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Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von sparrow1967 24.03.06 - 09:24 Uhr

Kann es sein, dass der Weg von der Flasche zur Beikost leichter fällt, als von der Brust zur Beikost?
Mir fällt auf, dass viele "Flachenkinder" in Moritz Alter *19.11.05 ( also Samstag 18 Wochen) schon sein längerem Beikost bekommen- sei es nun Brei oder selbstgekochtes.
Von den Stillkindern lese ich das weniger bis gar nicht.

Ich habs damals ja nicht anders gemacht, meine beiden Großen waren auch Flaschenkinder und ich konnte es kaum abwarten ihnen Beikost zu geben.
Bei Moritz ist es anders. Ich stille sehr gerne und wenn ich dran denke, dass ich ab dem 6 Monat zufütter...hm...da wird mir etwas mulmig.

Wie seht ihr das: von der Flache zur Beikost ein kürzerer Weg?



sparrow

Beitrag von happyredsun 24.03.06 - 10:04 Uhr

HuHu Sparrow,

ich kann da nur von Linus sprechen, er ist ein Flaschenkind und wir haben mit der Beikost angefangen, da war er fast 6 Monate. Ich habe nicht das Gefühl gehabt, dass er früher dazu bereit war, deshalb habe ich eigentlich erst recht spät angefangen für ein Flaschenkind.

Man sagt ja immer 6 Monate voll stillen ist das beste für das Baby, da Flaschenmamas das ja nicht können/wollen kann es schons ein, das der Beikoststart da früher von statten geht.

LG

Happy

P.S. wieviele haben wir denn????? :-)

Beitrag von sparrow1967 24.03.06 - 10:14 Uhr

*grins* 1538#schwitz mit diesem einen mehr ;-)

Ich wüßte das die Frage kommt *lach*


lg
sparrow

Beitrag von happyredsun 24.03.06 - 10:16 Uhr

Uii, ich habe erst 651, aber ich bin ja auch nicht so aktiv wie du :-) :-)

LG

Happy

Beitrag von sparrow1967 24.03.06 - 10:19 Uhr

Und dabei hab ich mich schon gedrosselt. In K&K bin ich so gut wie gar nicht mehr aktiv ;-) - da kamen die meisten Beiträge zusammen.


lg
sparrow

Beitrag von happyredsun 24.03.06 - 10:28 Uhr

Hab ich auch schon bemerkt, aber dafür hast du ja den "Stammtisch" fest im Griff, habe ich so das Gefühl.

Und im Babyforum sieht man dich ja auch mal ab und an :-)

Hast du WW in einer Gruppe gemacht oder alleine? Ich müsste nämlich auch was tun weiss aber nicht wie? Durfte ich das jetzt erwähnen oder holt mich jetzt die Urbia Police??????

LG

Beitrag von sparrow1967 24.03.06 - 11:13 Uhr

Nee..nicht die Urbia Police...ich glaube, die die es gestört hat turnt hier nicht rum ;-) und kann sich demnach auch nicht aufregen!

Ich im Stammtisch...neee...weniger.

Allein ;-). Wie fast alle aus dem K&K. Ich hatte damals damit angefangen mit ein oder 2 anderen und dann kam das heftig ins Rollen dort.

Also ww ist ne super Sache- egal ob nun allein ( wenn man die nötige Motivation hat) oder in der Gruppe ( wenn man sich mehr austauschen will).


lg
sparrow

Beitrag von hermiene 24.03.06 - 12:43 Uhr

Huhu!
Hab einfach heimlich mit gelesen :-p
Wenn DU magst mail mich mal wegen ww an. Bin zwar keine Expertin, hab aber ne Hilfe für Dich -wenn Du willst.
LG,
Hermiene

Beitrag von lanzaroteu 24.03.06 - 10:25 Uhr

mhm....das stillen ist zwar irgendwie schoen und praktisch, aber dass ich moeglichst lange mit beikost haette warten wollen, kann ich nicht sagen.

als ich dann mit fuettern angefangen hab (da war robin 5,5monate), dachte ich die ersten paar male "ohje, dass ist aber viel arbeit---stillen ist soviel einfacher und schneller". vielleicht ist das ein grund; wenn man sich schon ans flaeschchen machen gewoehnt hat, ist das brei geben nicht so die grosse umstellung?!

lg ute

Beitrag von sparrow1967 24.03.06 - 11:17 Uhr

Ja, das ist auch mein Gedanke: wenn man schon die "außer Haus Kost" gewohnt war, dann ist der Schritt zur Beikost schneller und einfacher und keine große Umstellung.

Allerdings gehts mir auch ein wenig um das "Gefühl" . Stillen ist innig- Flasche geben ist füttern. So sehe ich das heute- wie gesagt: ich hab 2 Flaschenkinder. Die Beziehung zu ihnen ist genauso innig wie die zu Moritz, aber ich meine die Momente der "Essensgabe" sind beim stillen..hm... schöner.


sparrow

Beitrag von debuggingsklavin 24.03.06 - 12:23 Uhr

Huhu!

Japp, hab es auch so mitbekommen.
Ich war hinterher sogar die Letzte, die noch voll gestillt hat, als die anderen Babys schon einige Mahlzeiten ersetzt bekommen haben.

Johanna hat auch bis zum 8. Monat (also sie war etwa 7,5 Monate alt) nur die Brust bekommen, weil sie es auch gar nicht anders wollte.
Ich denke, da sollte man auch aufs Baby hören.

Ich bin übrigens auch der Meinung, dass viele Flaschenbabys noch keine Lust auf Beikost haben, wenn sie 4 Monate alt sind. Man liest ja immer wieder von den riesen Problemen, die es bei Einführung der Beikost gibt.
Ausspucken, sich weigern, etc.

Ich hab diese Probleme alle nicht. ;-)
a) hab ich Carlos Gonzalez gelesen ("Mein Kind will nichts essen"), was mich extrem lockerer werden hat lassen.
b) hab ich auf Johanna gewartet. Sie isst mittlerweile mit ihren fast 10 Monaten wie ein Profi. Weiß sogar schon, dass die Gabel mit der Nudel in den Mund gehört und sowas. Verschluckt sich nicht und kann - im Gegensatz zu Brei-Babys- richtig kauen und liebt Stückchen. (Beispiel: Das Patenkind meines Onkels isst mit seinen fast 3 Jahren immernoch Gläschen ohne Stücke *kreisch*. Extrembeispiel, aber viele Mütter haben ja Probleme, ihr Baby mit nem Jahr umzugewöhnen. Oder ogar schon mit 8 Monaten.)
Ich bin darauf wirklich stolz, dass meine Intuition sich nicht getäuscht hat. Es klappt so ja auch echt stressfrei.
Aber sie wird halt auch noch viel gestillt. Macht mir aber nichts, ich stille gern. Und auch gern noch etwas länger, wenn sie es so mag.

LG,

Kai Anja

Beitrag von sparrow1967 24.03.06 - 12:41 Uhr

Ich weiß noch, bei meinen Großen , welche Angst ich hatte, dass sie sich verschlucken könnten#augen..aber vor 15 Jahren als Erstlingsmama, bekam ich - selbst vom KiA zu hören: Beikost! und von anderen Seiten: koch doch mal- sie kann doch nicht nur die Pulle kriegen..mach doch mal Möhrchen rein.... na ja, und ich tat, wie man mir riet- mit 3,5 Monaten *schäm*

Heute lockt die Versuchung, Moritz mal an ner kartoffel lutschen zu lassen zwar auch...aber ich tu es nicht. Nicht eher, bis er mir das Essen von der gabel klaut ( er MUSS bei allen Mahlzeiten auf meinem Schoß sitzen und schaut sich dann alle an) und sich selber in den Mund schiebt. Vorher probiere ich gar nicht rum. Was bringts mir, wenn ich die Hälfte wieder vom Lätzchen kratzen muß, weil er diesen Zungereflex noch hat und somit alles aus dem Mund schiebt....

In der Schwangerschaft hab ich gesagt: sobald der kleine Mensch dann was festes Essen kann, still ich ab. Mönsch...ich wußt ja nicht, wie toll das Stillen ist *lach* und heute sag ich: so lange, wie ER es will ( natürlich nicht bis zum Kindergarteneintritt *g*)


lg
Christine

Beitrag von debuggingsklavin 24.03.06 - 12:50 Uhr

Ja, also Johanna hat sich ihr erstes Essen geklaut. War ein Brötchen. #augen
Aber sie hat es auch nicht mehr hergegeben. Da war sie dann auch schon 7,5 Monate alt.

Danach KONNTE ich sie beim Essen nicht mehr auf dem Schoß halte, denn sie hat echt alles gegrabscht. ;) Zwar nicht gegessen, aber es war nervig.

Die Stillzeitspanne bis max. zum Kindergarten hab ich mir auch gesetzt. Mal schauen, viele Kinder stillen sich ja schon mit 1,5 Jahren ab.

Ich glaube, vor 15 Jahren war das alles auch noch nen Tick anders. Mein kleiner Bruder ist 16, ich bin die älteste und er ist ein Nachzügler. Ich kenne das. Meine Ma hat zwar gestillt, aber Beikost-Gabe war damals schon sehr wichtig.

LG,

Kai Anja

Beitrag von sparrow1967 24.03.06 - 13:04 Uhr

Öhm...ich hab mal kurz nen link zu einem Beitrag von Dir in Baby gepostet.Hoff es war ok.. Thema brauch ich nicht nennen, es wird dir in s Auge springen *g*.



sparrow

Beitrag von debuggingsklavin 24.03.06 - 13:06 Uhr

Habs gesehen, da stellen sich mir immer die Nackenhaare hoch.
Ich kenne mittlerweile ein "Opfer" persönlich. :-(
Und achte mal auf diejenige, die mir geantwortet hat. Von ihr liest man im Moment öfter sowas in der Richtung.

LG,

Kai Anja

Beitrag von hermiene 24.03.06 - 12:52 Uhr

Hi!

Mulmig war mir auch beim ersten Löffel #schmoll aber eigentlich bin ich froh nichtmehr voll stillen zu "müssen".

Den Trend hab ich auch beobachtet. Ich denke, ne STillmama will dann auch einfach die 6 Monate durchziehen. Ne Flaschenmama muß ja eh was "fremdes" geben und ständig Flaschen machen, da ist der Schritt zum Löffel einfacher.

Wir Stillmamas fangen ja erst mit der Beikost an zu planen was unterwegs mit muß, wann das Kind essen muß #bla Kennen Flaschenmamas von Geburt an.

Ganz heftig ist ne Bekannte. Sie hat 6 Monate voll gestillt und hat dann inerhalb von 6 Wochen abgestillt auf Beikost (brei jeder ARt) und Flasche, gelichzeitig FLasche nachts abgewöhnt. Naja, dafür mußte das arme Kind ne Woche in die Klinik wegen heftigem Maen-Darm-Infekt. Kommt bei dem nicht von ungefähr.

AUßerdem ist ja auch die Frage, wie man die Anzeichen deutet. Nach vielen Mamas hätte Henrik nach 3 Monaten schon Beikost bekommen. Wir waren aber konsequent und haben gewartet.

LG,
Hermiene & Henrik - der grad den ganzen Rote Beete-Hirse-Brei ge :-% hat wegen Erkältung #schmoll

Beitrag von sparrow1967 24.03.06 - 13:10 Uhr

Oh rote Beete...schöne Sauerei *g*

Ich möchte nicht noch mit Flaschen anfangen. Wenn mir nun morgen die Milch wegbleiben würde...gut, dann müßte ich es. Aber ich will es nicht bewußt. Zumal Moritz gar nicht weiß, was er mit der Pulle anfangen soll *hehe* Anfang der Woche hatte ich nen Zahnarzttermin und noch Mumi von Januar eingefroren. Papa sollte dann - falls nötig-die Pulle geben. Moritz hat das Ding angeschaut, sich in den Mund stecken lassen, diesen dann aber nicht zugemacht *lach* auch aus nem becherchen konnte er nicht trinken ( bzw.schlabbern) ...soviel also zum Thema zufüttern mit der Flasche *g*.

lg
sparrow
P.S: abe was meinst Du wie froh ich war, dass er die Flasche nicht genommen hat!?!?! Ich hatte nämlich schon Angst, das ihm das besser gefallen könnte als die Brust! ;-)