Aua - Brustwarzen tun weh!!

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von schlumpfine113 25.03.06 - 18:07 Uhr

Hallöchen!

Mein kleiner Felix ist nun schon zweieinhalb Wochen alt und fleissig am trinken. Da ich ihn nach seinem Rhytmus stille, muss ich ihn sehr oft ansetzen.

Mich würde jetzt einfach mal interessieren, ob Ihr manchmal auch etwas genug vom Stillen habt? Manchmal schmerzen meine Brustwarzen und Brüste dermassen, dass ich, wenn der Kleine das Schmatzen anfängt einfach nur denke: Och nein, nicht schon wieder!!! Kennt Ihr dieses Gefühl auch? Und was habt Ihr für Tipps auf Lager für wunde Brustwarzen?

Ich denke auch daran, ab und an mal abzupumpen und eine Stillzeit per Schoppen zu ersetzen - was meint Ihr, ist das ok und macht Ihr das auch so?

Bin gespannt auf Eure Antworten!

LG
Schlumpfine #snowy

Beitrag von juli140905 25.03.06 - 18:17 Uhr

Hallo Schlumpfine,

ich verstehe dich ..natürlich macht das Stillen kein Spass wenn es weh tut.

Ich habe bei meinem Grossen Sohn damals und jetzt das Stillen sehr genossen ( bzw ich geniesse es ) die Nähe zuspüren und die kleinen Mäuse zubeobachten wie sie sich anstrengen..und machen und tun....sieht so lustig aus.

Aber was willst du den nach 2 1/2 Wochen!!!! klar das der Kleine oft an die Brust will..sein Essensrythmus hat sich noch nicht eingespiel... dafür braucht man Zeit und vieeeel Geduld!
Bei den Wunden Brustwarzen hilf Wollfett ( macht die Brustwarze wieder elastisch... ..einfach nach dem Stillen dünn auftragen....du muss es nicht abputzen wenn du stillen willst.
Sonst gibts Zinn Hütchen -----> falls du eine Hebamme hast ...sie danach fragen ...hilf auch
Sonst nach em Stillen bils Milch rausdrücken auf der Brustwarze verteilen und so troknen lassen.

Wenn es wirklich grosser Riss ist und es blutet raus..muss du zum FA..den das Blut ist nicht gut für dein Baby
es ist ja auch nicht nur Blut..auch Bakterien.


LG Julia

Beitrag von beatem 25.03.06 - 18:13 Uhr

Hallo,

ja, das kenne ich nur zu gut. #schmoll Aber bei mir wars nur die rechte Brust.
Das hat so weh getan´, das ich beim Stillen echt heulen konnte. Und dann waren zuletzt auch noch die Warzen kaputt.#heul Meine Hebamme hat mir Globoli und eine Salbe verschrieben. Leider half nichts von beiden.
Silas ist nun 4 Wochen alt, und ich habe seit einer Woche abgestillt.
Und seit ein paar Tagen tut mir seit seiner Geburt auch nichts mehr weh.:-)

Lieben Gruss, Beate!:-)

Beitrag von kikiju 25.03.06 - 18:21 Uhr

Hallo Schlumpfine,

ich bnutze PureLan Salbe,die hilft mir super bei wunden Brustwarzen und du kannst sie beim Stillen drauf lassen,sie muß nicht abgwaschen werden.
Ich habe sie aus einem Hebammenladen.
Dein kleiner Felix ist ja erst 2 1/2 Wochen (herzlichen Glückwunsch#blume) das spielt sich noch ein, mit dem Stillen,mach weiter es wird sicher leichter....

#liebeGruß Kerstin & Justus (heute 9 Monate alt und noch gestillt)

Beitrag von hase8 25.03.06 - 18:22 Uhr

Hallo Schlumpfine,

also ich hatte während meiner 6 Stillmonate keine Schmerzen während des Stillens, allerdings habe ich auch teilweise abgepumpt und das war sehr unangenehm und zog und zerrte an der Brust, also ich würde dir vom Abpumpen abraten!

Gruß#hasi mit Jessica

Beitrag von stefmex 25.03.06 - 18:26 Uhr

hi schlumpfine,

mir hat das abhärten / gerben mit schwarzteebeuteln sehr geholfen. mach dir morgens eine tasse halb voll mit kochendem wasser, häng zwei schwarzteebeutel rein und lege sie nach dem stillen für max. 15 min. auf deine brustwarzen. danach ein paar tropfen olivenöl auf die warzen. die teebeutel kannst du tagsüber im gleichen sud der tasse aufbewahren.

der wirkstoff im schwarzttee 'gerbt' die brustwarzen und hilft beim heilen / trocknen und das olivenöl macht sie warzen schön geschmeidig.

bei mir war nach ein paar anwendungen eine deutliche verbesserung da.

gibst du felix schon beide brüste zu den mahlzeiten? bei mir hat die umstellung von einer brust auf beide brüste zu schlagartig längeren stillpausen geführt!

viel erfolg und lieben gruß,
stefanie & lena (*02.02.2006)

Beitrag von inesita 25.03.06 - 18:35 Uhr

Hallo Stefanie...
was meinst du damit, dass mit der Umstellung von einer Brust auf beide zu längeren Stillpausen geführt hat (wie lange sind die jetzt?)? Wie lange stillst du pro Brust dann?
Ich gebe Sebastian immer nur eine Brust, ca. 20 min nachts will er nur 10 min.
Ich leide ja sehr unter Schmerzen an den BW... und Sebastian wird morgen 7 Wochen alt... aua... jetzt versuche ich mit meiner Hebi etwas neues, mal schauen

Liebe Grüße

Ines & Sebastian

Beitrag von stefmex 25.03.06 - 18:52 Uhr

hallo ines,

ich gebe lena jetzt schon ein paar wochen beide brüste (anfangs waren es auch so 20 min. pro brust, mit einer wickel-aufwach-animation zwischen den beiden brüsten, jetzt sind es so 15 min. pro brust, direkt hintereinander weg), da sie dadurch sehr satt ist, haben wir an guten tagen den 'klassischen' 3-4 stunden rythmus. da sie nachts nur einmal kommt, ist es tagsüber immer etwas 'näher' aneinander. habe was das betrifft echt glück.

dafür bläht sie für fünf säuglinge und ich habe schon öfters darüber nachgedacht, sie zu verkaufen. ;-)

versuch das mit den teebeuteln und olivenöl mal. schaden tut es auf jeden fall nicht. ich hab grad (nach 4 wochen nix an den brüsten) an der rechten brustwarze irgendso ne komische super empfindliche stelle, die jetzt mit 'heilwolle' (aus der apotheke) und vitam E (ALDI kapseln) behandle. hoffe auf baldige besserung, da sehr aua beim stillen, vor allem beim ansaugen!

lieben gruß,
stefanie

Beitrag von namika 25.03.06 - 19:53 Uhr

Lass dir eine gute Salbe von deiner Nachsorgehebi geben! Weiter viel frische Luft dran kommen lassen. Die ersten vier Wochen sind immer die anstrengensten! Ich war damals auch am verzweifeln und heulen, hatte vor jeder Stillmahlzeit anfangs Angst. Letztendlich habe ich meine Kleine fast 3 Jahre gestillt.

Die Stillmahlzeit würde ich noch nicht ersetzen, zumindest nicht, wenn du noch eine Weile ohne Probleme weiter stillen möchtest.

Lass dir auch von deiner Hebi noch mal das Anlegen zeigen. Am Besten du zeigst es ihr, eventuell legst du falsch an. Probleme wie eingerissene, blutige Brustwarzen und Schmerzen sind dann vorprogrammiert.

Alles Gute
Namika

Beitrag von saale29 26.03.06 - 11:11 Uhr

Hallo,

auch bei mir haben die Brustwarzen und die Brust am Anfang sehr wehgetan. Aber jatzt (mein Sohn ist drei Monate alt) klappt es sehr gut.

Meine Hebamme hat mir folgendes empfohlen und es hat wirklich geholfen:

Wenn die Brust beim Stillen schmerzt einen warmen Waschlappen auf die Brust (während du stillst) legen.

Nach dem Stillen die Spucke und den Rest Milch an der Brustwarze trocknen lassen.

Du kannst auch die Brustwarzen danach mit Kakaobutter oder mit Lansinoh (reines Wollfett) einreiben. Beides brauchst du vor dem nächsten Stillen nicht abwischen.

Benutze am besten Stilleinlagen aus reiner Seide. Das hat mir persönlich sehr gut getan.

Viel Glück!