Wie lange nach der 2. Geburt im KKH?

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von babydolphin 25.03.06 - 14:59 Uhr

Hallo Leute!

Ich bin zwar erst in der 16. Woche, mache mir beim 2. Kind aber mehr Gedanken über das Danach.

Wie lange seid ihr nach der Geburt des 2. Kindes im KKH geblieben?

Ich wollte eigentlich gleich nach der Geburt wieder mit nach Hause zu meinem Mann und meinem Sohn (dann 3,5 Jahre). Ich dachte, dass ich zu Hause mehr Ruhe habe. Denn das letzte Mal lag Eine auf meinem Zimmer, da hat die Kleine fast die ganze Nacht geweint und sie hatte Probleme beim Stillen. Dann kam die Schwester ewig, das Zimmer war hell erleuchtet usw.:-[ Also habe ich 5 Tage nachts kein Auge richtig zugekriegt und tagsüber war mein Sohn wach und das Zimmer lief über mit Besuch, entweder von mir oder von ihr. Als ich dann zu Hause war, hatte ich einen Milchstau und ´ne Brustentzündung vor lauter Ärger.#heul

Aber irgendwas hält mich nun davon ab, gleich wieder nach Hause zu gehen. Ich erinnere mich plötzlich an die ersten Wochenbettblutungen, dann an den Milcheinschuß und vor allem, was passiert, wenn das Baby Gelbsucht hat? So viele Fragen quälen mich jetzt schon.#kratz

Mein Mann ist total hilfsbereit. Schmeißt auch den Haushalt und den Sohn und kocht auch Essen. Also da hätte ich keine Bedenken.

Was habt ihr so gemacht, bzw. wie seht ihr die Sache.

Freue mich auf Antworten!
Susi mit Dustin +#schwanger 16. Woche

Beitrag von scrub 25.03.06 - 16:46 Uhr

Hallo Susi,

ich habe heute vor 3 Wochen mein 2. Kind geboren. Ich wäre am liebsten direkt nach der Geburt wieder heim gegangen... jedoch war auch dieses Mal wieder das Fruchtwasser grün, so dass mir die Kinderärzte anrieten, doch erst am nächsten Tag heim zu gehen.

Die Nacht war genaus so, wie ich es befürchtet hatte: bin erst um 6 Uhr morgens eingeschlafen, und um 7 Uhr wurde ich geweckt. Super. Also, ich muss ehrlich sagen, zu Hause konnte ich mich flott erhohlen. Allerdings hatte mein Mann auch Urlaub (3 Wochen, die sind übermorgen leider um... sniff)

Übrigens kam der Milcheinschuss beim 2. Kind total schnell, der Kinderarzt sagte mir am Sonntag Mittag noch, dass es beim 2. viel schneller ginge, und häufig schon am 2. Tag die Milch einschießen würde. Am gleichen Abend zu Hause unter der Dusche musste ich feststellen, dass er absolut Recht hatte, die Milch war schon da. Zur Sicherheit hat mein Mann am nächsten Tag Speisequark eingekauft, den ich auch gebraucht habe, damit habe ich den Milchstau schnell in den Griff bekommen. Wochenbettblutungen... o.k., du brauchst evtl. eine Unterlage für's Bett, aber ein olles Handtuch tut es auch. Und bei Gelbsucht schätze ich, wirst du bzw. dein Kind gar nicht heim gelassen.

Wenn dein Mann nach der Geburt zu Hause sein kann, würde ich mich an deiner Stelle zu Hause regenerieren!

LG, Jes

Beitrag von alex_22_nrw 25.03.06 - 17:07 Uhr

hallöchen,

na darüber mache ich mir auch schon gedanken, aber ich will wohl so lange wie möglich im kh bleiben.
einfach meine ruhe haben, sich in ruhe mit dem kind eingewöhnen, sein essen serviert bekommen, irgendwie anders als zu hause, denn um dich herum ist ja doch gewirbel.
nochmals tipps, man vergißt ja auch ne menge!
bei dustin war ich von mittwochs nachmittags (geburt war um 15.30) bis dienstags morgens im kh.
die anderen waren schon samstags nach hause, vom mittwoch, auch aus dem grund zweites kind, aber das wird mir sicher nicht passieren.

Beitrag von prinz04 25.03.06 - 17:55 Uhr

Hallo Susi,

also meine Kleine ist jetzt 3 Wochen alt, mein Sohn jetzt 17 Monate. Ich hab mir in der Klinik eine Erholung von 4 Tagen gegönnt, um mich und die Kleine in Ruhe aneinander zu gewöhnen.

War auch gut so, denn wenn ich drandenke, dass ich zuhause ja den Großen noch zum Teil füttern muss usw., da wäre mit Aneinandergewöhnen nicht viel gewesen. Würd ich auf jeden Fall wieder machen.

Aber die Entscheidung kann Dir keiner abnehmen. Nach den 4 Tagen habe ich meinen Sohn wirklich schmerzlich vermisst.

Bettina

Beitrag von alexunddominic 25.03.06 - 19:58 Uhr

Hallo Susi,

...genau 4 Stunden ;-) Ich hasse Krankenhäuser und da es bei uns so ist, dass man die Babys Tag und Nacht aufm Zimmer hat plus mindestens eine Bettnachbarin inkl. noch einem Baby, dachte ich mir, dass ich dann zuhause mehr Ruhe habe. Mein Mann war auch da und hat sich um den Großen und den Haushalt gekümmert. Ich hatte eine liebe Hebamme (obwohl ich nie eine wollte) und ich hab mich trotz fieser Nachwehen #heul pudelwohl gefühlt (kleiner Tipp: besorg Dir Buscopan Plus....ich hätte nie gedacht, dass es sooooo einen Unterschied zwischen den Nachwehen bei der ersten und zweiten Geburt gibt!!)
Ich würde es immer wieder so machen. Nimm DIr trotzdem eine Kliniktasche mit, es kann ja sein, dass Du Dich nicht wohl fühlst oder (was wir nicht hoffen wollen) Du oder Dein Baby aufgrund von gesundheitlichen Dingen doch da bleiben müßt.

LG und alles Gute

Alex + Dominic (*14.06.00) + Victoria (*10.09.05)

Beitrag von jamaica01 25.03.06 - 20:10 Uhr

Hallo,

ich kann dich echt gut verstehen.

Ich hatte bei meiner ersten Geburt auch etwas Pech mit der Zimmerbewohnerin nur das diese noch schwanger war und überhaupt keine Rücksicht auf mir und mein Baby nahm(z.B. hatte sie ihr Handy+Ladestation dabei,machte ihr Radio recht laut,.....)

Okay vielleicht bin ich da auch etwas empfindlich,....

Aufjedenfall schwor ich mir damals schon,das wenn ich wieder mal entbinden würde,das ich mir auf jedenfall ein Einzelzimmer gönne.

Und so machte ich es auch.

Ich habe meine Tochter an einem Donnerstag entbunden und hab dann Samstags nach der U2 ,das KH verlassen,denn daheim ist doch daheim!

Es war eine sehr schöne,schnelle Geburt und ich hätte sicherlich auch gleich nach der Geburt gehen können,aber ich gönnte mir die 2 Tage KH um mein Baby richtig kennenzulernen,denn daheim wenn noch ein Kind da ist hat man da doch die Zeit nicht sooooooo dafür.

Ich habe pro Nacht 90 Euro bezahlt ,da ich nicht privatversichert bin.Und die 90 Euro haben sich echt rendiert ,ich hatte wirklich ein schönes großes Einzelzimmer mit komfortablen Bad,ich fühlte mich fast wie im Hotel,okay kann man für 90 Euro ja auch erwarten.

Vielleicht wäre das ja auch was für dich.

LG Jamaica01

Beitrag von zwillima 26.03.06 - 08:22 Uhr

Hallo,

wenn alles gut läuft, werde ich diesmal so schnell wie möglich nach Hause fahren.
Beim ersten mal hatte ich einen Notkaiserschnitt, wäre aber auch da schon am liebsten nach 2-3 Tage verschwunden. Das Einzige was mich dagehalten hat, waren die tollen Schwestern, die mir alles so schön gezeigt haben und mich super auf zu Hause vorbereitet haben. Ich hatte auch ein Einzelzimmer bekommen nach zwei Tagen, was das ganze noch angenehmer machte.

Diesmal braucht mir wohl keiner mehr zu zeigen, wie ich was zu machen habe und ich habe auch keine Lust, mich tagelang mit unliebsamen Zimmergenossinen herumzuplagen. Deshalb. so schnell wie möglich heimwärts.

L.G.
zwillima

Beitrag von gabyk74 26.03.06 - 11:34 Uhr

Ich bin nach der Geburt 10 Tage im KH geblieben.
Allerdings muß ich sagen das meine Tochter ein Frühchen war (35.SSW) und nach der Geburt sofort auf die Intensiv kam. Ich lag in einem 2-Bett-Zimmer, hatte eine total liebe Bettnachbarin deren Tochter ebenfalls auf der Intensiv lag. Wir verstanden uns prächtig. Bis 10 tage kann man dann dort verbringen. Allerdings hatte ich nach der 2.Geburt diesen "babyblues" extrem. Nach diesen 10 tagen war ich ein nervliches Wrak und froh das ich dann nach hause kam. Traurig war ich weil ich meine kleine noch im KH lassen mußte. Aber so konnte ich in Ruhe zuhause wieder Fuß fassen und mich meinem großen widmen (damals 3,5 J)

Gruß Gaby

Beitrag von tekelek 26.03.06 - 17:28 Uhr

Hallo Susi !
Ich hatte beim ersten Kind eine Hausgeburt und plane nun wieder eine, da hat sich das Thema Krankenhaus sowieso noch nicht gestellt.
Falls ich aber ins Krankenhaus müsste, aus irgendwelchen Gründen, würde ich so schnell wie möglich wieder rauswollen, da ich a) nicht lange ohne meine Tochter sein möchte b) ich einen super Mann habe, der nach der letzten Geburt 3 Wochen lang ALLES erledigt hat um mich herum und c) mag ich diese ganze Hektik und Panikmacherei im Krankenhaus nicht.
Die Gelbsucht kann die Nachsorgehebamme kontrollieren (hat sie bei mir auch gemacht), genauso wie den Milcheinschuss, bei den Blutungen verstehe ich nicht ganz, was Dein Problem ist #gruebel ?
Ich hatte diese riesigen Flockenwindel-Binden vom Schlecker, habe mir die ersten Tage immer 3 Stück in den Slip gelegt und es hat wunderbar funktioniert.
Ich bin sowieso die erste Woche ausschließlich im Bett gelegen, da es mir kreislaufmässig nicht so gut ging und ich einen riesen Dammriss hatte :-(
Liebe Grüße und falls Du noch Fragen hast, kannst Du mir gerne mailen,

Katrin mit Emilia-Sofie (*05.01.05) und #ei (ET 02.09.06)

Beitrag von babydolphin 27.03.06 - 12:49 Uhr

Hallo liebe Leute!

Habe also die Antworten verfolgt und freue mich ganz ganz doll über diese vielen lieben Berichte und Tipps. #liebdrueck

Also ich denke, ich werd´s wohl eher doch kurzfristig entscheiden. Wie es mir und dem Baby geht. Ich habe eine wirklich tolle Nachsorge-Hebamme #stern die uns schon von der letzten Schwangerschaft und Geburt her kennt und einen Super-Mann#liebe, der nach der Geburt 4 - 5 Wochen Urlaub hat, der zu Hause bleibt und mich unterstützt, bzw. Kochen, Haushalt und den großen Sohn alleine schmeißt.

Also anstreben werde ich wohl doch die Sache mit den 4 Stunden oder höchstens einen Tag!!! Die anderen Sachen, die auf uns zukommen kennen wir ja im Grunde genommen bereits und ach warum sollte es bei so vielen Familien klappen und bei uns nicht. Ich bin ja eigentlich ein positiv denkender Mensch. Und mit viel Binden im Bad, viel Quark im Kühlschrank und Buscopan in der Hausapotheke schaffen wir das auch.;-)

Danke, danke, danke nochmal für die vielen Berichte.#freu

Susi mit Dustin + #schwanger16. Woche