Wieso Wunschkaiserschnitt??

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von hampy 24.03.06 - 11:39 Uhr

Hallo

Wahrscheinlich werde ich jetzt einige verärgern mit meiner Meinung, aber ich muss es jetzt mal loswerden:-[. Immer wieder lese ich hier im Forum wieviele Frauen sich einen WKS wünschen. Dabei frge ich mich, ob sie es auch machen würden, wenn man die Kosten dafür selber tragen müsste. Hat sich eine von den WKS-Frauen schon einmal darüber Gedanken gemacht, was das für Kosten verursacht, wieviel Pflegepersonal vorhanden sein muss, von den Komplikation die dabei auftreten können ganz zu schweige. Das Gesundheitssystem ist doch eh schon angegriffen.
Ein Kind entsteht doch heutzutage meistens auf natürlichem Wege, also sollte es doch auch auf natürlichem Wege wieder nach draussen finden. ich kann mir vorstellen und habe es auch schon oft gehört, dass Frauen die KS (wegen BEL) ect. oder einen Notkaiserschnitt hatten, sich lieber eine normale Geburt gewünscht hätten. #heul
Ich meine es ist ja jedem seine Entscheidung, aber ich könnte nicht damit leben, wenn etwas bei einem WKS schief gehen würde. Ich habe mein erstes Kind normal entbinden könne und hoffe das es beim zweiten auch wieder eine normale Geburt wird.
Ich hoffe keinen persönlich angegriffen zu haben. Ein Kaiserschnitt ist eine gute Sachen für Risikoschwangere, Schieflage ect. und sollte auch nur denen vorbehalten bleiben oder die Frauen mit WKS sollten die Kosten dafür selber zahlen.
Entschuldgt das viele#bla#bla#bla#bla#bla. Musste das einfach mal loswerden.

LG Hampy und #ei 11+0

Beitrag von heschen333 24.03.06 - 11:45 Uhr

Also ich denke mal viele Frauen haben angst vor der Geburt die schmerzen etc...

Ich wollte eigntlich normal entbinden..leider wollte sich meine kleine nicht auf den Weg machen...Ich habe sozusagen dann letztendlich auf einen KS gedrängt..

Ich kenne die schmerzen einer normalen Geburt nicht ...
würde beim nächsten Kind aber lieber das in erwägung ziehen aLs die Wochenlangen schmerzen nach dem Kaiserschnitt..

Beitrag von tagesmutti.kiki 24.03.06 - 11:49 Uhr

HI,

an für sich kann ich dir nur zustimmen.
Um den Schmerzen zu entgehen oder dem Kind einen super Geburtstag aussuchen zu können oder weil Frau einfach keine Lust mehr hat auf´s schwanger sein...bin ich ein absoluter Gegner.

Einen Punkt lege ich aber noch dazu. Ich kann es nachvollziehen wenn eine traumatisierende Geburt vorrangegangen ist. Das wäre für mich ein Grund zu sagen es ist ok!!

Bei medizinischen Eingriffen sowieso kein Thema aber ansonsten sollte schon wegen des Kindes eine spontane natürliche Geburt gemacht werden.

Allerdings ist das wirklich ein sehr umstrittenes Thema wo es nie zu einer Einigung kommen wird.

LG KiKi und Lainie 36.SSW

Beitrag von yvonne26 24.03.06 - 11:41 Uhr

Ganz meiner Meinung.

Ich finde es auch nicht gut wenn ein WKS gemacht wird.#freu#freu#freu

Beitrag von mailin78 24.03.06 - 11:43 Uhr

nicht nur das gesundheitswesen ist ein aspekt,viel heftiger finde ich auf dieses einmalige erlebnis,indem man seinem kind so nahe ist wie nie wieder zu verzichten,in die natur einzugreifen und auch dem baby diesen wichtigen entwicklungsschritt aus bequemlichkeit vorzuenthalten...#schock#kratz

Beitrag von schnuffelschnute 24.03.06 - 11:46 Uhr

Hallo,

ich kann dich einerseits verstehen, andererseits sehe ich auch die andere Seite:

Ich dürfte mein Kind normal entbinden, allerdings besteht die Gefähr, dass ich bleibende Beckenschäden davon trage, da ich eine hochgradige Symphysenlockerung habe.
Die Entscheidung überlassen die Ärzte mir.
Wie entscheide ich mich? Es wäre ein WKS, denn medizinisch könnte ich normal entbinden. Aber was ist, wenn ich bleibende Schäden davon trage? Eine Bekannte musste gerade erst deswegen operiert werden....
Noch habe ich mich nicht entschieden, aber in 3 Wochen werde ich es müssen.

Liebe Grüße,

Ariane + Natascha (8) + Maya 32.SSW

Beitrag von tagesmutti.kiki 24.03.06 - 11:51 Uhr

Hi,

für mich klingt das aber nach einem Medizinischen Grund denn es kann dir niemand garantieren das du eine Schadenfreie spontane Geburt haben wirst.

Somit ist es meiner Meinung nach kein WKS.

LG KiKi

Beitrag von sasi77 24.03.06 - 20:30 Uhr

Hallo,

ich hatte Beckenbrüche nach einem Autounfall.
Mir wurde auch zu einem KS geraten.
Ist deine Krankheit sowas ähnliches?
Bei mir ist, denke ich, auch nicht 100% sicher das was passiert bei der Geburt, aber ich wollte es auch nicht riskieren...#kratz

LG
Sasi und #cool fast 16 Monate und #ei 11.ssw

Beitrag von annalina 24.03.06 - 11:55 Uhr

Totaler Schwachsinn,
selber bezahlen... Glaub mir, selbst dann würde wahrscheinlich keine von Ihrem WKS abrücken.

Dann müsste man als erstes mal die Mütter zur Kasse bitte (Risikozuschlag z.B.), die immer noch nicht ganz aufs Rauchen verzichten... Das beinhaltet bestimmt höhere Folgekosten für die Krankenkasse.

Oder vielleicht sollte man auf die Betäubung beim Zahnarzt verzichten, kostet die Kassen ja auch ziemlich viel...

Mein 1. Kind kam normal zur Welt, das 2. mit geplantem KS wegen BEL.

Und: bin jetzt mit dem 3. Kind schwanger und ich will auf jeden Fall wieder einen KS!!!! Egal ob BEL oder normale Voraussetzungen.

Das war für mich die beste Art zu entbinden!! Auch hinterher viel schmerzfreier. Ich konnte am nächsten Tag locker umherlaufen. Konnte ich nach der normalen Geburt nicht, da schmerzte die Dammnaht tausend mal mehr.

Der WKS ist ein ganzes Stück Freiheit und muss wirklich absolut jedem persönlich überlassen werden.

Und da frag ich nicht nach unserem Gesundheitssystem!

Viele Grüße

annalina (11. SSW)

Beitrag von mause1981 24.03.06 - 19:43 Uhr

Hallo,

da darfst Du aber bitte nicht vergessen, dass durch die rauchenden Muetter ziemlich viel Geld in die Staatskassen fliesst. Nicht, dass ich das befuerworten wuerde, aber davon hat wenigstens noch jemand etwas.

Von Deinem WKS hat niemand was. Geniess es, solange es ihn noch gibt.

Gruss

Beitrag von lunaqueen 24.03.06 - 12:09 Uhr

Hallo hampy,

Du schreibst :
"Dabei frge ich mich, ob sie es auch machen würden, wenn man die Kosten dafür selber tragen müsste."

Ich kann ja nur für mich sprechen, aber ja, ich hätte meinen absoluten WKS auch aus eigener Tasche gezahlt.
Ich finde diese ganze Diskussion natürliche Geburt/WKS eigentlich total überflüssig. Warum muss dises Thema immer wieder von allen Seiten diskutiert werden.
Jede Frau soll doch in sich hineinhorchen und für sich und somit auch für ihr Kind die für sie beste Entscheidung treffen. Und zwar ohne das von allen Seiten auf sie eingeredet wird.

Ich habe volles Verständniss für Frauen die sich ein natürliches Geburtserlebniss wünschen und mir tun die Frauen leid bei denen es nicht so klappt wie erhofft.

Du sagst :"...aber ich könnte nicht damit leben, wenn etwas bei einem WKS schief gehen würde"
Du könntest nicht damit leben, wenn bei einem WKS etwas schief gehen würde, ich hätte nicht damit leben können wenn bei einer normalen Geburt etwas schief gegangen wäre.
Passieren kann immer was, aber ich denke, wenn man hinter seiner Entscheidung steht, kann man mit den Konsequenzen leben.

So, das war meine Meinung zum Thema.

Lg luna

Beitrag von shahja 24.03.06 - 17:46 Uhr

Also ich muss meinen 2 vorrednerinnen recht geben!!!

Ich entbinde am 31.03 per KS und ich finde jede frau sollte das selbst entscheiden!!!

Ihr lasst euch doch auch zähne ziehen wenn sie nicht mehr zu retten sind, oder die weißheitszähne... nur um grade zähne zu behalten!!! das ist auch ein eingriff in die natur!!! denn schiefe zähne bringen einen nicht um!!!

wenn eine mensch angst vor etwas hat dann verkrampft er, und das ist nicht sehr fördernd während der geburt da es sich ja auch auf das kind überträgt. Also ich kenne keine frau die sich aus jux und dollerei den bauch aufschneiden lässt, nur weil z.B. der 31.03 ein schönes datum ist!!!

Beitrag von kaleema 24.03.06 - 12:15 Uhr

Sper Idee, das mit dem selber zahlen. Ich finde, das sollte man mal konsequent durchdenken: also sollten alle Raucher ihre Lungenkrebsbehandlung, die Herzkreislaufbehandlung, das Abnehmen der Raucherbeine und ähnliches selber tragen. Ähnliches gilt für Übergewichtige. Und natürlich die Diabetiker, die sich die Diabetis nachweislich angefressen haben. Und wer sich beim Skifahren oder Bungeejumping (oder ähnlichen Risikosportarten) verletzt sollte auch die Behandlung tragen, den Anspruch auf Lohnfortzahlung und Krankentagegeld verlieren und den Kündigungsschutz am besten gleich mit. Öhm... habe ich noch jemanden vergessen? Alkoholiker, Drogenabhängige, Alte? Ich meine, man könnte ja auch einfach auf das Altern verzichten, zu Gunsten der Sozialkassen?

>Ironiebutton Off<

Ich finde es toll, daß jede von Euch eine Entscheidung für sich selber getroffen hat. Und es ist großartig, wenn sich alle zutrauen, das Kind ohne Hilfe, ohne Schmerzmittel und "ganz natürlich" auf die Welt zu bringen. Aber ich glaube nicht, daß das irgendjemanden dazu berechtigt, über andere zu richten. Keine Mutter wird einen KS wollen, um den Geburtstag hübsch zu legen. Und selbst wenn, wer hat denn das recht, anderen sagen zu wollen, wie es richtig geht? Diese diskussion kommt mit hübscher Regelmäßigkeit und ich verstehe sie nicht. Rauchenden Müttern wird teilweise die Absolution erteilt, aber wenn sich eine Mutter zu einem WKS entscheidet oder dazu, das Kind länger als 6 Monate (oder gar nicht) zu stillen, was auch immer, dann gehen die angehenden Mütter hier auf die Barrikaden? Sorry, das steht Euch nicht zu!

Wir wollen doch alle keine Bevormundung: keine SchwieMu, die meint, bei der Namenswahl ein Mitspracherecht zu haben, oder irgendjemand, der uns sagt, daß unser Kind getauft werden muss, etc. Also lasst doch bitte jeden entscheiden, wie sie das Kind auf die Welt bringen will. Es gibt für beides Vor und Nachteile.

Beitrag von janarotermond 24.03.06 - 12:29 Uhr

Hallo,

ich finde die Frage berechtigt, warum sich so viele Frauen einen Wunschkaiserschnitt wünschen, aber die Argumentation mit den Kosten finde ich ziemlich ätztend.
Auch dass etwas schiefgehen könnte: Ja - aber das ist auch nicht wirklih ein Argument, weil schiefgehen kann immer mal was.

Ich kann gut verstehen, wenn medizinische Gründe vorliegen sihc vielleicht auch nur im Zweifelsfall für den Kaiserschnitt (als eventuell "sicherere" Lösung zu entscheiden), oder wenn die Frau eine echt schlimme Geburt schonmal hatte oder so.

Aber ehrlich gesagt, habe ich noch nicht verstanden, warum so viele Frauen einen Kaiserschnitt einfach möchten.
Wegen der Schmerzen oder?
Aber die riesige (und immer noch nihcht ungefährliche) Operation des Kaiserschnitts ist im Nachhinein viel schmerzvoller als die natürliche Geburt. Kann frau da die erste Zeit mit dem Baby wirklich genießen, das ist ein erheblicher Eingriff. Also bei der einzigen OP, die ich erlebt hab, war ich wochenlang nicht zu gebrauchen. Auf Baby hätte ich da keinen Nerv. Deshalb verstehe ich diese Sache nicht.
Die Geburtsschmerzen sind natürliche Schmerzen und schon aufgrund des Ablaufs und der Hormone dann im Nachhinein besser zu verarbeiten - und vermutlich sogar weniger stark.

Es auch ein Fakt, dass viele Mütter und Kinder psychologische Probleme bekommen können, aber die sind weit verbreitet, bei Kaiserschnitt und die Mutter-Kind-Bindung schwieriger ist.

Jede Frau muss für sich entscheiden, wie sie das Kind zur Welt bringt und dann damit umgeht. Natürlich kann ich mir vorstellen, dass es frauen gibt, die so riesige Angst vor der GEburt haben, dass sie für sie nicht in Frage kämen.
Nur ganz ehrlich: Ist dann ein Kaiserschnitt wirklich die Optimallösung? Wäre es nicht viel optimalern wenn mensch diesesn werdenden Müttern ohne eine Operation helfen könnte, einach, indem Sie Hilfe und Unterstützung bekommen und ihre Angst überwinden können? Allerding könnte das je nach größe der Angst etwas sein, dass frau hätte vor der Schwangerschaft klären müssen oder zumindest gleich am Anfang anfangen.

Wenn frau keine Gelegenheit sieht, ihre Angst zu überwinden (die es aber immer gibt), dann bleibt wohl nur der WKS, oder?

Ich finde as einfach gesellschaftlich traurig, da es für die einzelnen Frauen wichtig ist, aber wennn wir hier das anders hinbekommen würden, gesellschaftlich, es eben nicht nötig wäre und alle mehr davon hätten.

lieben Gruß,
jana

Beitrag von badmouse 24.03.06 - 12:27 Uhr

und ich frage mich immer wieder wie sich manche das recht herausnehmen über andere zu urteilen, werten oder kriteln. damit mein ich jetzt nicht dich persönlich, sondern generell, das gerade beim thema kinder soooo viel bekritelt, gestritten und geurteilt wird.

wir frauen sollten endlich mal zusammenhalten und die wünsche der anderen respektieren.
wann ist es endlich miteinander und nicht immer nur gegeneinander?

frauen dürfen heutzutage entscheiden ... warum machen sich frauen dann gegenseitig fertig anstatt zu sagen "juhu" - du kannst entscheiden.

das gilt ja bei vielen themen, egal ob kaiserschnitt, stillen, erziehung, arbeitende mütter usw.


und was die kosten betrifft - oft ist ein kaiserschnitt fürs krankenhaus sogar günstiger soweit ich weiß.


Beitrag von badmouse 24.03.06 - 12:31 Uhr

achso - hier kann man nicht editiieren :-)

ich bin übrigends weder befürworter noch gegner :-)
und ich hab keiiiiiiiine ahnung was ich machen werde ...

Beitrag von fusselmama 24.03.06 - 12:32 Uhr

hallo

Also muß mal was dazu sagen habt ihr nicht andere wichtige Diskussionsgespräche???Jeden das seine Ob Wks oder nicht das muß jeder für sich selber Entscheiden.Ich hatte damals auch einen KS weil ich Zwillinge bekomm hatte und der Doc es für besser hielt mir war eine normale Geburt lieber gewesen aber zum schluß bin sooooooooooooooooooo froh das meinen Kids soo gut geht egal ob KS oder N Geb.

Beitrag von kittycaty 24.03.06 - 12:51 Uhr

geb jetzt auch meinen senf dazu! wollte von anfang an einen WKS, ich hatte solche angst #schwitz meine mutter hat mir auch dazu geraten!

ich wurde deshalb von allen seiten angegriffen, von meinen kollegen in der arbeit, von freunden und bekannten! wie man nur sowas machen kann!

aber warum nciht? jede frau muss selber wissen wie sie mit ihren körper zurecht kommt! und das sich manche regelrecht damit brüsten ihr kind normal entbunden zu haben, ist ja auch nicht lobenswert! ich habs geschafft und du schaffst es nicht, seht mich an wie toll ich bin, so kommt das rüber! :-% und sowas finde ich sehr schlimm, wenn sich frauen die alle im gleichen boot sitzen so fertig machen! #heul

naja, ich hab meine meinung dann doch geändert, hatte im krankenhaus ein gespräch mit einem sehr netten arzt der mich über alles super aufgeklärt hat! danach hatte ich fast gar keine angst mehr vor der geburt und deshalb habe ich auch vor normal zu entbinden! #freu

naja, jetzt liegt mein baby in BEL und es wird wahrscheinlich doch ein KS! außer die akupunktur zeigt noch wirkung!

Ich würde allen frauen vorschlagen sich ausgiebig zu informieren, es gibt auch andere möglichkeiten für eine schmerzfreie geburt;-) aber allen anderen die einen WKS machen lassen wünsch ich viel glück!

und wir sollten wirklich alles zusammenhalten, dies hier ist ein forum für schwangere, die probleme haben oder sich in eine diskussion einbringen wollen, gegenseitiges fertigmachen oder sich besser darstellen hat nichts damit zu tun! und solche überflüssigen themen gehören in zukunft der vergangenheit an!



Beitrag von janarotermond 24.03.06 - 13:04 Uhr

Hallo,

ich sehe das wie du: Wir sollten uns hier unterstützen und nicht fertig machen.
Das finde ich auch ganz wichtig.

Aber ich denke nicht, dass das bedeutet, Konfliktthemen nicht anzusprechen und jedes potentielle Konfliktthema unter den Tisch fallen zu lassen.

Ich finde es sehr wichtig, zu akzeptieren, was eine Frau entscheidet bezüglich Geburt und Babyphase und dies zu respektieren und sie so weit es geht darin zu unterstützden.

Aber dieser Thread ist auch nicht entstanden, um eine bestimmte Frau anzugreifen, sondern um die allgemeine Frage zu thematisieren.
DA wir alle nur Menschen sind und mit unterschiedlichem Temperametn und unterschiedlicher konfliktfähigkeit kann es leider immr auch vorkommen, dass eine angegriffen wird. Das war ja zum Beispiel leztens in dem Arbeitslos und Baby-Thread auch so. Schön wäre es, wenn das nicht nötig wäre, aber das ist in so großen Foren illusorisch.

Aber zum Beispiel deinen Beitrag finde ich persönlich Gold wert: Zu sehen, wie Infomration und das Handeln gegen die Angst tatsächlich helfen kann und dass der WKS eben nicht die Standard-Ideallösung ist und sein muss. WAs eben ja trotzdem nicht bedeutet, dass frau es nicht tun kann...

lieben Gruß,
jana

Beitrag von sneukje 24.03.06 - 13:21 Uhr

Hallo,

ich bin weder für noch gegen einen WKS.
Möchte aber trotzdem mal einen Ausschnitt hier reistellen.
In diesem Artikel geht es zwar hauptsächlich um Hebammen, die sich als Missionarinnen sehen, aber zum Thema WKS wird trotzdem was gesagt.


"...am empfindlichsten fühlen sich Hebammen vom Wunschkaiserschnitt , der sogenannten Soft-Sectio, bedroht. Die Anwesenheit einer Hebamme dabei ist lediglich während der insgesamt halbstündigen Operation nötig. In vielen Kliniken allerdings nimmt ein Kinderarzt statt der Hebamme das Baby in Empfang. Geburtstvorbereitung, die Begleitung durch stundenlange Wehen sowie der Kurs für die Rückbildungsgymnastik entfallen. Immer mehr Frauen, in Deutschland derzeit 30 Prozent, entscheiden sich für diesen Weg. Studien zufolge wählen vor allem sicherheitsbewusste Frauen mit einem hohen Bildungsstand den Kaiserschnitt- so bevorzugt zum Beispiel jede dritte Gynäkologin die Sectio. Kein Wunder denn "das Risiko für das Kind ist bei einem Kaiserschnitt zehnmal geringer als bei einer vaginalen Geburt", resümiert der Münchner Professor Ernst Rainer Weissenbacher vom Uniklinikum Großhadern. Diese Mütter wollen per Wunsch-Sectio drohender Inkontinenz, Problemen mit dem Schließmuskel und einer möglichen Beeinträchtigung des Sexuallebens Vorbeugen. ...."

"...Eine "Bina" erzählt im Internetforum, sie habe "nur über einen Wunschkaiserschnitt nachgedacht, aber die Hebamme gab mir das Gefühl, ich wäre ein Feigling, ein Weichei". (...) Vor dem Kaiserschnitt, so "Bina", hatte ihr die Hebamme so viel Angst gemacht, dass sie glaubte, er würde sie umbringen. ..."


Quelle: Focus 12/2006 "Ideologinnen im Kreißsaal"
S.106/107

Man kann jetzt davon halten was man will. Ich verurteile weder die Pro-, noch die Contraseite. Im Endeffekt muss jeder für sich selbst wissen, wie er seiner Meinung nach am besten entbinden will.
Finde den gesamten Artikel allerdings nicht schlecht. Wird auch über Hausgeburten usw diskutiert. Wen es interessiert, einfach mal den aktuellen "Focus" holen.

Lg Alex36ssw

Beitrag von jacki1203 24.03.06 - 13:04 Uhr

Kann mich deiner Meinung nur anschliessen!!!!!!!!#pro

Beitrag von malibu69 24.03.06 - 13:17 Uhr

Ich denke auch, dass das jeder frau selbst überlassen werden sollte, ich sehe auch nicht ein, warum es verwerflich ist, grosse angst vor den schmerzen zu haben!!!!!
auf das "einmalige erlebnis einer geburt" kann ich gerne pfeifen (glaube auch nicht, dass das kind es als höchstes glück empfindet, durch einen engen geburtskanal gequetscht zu werden), das hat schliesslich nichts damit zu tuen, ob ich eine gute oder schlechte mutter bin!!!!
grüsse, nicole

Beitrag von kleine_kampfmaus 24.03.06 - 16:49 Uhr

Hi Hampy,

grundsätzlich schließe ich mich deiner Meinung an. Kann aber auch die Frauen verstehen, die einen WKS haben möchte.

Ich finde, diese Frauen sollten zumindest einen Großteil der Kosten selbst tragen müssen. Schließlich ist es ihr WKS und kein medizinisch notwendiger. Ich muß ja schließlich auch die Rufbereitschaftsgebühr meiner Beleghebamme i. H. v. 200,-- selbst zahlen ohne das die KK was dazu gibt.

Aber wenn die KK nicht auf so eine Idee kommen können wir uns hier noch so sehr aufregen - es wird sich nix dran ändern.

LG
Kleine Kampfmaus + Minimatz (38. SSW)

Beitrag von sasi77 24.03.06 - 20:35 Uhr

Ich machs kurz....

Jeden das seine!!!
Wir leben im Jahre 2006 und jede Frau sollte sich entscheiden könne, wie sie entbinden möchte!!!
Das soll keine Frage des Geldes werden. (wie in Brasilien wo es als chic gilt sich einen KS machen zu lassen und damit auch den Stand widerspiegelt)
Der eine mag eine Hausgeburt der andere ambulant und einer eben einen KS!!!

Gruß
Sasi

Beitrag von shahja 24.03.06 - 20:39 Uhr

Genau so ists richtig :)

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