Kleidung färben

Archiv des urbia-Forums Allgemeines.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Allgemeines

Aktuelles und Zeitloses rund um das (Familien-) Leben im Allgemeinen. Auch gesellschaftliche Themen sind in dieser Rubrik willkommen. Alles rund um den Internet-Handel, Versand etc. gehört in das Forum "Internet & Einkaufen".

Beitrag von kja1985 25.03.06 - 13:32 Uhr

huhu,

ich wusste nicht in welche kategorie damit, also einfach mal hierhin - hoffe ich bin richtig.

wie ist das mit dem klamottenfärben? kann ich z.b. ein weisses t-shirt schwarz einfärben und sieht das dann auch gut aus oder ist färben nur gedacht, um bei einem schwarzen t-shirt das schwarz wieder zu intensivieren?

ich würde gern ein paar weisse sachen schwarz machen. geht das?

freue mich über eure erfahrungen :-)

grüsse

Beitrag von stehvieh 25.03.06 - 13:46 Uhr

Hallo!

Ich hab schon ein paarmal gefärbt und gebatikt. Also, man kriegt ein weißes T-Shirt durchaus ordentlich schwarz gefärbt, aber man muss ein paar Dinge beachten. Zum einen sollte das T-Shirt aus reiner Baumwolle sein, die nimmt die Farbe am besten an; Mischgewebe wird manchmal fleckig oder irgendwie grau statt schwarz. Dann muss man gucken, wieviel die Kleidung, die gefärbt werden soll, wiegt. Je weniger Wäsche, desto intensiver die Farbe. Dafür gibt's immer ganz genaue Hinweise auf der Farbpackung.

Wenn man richtig durchfärben will, funktioniert das in der Waschmaschine am besten, will man aber Batikeffekte erreichen, geht das besser in einem Eimer. Die Waschmaschine verteilt die Farbe eben besonders gut. Und keine Panik: Wenn man gleich hinterher einmal ohne Wäsche durchwäscht, ist auch der letzte Farbrest aus der Maschine verschwunden.

Ich hab immer Simplicol-Farben gekauft. Die sind ihr Geld wirklich wert. Mit Billigkram kann man Pech haben, dass das Ergebnis dann hässlich wird. Und da gibt's dann auch noch Unterschiede, ob Salz enthalten ist oder nicht. Zum Fixieren der Farbe ist nämlich Salz (gewöhnliches Kochsalz aus der Küche) nötig. Wenn man per Hand im Eimer batikt, muss man hinterher einmal ausgiebig mit kaltem Wasser durchspülen, bei Maschinenfärbung ist das nicht nötig.

Am besten passt man hinterher auf, dass aus den nassen frischgefärbten Sachen nichts tropft. Immer schön das Bad oder die Waschküche mit Zeitungen oder Mülltüten auslegen und das Zeug zum Trocknen irgendwo aufhängen, wo farbige Tropfen nichts ausmachen würden.

So, mehr fällt mir nicht ein #:-). Viel Spaß und gutes Gelingen!
Steffi

Beitrag von kja1985 25.03.06 - 13:49 Uhr

uih, dankeschön. dann mach ich das am montag gleich :-)

will nämlich langweilig weisse baumwollstillbhs einfärben, damit die zu meiner wäsche passen :-)

Beitrag von meckikopf 25.03.06 - 13:58 Uhr

Hallo,

ich habe auch schon ein paarmal (weiße) Klamotten eingefärbt, ob nun in schwarz oder in einer anderen Farbe und ist immer gut gelungen, sieht gut aus und man merkt nicht, dass gefärbt wurde. Habe das immer mit Kochsalz in der Waschmaschine gemacht, denn da "passiert" bekanntlich am allerwenigsten. Irgendwann will ich mir sogar (m)einen gelben Pulli lila färben, da ich schon 2 gelbe Pullis habe und einer reicht mir und auf dieses Ergebnis bin ich wirklich gespannt!:-)#huepf Werde ihn dann aber trotzdem weiterhin anziehen, auch wenn das Ergebnis recht "komisch" ausfällt!

LG, M.