Schwangerschaftsdiabetes = Einleitung??

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von babybel 24.03.06 - 12:13 Uhr

Hallo zusammen..
ich komme gerade von meiner FA, die mich ziemlich aufgewierbelt hat.
Bin heute in der 35ssw und bei mir wurde vor 3Wochen Schwangerschaftsdiabetes festgestellt. Seit dem musste ich meine Ernährung umstellen. Ich messe 3-4 mal tägl. meinen Blutzucker und die Werte sind super (immer unter 120).
Nun meinte meine FA das auf jeden Fall vor dem ET, meiner ist der 30.04.06, eingeleitet wird. Das würde immer so bei Schwangerschaftsdiabetes gemacht werden, denn Kind und Plazenta würden nicht mehr richtig versorgt werden. Stimmt das??
Wer von euch hatte denn, oder hat auch Schwangerschaftsdiabetes? Wurde euch das gleiche gesagt?? Oder wurde wirklich eingeleitet?
Vielen lieben Dank in vorraus,
Melanie - die ganz wuschig ist im Kopf

Beitrag von sonne1973 24.03.06 - 12:29 Uhr

Hi Melanie,

das ist mir neu, dass bei SS-Diabetes immer eingeleitet wird. Klar wirkt sich die Diabetes ungünstig auf die Plazenta und damit auf die Versorgung des Kindes aus, aber das kann man ja schliesslich auch regelmäßig per Doppler kontrollieren, ohne gleich einleiten zu müssen. Und Du hast die Diabetes doch noch gar nicht so lang und außerdem nur noch ein paar Wochen....

Ich weiß nur, dass Frauen mit SS-Diabetes eben nicht übertragen sollen, weil die Kinder halt oft sehr groß und schwer sind. Deshalb gibt es hier auch mehr Kaiserschnitte.

Ich würde mir da mal noch eine zweite Meinung einholen von einem anderen FA (vielleicht dem in der Klinik, wo Du auch entbinden willst), denn ich würde auch nicht einfach so einer Einleitung zustimmen...nur wenn es halt unbedingt sein muss.

Hoffe, ich konnte Dir helfen

LG

Andrea + #baby-boy Julian 30. ssw

Beitrag von kittycaty 24.03.06 - 12:39 Uhr

Hallo Melanie,
bin auch 35 SSW :-D und bei mir wurde vor drei wochen auch SSD festgestellt! muss deshalb 1 mal die woche zum diabetologen zur kontrolle und EKG! hab auch meine ernährung komplett umgestellt! #augen

natürlich haben mich die ärtze daraufhin gewiesen das sie mein baby eventuell schon eventuell schon früher holen müssen eben weil die plazenta dann nicht mehr so gut das baby versorgt!

deshalb muss ich auch jede woche ins Krankenhaus zur kontrolle ob das baby eh gut versorgt wird! bei mir ist so weit alles ok, und die ärzte haben gesagt das es auch noch eine ganz normale geburt werden kann, kommt eben drauf an wie gut das baby versorgt ist :-p

ich würd an deiner stelle nochmal mit dem arzt reden, denn wenn deine werte super sind verstehe ich nciht warum sie eine einleitung machen wollen #kratz und ich bin ja in der gleichen situation wie du und mir wurde nichts von alldem gesagt!

hoffe ich konnt dir ein bisschen helfen, alles gute!

Sandra

Beitrag von tom311205 24.03.06 - 13:54 Uhr

Hallo Melanie,

ich hatte zum Schluss auch SW-Diabetes und auch mir wurde
von der Klinik gesagt, das eine Einleitung erforderlich sei.
Meine FA hielt nichts davon.

Wichtig sind die Doppleruntersuchungen, bei denen festgestellt wird, ob das Baby richtig versorgt wird.
Wenn das in ordnung ist, muss nicht eingeleitet werden und das Kind ist in aller Regel auch nicht zu groß.

Ich habe dann aus Panik in der 39. SW einen Kaiserschnitt machen lassen, weil ich eine Frau kennengelernt habe, die
4 Tage mit der Geburtseinleitng gekämpft hat.

Also wenn Dein Kind gesund undversorgt ist, ist eine >Einletung nicht erforderlich.

LG Vera

Beitrag von winnirixi 24.03.06 - 15:41 Uhr

Ich weiss auch nur, dass Frauen mit SS-Diabetes nicht übertragen sollten. Eine Einleitung ist nicht nötig, wenn das King vor dem ET kommt.

LG, Leonora
(29.SSW mit SS-Diabetes)