Hiiilfe ! Zuviel männliche Hormone !

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von nita77 24.03.06 - 21:17 Uhr

Hallo Ihr Lieben !

Wer von Euch hat das gleiche Problem bzw. wer kann mir weiterhelfen ? Ich habe zuviele männliche Hormone :-( . Wie kann das behandelt werden ? Ich nehme im Moment 'metformin'-Tabletten. Die werden eigentlich bei Diabetes verschrieben. Mein FA meint dass es positive Studien (>5 Jahre) dazu gibt, ich soll die Tabletten mal ein paar Monate nehmen #bla .... Bin damit aber nicht so glücklich...Fühl mich eher wie ein Versuchs-#hasi. Was für Möglichkeiten gibt es sonst noch ?

Danke für Eure Erfahrungen/Antworten!

#liebe -liche Grüße
nita77

Beitrag von amaninia 24.03.06 - 21:24 Uhr

Hallo, Nita!
Ich hatte das selbe Problem, das mit Clomifen behandelt wurde/wird. Schon im 1. Z hatte ich einen ES.

#blume, #liebdrueck, Georgia.

Beitrag von nita77 24.03.06 - 21:29 Uhr

Hallo Georgia !

#danke für Deine Antwort ! Aber Clomifen hab ich bereits vor 14 Monaten eingenommen...leider haben daraufhin meine Eierstöcke 'überreagiert' und es haben sich Zysten gebildet :-( Nach 5 ÜZ musste ich es wieder absetzen.

Trotzdem vielen Dank für Deine Antwort ! Vielleicht weiss noch jemand einen anderen Rat ?

LG
Nita77

Beitrag von hermione.granger 24.03.06 - 21:29 Uhr

ich nehme auch metformin.
ich habe auch zu viele männliche hormonen.
ABER #kratz ich glaube es können verschiedene gründe dafür sein. Bei mir ist es Insulinresistenz.

Metformin hilft bei PCOS und/oder Insulinresistenz. Es ist tatsächlich nicht dafür zugelassen sondern ist ein diabetes mittel. Es gibt aber tatsächlich positive Studien. Die Ärzte haben zwar den Mechanismus wie Metformin hilft noch nicht verstanden, aber es hilft wohl... Es gibt auch nichts anderes. Die Krankheit ist im Moment leider unheilbar.

So viel ich weiss führt eine Schielddrüseunterfunktion auch zu männlichen hormonen. Die behandelt man aber anders.

Wünsche dir alles gute! #klee
Anna

Beitrag von jackmaus 24.03.06 - 21:43 Uhr

hallo,

hatte das gleiche problem. habe auch methformin und noch zusätzlich dexamethason bekommen, und siehe da, nach nur 4 monaten war ich schwanger- und das nachdem wir es 4 jahre vergebens versuchten, nachwuchs zu bekommen.

also,bei mir hat`s geholfen und mein sonnenschein ist mitlerweile 5 monate alt.

gruß jackmaus

Beitrag von zuckerstange20 24.03.06 - 21:54 Uhr

kopf hoch das haben ganz ganz viele frauen und ich bin auch eine davon ich habe von meinem arzt gestantin bekommen fange nächsten zyklus an!
also viel glück beim üben es ist aufjeden fall nicht hoffnungslos

lg zuckerstange#pro

Beitrag von jungspund 25.03.06 - 00:09 Uhr

Hallo nita77!

Habe wahrscheinlich das gleiche problem. mein FA hat mich zu einem FA nach Freiburg geschickt und ich bekomme Hormonspritzen.
Du könntest mal deinen FA fragen!

Liebe Grüße

jungspund

Beitrag von silberlocke 25.03.06 - 09:49 Uhr

Hi Nita,
auch ich hab zu viele männ. Hormone, leichte Insulinresistenz und nehme seit etwas über 4 Wochen Metformin nachdem ich seit 14.12. bis 22.2. keine Periode und keinen ES mehr hatte und seit September mein Zyklus seehr gesponnen hat. Nach genau 4 Wochen hatte ich dann meine ES (22.3.)

Hier noch ein paar Links zur Info.... wenn man bei google "Metformin PCOS" eingibt, gibt es Infos in Hülle und Fülle - alle zu gunsten Metformin bei Hormonstörungen und auch in der SS!!!!

Metformin ist für die Kiwu-Behandlung nur nicht zugelassen, weil die Zulassung in den Millionen liegt und es sich nicht "lohnt". Da aber erwiesen ist, daß es in den ersten Monaten KEINE Miss oder Fehlbildungen beim Embrio verursacht, im Gegenteil sogar die FG-Raten verringert sehe ich kein Problem mit Met Schwanger zu werden und zu bleiben.


http://www.wunschkinder.net/blog/2005/03/21/metformin-auch-sinnvoll-bei-schlanken-frauen-ohne-insulinresistenz.html

http://www.wunschkinder.net/infosammlung/PCO

http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/113690/

http://www.endokrinologikum.com/index.php?cccpage=news_detail&set_z_news=22

LG Namensschwester (A)Nita

Beitrag von silberlocke 25.03.06 - 10:01 Uhr

Hier nochwas dazu

Schwangerschaftsverläufe unter Metformin bei Patientinen mit PCOS

Diese Studie untersuchte, ob Metformin, welches den Eintritt einer Schwangerschaft bei 72 Frauen mit PCOS begünstigt hatte, bei einer Applikation während der Schwangerschaft ohne das Risiko einer Teratogenizität die Spontanabortrate während des ersten Trimenon reduzieren und die Rate Lebendgeborener erhöhen könnte. Zweiundsiebzig oligoamenorrhoische Patientinnen hatten unter Metformin (2.55 g/die) konzipiert. In einer prospektiven Studie wurden die Frühabortrate (erstes Trimenon), Lebendgeburten, Gestationsdiabetes, kongenitale Defekte, Geburtsgewicht und Größe sowie Gewicht, Größe und motorische sowie soziale Entwicklung nach 6 Monaten erfasst. Im Vergleich zu Frauen mit PCOS ohne Metformin in der Schwangerschaft kam es zu einer signifikanten Absenkung der Spontanabortrate (17% vs 62%), zu einer Anhebung der Rate Lebendgeborener (70% vs 34%), zu einer Abnahme des Auftretens von Gestationsdiabetes (4% vs 26%). Es wurden keine größeren Missbildungen gefunden. Die postnatalen Daten sowie die Befunde nach 6 Monaten entsprachen einer normalen neonatalen bzw. pädiatrischen Population. Die Kinder unter Metformin waren etwas größer nach 6 Monaten. Metformin kann demnach ohne Risiko während der Schwangerschaft bei PCOS-Patientinnen verabfolgt werden. Es reduziert die Spontanabortrate und die Entwicklung eines Gestationsdiabetes und erhöht die Rate Lebendgeborener

unter diesem Link zu finden:
http://www.gynaktuell.de/newsletter.php3?id=58

LG Nita