Die erste Zeit mit dem Baby - wie habt ihr sie empfunden??

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Beitrag von dezember05 24.03.06 - 07:50 Uhr

Hallo,

inzwischen bin ich nun auch schon bei der Halbzeit meiner Schwangerschaft angelangt und mir kommts bald so vor das ich mich nur so versehe und schupps: schon ist die Entbindung ran! #schwitz ;-)

Na ja und wie dem halt so ist beschäftigen mich in letzter Zeit so Sachen wie oben genannte. Unter anderem wüßt ich auch gern von euch wie ihr das mit den ersten Besuchen der Familie geregelt habt.

#danke für eure Meinungen und viele Grüße sagt
Karo 20. SSW

Beitrag von rosengift330 24.03.06 - 08:02 Uhr

Hallo Karo!

Erstmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft!
Als ich so in der 20.Woche war - fing es an richtig schön zu werden. Ich spürte das Kleine schon und das war richtig schön und auch ungeheuer spannend!
In der 20.Woche hat man uns gesagt, dass wir ein Mädchen bekommen - 12 Wochen später war`s dann eindeutig ein Junge und dabei ist es auch geblieben. Sebastian heisst er! :-)

Du hast ganz recht - es geht fürchterlich schnell und dann ist auch schon die Geburt. Ich konnte es nicht glauben, wie schnell das alles gegangen ist - wie schnell die Monate vergangen sind. Wahnsinn!

Keine Geburt ist ohne Schmerzen. Aber das alles lohnt sich total für das Ergebnis. Sei` möglichst entspannt - so geht`s am Besten!
Es ist sowieso alles vergessen - wenn Du Dein Kind erstmal in den Armen hältst.

Die Zeit in der Klinik mit Baby war total spannend. Alles war total neu! Aber man hatte auch immer jemanden den man fragen konnte - die Schwestern waren (zumindest in der Klinik in der ich entbunden habe) total nett und mir liefen die Tränen als ich entlassen wurde. Ich hatte das Gefühl, dass ich diesen Leuten nie genug danken kann und das hat mir sehr leid getan.

Der erste Abend mit dem Baby zu Hause fand ich recht schlimm. Ich musste ewig stillen und er wurde und wurde nicht satt. Ich war ganz von der Rolle!
Auch die erste Woche ist realtiv anstrengend: Man hat nicht genug Schlaf (was das Schlimmste ist) und man hat auch sonst noch recht wenig Ahnung - man kennt auch das Kind noch nicht so wirklich.
Aber nach einer Woche wird es besser. Die Besuche sind abgeleistet (ich habe mir damit keinen Stress gemacht und habe darum gebeten, dass die Verpflegung mitgebracht wird - von einer jungen Mutter kann man nicht erwarten, dass sie Kuchen etc. macht) und man kommt nach einer Woche etwas zur Ruhe. Wobei das natürlich bei jeder Mutter immer wieder anders sein kann!

Nach 9 Wochen hat mein Kleiner durchgeschlafen und mit ca. drei Monaten ist man total eingespielt. Ich kennen nun seinen Tagesablauf - kann ungefähr sagen wann er wieder Hunger haben wird und weiss es zu deuten, wenn er weint.

Nun ist die Zeit unsagbar schön.
Ein Kind zu haben ist das Beste was einem im Leben passieren kann!

Liebe Grüsse und alles Gute für die zweite Hälfte!

Christine mit Sebastian (*09.12.05)

Beitrag von visilo 24.03.06 - 07:57 Uhr

Hallo, meine Eltern haben uns das erste Mal besucht da war Lukas 2 Wochen alt, meine Schiegereltern waren dann eine Woche später drann, das mußt du aber selber sehen wie sich der Tagesrythmus einspielt. Ich wollte eigentlich die ersten 4 Wochen Ruhe, hab aber nach einer Woche gemerkt das es doch nicht so schlimm ist wie erwartet. Da unsere Eltern weit weg wohnen haben sie natürlich noch einige Tage bei uns geschlafen, hab mich in der Zeit aber nur um Lukas gekümmert und unserem Besuch gesagt wenn sie Hunger haben müssen sie sich selber kümmern und das war auch ok.

LG
visilo+Lukas ( 16.11.04)

Beitrag von murmel2006 24.03.06 - 08:10 Uhr

Puh, Erik ist zwar erst 12 Wochen alt aber ehrlichgesagt an die ersten Tage erinnere ich mich irgendwie kaum, ich könnt mich in den Pops beißen, daß ich nicht Tagebuch geführt hab in der Zeit. Wie hatten (leider) ziemlich viel Besuch ganz am Anfang wobei ich nur Probleme hatte mit dem Stillen, d.h. ich mag nicht vor dem Besuch auspacken, vor allem wenns nicht so gut klappt und dan saß ich immer schon frh da und hab gerechnet und Erik mal ne halbe Stunde hingehalten damit ich immer kurz vor dem Besuch noch gestillt hab und dann gehofft hab daß die schonwieder weg sind wenn er weider Hunger hat (das ist übrigens immer noch so wenn Besuch ist oder wir wegfahren, bin da wohl leider etwas kompliziert). Ja, mein Mann hatte die erste Woche Urlaub, meine Eltern waren einmal da und haben uns was zu essen mitgebracht. Ansonsten haben wir viel geschlafen und zu dritt im Ehebett gekuschelt, aber ich hab auch meinen Haushalt prima geschafft (nun natürlich nicht Fenster putzen aber eben normal putzen, Wäsche und so).
Es steht ja überall daß man für die erste Zeit jemanden zum Helfen dahaben sollte und mein Mann wollte das auch aber ich hab gesagt ich würde mich dadurch gestört fühlen (hab nen Schwieger#drache und meine Mutter mag ich auch nicht tagelang um mich bzw. mir nix von ihr sagen lassen) und letztlich hat mein Mann auch gesagt daß er froh ist das wir allein sind und die Zeit zu 3. genießen können. Außerdem waren die ersten Wochen nicht so streßig wie vermutet, Erik hat ja viel geschlafen und war recht unkompliziert.
Aber ich weiß auch von vielen Frauen daß ihnen die Mutter oder Schwiegermütze eine echte Hilfe war, weißt du schon wie du das machen wirst?
Ich hab das Gefühl, die Hilfe-Angebote von Verwandten reichen bis dahin, wo es wirklich kompliziert wird, die Minis kaum noch schlafen und so und dann meinen alle man hätte sich doch jetzt eingelebt und braucht keine Hilfe.

LG und eine schöne Restkugelzeit
murmel2006 + Erik *27.12.2005

Beitrag von dezember05 24.03.06 - 18:31 Uhr

Also ich denke bei uns wird es im groben ungefähr folgendermaßen ablaufen: Da es unser erstes Kind ist möchte ich noch einige Tage nach der Entbindung im Krankenhaus bleiben bis ich mich für zu Hause in der Lage fühle und weil ich auch stillen möchte.

Dann ist es so, dass mein Partner mir mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Seite stehen kann weil er zu Hause sein wird. Also für gutes Essen wird dann schon mal gesorgt sein! #koch
Unsere Familie wohnt nicht gerade um die Ecke (1 1/2 Stunde Anfahrt). Von daher hege ich die leichte Befürchtung, dass sie sich letztlich nicht mehr so schnell abwimmeln lassen würden wenn sie es tatsächlich wagen sollten hier aufzutauchen sollten bevor ich ihnen grünes Licht gegeben habe #schock

Thema Stillen ist natürlich auch so ein Punkt der für mich gegen zu verfrühte Besuchsattacken spricht...

Was unsere Unsicherheit in den ersten Tagen angeht bin ich wohl eh besser mit der Betreuung meiner Hebamme aufgehoben oder auch anders gesagt: ich hätte wenig Lust mich ungefragt kluger Ratschläge meiner Mutter ausgeliefert zu fühlen #bla #schwitz

Ich schätze mal wir fahren am besten wenn wir ihnen grundsätzlich und schlichtweg lediglich anbieten das Baby im Krankenhaus begutachten zu können damit dann schon einmal die erste Neugier gestillt ist, und ansonsten spätere Besuche erst nach unserem OK (so pi mal Daumen 2 Wochen nach Ankunft)! Damit sollten wir ihnen zumindest schon einmal ein Stück weit entgegen gekommen sein und sie müssen schlichtweg respektieren, dass unser eigenes Wohl einfach mal vorgeht.
Vielleicht sollte ich ihren Übereifer allmählich auch schon zu dämpfen versuchen zumal meine Mutter mir gegenüber auch schon geäußert hat, dass sie sich für August auch schon eine arbeitsfreie Woche hinterlegt hat - was vielleicht knapp wird wenn unser voraussichtlicher ET auf Mitte August liegt?!.... #gruebel

Vielen #dank auch für eure Meldungen und die Wünsche zur Schwangerschaft! #blume

Euch auch alles Gute!


Beitrag von lana7 24.03.06 - 08:54 Uhr

Hallo Karo!

Na da hast Du ja die Hälfte geschafft. Die Zeit wird wirklich wie im Flug vergehen.

Ich kann Dir nur für die ersten Wochen raten, keinen festen Besuch einzuplanen. Du mußt sehen, wie es Dir geht. Und das läßt sich vorher überhaupt nicht sagen. Auch in der ersten Woche danach nicht. Du wirst sehr mit Dir und Deinem Kind beschäftigt sein. Den Stillrhythmus hinzubekommen und selbst noch zu essen, zu trinken und zu schlafen erfordert deine ganze Aufmerksamkeit. Es klappt schon, aber es bleibt ebend kaum Zeit für anderes. Und irgendwann weißt Du dann, jetzt ist Zeit für Besuch. Und erst dann habe ich dem Besuch gesagt, dass sie jetzt kommen können. Und es war o.k. Am besten, Du weist dann noch darauf hin, dass du kein Essen zu Hause hast. Es ist o.k., wenn der Besuch Kuchen mitbringt.
Ich war seeehr froh, dass mein Mann in der ersten Woche auch zu Hause war. Er hat den Haushalt geschmissen, war einkaufen und hat uns essen gemacht. Ohne diese Hilfe wäre es sehr schwierig geworden.

Hoffe, Dir hilft das.

Alles Gute.

Beitrag von elke77 24.03.06 - 10:05 Uhr

Anna ist seit Beginn eine ganz liebe und hat v.a. am Anfang den ganzen Tag gepennt #gaehn Dadurch hatte ich die Möglichkeit, mich den lieben langen Tag auszuruhen - was ich in den ersten Wochen auch ausgiebigst gemacht habe. Ich habe das "Wochenbett" recht wörtlich genommen ;-) #augen #freu

Zu den Besuchen: Im KH haben mich nur Eltern, Schwiegereltern und Geschwister besucht - alle anderen haben wir auf später vertröstet.
Zuhause habe ich anfangs alle abgewimmelt - bzw. mein Mann. Ich wollte niemanden sehen und erstmal schauen, wie wir zurechtkommen. Nach 3 Wochen haben wir den ersten Besuch gewagt - also wir besuchten meine Eltern, weil Mama Geburtstag hatte.
Danach durften alle der Reihe nach kommen - aber nur, wenn sie mich bekochten ;-);-);-) Das war supi! So bekam ich was Warmes zu Essen, und der Besuch durfte endlich das Baby sehen ;-)

Ich denke gerne an die ersten Wochen zurück #liebe

Alles Gute für dich!
LG, Elke+Anna *18.9.05 #blume