ängstlicher Hund

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von krugi2780 25.03.06 - 10:41 Uhr

Hallo!



Eine Bekannte von mir hat einen 8 Monate alten Hund. Leider ist dieser sehr ängstlich. Wenn man sie ruft kommt sie nie ganz her sondern hält ca 4 Meter abstand. Legt sich dann auf den Boden und zittert am ganzen Leib. Sie nimmt auch keine Leckerlis an und wenn man sie streicheln will zuckt sie erst mal kräftig zusammen. Was kann man denn dagegen unternehmen? Außer Hundeschule? Denn die wussten dort auch keinen Rat und die nächste liegt gut 180 km weg.



Bitte um viele Antworten



LG Krugi

Beitrag von quiny 25.03.06 - 11:08 Uhr

Hallo Krugi,

vielleicht liegt es auch nur bei den Besitzern, dass sie so "ängstlich" reagiert. Wenn sie dann noch in ihrem Verhalten bestärkt wird (durch Streicheln, beruhigendes Einreden) meint sie, ihr Verhalten wäre richtig. Bekommt er auch noch Leckerlies angeboten, belohnt man ihn für sein ängstliches Verhalten. Belohnen nur wenn er keine Angst zeigt.

Hat sie z. B. Angst vor Gewitter sollte der Mensch sich so verhalten, als wäre das Gewitter gar nicht da. Hat sie Angst vor Kinder, Hunden etc. ist es für den Hund besser souverän an den "Objekten" vorbei zu gehen, evtl. zunächst in einem größeren Abstand, ohne den Hund darauf aufmerksam zu machen oder anzusprechen. Fremde/Besuch sollten den Hund ignorieren und sich von ihm abwenden und nicht frontal auf den Hund zugehen.

LG
quiny

Beitrag von krugi2780 25.03.06 - 20:24 Uhr

Hallo Quiny




Hmm vieleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. Ich meinte nicht das sie Leckerlis bekommt wenn sie sich irgendwo aus Angst versteckt. Sie nimmt sie generell nicht auch wenn sie was gut gemacht hat und sie gelobt wird. Eigentlich zeigt sie die Angst auch nur wenn man sie ruft. Egal ob drinnen im Haus oder drausen.


LG Krugi

Beitrag von quiny 26.03.06 - 20:19 Uhr

Achso, hmmm#kratz.... in dem Fall würde ich, wenn ich sie rufe, mich gleich umdrehen und dann in die andere Richtung gehen.....damit sie hinterherkommt....weißt du was ich meine, und wenn sie da ist loben. Wenn sie nicht auf Leckerlies anspricht, dann vllt auf Bällchen oder ihr Lieblingsspielzeug, in das sie reinbeißen und zerren kann. Oder hinknien und dann rufen, dann erscheint man für den Hund nicht so groß und ist ungefähr auf der gleichen Augenhöhe und mit irgendeinem Stöckchen oder Spielzeug auf dem Boden rumwedeln, die meisten jungen Hunde springen darauf ganz gut an.

Muß man halt ausprobieren, was für den Hund am besten ist und mit was er keine Angst zeigt.

Ansonsten fällt mir auf die schnelle auch nix mehr brauchbares ein.

LG
quiny

Beitrag von huppala 27.03.06 - 12:34 Uhr

Das hört sich ganz danach an, als ob sie früher mal bestraft wurde, wenn sie zwar kam, aber nicht beim ersten Mal.

Da hilft nur ganz viel Geduld.

Und was mein Vorredner geschrieben hat, keine Beachtung, wenn sie Angst hat. Na, ich weiß nicht. ich hatte mit meiner einen Auto-Unfall und seit dem fängt sie fürchterlich an zu zittern, wenn wir an LKW vorbeifahren. Hört gar nicht auf. Erst wenn ich sie kraule und ihr gut zurede, dass alles in Ordnung ist, hört sie auf und beruhigt sich wieder. Wenn ein Kind Angst hat, nehme ich es doch auch auf den Arm und lass es mit seiner Angst nicht allein.

Unerwünschtes Verhalten, was der Hund selbst "kontorollieren" kann, bekomme ich mit Nichtbeachtung wohl weg, nicht aber Angst.

Ganz geduldig auf den Hund einreden, sich, das ist richtig, auf den Boden setzen, und mit irgend etwas anlocken, was dem Hund gefällt. Wenn er ein Angstbarriere überwunden hat, viiiiiiiel loben.

Hunde sind eben auch nur Menschen :-D

Lieben Gruß, Anne