Beruflicher Wiedereinstieg....

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Beitrag von anka.maus 24.03.06 - 10:25 Uhr

Hallo,

jetzt ist es offiziell, in fünf Wochen gehe ich wieder für ein paar Stunden in der Woche arbeiten (400-Euro-Basis)nach einem Jahr Pause.
Sicher, es ist natürlich kein Vergleich zur Vollzeit Arbeit...
aber irgendwie ist trotzdem ein lachendes Auge dabei und ein Weinendes.
Ich denke, dass es mir richtig gut tut, wieder etwas raus zu kommen, mich über etwas anderes zu unterhalten als Baby, Kinder, Windeln und Babybrei.
Anderseits lasse ich meinen Kleinen ungern bei Jemand anderem. Ich denke, dass es mir unheimlich schwer fallen wird mich von ihm zu trennen.
Außerdem ist da eine Angst, die ich nicht loswerde: schaffe ich den Wiedereinstieg? Ich arbeite im Gesundheitswesen und da ändert sich bekanntlich jeden Tag etwas. Wie komme ich mit meinen Kunden klar? Werde ich meinen Aufgaben gerecht?

Ach, ich weiß auch nicht.
Wie war/ist das denn bei Euch? Wann geht Ihr wieder arbeiten? Oder wann seid Ihr gegangen/wie war der Einstieg?
Hat das mit Baby usw. alles geklappt?

Hattet Ihr auch ein wehmütiges Gefühl dabei?

Eure Annika
mit Lea (wird 4 Jahre) Tim-Levin (knapp 9 Monate)

Beitrag von schneutzerfrau 24.03.06 - 10:35 Uhr

Hallo

ich arbeite als Krankengymnastin. Ich bin direkt nach 8 Wochen wieder 10 Stunden in der Woche gegangen. Allerdings war ich wegen der Schwangerschaft, der schweren Arbeit und der leider zu tief gerutschten Maus schon ab der 18 SSW zu Hause. Also auch eine ganze Zeit. Ich habe gedacht ich könnte nichts mehr und mein erster Tag war ganz genau wie mein letzter. Es war überhaupt kein Problem, beruflich gesehen.

Ich habe meine Maus furchtbar vermisst, mir Vorwürfe gemacht, warum muss ich wieder gehen. Ich müßte für sie da sein ...... da es aber finanziell nicht möglich war habe ich mich durchgebissen und es wurde besser! Ich geh gern arbeiten und bin auch froh über den Finanziellen Beitrag den ich bringe ;-) da wir während der Schwangerschaft erst in unseren Neubau gezogen sind geht es nicht ohne. Ich merke das es der kleinen nicht schadet und wie intensiv wir dafür andere Tage verbingen!!

Aber es gibt auch Tage an denen einer von uns beiden nicht gut drauf ist und uns der Abschied wirklich schwer fällt. Ich will auch nicht dann einfach zu Hause bleiben da ich denke sie kann ja auch mal krank werden und dann war ich dann schon so oft zu Hause das ich nicht mehr bleiben kann.

Im grossen und ganzen geht es uns jetzt sehr gut damit. Ich denke es ist zu schaffen, mehr arbeit, stressiger, aber auch intensiver in der übrigen Zeit.

Gruß Sabrina

Beitrag von kris2008 24.03.06 - 22:16 Uhr

Hallo, ich bin auch Krankengymnastin!

Habe freiwillig in meinem Mutterschutz gearbeitet und bis zur Entbindung auf den tag genau gearbeitet. Hatte einfach ein tolles Tea, ne liebe Chefin und ganz viele gute Patienten.

Mich hat es danach auch sehr schnell in den Fingern gejuckt und ich arbeite seit meine Tochter 11 Wochen alt ist. Da ich voll stille und 40 km einfach fahre, habe ich den babysitter in die Praxis bestellt und arbeite einen Nachmittag.

der berufliche Wiedereinstieg war nicht der Rede wert - es ging weiter wie es aufgehört hatte und ich liebe es, diese n Tag behandeln zu dürfen.
kris