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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von ramira2000 26.03.06 - 17:41 Uhr

Hallo,

ich bin jetzt in der 38. Woche und so langsam rückt der Termin immer näher.

Nun habe ich (eigentlich schreibe ich fast im Auftrag meines Mannes, der aber noch nichts davon weiß).

Er hat gesagt, er würde zur Geburt auf jeden Fall mit ins Krankenhaus fahren, aber ob er es bis zum "Ende" aushält, wusste er nicht.

Nun zu meiner Frage: Hatten eure Männer auch so eine Angst? Er äußert immer die Angst, dass er umkippen könnte, sich niemand um ihn kümmert und er stirbt... (bitte nicht lachen ;-))..

Irgendwo kann ich seine Ängste zwar verstehen und auch teilweise nachvollziehen, allerdings nicht die Angst, dass er im Kreißsaal stirbt.. *kopfschüttel*..

Waren auch bei einer Kreißsaalbesichtigung, wo die Hebamme erzählte, dass in ihrer 20-jährigen "Laufbahn" nur zwei Männer umgekippt seien. Allerdings nicht vor Aufregung oder "Schock", sondern weil sie schlicht einfach vergessen hatten etwas zu Essen und zu Trinken.

Diese Aussage hat ihn allerdings auch nicht so beruhigt, wie ich es erhofft hatte.

Weiß einfach nicht, was ich ihm noch sagen soll :-( Natürlich kann es sein, dass es ihm alles zu viel wird u. er umkippt. Aber man wird ihn da ja wohl nicht ewig liegen lassen...:-(

#danke für die Antworten

Beitrag von bunny25183 26.03.06 - 18:03 Uhr

Hallöchen!
Also wir haben uns schon "hinter" uns, kann dir aber leider zu meinem Mann nichts dazu sagen, da er wie ein Baum neben mir gestanden hat und alles mit großem Interesse mitverfolgt hat und mich zusätzlich noch mächtig unterstützt. Aber ich kann dir sagen, dass er vorher immer gemeint hat dass er es nicht weiß wie er reagiert, wenn "es" richtig los geht. Ich denke mal das kommt dann alles so schnell, dass er garnicht so wirklich zum nachdenken kommt, war bei mir wenigstens so.
Bei einer Freundin von mir ist es passiert, dass der Mann umgekippt ist und die Hebamme und Geburtshelfer lassen die Männer bestimmt nicht einfach da liegen. Der mann meiner Freundin wurde mit auf´s Kreisbett gelegt und nen Waschlappen auf´s Gesicht. und zwischendurch wurde er des öfteren gefragt ob´s noch geht, ansonsten wäre ne Schwester gekommen und hätte ihm geholfen.
Zwar ein bissel lang aber hoffe hat geholfen.
LG Bunny mit Lilly Marleen (heute 3M)

Beitrag von edea 26.03.06 - 18:02 Uhr

Hallo!

Genau das hat mein Männe auch gesagt - "Nachher kipp ich da um und die lassen mich einfach liegen, weil sich ja alle um dich kümmern..!" ;-)

Er hat im Endeffekt aber gar nicht viel mitgekriegt. Nachts haben wir ihn zum Schlafen nach Haus geschickt und am nächsten Morgen kam er dann wieder und war ganz fasziniert vom CTG ("Achtung, die Zahlen gehen wieder höher - gleich tut es wieder weh.. #augen). Letzendlich lief es dann bei mir auf einen Notkaiserschnitt hinaus und ich glaube, daß mein Schatz im Nachhinein ganz froh war, daß er nicht dabeisein durfte. :-p

Jaja, das sind schon wahre Helden! #cool

Übrigens haben sämtliche Hebis drauf geachtet, daß sowohl ich als auch mein Mann genug trinken und auch essen. :-)

LG und alles gute für dich und deine Family - ihr schafft das schon! #pro

Edea und Lukas * 14.07.05

Beitrag von me.mom 26.03.06 - 18:03 Uhr

hallöchen,

frag deinen mann mal (oder sanfter: sprich mal mit ihm drüber), wie seine eigene geburt war. meine hebamme hat es oft erlebt, dass bei geburten die eigenen geburtserlebnisse/ -erinnerungen wieder hochkommen, und die sind bei vielen menschen durchaus angstbesetzt. sie sagt immer: die aufgabe der väter unter der geburt ist nicht, sich um die werdende mutter sondern nur um sich selber zu kümmern. machen/ helfen können sie nicht(s), nur da sein und dabei dafür sorgen, dass es ihnen selber gut dabei geht. mein mann konnte auch nichts machen, nur da sein und irgendwann auch mal den rücken massieren, aber sonst ist das eben unser job.
vielleicht nimmt ihm das den druck?
und wenn er nicht dabei sein will: zwingen kann man sich zu sowas nicht.

alles gute,
nike

Beitrag von mara299 26.03.06 - 18:11 Uhr

Hm #kratz, sorry, aber ein lächeln konnt' ich mir nun wirklich nicht verkneifen ... hab aber nicht gelacht !

Mein Schwanger ist bei der Entbindung meines Neffen umgekippit. Um fair zu sein, die Entbindung dauerte knapp 2 Tage, war vor 15 Jahren und man hatte ihm weder etwas zu essen, noch zu trinken oder auch nur einen Stuhl angeboten.

Mein Mann war bei meinem KS dabei und alles war so aufregend das er das Blut etc. gar nicht sah sondern nur mich angesehen hat und dann unseren Mini.

Wenn es deinem Mann wirklich so unangenehm ist, vielleicht geht er erst einmal mit rein und wenn es ihm zu schlimm wird soll er halt mal rausgehen und am Ende, wenn es dann zur Sache geht, dann kann er sich ja an deinen Kopf stellen.
Nimm am besten noch deine Mutter oder Schwester oder gute Freundin mit. Meine Schwester hat bei der zweiten Entbindung vorsichtshalber meine andere Schwester mitgenommen, die hat dann draussen gewartet ... mein Schwager war nämlich tapfer.
Er sagt übrigens über beide Male das es unvergessliche Erlebnisse sind und würde keines missen wollen !

Liegen gelassen wird er sicher nicht, aber die Hauptfürsorge gilt natürlich dir und eurem Baby !

Denkt er wirklich er bleibt da liegen und stirbt ? Wovon frag ich mich #kratz. Männer, sind odch alles Weicheier #augen :-p #augen, man gut das wir Frauen die Babys bekommen !

Wünsch euch alles Gute, Mara

Beitrag von ramira2000 26.03.06 - 18:22 Uhr

Zum Glück kriegen wir die Kinder ;-) Wenn ich schon sehe, wie mein Mann sich im Bett mit einer Erkältung fast zu Tode quält....:-[

Beitrag von mara299 26.03.06 - 18:25 Uhr

Zu wahr, zu wahr ... die Herren der Schöpfung sind wahre Helden ! ;-) :-p ;-)

Beitrag von ramira2000 26.03.06 - 18:29 Uhr

Ich lasse ihn das nachher hier lieber nicht lesen, sonst meint er noch, sich auf die faule Haut legen zu können ;-)

Beitrag von tessy25 26.03.06 - 18:21 Uhr

Hallo,

alles halb so schlimm.

Die Männer werden ja nicht aufgefordert, das Baby "aufzufangen", sondern stehen bei der Mutter. Im günstigsten Fall lehnst du an ihm, dann sieht er erst mal nix und dann das Kind! Wenn du im 4 Füßler Stand entbindest, ist er neben und dir und wird damit beschäftigt sein, dein Haar zrück zu halten, dir den Schweiß zu wischen oder einfach gut zuzureden.

Bei uns war das so: Ich wollte eigentlich gar nicht, dass er mit rein geht. Dann ist mir die Fruchtblase geplatz, ich habe sofort Wehen bekommen und als wir in der Klinik waren, habe ich in der Hocke in 45 Minuten unser Kind bekommen. Mein Mann hat mich nur gestützt. Glaub mir, das wird schon. Keiner kann vorhersagen, wie es wird, weil man noch nie was vergleichbares erlebt hat.

Im Kreißsaal gibt es auch Wasser und Zwieback (wofür weiß ich auch nicht) und dann sind da auch Stühle und Ärzte. Nur für den Fall, dass er umkippt, meine ich.






Beitrag von ramira2000 26.03.06 - 18:20 Uhr

Danke für die vielen und schnellen Antworten :-)

Zu "seiner" Geburt: Damals hieß es, er sei eine Woche überfällig, die Geburt wurde eingeleitet. Nach 19 Stunden hatte seine Mutter ihn dann zur Welt gebracht. Kommentar der Ärzte:"Hupps, er hätte ja noch zwei Wochen drin bleiben müssen...Na, was soll's!"... (tolle Sache...)

Mittlerweile muss ich auch sagen, dass er sich immer mehr mit der Situation, die bald auf uns zukommen wird, angefreundet hat. Am Anfang wusste er nicht mal, ob er mich ins Krankenhaus begleitet. Denke aber, dass es daran lag, dass er am Anfang doch etwas "überfordert" war. Mittlerweile streichelt er ja auch mal den Bauch, was er am Anfang überhaupt nicht getan hat oder auf Nachfragen sogar manchmal etwas zickig wurde...

Hab' ihm auch gesagt, dass er nicht mitkommen muss od. dass er auch rausgehen kann. Werde ihm dann schon nicht den Kopf abreißen :-) Wollte es dann nur irgendwann wissen (zumindest, dass er draußen wartet), denn sonst hätte ich mir jmd. anders gesucht...

Geschwister habe ich leider nicht u. meine Mutter möchte ich da auf gar keinen Fall bei haben. Ich verstehe mich zwar supi mit meiner Mama *knutsch*, aber sie macht mich jetzt schon "verrückt". (Geht's dir gut, soll ich nicht.. soll ich dies, das, jenes?...)

Das Beste wird wahrscheinlich sein, alles auf uns zukommen zu lassen. Entweder er rennt raus, er kippt um oder nicht, oder er ist völlig aus dem Häuschen. Freu' mich schon drauf :-)

#danke ramira

Beitrag von waldhexenkaetzchen 26.03.06 - 21:45 Uhr

Heya #blume

Die Ängste der Männer kann ich gut verstehen und es sollte jedem selber überlassen sein, ob er dabei sein möchte oder nicht.
Der Papa meiner Tochter war von der ersten bis zur letzten Sekunde an meiner Seite, bin noch heute stolz auf ihn :-) Selbst als er die Nabelschnur durchtrennte war er seeehr tapfer, mein Held ^^
Habe ihm des Öfteren gesagt er könne ruhig rausgehen, wenn es ihm zu viel wird, wollte ihm so auch ein wenig den Druck nehmen, unter dem er stand.
Rede noch mal in aller Ruhe mit deinem Mann. Und sollte er tatsächlich während der Entbindung umkippen sind genug Leute da, die sich um ihn kümmern werden ;-)

Liebe Grüße und hab #sonne,
kaetzchen mit mausejule *14.12.03

Beitrag von ramira2000 26.03.06 - 21:53 Uhr

Ich kann seine Ängste auch total verstehen, würde es auch akzeptieren, wenn er raus gehen würde.

Nur irgendwie will ich ihm die Angst nehmen, dass er dort allen Leuten total egal ist, falls er mal umkippen sollte.

Gleich wird er von der Mittagschicht kommen u. dann werde ich mich mal mit ihm unterhalten (hoffentlich ist er nicht so müde).

Mal gucken, wann ich berichten kann, ob er umgekippt ist oder nicht :-) Hab' ja nun nicht mehr sooo lange.

Gruß ramira (ET 13.04.06)

Beitrag von belleprincesse 26.03.06 - 22:20 Uhr

Hallo :-)

Mhm... mein Mann ist Rettungssanitäter und Feuerwehrmann. Also geeicht, was manche Sachen betrifft.

Als die PDA (dieses dumme nutzlose Teil) gelegt wurde, musste er raus. Konnte es nicht sehen...

Während der Wehen weinte er mehr, als ich...

Als unser Sohn geboren wurde brach mein Mann zusammen.

Allerdings lag ich 36 Stunden im Kreißsaal. Ich wollte partout eine natürliche Geburt. Er war non stop an meiner Seite. Schlief auch die erste Nacht mit mir und unserem Kleinen in einem Familienzimmer...

Ich war soooooooo stolz auf ihn!!!

LG und eine schöne Geburt
Daniela

Beitrag von maggiecat 26.03.06 - 23:14 Uhr

Mein Mann hatte auch totale Angst und wollte eigentlich gar nicht mit.

Ich habe ihm dann gesagt, daß er nur neben meinem Kopf sitzen soll, um meine Hand zu halten. Ich wollte auf keinen Fall, daß er mir zwischen die Beine sieht (wir hätten nie wieder Sex gehabt;-)).

Zur 2. Unterstützung hatte ich bei beiden Geburten noch meine beste Freundin mit dabei, was im Nachhinein super war, denn sie konnte auch meinen Mann noch hätscheln und ihn beim Händchenhalten (zerquetschen) ablösen.
Benno hat sie auch abgenabelt, denn da ist es meinem Mann ein wenig schlecht geworden.

Liebe Grüße und er wird es schon schaffen...

Kirstin

Beitrag von mama_1987 27.03.06 - 13:35 Uhr

Huhû ^^

nee mein schatz hat sich völlig gefreut #freu,war genauso aufgeregt wie ich , und er hat das alles gut gemeister mit mir +hihi+

lg

Alexandra + Nico (2.1.06)#huepf