Arbeitgeber muss Beschäftigungsverbot zustimmen??

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von dana1 24.03.06 - 07:56 Uhr

Guten Morgen Ihr Lieben,

war gestern beim FA und jetzt völlig durcheinander... Es ging um ein BV für. Er meinte, ich soll beim AG anrufen und dort mitteilen, dass der sich mit meinem FA in Verbindung setzen soll, da der AG meinem BV zustimmen muss.... Wenn ich das bringe, denkt doch mein AG gleich, dass ich die ganze Geschichte eingefädelt habe!!!
Ist das denn wirklich so, dass der AG zustimmen muss? Schließlich ist das doch ein Attest, was der Arzt ausstellt, da es aus seiner Sicht das Best für mich und Krümel ist...
Wer kann mir helfen oder sagen, wo ich mich erkundigen kann???
Vielen Dank schonmal,
Dana + Krümel#danke

Beitrag von julii 24.03.06 - 08:29 Uhr

hi,

warum hast Du ein BV bekommen?

Lg Nicole mit #sternchen und #baby Finn 23 SSW

Beitrag von dana1 24.03.06 - 09:17 Uhr

Hallo Nicole,

habe den ganzen Tag fast nur mit Leuten zu tun, die mich persönlich angreifen und beleidigen, obwohl ich persönlich überhaupt nichts für Ihre Situation kann. Das geht mir echt voll an die Nieren. Habe ständig Kopfschmerzen und Bauchschmerzen. War schon im KH, aber es liegt nix organisches vor. Der Arzt meint, es liegt an der Psyche. Es gibt aber auch im Privaten noch einige Faktoren...

LG, Dana

Beitrag von firstbaby 24.03.06 - 09:10 Uhr

Hallo,
habe folgenden Text gefunden:
Beschäftigungsverbote

Gem. § 3 Abs.1 MuSchG dürfen Frauen vor der Entbindung nicht beschäftigt werden, wenn nach ärztlichem Attest Leben und Gesundheit von Mutter und Kind bei Weiterbeschäftigung gefährdet sind. Ein solches Beschäftigungsverbot darf allerdings nur dann ausgesprochen werden, wenn die Fortdauer der Beschäftigung Leben oder Gesundheit von Mutter oder Kind gefährden, wobei sich diese Gefährdung auch aus den individuellen Verhältnissen der Frau oder aus der Fortdauer der Beschäftigung ergebenden psychisch bedingtem Stress ergeben kann.

Der AG kann bei Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses Rückfragen wegen des Umfanges stellen, der Arzt darf jedoch keine solchen nach der Begründung des Beschäftigungsverbotes beantworten.

Bei Streitigkeiten über das Vorliegen der Voraussetzungen für ein Beschäftigungsverbot nach § 3 Abs.1 MuSchG trägt der AG die Beweislast.

würde mich auch wundern, wenn der AG zustimmen müsste. Oft ist es ja so, dass ein Beschäftigungsverbot wg. Mobbing ausgesprochen wird und wenn der AG am Mobbing beteiligt ist, wird er ja wohl nicht zustimmen.

#kratz

Beitrag von dana1 24.03.06 - 09:20 Uhr

Hallo firstbaby,

ich Danke Dir ganz doll. Das ist genau das, wonach ich gesucht habe. Also muss mein AG NICHT zustimmen!!!!

Vielen Dank nochmal!!

LG, Dana + Krümelchen

Beitrag von dane 24.03.06 - 12:27 Uhr

hallo dana,

habe auch seit 3 wochen ein beschäftigungsverbot von meiner frauenärztin bekommen.aber definitiv muss der ag dem bv nicht zustimmen, er muss es akzeptieren.denn schließlich hält das dein fa für notwendig, wenn er gefahr für dich und dein krümel sieht.er hat lediglich die möglichkeit , sich bei deinem arzt zu erkundigen warum und ob unbedingt notwendig...!

liebe grüße
dane+#stern9+5

Beitrag von claudi.elmar 24.03.06 - 21:32 Uhr

hy,
hab auch ein BV gekriegt und der arbeitgeber auf keinen fall zustimmen.
wenn du eins kriegst, muss er damit leben.
lg
claudi