Einleitung aus psychischer Indikation/ auf Wunsch?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sappho2001 24.03.06 - 16:13 Uhr

Hallo zusammen!

Ich hab mal ne Frage an euch...
Ich bin jetzt in der 35. SSW und dreh langsam echt durch! Ich bin immer nur panisch und habe extrem große Angst, dass mein #baby einfach im Bauch stirbt #schock
Ich kann euch das nicht erklären, es ist einfach so! Zu Beginn der #schwanger hatte ich panische Angst vor einer FG. Ich dachte, das wird bestimmt besser, wenn die 12. SSW vorbei ist. Aber da wurds nur schlimmer. Dann dachte ich, dass es sicher besser wird, wenn ich die Kleine spüre... Von wegen. In den letzten Wochen hat es sich nur noch gesteigert. #heul
Ich habe SS-Diabetes und muss auch Insulin spritzen. :-[Trotzdem sind meine Werte immer zu schlecht. #schmoll Dauernd les ich, dass es bei SS-Diabetes zu Plazentaversagen etc. kommen kann. Im Moment wird alle 14 Tage Doppler gemacht, jetzt hab ich glesen, dass es aber alle 7 Tage sein sollte... Außerdem ist meine Kleine extrem klein und leicht und fällt auf den Normkurven immer weiter zurück, ist aber immer noch grade so im Toleranzbereich. Und die Ärzte sehen da auch keinen Grund zur Sorge.
Die Angst wird aber immer mehr und ich kann an gar nichts anderes mehr denken! Hab einfach ein total schlechtes Gefühl. Normalerweise bin ich ein "Kopfmensch" und nicht so ängstlich. Hab das Gefühl, dass ich so eine richtige Angststörung habe #heul
Ich weiß nicht, wie ich das noch 6 Wochen ertragen soll #heul#heul#heul
Nun möchte ich gerne, dass in der 38. oder 39. SSW die Geburt eingeleitet wird. Meint ihr, ich kann das der FÄ einfach offen sagen? Bisher tut sie meine Angst immer nur ab und hält mich wohl für ein bisschen übergeschnappt #schmoll Ebenso die Ärzte im KKH, bei denen ich immer zum US und Doppler bin.
Hab auch schon oft gelesen, dass bei Diabetes eh früher eingeleitet wird. Bisher wollen sich meine Ärzte aber nicht dazu äußern und sagen nur immer: "Solange es dem Baby gut geht..."
Da haben sie schon recht, aber geht es nicht auch darum, dass die Mama nicht wahnsinnig wird??? Meine kleine Maus merkt das doch sicher auch, oder?
Übrigens hab ich Psychologin, Hebamme etc. alles schon ausprobiert. Nichts und niemand kann mich beruhigen #heul

Sandra
mit Megan im Bauch (35. SSW)

Beitrag von littlebaby22 24.03.06 - 16:22 Uhr

Hallo,

ich bin ganz froh das du dich getraut hast das zu schreiben. mir gehts nämlich genauso. hab auch panische angst das mit dem baby was ist. man hört ja auch so viel. bin 36ssw hab 27.04 ET. am liebsten sollten die die kleine jetzt schon holen. jedes mal wenn ich die kleine nicht spüre werde ich richtig hysterisch und schnauz meinen mann nur noch an wenn er meint, die schläft doch nur.
in meiner familie ist es schon mehrmals vorgekommen das die babys nicht mehr richtig versorgt wurden und bei mir haben die vor ca ner woche festgestellt das der mutterkuchen etwas verkalkt ist. ganz toll, dass hat mich nur noch ängstlicher gemacht. weiss auch nicht mehr was ich machen soll. alle halten mich für hysterisch und überängstlich. aber ich hab in letzter zeit nur noch probleme mit der schwangerschaft. wenn die nicht bald was unternehmen drehe ich durch.

konnte dir leider nicht helfen aber vielleicht können andere uns zusammen helfen. jetzt weisst du wenigstens das du damit nicht alleine bist.

liebe grüße little + baby 36ssw

ps: bei mir kommt noch dazu das ich 2004 eine eileiterss hatte.

Beitrag von sappho2001 24.03.06 - 16:30 Uhr

Es ist beruhigend zu hören, dass es nicht nur mir so geht!
Ich hab immer das Gefühl, alle finden die #schwanger super und machen sich keine Gedanken. Ich kann das einfach nicht. Ich denk immerzu an alles, was passieren könnte!
Übrigens hatte meine Frau (lebe in Homo-Ehe) im Mai 2005 auch eine Eileiter-SS. Ich denke, dass ein Teil meiner Angst auch daher kommt.
Jetzt sind wir beide #schwanger und ich kann einfach nicht glauben, dass diesmal alles gut gehen könnte und wir 2 Babys haben werden.
Dann denk ich immer (und das ist wahrscheinlich das bescheuertste!), dass es ja vielleicht eine Grund hat, dass ich mir solche Sorgen mache, das es vielleicht ein Zeichen ist #schock Gehts dir da auch so?
Hast du denn schon mal wg Einleitung gefragt?
Ganz ehrlich: Wenn die mir sagen, dass sie auf keinen Fall einleiten werden, werd ich ab der 38. SSW wohl alles versuchen, sie rauszulocken. Am schönsten wäre es, wenn sie von selbst früher käme. Dann hätte sich das erledigt!

Sandra
mit Megan (35. SSW)

Beitrag von littlebaby22 24.03.06 - 16:37 Uhr

ja ich habe eine heilpraktikerin gefunden die mit akkupunktur einleiten würde aber ich trau mich nicht. woher kommst du??? hab auch gestern ein rezept für einen einleitenden tee gefunden hab aber die zutaten noch nicht gekauft.

Beitrag von sappho2001 24.03.06 - 16:42 Uhr

Ich komm aus München und du?
Was ist denn drin in dem Tee? Das Problem mit sowas wie Tee und Akupunktur ist nur, dass das wohl alles nur wirkt, wenn Kind und Körper schon "geburtsbereit" sind, sprich Gebärmutterhals verstrichen und MuMu weich. So hab ichs auf jeden Fall gehört!

Sandra
mit Megan (35. SSW)

Beitrag von littlebaby22 24.03.06 - 16:50 Uhr

welch zufall

bin aus erding und die heilpraktikerin in dorfen.
wie bist du eigentlich ss geworden wenn doch du und deine frau frauen seid. #kratz#kratz#kratz#kratz#kratz#kratz#kratz#kratz#kratz
sorry über die frage aber irgendwie ist das biologisch nicht möglich #hicks

Beitrag von sappho2001 24.03.06 - 16:54 Uhr

Frag ruhig :-D
Wir haben zuhause mit Spendersamen inseiniert. Guck am besten auf unsere HP, da steht die ganze Story:
http://www.unserbaby.ch/doppelpack

LG,
Sandra Mit Megan (35. SSW)

Beitrag von meritseth 24.03.06 - 16:21 Uhr

Dann Rede mit dein FA, und zwar so lange das er dich ernst nimmt. Wenn man das gefühl bekommt nicht ernstgenommen zu werden, macht es die Sache viel schlimmer und geholfen ist damit keinem.

Ich drücke dir die Daumen und hoffe du bekommst die Hilfe die du benötigst.

Meri + Wurm.

Beitrag von butterblume84 24.03.06 - 16:47 Uhr

Hmmm...also bei mir war es auch so. Hatte auch tierisch Angst um meinen Süßen, allerdings war ich schon 9 tage drüber als eingeleitet wurde. Normalerweise warten die Ärzte ja noch länger #schock.
War auch ca 2 Wochen vor ET extrem ängstlich und hatte andauernd Paranoia das er in meinem Bauch stirbt #schmoll.
Bin dann 4 Tage nach ET zu meiner Ärztin und habe um die Einleitung gebeten und ich sage euch, ich würde es niiie wieder tun.
Ich hatte fünf Einleitungsversuche, die immer mit Hammer Wehen einhergingen, die nix bewirkten.
Bei der fünften Einleitung haben sie mich dann an den Tropf gehängt und dann lag ich da, alle 2 min die schlimmsten Wehen überhaupt (waren ja künstlich) und das 17 h lang.
Ich wollte nur noch sterben. Pda durfte nach 3 mal nachspritzen nicht mehr gegeben werden, und erleichterte mir auch nur für ca. 3h die Wehen #heul#schock#heul.
Es war also grauenhaft und traumatisch. Nach 4h Presswehen war er dann endlich da. Ich war total am Ende und erschöpft und meinem Süßen gings auch nicht grade gut. Ich glaube, dass alles anders verlaufen wäre, wenn nicht hätte eingeleitet werden müssen.
er war eben noch nicht so weit, früher sind die kinder ja auch so gekommen. meistens enden Einleitungen im Notkaiserschnitt. War bei mir auch kurz davor, also wenn ihr solche Panik habt,was ich durchaus verstehen kann, dann wählt den Kaiserschnitt oder wartet bis es von alleine losgeht. Und lest nicht soviel über Komplikationen, das macht euch nur noch wilder. Genießt die zeit zu Zweit, bald wird sich soooviel ändern. Ach ja, er wurde dann am 12 tag nach ET geboren, so lange hat die ganze Prozedur gedauert
#heul#augen
Liebe, Grüße
marit

Beitrag von sappho2001 24.03.06 - 16:57 Uhr

Oh je, du Arme! Das tut mir leid, dass das bei dir so schief gegangen ist!
Scheint auch bei jeder anders zu sein. Ich kenn viele Frauen, die Einleitungen hatten, bei denen es super lief. Ich werd warten, bis wann ich es aushalte. KS will ich auf keinen fall :-(
Wer weiß, vielleicht kommt sie ja freiwillig früher ;-)

LG,
Sandra mit Megan (35. SSW)

Beitrag von sarina 24.03.06 - 22:29 Uhr

Hi Sandra und Meri,

ich kann gut verstehen, dass ihr Angst habt, irgendwas könnte nicht in Ordnung sein. Trotzdem ist es für eure Babys bestimmt sicherer/besser noch in euren Bäuchen zu bleiben, da sind sie doch viel besser geschützt als hier draußen. Meine Freundin hatte am Ende ihrer SS auch eine Gestose und das Kind war in der Entwicklung zurück. Es wurde dann auch oft Doppler gemacht und sie war zeitweise in KH zur Beobachtung und sie wollte auch nur noch, dass es geholt wird. Die Ärzte meinten aber, dass jeder weitere Tag im Bauch die Entwicklung des Babys verbessert und das sei gerade wichtig, wenn das Kind hinterherhinkt, was bei dir Sandra ja auch so ist. Sie sollte um jeden Tag glücklich sein, den ihr Baby noch im Bauch verbringen konnte. Und ich glaube auch nicht, dass ihr euch keine Sorgen mehr macht, wenn das Baby auf der Welt ist und vielleicht sogar am Anfang in den Inkubator muss, wo ihr es nicht immer um euch haben könnt. Wenn es dem Baby wirklich nicht mehr gut geht, dann merkt ihr es ganz bestimmt.

Ich hoffe, ich konnte euch etwas helfen.

LG Sarina (12. SSW)