ich explodiere..... taufe

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Beitrag von infamia 24.03.06 - 12:41 Uhr

hallo,

ich muss mal einfach dampf ablassen, denn ich explodiere.

eigentlich habe ich am 21. mai tauftermin mit meinem kleinen sohn. puh soweit so gut. jetzt weigern die sich, meine taufpatin zu akzeptieren, weil sie konfessionslos ist. nun ja der taufpate ist ja in dem "verein" ( wie die tante es am telefon ausgedrueckt hat --> kommt also nicht von mir). ich habe ihr aber gesagt, das ich moechte, dass sie als taufzeugin auf dem zettel erscheint. habe ihr auch erklaert, dass es in der ehem. ddr NICHT ueblich war mit kirche usw. was gibt es da zu diskutieren #augen. ich habe sie ausgesucht, weil sie gut, lieb und und und ist. ich sehe kein problem daran sie eintragen zu lassen. sehe ich gar nicht ein. da bin ich stur. zur not lasse ich ihn gar nicht taufen und dann soll er selber endscheiden. wo leben wir denn? und nun ploetzlich soll an dem tag noch ein anderes kind getauft werden, fuer mich kein problem, aber ich soll die anrufen, wegen messengestaltung #kratz. ich sagte ihr, dass es mir voellig egal sei, was die machen. und ich telefoniere sicher nicht in der weltgeschichte rum mit leuten die ich gar nicht kenne #augen. die sollen ihr ding machen und wir unser.

jetzt habe ich in einem anderen pfarramt angerufen und die tragen meine "nicht glaeubige" im stammbuch als taufzeuge ein :-p. da kann man mal sehen, wie sich dieser "verein" einig ist. innerhalb 14 km unterschiedliche meinung! naja wie auch immer, am montag sage ich die taufe hier ab und basta. und colin rennt zu seiner eigenen taufe hin. mir auch egal. dann bekommt er wenigstens die feier mit, die schliesslich fuer ihn gemacht wird #freu.

sorry fuer das lange, ist ja eigentlich auch total gar nicht hierher passend #kratz, aber ich musste einfach mal motzen...

gruss infamia

Beitrag von anyca 24.03.06 - 13:07 Uhr

Mein Bruder hat auch eine konfessionslose Patentante, die allerdings nicht irgendwo eingetragen ist. (Letztlich halte ich das auch für total unwichtig, wer guckt denn später noch in die Kirchenbücher ???)

Das Problem ist wohl das unterschiedliche Verständnis des Patenamtes. Für die Kirche heißt Pate sein Verantwortung für die christliche Erziehung übernehmen - und dann sollte man logischerweise auch getaufter Christ und nicht ausgetreten sein!

Für "Ottonormalverbraucher" ist das Patenamt eben eher eine Ehre für den Paten (beste Schulfreundin etc.) oder eine Möglichkeit, dem Kind zusätzliche Tanten oder Onkel zu verschaffen. Das hat aber mit dem kirchlichen Patenamt eher wenig zu tun.

Beitrag von infamia 24.03.06 - 13:20 Uhr

du hast recht mit dem was du sagst, aber ich lege nun mal wert darauf!

aber die wollen auch nicht akzeptieren, das sie was vortraegt und vorne bei uns sitzt!

ich will nur, dass sie akzeptiert wird

das hat nichts mit "ottonormalverbraucher" zu tun...

ich suche auch nicht die moeglichkeit mehr tanten zu suchen... meine kinder haben nur 1 tante... alle anderen haben vornamen. lol colin soll sicher nicht tante katrin sagen, wo es auch eher die abonieroma ist (die 2te frau von meinem verstorbenen schwiegervater).

es geht wirklich nur darum, dass sie an dieser tauffeier einen teil uebernehmen kann/darf und als akzeptierte person teilnehmen darf, was mir hier verwehrt wird. mir wurde gesagt, sie koenne mit den anderen gaesten zusammensitzen. vorne sitzen nur leute von dem "verein"....

gruss infamia

Beitrag von stefele 24.03.06 - 13:38 Uhr

Hallo Infamia,
genau vor dem gleichen Problem standen wir vor ein paar Wochen auch; wir wollten meinen Bruder (der aus der Kirche ausgetreten ist) sowie eine Freundin von uns (die in der evangelidschen Kirche ist) als Paten für unseren 4 Monate alten Sohn Colin nehmen.
Beim Telefonat mit dem Pfarrer (evangelisch) der uns auch getraut hatte habe ich erfahren das dieser das aber nicht macht, selbst als Taufzeuge wollte er meinen Bruder nicht akzeptieren, da "das Patenamt dazu da ist das Kind im christlichen Glauben zu erziehen" (haben das meine 3 Paten gemacht..., ist mir garnicht aufgefallen...), auch auf meinen Einwand hin das selbst die katholische Kirche bei uns im Ort eine 'konfessionslose' Freundin von uns als Taufzeugin akzeptiert hat ist er garnicht eingegangen...
Ich habe das Gespräch dann beendet und die Pfarrerin einer anderen evang. Kirche bei uns angerufen, und siehe da: morgen haben wir das Taufgespräch und mein Bruder wird am Sonntag 2. April Colins Taufzeuge sein.

Gib' nicht auf und versuche es doch auch mal bei anderen Gemeinden bei Euch in der Gegend, so wie ich das sehe kommt das (leider) nur auf die Einstellung des Pfarrers an...

Noch alles Gute für Dich und Deine Family, v. a. Colin (echt ein schöner Name, gelle ... ;-)

LG
stefele

Beitrag von infamia 24.03.06 - 13:54 Uhr

danke fuer deinen zuspruch... habe ich schon fast gar nicht erwartet.
ich moechte mein kind ja taufen lassen. schliesslich bin ich auch katholisch und bin ja auch noch in der kirche. wenn ich so gar nichts davon halten wuerde, waere ich ja bislang auch ausgetreten. manche koennen wohl nicht lesen, warum ich mich aufrege.
ich gebe auch nicht auf. fuer mich ist es schliesslich wichtig, dass sie taufzeuge ist und auch so behandelt wird und nicht bei den gaesten sitzen muss!


hehe ja der name ist super schoen....

gruss infamia

Beitrag von kundera2009 24.03.06 - 13:16 Uhr

Hallo!

so, wie du dich ausgedrückt hast, scheinst du ja von der katholischen kirche (ich gehe mal davon aus, wenn du von messe sprichst) nicht allzu viel zu halten?
wieso dann überhaupt taufen?
damit beschließt du nämlich die gemeindemitgliedschaft deines kindes und somit die konfessionelle zugehörigkeit.
wieso läßt du das nicht einfach mit der taufe? es ist zwar ein schönes ritual, aber ich bin der meinung, dass es vollkommen ohne bedeutung ist, wenn man die hintergründe nicht mitträgt.
ein kind kann auch paten ohne taufe haben.
meine tochter hat auch eine patentante und wird nicht getauft, bevor sie das selbst entscheiden will.
nichtsdestotrotz kann man sein kind christlich erziehen.

kundera

Beitrag von infamia 24.03.06 - 14:05 Uhr

was auch immer

Beitrag von chica_chico 24.03.06 - 14:21 Uhr

Hallo,
also ich finde das gar nicht so abwägig, dass Taufpaten auch selbst getauft sein müssen und einer Kirche angehören. Denn der Sinn der Taufe ist es nun mal, dass Kind in die Kirchengemeinde und Glaubensgemeinschaft mit einzubringen...und Taufpaten, nicht Eltern, sondern Taufpaten sind dazu da, dem Kind den Glauben vorzuleben!!! D.h. auch mit dem Kind über Gott und die Welt - im wahrsten Sinne des Wortes - zu reden! Sonst braucht man das Kind doch nicht taufen, oder?! Dann hat es genug Tanten und Onkels auch so!!
Ich denke der Sinn der Taufe wird viel zu oft verfehlt!
Ich finde es auch nicht richtig, wenn Eltern die nie in die Kirche gehen und auch nichts damit zu tun haben wollen, ihr Kind taufen zu lassen! Wozu??

chica-chico

Beitrag von wdreamprincess 24.03.06 - 15:00 Uhr

Ähm, das ist aber so nicht ganz richtig.

Taufpaten sind nicht dazu da, dem Kind den Glauben vorzuleben. Sie sind dazu da, die Eltern in der Erziehung das Kindes im Glauben zu unterstützen. Hauptverantwortung dazu tragen aber immer noch die Eltern nicht die Paten.

LG,
Denise + #baby Fynn (*21.09.2005)

Beitrag von chica_chico 24.03.06 - 15:04 Uhr

Hi Denise,
aber Eltern müssen nicht zwingend getauft sein um ihr Kind taufen zu lassen, denn die christliche Erziehung erfolgt dann über die Paten. So hab ich das gemeint. Natürlich spielen dich Eltern dabei aber auch eine Rolle!
LG,
Connie

Beitrag von wdreamprincess 27.03.06 - 09:56 Uhr

Hi Conni,

echt? Ich bin bei der Anmeldung gefragt wurden, ob mein Mann oder ich denn rk wären. Okay, ob die Paten es sind, bin ich auch gefragt wurden. Ich mein, bei Paten wir das mit der Erziehung ja auch etwas schwieriger, der Bruder von meinem Mann wohnt so 2 Stunden entfernt ;-)

LG,
Denise + #baby Fynn (*21.09.2005)

Beitrag von chica_chico 27.03.06 - 10:46 Uhr

Hi Denise,

also ich wurde auch gefragt. Der Vater ist aber konfessionslos. Jedes Kind hat ein Recht auf Taufe, aber falls die Eltern nicht getauft sind, dann übernehmen die Paten die christl. Erziehung!
Meine Schwester (Damian Patin) wohnt auch weit weg, aber es geht ja auch darum, dass wenn sie da ist und er natürlich etwas älter, dass sie sich auch mit ihm über den Glauben unterhält oder aus der Bibel was liest oder erzählt, und und und...#bla
Ich finde es halt schon wichtig, dass die Paten diesen Teil auch wahrnehmen...die Eltern aber natürlich auch!!;-)
LG,
Connie

Beitrag von infamia 24.03.06 - 14:55 Uhr

hab ich was verpasst??? ich habe weder ueber meinen glauben gesprochen, noch ueber den sinn der taufe...#augen

darum geht es doch gar nicht #kratz

aber nett, dass man sich ueber meinen glauben gedanken macht...#gruebel

wenn ich den sinn der taufe nicht verstuende, wuerde ich nicht taufen lassen!

kaum zu glauben, dass ich mich rechtfertige! tut mir schon leid, dass ich einen beitrag geschrieben habe #augen, das geht ja vollkommen in die falsche richtung. hab halt sauer das geschrieben, um mich abzureagieren und das ist wohl falsch ruebergekommen.


sorry infamia

Beitrag von wdreamprincess 24.03.06 - 14:59 Uhr

Hi,

seltsam, uns hat man gesagt, dass nur 1 Pate rk getauft sein muss. Bei uns sind's beide, deswegen hatten wir da eh keine weiteren Probleme.

LG,
Denise + #baby Fynn (*21.09.2005)