wie sagt man das man sterben wird?

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muss jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von batidadecoco01 23.03.06 - 15:53 Uhr

hallo. . .

ein sehr gute bekannte von mir hat heute erfahren das sie
krebs hat. . .sie hat es mir im vertrauen erzählt, und fragte mich gleichzeitig wie sie es ihrer familie am besten sagt. . .
ich konnte leider keine antwort darauf geben und wollte stattdessen mal hier nachfragen. . .

ich danke euch. . .

batida #schmoll

Beitrag von verdamp_lang_her 23.03.06 - 16:13 Uhr

Hallo Batida,

wie kommst du darauf, dass sie deswegen stirbt?

LG,
Patsy

Beitrag von batidadecoco01 23.03.06 - 16:47 Uhr

weil bauchspeicheldrüsenkrebs festgestellt wurde mit metastasen in lunge, leber und darm. . .

man hat ihr auch gesagt das sie vielleicht noch 3 monate lebt, deswegen frage ich . . .

thx,

batida

Beitrag von ostalblady 23.03.06 - 16:59 Uhr

Hallo,

das hört sich aber schlimm an. Wie alt ist denn Deine Freundin? Wat sie selbst Kinder?

Je nachdem wie alt die Personen sind denen sie es sagen muß, denke ich mit der einfachen Wahrheit kommt man am besten.

LG Ostalblady

Beitrag von batidadecoco01 23.03.06 - 17:02 Uhr

sie ist 4 jahre älter wie ich, also 23. . .
sie hat solche angst davor es ihrem partner zu sagen. . .
darum macht sie sich am meisten gedanken. . .

thx

batida

Beitrag von verdamp_lang_her 23.03.06 - 17:07 Uhr

Hallo Batida,

wenn sie ihrer Familie sagt, dass sie Krebs hat, werden die Fragen schon kommen. Es gibt keinen Leitfaden.

LG und deiner Freundin viel Kraft,
Patsy

Beitrag von mamivani1983 23.03.06 - 17:24 Uhr

Das tut mir sehr leid für deine Freundin!
Sie ist noch so jung.
Ich hoffe du stehst ihr in ihrer schwersten Zeit bei.
Sie kann jede Art von Unterstützung gebrauchen...
#liebdrueck
Wünsche euch ganz viel Kraft.

Beitrag von serefina 23.03.06 - 18:43 Uhr

oh nein...so jung.....!Woran hat sie das denn gemerkt?

Beitrag von mara299 23.03.06 - 18:52 Uhr

Ich habe mich selbst gerade sehr damit auseinander gesetzt und ich denke das Ehrlichkeit und die direkte Wahrheit am besten sind.

Geht es ihr so noch gut ? Oder ist sie wegen Beschwerden zum Arzt gegangen und hat es dadurch festgestellt ?
Ich weiß nicht, vielleicht würde ich es dem Partner auch gar nicht sagen ... erst wenn es wirklich so schlimm wird das sie kaum noch kann. So denken sie nicht beide daran das bald alles vorbei ist.

Was sie tut muss sie leider ganz allein entscheiden und keiner von uns wird sagen können tu' dies oder das, es ist immer schwer und immer anders.

Ich wünsche deiner Freundin von herzen alles Liebe und viel, viel Kraft und auch dir wünsch ich das, Mara aus dem kühlen Finnland wo man sich viel mit sowas auseinander setzt ...

Beitrag von melli1978 23.03.06 - 20:04 Uhr

Hallo!!

Es ist wirklich eine schreckliche Diagnose die sie da bekommen hat, vor allem in dem Alter #schock
Meine Mutter war damals 40 als bei Ihr Lymphdrüsenkrebs mit Befall des Knochenmarks, der Leber und der Milz festgestellt wurde. Die Ärzte gaben ihr damals noch ein halbes Jahr. Heute ist sie 53 und seit ein paar Jahren krebsfrei. Die Chemotherapie war damals ihre letzte Hoffnung und durch ihre positive Einstellung hat sie den Krebs besiegt.
Was ich damit sagen will, kann bei deiner Freundin keine Chemotherapie gemacht werden???
Vor allem rate ich Deiner Freundin unbedingt ehrlich mit ihrem Freund umzugehen. Es ist sehr wichtig dass sie wirklich seine und Eure volle Unterstützung hat. Geht offen mit diesem Thema um.

Ich wünsche deiner Freundin alles erdenklich Gute und die Kraft die schwere Zeit durchzustehen#kerze

LG melli


Beitrag von eineve 23.03.06 - 22:50 Uhr

ihre letzte möglichkeit zusammen mit der familie das zu regeln was zu regeln ist?

gemeinsam mit der familie vorbereitungen für den grossen abschied treffen...

vielleicht hilft ihr das eine oder andere buch von elisabeth kübler-ross?

Beitrag von golm1512 24.03.06 - 11:16 Uhr

Hallo!
Ich denke auch, dass Offenheit und Ehrlichkeit ganz wichtig sind. Hat sie ein gutes Verhältnis zu ihren Ärzten? Vielleicht kann einer davon bei dem Gespräch dabei sein.
Gibt es in eurer Nähe ein Hospiz oder eine Palliativstation? Dann kann ich ihr nur raten, sich dahin zu wenden. Ich habe selber auf einer Palliativstation gearbeitet und weiß, dass ein Gespräch nicht reicht. Es ist ja ein Prozess, der leichter durchzustehen ist, wenn der von jemandem begleitet wird, der "Profi" und auch hinterher noch ansprechbar ist. Zudem würde sie in einem Hospiz/Palliativstation so versorgt wie sie es braucht und möchte!
Ich würde dir nun gern etwas anderes erzählen, aber ich diese Diagnose bedeutet wirklich nichts Gutes und da deine Freundin es ja nun auch nicht mehr verdrängen möchte, braucht sie jede Unterstützung, die sie bekommen kann.
Liebe Grüße
Susanne

Beitrag von maxmama 24.03.06 - 20:15 Uhr

Nun malt mal nicht alle gleich den teufel an die wand. in welchem stadium befindet sie sich denn? eine alte klassenkameradin von mir hatte krebs und hat es überlebt sie ist jetzt sogar schwanger und freut sich mit ihrem mann des lebens also ihrer redet ja so als sei sie schon im sterbebett. ich denke sie sollte sich hilfe holen von prfessionellen leuten es gibt in vielen städten krebsberatung denn wie du merkst sind die meisten so geschockt das sie erstmal handlungsunfähig sind und immer nur den tod vor augen haben. du scheinst auch etwas überfordert ich denke du könntest ihr helfen in dem du eventuell adressen von einer beratungsstelle herausfindest und sie fagst ob ihr das helfen würde. ich hoffe das hat dich ein stück weiter gebracht

Beitrag von chnander 25.03.06 - 13:35 Uhr

Krebs heißt nicht gleich sterben!

Meine Mama hat seit 2000 die Diagnose bauchspeicheldrüsenkrebs!Mit Metastasen in Leber und Milz!
Und denke sie lebt immernoch und das garnicht so schlecht!

Sie ist eine taffe tapfere Frau die kämpft wie eine Löwin!

Es gibt auch in der medizin so genannte spontanheilungen!Ist wie ein sechser im Lotto aberw arum sollte man nicht daran glauben ?
Meine Mama hat viel gelesen und sich über ihre Krankheit informiert!
Sie geht regelmäßig zur Psychologin und es hilft ihr sehr!
Sie ist auch mit allem vertraut was das sterben angeht!
das nicht schon genug da mußte meine Mama noch meinen Papa nach 4 tagen Koma gehen laßen trotz ihrer Krankheit!

Und bis heute ist sie eine starke Frau und ich hoffe sie bleibt noch lange bei uns!
Sterben müßen wir alle mal zum Glück weiß keiner wann es soweit ist!
Man kann sich nur mit dem Thema beschäftigen!

liebe Grüße an Dich und deine Freundin soll nicht den Kopf in den Sand stecken vielleicht hat sie ja auch viel Glück und lebt noch viele viele jahre ich wünsche es ihr sehr!
Also Kopfhoch und kämpfen!man kann nur verlieren oder gewinnen was andres bleibt da nicht!
Zum Anfang ist es ein Schock aber wenn mAN ES ERST REALISIERT geht es und vor allem wenn man tolle freunde hat die einem beistehen !
So wie du :-)


Lieben Gruß Andrea

Beitrag von ninaa83 26.03.06 - 11:19 Uhr

Krebs bedeutet nicht gleich das todesurlteil,
ich würde nicht auf die ärzte hören!
Das beste beispiel ist mein Opa:
er hat vor 6 jahren die diagnose lungenkrebs im endstadium erhalten,die ärzte gaben ihm noch 3 monate zu leben,operieren konnten sie nicht mehr!
Wie gesagt das war vor 6jahren!Klar wird er nie wieder ganz gesund,aber er hat keine schmerzen,liebt das leben,feiert im sommer mit meiner oma goldene Hochzeit.
Ich finde es ist reine einstellungssache ,es wird nicht einfach,aber sie soll sich nicht aufgeben und kämpfen!