6fach impfung

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Beitrag von mona2412 24.03.06 - 19:09 Uhr

hallo,
ich hab mal ne frage an euch. mein kleiner is jetzt 8 wochen alt und bald steht die u4 an nd somit auch die erste impfung ->die 6fach impfung. jetzt bin ich sehr verunsichert weil ich gelesen hab das es da sogar schon zu todesfällen gekommen is#schock#schock
wie habt ihr das gemacht?habt ihr eure kleinen impfen lassen und wenn ja wie haben eure babys das verkraftet?und muss man sie gegen alle 6 krankheiten impfen lassenoder kann man z.b nur gegen tetanus,diphterie,keuchhusten und und kinderlähmung impfen.denn das risiko das sie babys an hapatitis b erkranken is doch recht gering wenn man nicht vereist,oder?????#kratz#kratz#gruebel#gruebel

wäre dankbar für jeden rat denn ich weiss jetzt halt auch nich was machen.

LG

Mona &Tim (26.01.06)#danke

Beitrag von xandi0212 24.03.06 - 19:18 Uhr

Hallo,

ich bin gegen Impfungen, vor allem gegen die 6Fache.
Heute habe ich wieder von meinem KIA gehört das der Keuchhusten erst aufgetreten ist als die Impfungen aufkamen. Hat das wohl miteinander was zu tun??
Und er hat mir auch gesagt das die Zeckenimpfung die gefährlichste überhaupt ist, aber mittlerweile gibt es eine hmöopathische Zeckenimpfung. Ich denke ja wirklich es ist jeden seine Entscheidung, aber ich finde es toll wenn sich Frauen wie du auch erkundigen und das Pro und Kontra von Impfungen anhören bzw. lesen. Wenn du schon Impfen lässt dann würd ich nicht die 6 Fache wählen denn warum bekommen die Kinder/Babies Fieber, Krämpfe, sind überdreht oder schlafen ungewöhnlich lange, usw. Weil sie diese montröse und starke Impfung nicht bewältigen können. Könnte dir noch soviel schreiben aber es würde ewig dauern. Du tust das Richtige egal was du machst.

Alles Liebe Karin

Beitrag von cathie_g 24.03.06 - 20:09 Uhr

>>Heute habe ich wieder von meinem KIA gehört das der Keuchhusten erst aufgetreten ist als die Impfungen aufkamen.<<

unter welchem Stein ist der den vorgekrochen? Aus dem Buch "die Aerztin im Haus" (Erstverlegung 1910):

Der Keuchhusten

Der Keuchhusten tritt vornehmlich im Kindesalter auf und ist eine Erkrankung, die stets in Berührung mit anderen Keuchhustenkranken erworben wird. Er tritt fast stets in mehr oder minder umfangreichen Epidemien auf und schließt sich häufig an Masern an. Gewöhnlich ist mit einmaligem Überstehen des Keuchhustens die Empfänglichkeit für eine neue Ansteckung erloschen. Der Infektionskeim haftet an der Ausatmungsluft und an dem Schleim, welcher beim Husten nach außen befördert wird.

Der Verlauf des Keuchhustens ist ein sehr charakteristischer und lässt deutlich drei Stadien unterscheiden, von denen das erste heftigen Brochialkatarrh, das zweite die Krampfhustenanfälle und das dritte das allmähliche Zureckgehen der Krankheit umfasst. Die Dauer dieser Abschnitte ist sehr wechselnd, woraus sich auch die große Mannigfaltigkeit in der Dauer der Gesamterkrankung erklärt, welche vier bis sechs Wochen, aber auch ebensoviele Monate betragen kann. Durchschnittlich kann man für jedes Stadium vier bis sechs Wochen annehmen. Damit deckt sich auch annähernd der Volksglaube, der dem Keuchhusten eine Dauer von achtzehn Wochen zuspricht.

Der Beginn der Krankheit gleicht völlig einem gewöhnlichen Luftröhrenkatarrh, der nur zuweilen mit einer Entzündung der Augenbindehaut verbunden ist. Gewöhnlich tritt gegen Abend etwas stärkerer Husten und leichtes Fieber ein. Außerdem sind die Kinder matt und verdrießlich und fallen durch stark gedunsene untere Augenlieder auf. Allmählich wird der Husten immer häufiger und heftiger, bis schließlich der eigentliche Keuchhusten zum vollen Ausbruch kommt. Übrigens kann das katarrhalische Stadium ganz fehlen und gleich von Anfang an der Krampfhusten einsetzen.

Das zweite Stadium mit seinen furchtbaren Hustenanfällen ist sowohl für die Kranken wie für ihre Umgebung eine schwere, qualvolle Zeit. Der Hustenanfall selbst ist ganz charakteristisch. Er beginnt mit einem tiefen pfeifenden Atemzug, dem ununterbrochen kurze, bellende Hustenstöße folgen, um wieder mit dem pfeifenden Atmen abzuwechseln. Der Anfall dauert gewöhnlich mehrere Minuten und endet erst, wenn mit heftigem Würgen oder Brechen ein durchsichtiger, klebriger und zäher Schleim herausgebracht wird, der so fest haftet, dass kleine Kinder oft nicht die Kraft haben, ihn herauszuhusten. In diesem Falle muss man ihn mit einem nassen Tuch oder mit den Fingern aus dem Munde herausholen. Während des Anfalles geraten die Kranken in angstvolle Aufregung und greifen nach irgend einem Halt, um sich daran festzuklammern. Kleine Kinder pflegen ein jammervolles Geschrei zu erheben. Während des Anfalls entwickelt sich eine starke Stauung in den zusammengepressten Blutgefässen, das Gesicht färbt sich infolgedessen blaurot, die Augen quellen aus ihren Höhlen, und häufig kommt es zu Blutaustritten in die Augenbindehaut oder die Haut des Gesichts. Zuweilen sind diese Hautblutungen so ausgedehnt und reichlich, dass die Umgebung des Auges und ein Teil der Wange dunkelblau unterlaufen sind und den Anschein erwecken, als wenn ein heftiger Faustschlag ins Gesicht die Ursache wäre. Nicht selten stellt sich während eines Anfalls unfreiwilliger Abgang von Harn und Kot ein. Im Durchschnitt treten zwanzig bis dreißig solcher krampfartiger Hustenanfälle am Tage ein. Merkwürdigerweise sind die Kranken in der dazwischen liegenden Zeit vollkommen munter und vergnügt; nur selten zeigt sich eine besondere Ermattung. Bereitet sich ein neuer Anfall vor, so macht er sich gewöhnlich durch Kitzel im Hals oder durch etwas Atembehinderung bemerkbar und veranlasst die Kinder, hilfesuchend zur Mutter zu eilen, weil sie sich vor der Erstickungsangst während des Anfalls unsäglich fürchten. Besonders qualvoll und häufig treten die Anfälle in der Nacht auf, was darauf zurückzuführen ist, dass sich während des Schlafens besonders leicht Schleimmassen in den Luftwegen ansammeln und dadurch den Hustenreiz auslösen.

Schließlich aber lassen die schlimmsten Erscheinungen nach. Die Anfälle werden leichter, seltener, die Erstickungsnot hört auf und das krampfhafte Keuchen tritt in immer größeren Zwischenräumen ein, bis es endlich ganz verschwindet. Wie der Keuchhusten als Bronchialkatarrh begann, so hört er gewöhnlich auch als solcher auf. Nur können Erkältungen leicht zu Rückfällen, besonders zum plötzlichen Auftreten der krampfhaften Hustenstöße führen. In den meisten Fällen tritt nun baldige Genesung ein. Nicht selten jedoch entwickeln sich Komplikationen, die den Ausgang der Krankheit verhängnisvoll beeinflussen. Die häufigste ist das Hinzutreten einer Lungenentzündung, welcher sehr junge Kinder meistens erliegen. Merkwürdigerweise treten während derselben die Keuchhustenanfälle ganz zurück.

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Lies Dir das genau durch!

Catherina

Beitrag von charly_1976 24.03.06 - 22:13 Uhr

Hallo Catherina,

wollte dir nur mal sagen, dass ich es bewundernswert finde mit welchem unermüdlichem Einsatz du den teils sehr unwissenden Impfgegnern die Stange hälst und hier immer wieder fürs Impfen kämpfst.

Ich finde es traurig, dass über diese ganzen Impfdiskussionen die eigentlichen Krankheiten und vor allem deren Folgen in Vergessenheit geraten.
Gerade gestern komme ich beim KA ( war zum Impfen da, 6-fach ) mit einer Mutter ins Gespräch, die ihre Tochter nicht impfen lassen möchte ( auf Anraten ihrer HEBI ) Sie konnte mir kein einziges Argument gegen das Impfen nennen und wusste noch nicht mal gegen welche Krankheiten geimpft wird, geschweige denn deren Folgen.

Und es macht mich wirklich sauer, wie diese Kinder ( bzw. deren nichtwissenden Eltern ) meinen geliebten Sohn ( der noch keinen vollen Impfschutz hat ) gefährden.
:-[

Ich wollte mich ja eigentlich aus der täglichen Impfdiskussion raus halten, aber das wollte ich doch mal los werden.

LG

charly + Louis 4 Monate #liebe

Beitrag von cathie_g 24.03.06 - 22:51 Uhr

#danke das freut mich total. Manchmal habe ich das Gefühl ich dringe garnicht durch.

Danke für die Rückmeldung #huepf

Catherina

Beitrag von charly_1976 24.03.06 - 23:08 Uhr

Klar dringst du durch! Mach weiter so....damit auch diese Meldungen wieder abnehmen:

http://www.handelsblatt.com/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!204455,204493,1052421/SH/0/depot/0/


Mein Cousin ist nach der 2. Hirnhautentzündung im Kleinkindalter schwer geistig behindert.
Mit der Impfung wäre er heute noch der, der er mal war #heul

LG
charly + Louis

Beitrag von slotti12 24.03.06 - 19:12 Uhr

Ähm schon wieder thema impfen#gruebel

na ja lass dich doch von deinem kinderarzt aufklären oder hol dir info ausm internet, für mich war es ganz klar luca impfen zu lassen, muss ja nich sein dass er irgendwelche fiesen krankheiten bekommt.

lg
slotti und luca 14wochen

Beitrag von kirschcola 24.03.06 - 19:21 Uhr

Hallo,

also erst mal würde ich mich an deiner Stelle gut informieren. Du hast genügend Zeit dafür, laß dich von niemanden drängen. Du musst ja nicht schon bei der U4 impfen lassen.
Ich selber warte bis meine Tochter min. 9 Monate ist.
Ich empfehle dir das Buch "Impfen Pro&Contra" von Martin Hirte. Informier dich gut bevor du dich entscheidest.
Ach, und wenn schon impfen, dann reicht meiner Meinung die 5fach Impfung völlig aus, Säuglinge gehören nicht zur Risikogruppe an Hepatitis B zu erkranken. Die Wahrscheinlichkeit daran zu erkranken ist sehr gering, da nur über Körperflüssigkeiten übertragbar (z.B. Geschlechtsverkehr).

Lg
kirschcola

Beitrag von mona2412 24.03.06 - 19:29 Uhr

danke werd mir das buch gleich bestellen

Beitrag von elke77 24.03.06 - 19:58 Uhr

Wir haben Anna auch nur 5-fach impfen lassen. Unser Ärztin meinte auch, dass das völlig ausreiche. Die Hep-B-Impfung holen wir dann nach, wenn sie in die Pubertät kommt.

Besprich das in Ruhe mit deinem Kinderarzt. Zu ihm hast du Vertrauen, er sagt dir, was das Beste für deine Tochter ist.

LG, Elke+Anna *18.9.05 #blume

Beitrag von claudi1234 24.03.06 - 19:58 Uhr

Hallo,

ich kann Deine Verunsicherung gut verstehen. Ich habe meine beiden nur 5-fach impfen lassen. Laut Kinderarzt ist Hepatitis nur bei Jugendlichen Thema, da es durch Geschlechtsverkehr übertragen werden kann. Also für Babys doch ziemlich sinnlos. Felix hat die 5-fach Impfung ohne irgendwelche Nebenwirkungen überstanden. Kein Fieber, kein gequängel, absolut nichts. Und wir haben nun gerade letzte Woche die dritte hinter uns gebracht.

Liebe Grüße

Claudia + Tim (13 Jahre) + Felix (9 Monate)

Beitrag von jana444 24.03.06 - 20:05 Uhr

hallo,

zur impfung kann ich nichts sagen, bin selber am schwanken, muss aber mal zu hepatitis b sagen, dass wenn babys es bekommen es zu 90% chronisch wird und das verkürzt die Lebenserwartung.
Aber ich stimme zu, das Babys nicht zu Risikogruppe gehören

jana

Beitrag von cathie_g 24.03.06 - 20:12 Uhr

mein Sohn ist ohne Probleme 6fach geimpft, bei jedem weiteren Kind würden wir es genauso machen.

Impfmüde Mütter erscheinen mir ein Phänomen unserer Überflussgesellschaft, in der Mütter keine echte Probleme mehr haben und sich nicht mehr dran erinnern, bzw nicht begreifen können, wie schlimm impfpräventable Infektionskrankheiten wirklich sind.

Catherina

Beitrag von mona2412 24.03.06 - 20:39 Uhr

#danke#danke#danke

Beitrag von indhira 24.03.06 - 21:07 Uhr

Hallo!

Hab Yara ganz normal impfen lassen. Auch die KiA hat mir erklärt, dass es natürlich zu Komplikationen kommen kann, aber noch schlimmer ist, dass zB eines von 420 Kinder in den ersten 5 Lebensjahren an eitriker Gehirnhautenzündung erkrankt! Und die kann innerhalb weniger Stunden zum Tot führen! Ich bin auch früh geimpft worden und alles ist ok!

Yara hat´s im übrigen recht gut vertragen. Sie war dann nur zwei Tage etwas schläfrig und hatte wenig Hunger, sonst alles palleti! Kein Fieber, keine Geschrei, nix!

Bin froh, dass ich gleich geimpft hab!

LG Daniela

Beitrag von moonerl 26.03.06 - 00:43 Uhr

Hallo,

Stefan wird früherstens mit 6 Monaten geimpft. Er ist dann einfach gefestigter. Er bekommt dann auf keinenfall eine 6-fach-Impfung. Wer kriegt schon 6 Krankheiten auf einmal ??
Hepatitis werde ich nicht impfen lassen. Gegen AIDS kann man auch nicht impfen, sind die gleichen Übertragung wie bei Hepatitis.

Hier ein intresanter Link:

http://www.impfschaden.info/

Grüßle :-)