raus aus dem Elternbett

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Beitrag von mupfellucy 26.03.06 - 21:28 Uhr

Hallo Ihr Lieben!

Unsere Anika ist nun sieben Monate alt und hat bisher zwischen uns im großen Bett geschlafen. Ich stille sie nachts noch 2 Mal. Jetzt haben wir das Kinderbett an meine Seite gestellt, allerdings das Gitter an meiner Seite weggelassen, da ich sie in den Schlaf stille.

War das bei noch jemandem so? #kratz Und wie habt ihr euren süßen Zwergen das Schlafen beigebracht? #gruebel

Für jeden Tipp sag ich vorab #danke .

Liebe Grüße und #liebdrück von der müden
Mama Lucy

Beitrag von 4top4 26.03.06 - 21:41 Uhr

Hi Lucy!

Also ich würde auf alle Fälle eine andere Lösung des einschlafens suchen. Sonst gewöhnt sie sich noch mehr daran.
Ich habe meine Tochter schon seit dem sie auf der Welt ist, in ihr Bett gelegt sie gut zugedeckt, ihr noch ein Lied vorgesungen und sie nochmal geküsst und gestreichelt und dann raus und Tür zu.
Sie hat noch NIE geschrieen oder sonst was.
Gehe nach ein paar Minuten nachsehen und falls sie mal den Nuki verloren hat dann geb ich ihn ihr wieder und sie schläft gleich ein.

Es gab noch nie gebrüll oder etwas dergleichen.
Vorher hat sie natürlich noch (aber im Wohnzimmer) ihre Stillmahlzeit eingenommen.

Lg. Tanja und Julia 6Monate

Beitrag von tiffels 26.03.06 - 22:08 Uhr

#pro

Bin ich voll deiner Meinung.
meine Kinder sind auch von Anfang an in Ihr eigenes Bett und schlafen da super.

Bei uns mit im Bett- nein danke. Da könnten mein Mann und ich nicht richtig schlafen und unsere Große möchte das auch nicht, sie will in Ihr Bett.
Ich liebe meine Kinder über alles und wir kuscheln viel, aber geschlafen wird im eigenen Bett.

LG
Susi

Beitrag von oekomutti 26.03.06 - 21:56 Uhr

Hallo Mama Lucy,
ich finde es prima, so wie du es machst!
Das Familienbett ist der beste Ort für so einen kleinen Schatz in der Nacht!
Ein Baby gehört an die Seite seiner Eltern und nicht einsam und alleine in ein vergittertes Bett in einem Zimmer weit weg von Mama und Papa.
Ich, für meinen Teil, schlafe auch nicht gerne alleine!

Die Lösung mit dem Babybalkon ist doch super! So habt ihr alle genug Platz, das Stillen in der Nacht läuft fast im Schlaf und alle sind zufrieden.

Ähm, und das Schlafen musste ich meiner Kurzen nicht beibringen, das kann sie schon seit sie auf der Welt ist sehr gut ;-)
Wenn du das DURCH-Schlafen meinst - ich glaube das kann man keinem Menschen beibringen. Jeder - ja wirklich JEDER - wird mehrmals in der Nacht wach.
Wir Erwachsenen merken das nur nicht und schlafen meistens sofort wieder ein und können uns am nächsten Morgen nicht mehr daran erinnern.;-)

Und wegen dem Einschlafstillen: Ich möchte meiner Vorrednerin mal wiedersprechen. Ich glaube kaum, dass sich ein Kind das Einschlafstillen so sehr angewöhnt, dass es mit 9 noch Mamas Busen braucht. Und wenn, dann ist es immer noch die Sache dieser Mama und ich denke, Andere sollten sich darüber mal keinen Kopf machen!

Ich möchte dir mal das Buch "In Liebe wachsen" von Dr. Carlos Gonzales empfehlen. Vielleicht bestärkt dich das Buch in deinem Weg?

Liebe Grüße

Beitrag von tiffels 26.03.06 - 22:04 Uhr

Liebe Oekomutti,

"Das Familienbett ist der beste Ort für so einen kleinen Schatz in der Nacht!
Ein Baby gehört an die Seite seiner Eltern und nicht einsam und alleine in ein vergittertes Bett in einem Zimmer weit weg von Mama und Papa.
Ich, für meinen Teil, schlafe auch nicht gerne alleine! "


Wenn ich sowas lese geht mir fast der Gaul durch:-[
Tolle Tipps du hier von Dir gibst.
Am besten noch mit ins Elternbett bis die Kinder 14 sind#augen
So gewöhnen sich die Kinder doch nie an ihr eigenes Zimmer.
Ich kann da nur ungläubig den Kopf schütteln.

Ausserdem ist man ja nicht nur Mutter sondern auch Ehefrau;-)

Mir liegt da noch soviel auf der Zunge, aber ich lass´es lieber:-p

Gruss,
Susi

Beitrag von oekomutti 26.03.06 - 22:16 Uhr

Jahaa!
Geil. Warum um alles in der Welt müssen die Kinder nur immer schnell, schnell weg von Mama. Damit Mama mal endlich wieder ihre Ruhe hat? Super Sache. Dann bekomme ich lieber kein Kind.

"Am besten noch mit ins Elternbett bis die Kinder 14 sind"
Da kann ich nur sagen: Wenn meine Tochter dann mit 16 ihren Freund mit nach Hause bringt rutschen wir alle ein bisschen zusammen... #augen

Glaubst du tatsächlich, dass die Kinder nicht irgendwann von ganz alleine in ihr eigenes Bett wollen?
Schade, denn nur Kinder die kein URVERTRAUEN zu ihren Eltern haben (und das bekommen sie NUR durch uneingeschränke Nähe zu ihnen) hängen ewig an Mamas Rockzipfel.

Und was das "Ausserdem ist man ja nicht nur Mutter sondern auch Ehefrau" betrifft: DAS bin ich auch. Nur muss ich nicht immer ins BETT, um Sex zu haben ;-)

Liebe Grüße

Beitrag von zaubertroll1972 26.03.06 - 22:17 Uhr

Hallo,
bist Du nur Ehefrau wenn Du alleine mit Deinem Mann im Bett liegst?
das kann es wohl nicht sein...... :-p

Gruß Z.

Beitrag von tiffels 26.03.06 - 22:23 Uhr

Du kannst´s von mir auch zwischen den Kindern tun,
ich habe da etwas meht Anstand:-p

Sonst sage ich dazu besser nix mehr
#augen
Susi

Beitrag von zaubertroll1972 26.03.06 - 22:53 Uhr

"Du kannst´s von mir auch zwischen den Kindern tun, ..."

Wenn Du soviel Anstand hast wie Du gerade behauptest würdest Du gar nicht erst so einen Mist schreiben.

Ich glaube es ist wirklich besser wenn Du nix mehr sagst. Wer weiß was Du sonst noch vom Stapel läßt!
Da fehlen einem echt die Worte....

Z.

Beitrag von franzy24 26.03.06 - 23:21 Uhr

Hey Susi,

schließ mich Deiner Meinung trotz riesen Protest an ;-)

Meine Erfahrung liest Du weiter unten und ich bin auch gegen das "geheiligte" Familienbett.

Schade nur das man für seine Meinung hier gleich immer angefallen wird :-[

LG Franzi

Beitrag von tiffels 27.03.06 - 10:34 Uhr

Hallo Franzi,

das ist mir egal wenn die Hennen mich ankeifen;-)
Ich sage meine Meinung genauso wie die, auch wenn´s nicht passt;-)
Dafür habe ich abends Zeit für mich und meinen Mann weil die Kinderlein brav in Ihren Betten schlummern#freu

LG
Susi

Beitrag von debuggingsklavin 26.03.06 - 22:59 Uhr

"In Liebe Wachsen ist" ist echt super!
Das sollte echt Standardwerk werden. ;-)
Nicht so beknackte Bücher wie "Jedes Kind kann schlafen lernen".

LG,

Kai Anja + Johanna, die mit Papa schon im 2,90 m Familienbett schlummert. *g*

Beitrag von armageddon1806 27.03.06 - 09:01 Uhr

Sorry, aber warum regt ihr Euch jetzt wieder so auf ????
Genießt doch die Zeit mit Euren Kindern. Wenn sie in die Schule gehen und anfangen ihre kleinen und großen Geheimnisse zu haben und das Kuscheln mit Mama "peinlich" wird werdet ihr an die Babyzeit zurück denken und Euch vielleicht wünschen daß genau diese Zeit wieder kommt....
Ich seh´s doch an meiner großen. Sie war schon immer eine Schmusekatze, aber seit sie im KiGa ist fängt sie an Selbständiger zu werden und langsam wird sie einfach groß. Kuscheln will sie zwar immer noch aber auch nicht mehr so viel wie früher und glaubt mir ich geniesse es wenn sie morgens zu mir gekrabbelt kommt um zu Kuscheln!!!
Es würde mich auch nicht stören wenn sie noch mit bei uns im Bett schlafen wenn Yanis nicht da wäre :-D Zu viert ist es, auch im großen Wasserbett, eng :-D

Jedem das seine, Leben und Leben lassen!!!
Und nur so am Rande, ich brauche kein Ehebett um Sex mit meinem Mann zu haben...

So long.
Sabine + Maeva 3J + Yanis 27W

Beitrag von vera73 26.03.06 - 21:56 Uhr

LiebeLucy,

Tipps zu geben bin ich wohl die Falsche - kann dir nur sagen dass wir seit ein paar Wochen genau das probieren: Kinderbett ohne die eine Seite an meinem Bett. Das klappt fuer die ersten ein, zwei Stunden - dann wird er das erste Mal wach und wenn ich ihn nicht beruhigt kriege muss ich dann im Prinzip auch schlafen gehen - trotz verschiedener postings hier weiss ich auch nicht wirklich was wir machen sobald der Max krabbeln kann.... er ist jetzt 8 Monate und hat die ersten 7 alleine in seinem Zimmer geschlafen... oder besser nicht geschlafen

muede Gruesse zurueck

Vera

Beitrag von franzy24 26.03.06 - 23:18 Uhr

Hallo Lucy,

auch wenn ich mich sicher bei einigen unbeliebt mache aber ich muss sagen, bei allen was wir erlebt haben, vertrete ich die Meinung - Familienbett hin oder her das klappt auf Dauer nicht.

Melissa hat so lange bei uns geschlafen wie es möglich war, dann habe ich sie immer wieder in ihr Bett gelegt, aber sie hat natürlich so lange protestiert bis wir sie zu uns geholt haben, wo sie dann natürlich auch einschlief - quer selbstverständlich #augen also nichts mit entspannten schlafen für uns.

Ich selbst musste sogar zum Doc und mich wegen extremer Nackenschmerzen behandeln lassen. Als sie krabbeln konnte wurde es noch schlimmer, sie ist solange durch unser Bett gerobbt bis sie total übermüdet eingeschlafen ist #gaehn

Also von wegen kuscheln an Mama´s Busen und entspannt schlafen war nix. 8 lange Monate lang sind wir auf den schlaftechnischen Zahnfleisch gegangen. Bis wir die eigen Bett Nummer 4 Wochen eisern durch ziehen mussten #heul#heul

Es war eine seelische und mütterliche Katastrophe. Mein Fazit, das nächste Kind kommt von Anfang an ins eigene Bett. Bei aller Liebe das möchte ich nicht nochmal.

P.S. Zum Thema: "Man ist auch noch Ehefrau" - Also mir hat es schon gefehlt mich mal an schweren Tagen an meinen Mann zu kuscheln und das fehlt einen als FRAU auch so wie als MANN.

LG Franzi + Lissy (26.05.05) die jetzt zusätzlich auch endlich im eigenen Bett durchschläft

Beitrag von zaubertroll1972 26.03.06 - 23:39 Uhr

Hallo Franzi,

zum Thema "Mann und Frau".....es ist dch nun wirklich nicht so daß man kein Eheleben der Sexualleben mehr hat wenn das Kind mit ihm Bett schläft.
Also mein Sohn geht abends in sein Bett und bis er in der Nacht zu uns rüber gestiefelt kommt schlafen wir schon längst.
Natürlich müssen beide Elternteile dafür sein wenn das Kind mit im Bett schläft aber wenn man keinen Zeitpunkt mehr für` s miteinander schlafen findet...dann kann es wirklich nicht am Kind liegen. dann stimmt was in der ganzen Beziehung nicht.
Mein Mann und ich sind uns einig daß es eine Phase ist die schneller vorbei geht als man schauen kann und da mein Shn bereits 2 3/4 ist, dauert sie sicher nicht mehr lange an. Dann haben wir unser Bett auch wieder für uns.....
Jede Phase hat gute und schlechte Seiten und wir fahren am besten wenn wir manche Dinge annehmen wie sie sind und nicht immer zwanghaft versuchen gegenzusteuern....

LG Z.

PS: Nicht als Streitthema sondern nur als Diskussion gedacht :-)

Beitrag von barbarella1971 26.03.06 - 23:28 Uhr

Liebe Lucy,
ich finde es ganz toll so wie Ihr es jetzt macht. ICh habe es auch so gemacht. Anfangs hat das Baby bei mir im Arm geschlafen. Dann wollte sie etwas mehr Freiraum und sie hat einen Schlafsack bekommen und lag zwischen uns. Dann habe ich das Gitterbettchen am Bettrahmen angemacht, auf einer Seite offen (das nennt sich Babybalkon). Da war meine Kleine 7 Monate.
Leider wurde ich dann von meinem Mann und der Umwelt dazu gedrängt, sie in ein eigenes Zimmer zu legen. Wir haben beide sehr gelitten. Das nächtliche Aufstehen fiel mir sehr viel schwerer als einfach mein Kind zu greifen und zu stillen. Ich bin fas umgefallen vor Müdigkeit. Durchschlafen hat sie nämlich nicht gelernt durch den Umzug ins eigene Zimmer. Im Gegenteil.
Heute weiss ich, dass Babys einfach ein anderes Schlafmuster haben und Durchschlafen eigentlich nicht zu ihrem Repertoire gehört. Im Gegenteil, Durchschlafen ist ein Risiko für den plötzlichen Kindstod. Die Lösung sähe anders aus: die müde Mutter müsste mehr Entlastung durch ihr Umfeld bekommen und das Kind tagsüber auch mal abgeben können, um ein Nickerchen zu machen. Ich hatte diese Entlastungsangebote, habe sie aber leider zu wenig wahrgenommen, weil ich dachte, eine gute Mutter gibt ihr Kind nicht ab, und wenn, dann höchstens an die eigene Mutter. Dabei hätte ich zwei sehr nette Nachbarinnen gehabt, die die Kleine noch so gern genommen hätten!

Nuria schläft heute mit 20 Monaten übrigens wunderbar! Ca. ab 14 Monaten gabs keine Probleme mehr mit dem Schlafen! Und wenn sie doch mal weint in der Nacht, legt sich einer von uns neben sie, und zwar sofort und ohne vorherige Rausschleichversuche. Wir haben einfach eine Matratze in ihrem Kinderzimmer liegen. Zu uns ins Bett holen wollen wir sie nicht mehr, da sie dort zu viel "Action" macht und keiner schlafen kann, sie schon gar nicht. Bei jedem Zubettbringen sagen wir, dass wir da sind, und dass sie einfach rufen soll, wenn sie uns braucht und wir dann sofort kommen. Sie könnte das ja ausnutzen, aber es funktioniert... es ist eher selten, dass einer von uns rüber muss.

Diese Überlegungen nur so als Ausblick, um zu zeigen, dass das Familienbett nicht auf ewig sein muss, aber auch nicht schmerzhaft entzogen werden muss.

Liebe Grüsse, Barbara

Beitrag von mupfellucy 27.03.06 - 19:14 Uhr

Euch allen #danke für eure Meinungen, auch wenn ich hier wohl die große Lawiene ins Rollen gebracht habe, was ich aber ganz und gar nicht bereuhe! #freu

Unsere Maus schläft schon wieder brav im Babybalkon. Probleme haben wir alle drei damit nicht, weder Anika, noch mein Mann oder ich. Auch habe ich sie eben wieder in den Schlaf gestillt, da sie jede Art von Schnuller wieder ausspuckt, wüßte ich auch sonst nicht, wie ich sie ins Traumland befördern sollte. Aber ich denke, kommt Zeit, kommt Rat. Und vermutlich wird Mama´s Brust eh in den nächsten Monaten uninteressant... Kenne das zumindest aus dem Freundeskreis so. Würde mich sehr wundern, wenn Anika mit einem Jahr immernoch gestillt werden möchte.
Wollte ja auch schließlich lediglich wissen, wie das bei euch so war, bzw. ist. Ich schäme mich nämlich keineswegs dafür, dass unser Zwerg auch nachts noch Nestwärme bekommt.

Allerdings fand ich eure Diskussion um das elterliche Sexleben ziemlich amüsant, muss ich gestehen. #huepf

Wir haben da keinerlei Probleme. Erstens besteht unsere Wohnung aus mehr als nur dem Schlafzimmer, zweitens bin ich immer für Abwechslung zu haben und drittens schläft sie tief und fest, sodass auch ein Staubsauger oder Baulärm sie nicht wecken (Sex auch nicht)... #freu

#liebdrück und bis bald,

Lucy