@ HebiGabi und wer sonst noch mag (leider sehr lang... würde mich trotzdem über eine Antwort sehr fr

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von aprilmami 23.03.06 - 23:08 Uhr

Hallo HebiGabi und Mitschwangeren,

ich bin ganz verwirrt. Ich bin in der 38. SSW. Bisher verlief die Schwangerschaft recht gut, beim allererstem FA-Termin war ich so aufgeregt dass ich 140/80 Blutdruck hatte, seitdem stett ganz fett in meine MuPa "Hypertonie". Sonst sind ALLE Blutdruckeinträge völlig normal. Ich habe eine SS-Diabetes die ich durch Ernährungsumstellung + 1X abends Insulin spritzen super im Griff habe. Es ist sogar so dass ich paar mal vergessen habe zu spritzen, da sind die Werte aber auch im normalem Bereich gewesen. Zugenommen habe ich gar nicht, ich wiege drei Kg weniger als vor der Schwangerschaft.

Jetzt wird bei mir natürlich sehr auf das Babygewicht geachtet. Bisher war es immer in der Norm. Vor drei Wochen bei der Feindiagnostik hiess es 2950 gr. Ich mache jetzt die wöchentlichen Untersuchungen im KH wo ich entbinden werde weil es einfach ums Eck ist und meine FÄ eine kleine Weltreise für mich geworden ist (durch den dicken Bauch). Im KH letzte Woche: 2700 gr. (?). Heute 3300 gr, 38 SSW + 3 T, dabei hat die Ärztin ziemlich mit dem US- Gerät gekämpft, beim KU hat sie gemeint die Messung könne nicht ganz stimmen, Bauchumfang hat sie auch nicht erwischt da Kind viel zu aktiv und Femurlänge nur ungefähr weil Kind "verknotet". Die Ärztin heute meinte ich dürfte nicht über ET gehen, habe ja SS-Diabetes. Mein ET war bis in der 13. SSW sehr unklar weil meine Regel total unregelmäßig war. In der 13. SSW wurde per US dieser Termin bestimmt. Wegen dieser einen Zahl soll jetzt am 11.4 eingeleitet werden. Die Ärztin heute meinte jetzt sollte ich schauen dass das Kind nicht viel grösser wird, ich frage wie, sie sagt ich habe eigentlich eh kein Einfluss drauf. Jetzt könne man noch normal gebären, aber ab jetzt könne es richtig schmerzhaft für mich werden wegen Kindsgröße. Vor 2 Wochen hatte meine alte FÄ gemeint MuMu fingerdurchlässig, Bauch senkt sich langsam. Die Ärztin heute schaute nach (war ziemlich grob, hat zuerst ohne Vorwarnung mit irgendeiner Flüssigkeit mich zwischen die Beine nass gemacht wobei ich sehr erschroken bin und hat dann ziemlich hart rumgebohrt), alles sei fest zu und total weit hinten, da wird man wohl dann einleiten müssen. CTG war gut.

Ich habe nur Horrorgeschichten gehört, wegen Einleiten. 30 Stunden Wehen und mehr in denen man Schmerzen ohne Ende hat die am MuMu nichts bewirken, mit Ärzten die den MuMu per Hand dehnen was eine echte Qual sein soll, Babys die eigentlich noch nicht soweit sind und dann Atemprobleme haben und und und.

Ich will das nicht. Die Ärzte sagen doch selber dass Gewichtsangaben nur ungefähr sind. Wie kann man dann so ernsthafte Entscheidungen wie eine Einleitung treffen, aufgrund einer ungefähren Messung! Wobei mein ET eh so unklar ist! Laut den Tabellen die ich im Netz gefunden habe ist 3300 gr. eh im Rahmen für die 38. SSW. Warum mir dann so eine Panik einjagen?


Was soll ich denn davon halten? Was meint ihr dazu? Ich bin echt heulend nach Hause... und habe jetzt richtig Angst dass ich um so eine Einleitung nicht herumkomme...

Danke im Voraus,

eure Aprilmami (38. SSW).

Beitrag von inese 23.03.06 - 23:15 Uhr

Hallo, Aprilmami!
Oh, du arme! Also ich würde mir unbedingt einen zweiten Ratschlag einholen...
Kannst Du nicht noch das KH wechseln? Meine Güte, die Ärtzin, die ohne Vorwarnung zwischen den Beinen rumfuchtelt muss ja eine Furie sein! Vielleicht hätte sie doch einen anderen Berug ergreifen sollen!!!
Lg und alles GUTE!!#blume

Beitrag von angie72 23.03.06 - 23:37 Uhr

Hallo Aprilmami,

leider kann ich Dir aus eigener Erfahrung nur berichten, das bei SS-Diabetes grundsätzlich am Termin (spätestens) eingeleitet wird. Da wirst Du nicht drum rum kommen.

Den Rest, den man Dir da erzählt hat (Hypertonie, Größe des Kindes........) halte ich allerdings für Quatsch.

Aber die Gefahr ist sehr groß, das die Plazenta durch die Diabetes nicht mehr richtig arbeitet und Deine Maus nicht mehr richtig versorgt wird. Deshalb wird vorsichtshalber eingeleitet.

Wenn Deine Maus dann aber soweit ist, ist eine Einleitung nicht soooo schlimm. Bei meinem 2. Kind wurde das aus dem gleichen Grund so gehandhabt und nach ein paar Stunden war er da. Ehrlich gesagt nicht schlimmer als bei den anderen Geburten.

Laß Dich nicht verrückt machen #liebdrueck

LG Angela

Beitrag von hera23 24.03.06 - 06:57 Uhr

Also ich glaube es gibt nix schlimmeres, als einen Arzt /Ärztin, der man nicht vertrauen kann...

Wir sind in diese Fall wohl völlig aufgeschmissen.....

Bei mir wurde auch eingeleitet bei der 2. Geburt...
Aber die Kleine war nach 4 Stunden da...

Mach dir nicht zu viele Sorgen, ich wünsche dir alles alles gute!!!!

Alles liebe, Hera + #baby 26. SSW

Beitrag von hebigabi 24.03.06 - 07:39 Uhr

Lange Geschichte, aber es ist nun mal Fakt, dass so ziemlich ALLE Krh. die ich kenne bei SS-Diabetes am termin einleiten.

Bei der Größe deines Kindes- die ich völlig normal und nicht diabetisch finde- würde ich es auch erst ab Termin mitmachen und auf keinen Fall vorher.

Außerdem verlaufen nicht alle Einleitungen- meine letzte begleitende Geburt war eine Einleitung 2 Wochen vorm Termin wegen zu hohem Blutdruck (und der war wirklich hoch) und die ganze Geschichte hat ab dem Zeitpunkt, als die Wehen dann "richtig" kamen grad mal 6 Stunden gedauert- also echt kein Ding.

Lass es auf dich zukommen und mach das Beste draus, mehr Möglichkeiten hast du nicht.

Liebe Grüße und toi-toi-toi wünscht

Gabi

Beitrag von maxi7 24.03.06 - 08:08 Uhr

Hallo Aprilmama,

habe auch SS-Diabetes. Habe mit meiner FÄ und mit meiner Hebi gesprochen, beide haben mir versichert, dass nicht zwangsläufig eingeleitet wird. Meine Tochter ist eher klein und solange es ihr gut geht, mit gut geht und sie genügend versorgt wird, bleibt sie drin, bis sie selbst raus will.

Mit Einleitungen habe ich leider keine Erfahrung, aber auch ziemlichen Regatt davor!

Alles Gute,

Yvonne 36-SSW

Beitrag von birkae 24.03.06 - 09:27 Uhr

Hallo Aprilmama,

ich hatte in der ersten Ss auch Diabetes, aber ohne Insulin. Meine werte waren eigentlich eher gesund - aber der Diabetologe meinte trotzdem, dass ich Diabetes habe.
Ich wurde in der 35 SSW zum Doppler geschickt und dort hiess es, das Kind würde schon 3500g wiegen und bis zum Et würden noch mindestens 500g dazu kommen.

Ab Et musste ich alle zwei Tage zum CTG ins KH und ab ET+6 alle zwei Tage zusätzlich Wehenbelastungstests. Und bei ET+12 wurde erst eingeleitet. Und die einleitung fing morgens um 9 uhr an mit Einlegen einer Tablette. Um 15 Uhr gab es die nächste Tablette. Wehen kamen keine! Um 18,30hr platzte die Fruchtblase und dann gingen die Wehen los *AUA*
Um 23 Uhr fingen die Presswehen an und 32 minuten später war mein Sohn mit 3310g auf der Welt. (Soviel zum Thema 4 kg Baby!)

Du siehst, es geht auch anders. Aber wie gesagt, meine Diabetes war nur eine Kleinigkeit vorhanden.

Gehe doch sonst noch einmal zu deinem FA und sage ihm, was dir im KH mitgeteilt wurde. Dann soll er mal Stellung dazu beziehen.

LG
Birgit