Wie habt Ihr Eure Männer dazu gebracht, sich testen zu lassen?

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von anetti 23.03.06 - 18:31 Uhr

Hey zusammen,

also, das ist echt ein Problem. Er will irgendwie nicht. "Ja klar, sollte ich machen", sagt er, macht aber: NIX. Dabei habe ich wirklich den Verdacht, es könne an ihm liegen!

Wie habt Ihr das gemacht?

Muss dazu sagen, dass ER von uns 2en derjenige ist, der anfangs unbedingt ein Baby wollte, bei mir kam das erst mit der Zeit!

LG, #danke, anetti

Beitrag von silkesommer 23.03.06 - 18:39 Uhr

Als wir (ich ) beschlossen habe mir zwecks KW die Sprale ziehen zu lassen, waren wir uns einig beide etwas dafür zu tun, deshalb war für meinen Mann sofort klar, sich dieser Untersuchung zu stellen, ohne Zwang.....

Ich denke, so sollte das auch sein.....

LG

Silke:-D

Beitrag von anetti 23.03.06 - 18:45 Uhr

Na ja, so sollte es sein, aber wenn's nicht so ist?

Beitrag von silkesommer 23.03.06 - 18:47 Uhr

Ich weiß nicht, ihr möchtet doch beide ein baby, oder, mach ihm das klar......

ich finde es schlimm wenn Männer sich in ihrer Männlickeit gekränkt fühlen, was das angeht.....

meinem habe ich gesagt, dass es sowieso ab dem 30. Lebensjahr besser wäre, mal beim Urologen vorstellig zu sein, allein zur Vorsorge vegen Hoden-und Darmkrebs, und so lässt sich eines mit dem anderen verbinden.....

LG

Silke


Beitrag von dimi 23.03.06 - 18:50 Uhr

Männer... #augen
Das geht ihnen dann an die Männlichkeit!!!

Hast du dich durchchecken lassen?
Mach ihm doch mal klar, dass dieser "Folterstuhl" für uns auch nicht gerade angenehm ist, wir es aber trotzdem tun, WEIL WIR EIN BABY WOLLEN.

Und dass es für dich seelisch belastend ist, jeden Monat dahinzuwarten und wieder enttäuscht zu werden.
So könnt ihr ja u.U. noch ewig warten...

Vielleicht fällt´s ihm ja auch leichter, wenn ihr zusammen geht... (wobei da meiner komplett streiken würde, aber Geschmäcker sind ja verschieden)

Eigentlich sollte es ja eine Selbstverständlichkeit sein...

LG Ulrike

Beitrag von anetti 23.03.06 - 18:56 Uhr

Nee, mit der Männlichkeit hat das bei ihm nix zu tun, da ist er total lässig. Es ist eher ein nicht-zum-Arzt-gehen-wollen im Allgemeinen (kenn ich...) und, glaube ich, Angst vor einem schlechten Ergebnis. Bei mir ist ja alles ok.

Die Frage ist halt - was tun, wenn es an ihm liegt? Da kann man dann ja nicht viel machen, oder? Traum beerdigen? Oder mir seinem Freund schlafen? (Scherz)

Danke jedenfalls.

anetti

Beitrag von dimi 23.03.06 - 19:03 Uhr

Na ja, ich weiß nicht, ob man da nicht doch was machen könnte... Ich kenn mich da nicht so aus.

Eine Freundin von mir hat zwei Kinder durch künstliche Befruchtung.
Ist halt immer die Frage, wie weit man gehen will und/oder kann...

Aber es ist ja nicht gesagt, dass sie bei ihm was feststellen...
Wie lange übt ihr denn schon?

Beitrag von chrischi3 23.03.06 - 21:42 Uhr

Hallöchen,

wir versuchen auch seit August 2004 Nachwuchs zu bekommen. Nachdem ich dann aber schon Hormontherapie, Tempi messen etc gemacht habe, hab ich meinen darauf angesproche, er könne auch mal sich untersuchen lassen. Aber er war immer der Meinung "ich bin kern gesund und warum soll es ausgerechnet an mir liegen! Nach vielen Sinnlosdiskussionen hab ich ihm einfach einen Termin gemacht beim Doc. Jetzt hat er es hinter sich und bei ihm ist doch tatsächlich alles in Ordnung.
Nun bin ich wieder am Zug.
Aber mein Arzt sagt auch, die Männer haben eigentlich nur Angst davor ihre "Männlichkeit" zu verlieren.
Laß Dich nicht unterkriegen und rede mit ihm, schließlich lassen wir ziemlich viel über uns ergehen... Und die Jungs müssen nur ein- zwei Mal zum Doc und eine Probe abgeben. Mehr ist da nicht... :-)