blutschwämmchen

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von puppe312 26.03.06 - 22:48 Uhr

wer kann mir sagen wie notwendig es ist ein blutschw.
weg zu machen?was genau ist das überhaupt?

Beitrag von winterfee 26.03.06 - 23:31 Uhr

Hallo,

ich wollte grad einen eigenen Beitrag schreiben, da les ich deine Frage..*gg

Als selbst betroffene kann ich dir direkt Auskunft geben.

Ich bin 38 und hab seit meiner Geburt einen Blutschwamm genau zwischen den Brüsten. Er war laut meiner Mama bei der Geburt etwa so groß wie ein Fingernagel und ganz rot.

Damals wurde überlegt dieses völlig harmlose Ding wegzumachen. Der Arzt bat meine Mutter zu überlegen, ob sie das Risiko eingehen wolle, dass sich die Brüste ungleich entwickeln wegen diesem Schnitt genau in der Mitte.

Meine Mutter entschied sich dann dagegen, so hab ich ihn heute noch.

Er ist mitgewachsen. Ist heute im Durchmesser ungefähr 5 cm. Aber er ist verblasst und sieht aus wie ganz normale Haut. Man kann den Unterschied nur noch fühlen...nicht mehr sehen. Meinem Freund zum Beispiel ist er nicht aufgefallen...erst als ich ihn drauf hingewiesen hab.

Hier mal ein informativer Link.

http://www.medizinfo.de/hautundhaar/t1/blutschwamm.htm

Also falls er nicht gerade im Gesicht ist und dort zu Problemen führt würde ich ihn nicht wegmachen lassen...ich lebe völlig unproblematisch schon mein ganzes Leben damit.

Liebe Grüße,
Steffi

Beitrag von stehvieh 27.03.06 - 10:35 Uhr

Hallo auch-Steffi!

Und das ist ganz sicher ein Blutschwämmchen? Ich erinnere mich nämlich an eine Kinderärztin, die ganz kategorisch meinte, es gibt keine Erwachsenen mit Blutschwämmchen - wenn überhaupt, dann haben die ein Feuermal und das ist was ganz anderes. #kratz

Aber wenn du sagst, es verblasst zur normalen Hautfarbe... Dann wird's bei meiner Tochter schon werden. Es war mal 8x2 cm groß und ist dann beim Wachsen auch größer geworden, dafür aber deutlich blasser.

LG
Steffi

Beitrag von winterfee 27.03.06 - 20:18 Uhr

Hallo Steffi..*gg

ja, es ist definitiv ein Blutschwamm.

Es fühlt sich auch immer noch genauso an wie früher. Nur ist es jetzt wirklich komplett verblasst. Vielleicht meinte die Ärztin das, als sie meinte, es gäbe keine Erwachsenen mit Blutschwämmen, weil optisch sieht es halt nicht mehr so aus. Ich hab eine weitläufige Bekannte mit einem großen Feuermal im Gesicht. Das sieht anders aus und fühlt sich auch ganz anders an.

Bei meinem Blutschwamm fühlt es sich so an, als ob die Haut dünner und viel weicher ist, man sieht die gewucherten Äderchen unter der Haut...es fühlt sich in der Tat ein wenig schwammig, wabbelig an. Aber optisch ist es nicht mehr zu unterscheiden von normaler Haut. Also in keinster Weise störend oder belastend.

Liebe Grüße,
Steffi#blume

Beitrag von stehvieh 26.03.06 - 23:29 Uhr

Hallo!

Blutschwämmchen sind Gefäßfehlbildungen, und von außen sieht das dann halt aus wie Blutungen unter der Haut, oft sind sie auch ein bisschen verdickt. In Wirklichkeit sind die Gefäße wohl stark erweitert, aber nicht geplatzt oder sowas. Meine Tochter hat seit 2 Wochen nach ihrer Geburt ein sehr großes auf dem unteren Rücken. Jetzt wird sie demnächst 2 Jahre, und es bildet sich sehr deutlich zurück. Sind nur noch hellrote Ränder übrig. #:-)

Wegmachen müsste man sie, wenn sie stark wuchern (normalerweise wachsen sie gar nicht oder kaum) oder an Stellen sitzen, wo sie irgendeine Entwicklung behindern - auch wenn sie das Kind psychisch belasten könnten (im Gesicht zum Beispiel). Bei unserer Tochter sitzt es ja an einer Stelle, wo es normalerweise durch Kleidung verdeckt ist und alles trotzdem normal weiter wachsen kann. Wir haben nicht vor, etwas zu unternehmen. Falls sie mit 10 oder 12 Jahren noch Ränder davon hat (was kein Kinderarzt vermutet), kann sie immer noch entscheiden, ob man es lasern soll oder nicht.

LG
Steffi + Caroline Johanna (23 Monate) + #baby girl inside (23. SSW)

Beitrag von kat30 27.03.06 - 10:40 Uhr

An der Stelle wuchern zu viele Blutgefässe (wie ein Schwamm) - das ist nicht gefährlich und bildet sich in der Regel in den ersten zwei Lebensjahren von selber zurück. ABER: Im Gesicht oder im Genitalbereich sollte ein Blutschwämmchen sofort (!!! = gilt teilweise sogar als Notfall) operiert werden.

Laura hatte ein Blutschwämmchen direkt über der rechten Augenbraue das kurz nach der Geburt angefangen hat zu wachsen. Als sie mit drei Monaten das erste mal gelasert wurde, war es schon fast 2cm im Durchmesser und 0,5 cm hoch. Nach einem Jahr ist sie nochmal gelasert worden jetzt hat sie zum Glück nur noch eine zwar recht große abersehr blasse Narbe. Wenn ich mir die Fotos von Ihrem ersten Lebensjahr ansehe, könnte ich heulen, weil sie richtig entstellt ausgesehen hat mit einer riesen Beule auf der Stirn.

Weil das Blutschwämmchen im Krankenhaus von den Ärzten nicht erkannt und behandelt wurde haben wir sogar ein recht hohes Schmerzensgeld zugesprochen bekommen.

Beitrag von puppe312 27.03.06 - 11:00 Uhr

HALLO MEINE TOCHTER HAT DIESES SCHWÄMMCHEN AN DER RECHTEN SCHAHMLIPPE:WIR WOLLTEN ES EIGENTICH LETZTE WOCHE IN DER KINDERKL: WEG MACHEN LASSEN;ABER NACH DEM WIR ERFAHREN HABEN DAS UNSERE TOCHTER DANN 4TAGE ANS BETT FIXIERT WERDEN SOLL SIND WIR ABENDS WIEDER GEFAHREN.ES KANN NICHT SEIN DAS EIN KIND MIT15 MONATEN FIXIERT WIRD;IM NOTFALL OKAY;ABER NICHT SO.

Beitrag von kat30 27.03.06 - 12:36 Uhr

Ach du Sch***

Erkundige Dich lieber noch bei einer anderen Klinik.

Unser Kinderarzt hat uns gleich nach Bonn in die Uniklinik geschickt. O-Ton: "Geht mit sowas nur zu den Besten und nicht zu irgendeinem Feld-Wald-Wiesendoktor hier in der Nähe!!!" Von der Kinderklinik hier bei uns hab ich in der Hinsicht auch nichts Gutes gehört. Mit der Uniklinik in Bonn waren wir super zufrieden!!!

Ich weiss ja nicht wie es weggemacht werden sollte und wie das dann mit Laufen ist (blöde Stelle), aber vier Tage find ich echt hart. Laura ist unter Vollnarkose gelasert worden. Beim ersten Mal hat sie ja noch gar nicht viel davon mitbekommen und beim zweiten Mal war sie noch nicht ganz aus der Narkose aufgewacht, da verlangte sie nach was zu Essen und ist schon wieder rumgeflitzt.#schwitz

Ich würde auf jeden Fall noch weitere Meinung einholen, wie es z. B. in einer anderen Klinik gemacht wird!!!

Katrin

Beitrag von puppe312 27.03.06 - 19:03 Uhr

hallo da bin ich mal wieder,wir haben am donnerstag einem termin bei dr.ullus in köln am neumarkt.mal sehen was er so sagt,aaber ehrlich gesagt,bin ich geschockt,das sich so etwas kinderklinik schimpft.erst haben wir noch gedacht,das wir vielleicht etwas empfindich sind.unsere maus ist zwei monate zu früh gekommen muß man dazu sagen und ich werde zur wildsau wenn ihr einer was tut.

lieben gruß simone

Beitrag von kat30 28.03.06 - 09:20 Uhr

Hallo Simone,

Köln ist ja auch nicht so weit von Bonn (Uniklinik)entfernt...

Wir hatten da einen super Arzt (selber Papa von 2 so kleinen Mäusen) - aber leider ist die Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie wohl nicht für Euch zuständig. Aber bei Interesse Deinerseits könnte ich mich vielleicht nochmal mit dem in Verbindung setzen, und nachfragen, an wen man sich da wenden könnte.

Liebe Grüße

Katrin

Beitrag von stehvieh 27.03.06 - 11:18 Uhr

Hallo!

Nach Carolines Geburt hat im KH auch noch niemand von einem Blutschwämmchen gesprochen. Bei der U2 erwähnte die Kinderärztin eine harmlose Gefäßfehlbildung, zu dem Zeitpunkt sah das aus, als würde sie an der Stelle frieren - irgendwie bläulich mit blassem Rand. Erst nach 2 Wochen floß dann da das Blut ein. Hätte unsere Hebamme uns nicht gleich beruhigt, wäre ich bestimmt sehr schockiert gewesen.

Ist nicht so tragisch, dass ich an Schmerzensgeldforderungen denken muss, die Stelle ist ja kein Notfall #;-). Aber bisschen seltsam fand ich es auch, dass die Ärztin uns nicht vorwarnen konnte, wie das mal aussehen wird. Leute, die es nicht kennen, sind auch immer erschrocken, wenn sie das Schwämmchen das erste Mal sehen - meistens denken sie, es wäre eine Verletzung (der Tagesmutter, die Caroline ja auch windeln muss, hab ich es gleich am ersten Tag gezeigt und erklärt).

LG
Steffi