Kinderwunschklinik in Pilsen

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von katzejoana 27.03.06 - 10:27 Uhr

Hallo ,
habe mal ne andere frage zur Kinderwunschklinik.
Hatte vor einiger Zeit im Fernsehen einen Bericht über die Kiwu- Klinik in Pilsen gesehen. Und dort hieß es , dass es ja viel günstiger wie in deutschland sei. Nun habe ich diese Klinik auch im Internet gefunden und Infomaterial angefordert. Das kam auch schon am nächsten Tag und als ich die Preise sah bin ich fast umgefallen.

Eine künstliche Befruchtung kostet auch dort 1100.- + Narkose 150.- + ultraschall etc.

Nun frage ich mich, ob hier jemand das schon hat machen lassen in der Tschechischen Republik und wenn ja wieviel hat das gekostet?

Katzejoana

Beitrag von gabi2211 27.03.06 - 10:37 Uhr

Ich weiß, dass es dort nicht wesentlich günstiger ist als in Deutschland (wenn man die Übernachtungskosten noch berücksichtig). Aber der Vorteil ist wohl, dass dort die Schwangerschaftsrate bei ca. 60% liegt, in Deutschland hingegen nur bei 25% pro Versuch!

Schau auch mal bei www.klein-putz.de, da gibt es spezielle Foren über die Klinik

Beitrag von katzejoana 27.03.06 - 10:40 Uhr

die rate dort ist höher, weil sie embryonentransfer machen dürfen, was in Deutschland verboten ist!

Beitrag von gabi2211 27.03.06 - 10:48 Uhr

Bedingt richtig! In Deutschland wie auch überall sonst dürfen sie Embryonentransfer machen. Es geht um Blastozytentransfer. Der Unterschied ist, dass sie in Pilsen länger als in Deutschland kultiviert werden dürfen.
Somit bleibt aber trotzdem die Schwangerschaftsrate bei einem Versuch bei etwa gleichen Kosten ;-)

Beitrag von lala77 27.03.06 - 10:50 Uhr

Natürlich ist die Rate dort höher, weil es kein Embryonenschutzgesetz gibt, aber das alleine wäre für mich persönlich bereits ein Grund diesen Schritt ggf. vorzuziehen.

In Deutschland darf man sein Kind abtreiben, obwohl bereits ein Herz schlägt, aber eine Eizelle, die sich nicht weiter entwickeln wird, darf nicht entsorgt werden, sondern muss eingesetzt werden. Wenn ich mir das verdeutliche könnte ich an die Decke gehen :-[!

Ich kenne mich jetzt nicht soo gut aus, aber meines Wissens kostet die künstliche Befruchtung in D 3.000,- Euro wovon die Krankenkasse 50% übernimmt, allerdings auch nur für die ersten drei Versuche. Danach mußt Du´s selber zahlen und dann wäre die Klinik in Pilsen sicher günstiger.

Ich denke aber die meisten Frauen lassen sich nicht aufgrund der finanziellen Gründe ins Ausland treiben, sondern weil die Hoffnung dort einfach größer ist irgendwann ein #baby in den Armen zu halten!

Würdest Du mir die homepage der Klinik mal nennen?

LG, Caro :-)

Beitrag von gabi2211 27.03.06 - 10:55 Uhr

Ich gebe dir vollkommen recht! Genau die höhere Schwangerschaftsrate zieht viele Paare an. Und ich sehe es auch wie du... Abtreibung wird sogar nach bestimmten kriterien bezahlt, aber ein sich nicht weiterentwickelnder Embryo MUSS eingesetzt werden ... absurd!

hier die hp der Klinik ... http://www.ivf-institut.cz/
übrigens gehören die Klinik in Pilsen wie auch die in Bregenz zusammen ... http://www.ivf.at/

Beitrag von katzejoana 27.03.06 - 11:04 Uhr

das ist die homepage:

http://www.medicare-service.de/reprmed.htm


also hier in Thüringen würde ich mit medikamenten 1200 € bezahlen!
aber in pilsen kommen ja nochmals zu den 1100 € die medikamente hinzu!

also liegt man rein rechnerisch in Deutschlan doch billiger, oder sehe ich das falsch!?!

Beitrag von gabi2211 27.03.06 - 11:12 Uhr

Also das ist nicht die adresse des zentrums, das im TV kam! Im TV kam die Klinik von Dr. Uher, der zu der Klinik von Prof.Dr.Zech aus Bregenz gehört...

Was die Kosten betrifft... da wär das in Thüringen für ne IVF EXTREM günstig! Ist das der Tarif für verheiratete - also nach Abzug der Krankenkassen-Leistung?

Normalerweise kostet eine IVF in Deutschland ca. 3000EUR und bei verheirateten trägt die Krankenkasse 50% ... Die Kosten differieren in Deutschland nur geringfügig ... also 200 EUR hoch oder runter

Beitrag von katzejoana 27.03.06 - 11:18 Uhr

Also ich bin bereits in einer Kiwu- Klinik in Behandlung.

Und dort sagte mir der Arzt, dass für uns mit Abzug der Krankenkassen 1200 € zu kommen würden. 600 € für Medikament und 600€ für das entnehmen der Eizelle und das wieder Einsetzen!


katzejoana

Beitrag von gabi2211 27.03.06 - 11:25 Uhr

ja gut ... dann ist das ja relativ normal ...

Aber entgegen steht eben dass im Ausland die Schwangerschaftswahrscheinlichkeit viiiiiiiiel höher ist für ungefähr das gleiche Geld ...

Beitrag von katzejoana 27.03.06 - 11:32 Uhr

Aber diese höhere Wahrscheinlichkeit mit der Schwangerschaft kommt durch den Embryonentransfer , (der in Deutschland verboten ist) und ich glaube nicht, dass eine Krankenkasse das bezahlt (oder zu 50%) da es wie gesagt verboten ist in Deutschland. Und da kommt es doch nicht auf das selbe Geld.

1100 € künstliche Befruchtung
1000 € Medikamente
150 € Narkose
35 € Ultraschall
25 € erste Untersuchung
ca. 30 € Übernachtung/pro Nacht

= 2300 € ohne Übernachtung und du mußt mindestens 2 mal da hin!

Beitrag von gabi2211 27.03.06 - 11:36 Uhr

Nochmal ... Embryonentransfer ist überall erlaubt und wird auch überall gemacht !!!! Blastozystentransfer ebenso, nur werden die Embryonen im ausland länger kultiviert.
In Deutschland werden dir die Embryonen nach 2-3 Tagen eingesetzt, auch wenn der Arzt sieht dass das nix werden kann. Im Ausland erst nach 5 Tagen und dann kann genau gesehen werden, welcher Embryo überhaupt die Chance hat anzuwachsen ...

Du mußt sehen, dass es bei den meisten Frauen erst nach mehreren Versuchen in Deutschland klappt!

zu den Kosten hab ich dir weiter unten schon was geschrieben...

Beitrag von lala77 27.03.06 - 11:15 Uhr

Ich finde Du siehst das falsch! Ich zahle lieber die gleiche Summe und nehme eine längere Anfahrt in Kauf für 60%ige Chance!

Was bringt´s Dir, wenn Du drei Eizellen eingesetzt bekommst, denen bereits vom Einsetzen angesehen werden kann, dass sie sich wahrscheinlich nicht weiterentwickeln werden :-[.

Das gleiche Geld für eine Chance von 25% #kratz? Das steht meiner Meinung nach in keinem Verhältnis.

Für mich stünde die Hoffnung an erster Stelle, das finanzielle würde ich hinten an stellen. Natürlich nimmt man den Betrag nicht aus der Portokasse, aber bevor ich einen solchen Schritt gehe, wäre der Sparstrumpf auch dafür voll ;-).

Soweit ich weiß, übernimmtdie Krankenkasse sogar im Ausland die Hälfte der Kosten, bin mir aber nicht sicher.

Viel Erfolg #liebe #pro!

LG, Caro :-)

Beitrag von gabi2211 27.03.06 - 11:18 Uhr

Ich geh dir mal wieder vollkommen recht :-)

Was die Kosten betrifft... es ist wohl von KK zu KK verschieden... aber oftmals übernehmen sie die Kosten für die Behandlungen, die in Deutschland auch erlaubt sind... das ist dann immerhin einiges !

Beitrag von lala77 27.03.06 - 11:58 Uhr

Gabi, darf ich mal fragen, ob Du vor hast diesen Weg zu gehen??

LG, Caro #liebe

Beitrag von gabi2211 27.03.06 - 12:08 Uhr

Klar darfst du fragen ;-)

Ich hab PCO und mein Freund hat ein weniger gutes SG. Wir sind seit Januar in HD an der Uniklinik in Behandlung und es ist für April/Mai eine Insemination geplant. Diese werden wir dann aber höchstens 2mal wiederholen. Wenn ich dann nicht schwanger bin und ne IVF/ICSI anliegt werden wir wohl ins Ausland gehen.
Ich habe keine Lust immer Hoffnung zu haben bei den geringen Schwangerschaftsraten. Ich denke wir wären im Ausland besser aufgehoben. Allerdings würd ich zum jetzigen Zeitpunkt eher zu Bregenz tendieren...

Und du?

Beitrag von lala77 27.03.06 - 12:27 Uhr

Wie Du vorhin schon gelesen hast, kann ich Eure Entscheidung sehr gut verstehen, ich würde ebenfalls ins Ausland gehen und unterstütze sowas voll und ganz #pro!

Tja, bei mir.... Ich bin eigentlich nur verwirrt #augen. Da muss ich leider etwas weiter ausholen:
Nach knapp 10 Monaten regelmäßigen Zyklus und Eisprung haben wir bereits den Weg in die Kiwu-Praxis gefunden. Das Spermiogramm vom Urologen war #pro (100 Mio./ ml und 50% schnell beweglich #freu). Das zweite Spermiogramm in der Kiwu-pRaxis war genau das Gegenteil #heul. Der daraufhin durchgeführte Postkoitaltest war niederschmetternd: Keine einzige bewegliche Spermie war nach 4 Stunden in meinem Körper mehr aufzufinden #schock. Man legte uns nahe uns wieder zu melden, wenn wir verheiratet sind! :-[

Das hatte gesessen. Die Kiwu-Praxis war für mich erstmal gestorben. Mein Freund konnte den Unterschied zwischen den 2 Spermiogrammen nicht so ganz glauben und machte erneut ein drittes beim Urologen und das war wieder im Normbereich #kratz.

Nun bleibt immer noch die Frage, ob mein Zervix seine Spermien plättet #schmoll. Sollte das der Fall sein, werde ich um eine künstliche befruchtung nicht herum kommen.

Nichts genaues weiß man also nicht :-(.

Ich drücke Dir alle Däumchen #pro, dass es bei Dir vielleicht schon hier in Deutschland klappt #liebdrueck!

LG, Caro

Beitrag von gabi2211 27.03.06 - 12:31 Uhr

Bei uns war es so, dass das 1. SG nicht gut, aber doch eher grenzwertig war, das 2. SG war dann noch schlechter... aber in der Kiwu-Klinik meinten sie, dass es doch die Chance gibt dass es mit ner IUI klappt. Das kommt uns gelegen, da wir auch noch nicht verheiratet sind und ne IUI kostet für unverheiratete nur 170EUR...

Aber wie gesagt, wenn es zu mehr kommen muß gehen wir höchstwahrscheinlich ins Ausland...

Beitrag von felicat 27.03.06 - 13:47 Uhr

hallo,

schau mal auf http://www.ferticent.com das ist eine Klinik in der Slowakei, die meine Ärzte aus meiner KiWu-Klinik gegründet haben.
Sie ist also in österreichischen Händen; und die Slowakei ist auch noch billiger als die Tschechische Republik (zumindest von den Gehältern her).
Vielleicht findest du da ja Infos die dir weiterhelfen!

lg feli#katze