sie alles ausprobiert hat und nur wenn sie ihr baby auch mal schreien lässt zurecht kommt, na bitte dann hat sie doch die für sich und das kind beste lösung gefunden.

lieber nen schönen tag mit dem kind und mit mir und dafür eben mal 10min schreien, oder ihn auch mal abgeben als den ganzen tag das gequengel und selbst aussehen wie ein zombi...

lg lely


Beitrag von espirino 23.03.06 - 15:09 Uhr

Hallo,

ich bin auch nach den neuesten Stand der Erkenntnisse über Babys und ihre Handhabung eine miserable Mutter. #schock

Manche meinen das Kinderhaben neu erfinden zu müssen. #schmoll

Nichts für ungut, ich mach weiter so.

LG Jana + #baby + #baby

Beitrag von kja1985 23.03.06 - 15:32 Uhr

ich glaube, dass es für die kleinen sehr gut ist, mal in ruhe gelassen zu werden, auch wenn sie im ersten moment schreien.

ich verbringe lieber zeit mit meinem kind und spiele intensiv mit ihr und "zwinge" sie danach wieder, sich mit sich selbst zu beschäftigen, damit ich pausieren kann, als den ganzen tag ein nöliges kind durch die wohnung zu schleifen, das nicht mehr ein und aus weiss.

meine kleine braucht nach jedem spiel ne kleine auszeit, sonst wird sie unausstehlich - sei es nun ne runde schlafen oder ne runde löcher in die luft gucken - einfach zur ruhe kommen (auch wenn sie anfangs gerne mal mit geschrei protestiert).

Beitrag von chriss81 23.03.06 - 15:34 Uhr

Hallo,


muss nur mal kurz loswerden wie unheimlich süß deine Kleine ist. Ist ja ein richtiges Babymodel.


Gruß Christin mit Jocelyne:-D

Beitrag von money2901 23.03.06 - 15:46 Uhr

danke...#freu *stolz*#freu#hicks

Beitrag von missflz 23.03.06 - 15:57 Uhr

nein nein, ich glaub du hast das neuste mutterbild noch nicht verstanden...*g* hobbys und so sachen wie mal auf ein konzert oder so das geht dann nicht mehr....*g*

kann sowas auch nicht mehr hören....unsere maus ist noch nicht mal da und ich muss mir schon von allen seiten anhören, was ich alles nicht mehr "darf" so ein quatsch! ich denke wenn es den müttern gut geht, geht es den kindern noch besser. und mütter brauchen eben auch "auslauf" um sich gut zu fühlen! und um auslauf zu erhalten wird unsere maus dann zu meinen eltern gehen, und ich glaub oma´s und opa´s tun wohl auch gut:)

sollche beiträge überlese ich hier schon immer, süße maus habt ihr da:)

Beitrag von kleineute1975 23.03.06 - 16:33 Uhr

Hi,

muß mir zwar gleich erst nochmal durchlesen den Beitrag aber dann bin ich ja auch nee Rabenmutter mein Kind geht zwei TAge die Woche zur Tagesmutter und noch einen halben Tag zum Kindermädchen und wenn Oma dann ankommt und will auch mal aufpassen dann sogar noch mal zur Oma

LG Ute

Beitrag von wuermchen0712 23.03.06 - 16:37 Uhr

hallo! :-)

also wenn felix immer mal nicht weis warum er überhaupt motzig ist, dann lasse ich ihn auch mal schreien. #schrei #schmoll

wenn meine mutter (richtet sich nach ihren schichten) nachmittags daheim ist, dann gehe ich ab und an stundenweise bei meinen ehem. chefen arbeiten, das tut mir gut, komme auch wenn es arbeit ist, entspannt zurück. #freu


deshalb bin ich noch lang keine schlechte mutter! ;-)



hast du mal den link zu der diskusion die du meintest, will mal lesen... #kratz



danke! #liebdrueck

kathrin :-D


ps: der status "mama sein" heist noch lange nicht das man mama ist und sonst nichts mehr zu tun und zu lassen hat. ;-) finde ich #pro

Beitrag von pferdchen18 23.03.06 - 16:51 Uhr

Hi Money!

Willkommen im Club ;-)
War bzw. is bei meiner Maus auch ab und an so dass sie total müde ist in den Augen reibt und eigentlich schon längst im Land der Träume sein will...doch irgendwas hindert sie daran *g* und so wird halt auch mal geshrien..und letztenendes kriegt sie doch noch ihren Schlaf!
Naja, ich bin demnach auch ne Rabenmutter...*g*

Aber meiner Tochter gehts trotzdem gut#huepf

LG Diana & Isabell (1)

Beitrag von coolmum 23.03.06 - 17:08 Uhr

hallo!

hier ist auch noch mal so eine "rabenmutter"

mein kleiner muss einfach auch hin und wieder mal schreien, wenns darum geht dass er nicht schlafen will und tot müde ist, oder wenn wir grad mal essen und dem gnädigen herrn ist grad langweilig weil er seine rassel schon fünf mal rumgeschmissen hat...

und mein süßer ist auch oft mal bei der oma. ich hab schließlich auch noch hobbys, die ich einfach zum ausgleich brauche! ich finde auch dass wir nicht nur mamas sind, sondern doch auch noch die anderen dinge des lebens mitkriegen sollten!

liebe grüße
#coolmum

Beitrag von mestizia 23.03.06 - 18:53 Uhr

Hallo,

ich finde wir sind alle gute Mütter.
Man ist, so denke ich, erst eine schlechte Mutter, wenn man sich nie um seinen Nachkömmling kümmert, ihn nicht liebt, andauernd abschiebt, hungern und dursten lässt, ihn in sein dreck dasitzen lässt oder ihn sogar aussetzt oder sogar schlagen oder umbringen. das alles finde ich mies und schlecht wenn man das mit seinem Baby macht. Das macht eine schlechte Mutter aus....
Und jeder hat eine eigene Meinung zum schreien lassen oder weggeben.
Ich lasse meinen Sohn auch mal schreien. Aber auch nur wenn ich weiss, dass es ihm sonst gut geht und er sich einfach nicht beruhigen lässt. Und dann auch nur dann, wenn ich einfach nicht mehr die Energie habe ihn zu trösten und selber schon den tränen nahe bin. Und diese unruhe in mir ist einfach nicht gut für meinem Sohn.
Dafür kann ich ihn aber auch nie mal bei der Nachbarin lassen. Leider habe ich hier keine Verwandten. Aber selbst das könnte ich nicht machen, ihn bei meiner Mum zu lassen oder so. Für mich war es schon schlimm, dass ich mal eine halbe Stunde im Laden war, weil mein Mann was vergessen hatte zu kaufen. Während der Zeit hat mein Mann das Baby genommen....
Nie wieder gehe ich ohne Baby aus dem Haus. :-) Aber das muss halt jeder für sich ausmachen....
Solange wir unserem Baby Liebe, kuscheleinheiten, saubere Windeln und immer wieder Flaschen geben finde ich sind wir gute Mütter...
Ich hoffe damit stosse ich nicht wieder auf super heftige kritik wie in einem anderen Diskussionsbeitrag....

Stephie und Dylan Morgan *26/12/2005

Beitrag von hen71 23.03.06 - 20:19 Uhr

Hallo,

es hat lange gedauert, bis ich mich nach der Geburt unsres ersten Sohnes von dem befreien konnte, was andere meinten, dass das beste für mein Kind wäre (mir klingeln heute noch die Ohren von dem schönen Satz meiner leider sehr sturen und ideologisch vorbelasteten Hebamme- sorry, es gibt auch ganz andere, ich hatte halt eine Fanatikerin: "ICH will, dass DEIN Kind mit Muttermilch großwird!"). Vom Stillen-Müssen (und mir ging's zusehends schlechter, aber die gute Hebamme hat eben nicht genau hingeschaut) übers Nicht-Schreien-Lassen-Dürfen über die "richtige" Art zu betten/tragen/füttern/wickeln/beschäftigen/bespielen (!)/impfen (gerade nicht)/in den Urlaub fahren ("niemals Kinder unter 2 Jahren für mehrere Tage bei Oma und Opa lassen! Das verkraftet so ein Kind doch nicht!"/Freizeit gestalten ("ins Kino gehen? Na, das könnt Ihr jetzt erstmal für ein halbes Jahr vergessen")usw. - der Katalog, wie man "heutzutage" sein Baby zu hegen und zu pflegen hatte, war dick und unverdaulich- und: kein Wunder, dass sich gerade heute immer weniger Frauen trauen und entscheiden, Kinder zu haben, bei den Anforderungen, das nur nebenbei-
Am schlimmsten aber fand ich, dass so wenig Spielraum (für Kind UND Mutter) gelassen wurde: So und so- und wenn nicht, dann schadet das dem Kind. In jedem Fall. Jede Sekunde zählt. Und natürlich will jede Frau/Mutter es wahrscheinlich erstmal "richtig" machen, weil sie verunsichert ist, alles ohnehin total neu und teilweise auch überfordernd ist-
mich hat jedenfalls meine Wochenbettdepression, die ich zum Glück nur nach dem ersten Kind hatte, dazu gezwungen, meine eigenen Bedürfnisse nicht zu vergessen und mein Hirn nicht zeitgleich mit der Geburt abzugeben- und damit auch nicht meine gesunde Skepsis allen "Rundum"- und "Einfürallemal"-Wahrheiten gegenüber. Wer nach dem Katalog, und ich glaube, wir alle könnten hier ein eigenes Kapitel dazu beitragen, leben möchte und meint, damit garantiert ein glückliches, intelligentes, selbstbewusstes usw. Kind zu "erhalten"- bitteschön. Bei mir im unmittelbaren Umfeld gibt es zu viele Gegenbeispiele, als dass sich diese Theorien mit ihren unfehlbaren Kausalschlüssen(z.B. gestillte Kinder=glückliche, und vor allem intelligente Kinder) lange in meinem Hirn hätten halten können (meine Schwester, z.B., keine Sekunde ihres Lebens gestillt, sehr ausgeglichenes Wesen, bestes Abi der Schule (0,75), heute eine der jüngsten Physikdiplomandinnen Deutschlands- mein Ehemann und dessen Bruder auch beides keine Stillkinder- ausgeglichen, sozialfähig und 1er Abitur und Studium usw.- genug geprahlt)- ich wollte damit nur sagen, dass an allen Theorien, die vorgeben, die endgültige Wahrheit - z.B. übers Kinderhaben- verbreiten zu können, etwas faul sein muss. Es gibt, wie gesagt, zuviele Ausnahmen, zuviele "Gegenbeispiele".
Ich denke inzwischen, dass die meisten Kinder gut gelingen TROTZ ihrer Eltern.

Lange Rede, kurzer Sinn: Beim zweiten Kind war's dann schon leichter für mich (uns), die ganzen Dogmen auszublenden und uns auf unsre Kinder zu konzentrieren- oder eben auch mal nicht, wenn wir nur zu Zweit sein wollten und -oioioi, buhbuhbuh- die Kinder (beide noch unter 2!!!) mal für ein paar Tage bei Oma und Opa gelassen haben. Die Erfahrung am eigenen Leib und vor eigenen Augen macht halt doch stärker und selbstbewusster-

und je älter meine Kinder werden, desto mehr sehe ich alte Rabenmutter, was für entzückende kleine Wesen da zu uns gekommen sind, als "Gäste für 18 Jahre"- Rabenkinder können einfach zum Anbeißen sein...
Das machen wahrscheinlich die viele frühe Fremdbetreuung, die Flasche, das sinnlose Miteinander-Herumwälzen auf dem Boden, das Schreien-Lassen, das Auch-wieder-nicht-Schreienlassen (je nach Situation), das gemeinsame Singen, die Schokolade, die vielen zerlesenen Kinderbücher, das abendliche Gebet usw.
ja, wer kann das schon sagen, woran es liegt, dass die zwei so sind, wie sie sind? (Und wenn ihre Mutter nicht nur gern schreiben, sondern sich auch mal mit unserm digitalen Zeitalter genauer befassen würde, könnte man die Exemplare auch endlich mal in der VK 'besichtigen'#hicks).

Also, ein fröhliches Gekrächze aus meinem heiseren Schnabel in die Runde#blume,
und Grüße natürlich von
Caroline