Taufe

Archiv des urbia-Forums Familienleben.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von tanja_janine_30 27.03.06 - 18:31 Uhr

Hallo alle zusammen,

ich hab da ne Frage bzgl. der Taufe ....
Weiß jemand zufällig welche Vor und Nachteile es hat ein Kind NICHT taufen zu lassen?

Mein Partner möchte unser Kind nicht taufen lassen bzw. nur sehr ungerne ...
Er findet das man das Kind später selber entscheiden lassen sollte welcher Konfeszion es angehören möchte.

Da ich aber nicht weiß welche Nachteile es so mit sich bringen kann wenn ein Kind nicht getauft ist, wollte ich erst Mal nachfragen bevor ich mich auf hitzige Disskussionen mit ihm einlasse ^^

Danke schon mal für eure Antworten

Beitrag von butterfly72 27.03.06 - 18:48 Uhr

Also ich kann deinen Mann ganz gut verstehen. Ich weiß allerdings auch nicht, wie eng ihr mit der Kirche verbunden seid. Ich vermute mal, daß dein Mann nicht in der Kirche ist!?
Wir standen vor der selben Frage, weil unsere Tochter auch in einem kirchlichen Kindergarten war und ja auch in der Schule Religionsunterricht hat. Da kam dann von Ihrer Seite aus ab und an, daß sie doch getauft werden möchte. Im letzten Jahr sollte nun mein Neffe getauft werden und das haben wir zum Anlass genommen, auch unsere Tochter taufen zu lassen - mit fast 13 Jahren! Ich denke, so hat sie die Taufe wenigstens bewußt wahrgenommen. In diesem Jahr nun feiert sie die Konfirmation.

Also ich kann keinen Nachteil in einer späten Taufe sehen.

LG butterfly72

Beitrag von tanja_janine_30 27.03.06 - 19:17 Uhr

Mein Partner ist freilich noch in der Kirche ( hatte wohl nie lust auf den ganzen Kram zum abmelden ^^ )
Allerdings kam er darauf weil er scho recht sauer war das er nciht selber entscheiden konnte welche Konfeszion er haben möchte.
Und mir gehts halt nur darum das unserem Kind inder Schule etc keine Nachteile entstehen oder verschiedene Sachen nciht möglich sind nur weil es nicht getauft ist.

Ansonsten ist mir das gleich ob es getauft oder nciht getauft ist - wie gesagt - es darf nur keine Nachteile mit sich ziehn, zumindest keine schwerwiegende :-)

Beitrag von wolfgang15 28.03.06 - 00:14 Uhr

Wer die Religionszugehörigkeit aufgrund von Nachteilen trifft, trifft falsch.

Wie willst du ihm religiöse Gegebenheiten vorleben?

Wolfgang.

Beitrag von knautschtier 27.03.06 - 19:52 Uhr

Hallo
Habe meine Zwerge Evangelich Taufen lassen weil ich es für lockerer halte. Wollte sie auch erst nicht Taufen lassen um sie irgendwann selbs entscheiden zu lassen, habe dann aber erfahren das es jederzeit ohne Pröeme möglich ist seine Religion zu wechseln.
Nachteile sind später wie mans nimmt das man nicht oder nur bedinngt Weiß Heiraten darf und das man kein Taufpate werden kann andere nachteile sind mir nicht bekannt. Fand die Taufe ein sehr schönes fest wovon meine Zwerge nur leider noch nicht all zu viel mitbekommen haben da sie noch zu jung waren.

LG Sandra

Beitrag von tinalein123 27.03.06 - 19:57 Uhr

Wenn Du Dein Kind später in einen kirchlichen Kiga geben möchtest, wäre es evtl praktischer, wenn das Kind getauft ist. Ob Du dort einen Platz bekommst, hängt von der Nachfrage und dem Angebot ab, denke ich mal.

In der Schule kann es sehr wohl am Religionsunterricht teilnehmen, auch wenn es ungetauft ist.
Bei uns in der einzügigen Grundschule wird darum gebeten, alle Kinder am Religionsunterricht teilnehmen zu lassen. In dem Unterricht dort wird sehr viel auf zwischenmenschliche Dinge acht gegeben, zb. wie man Konflikte lösen kann usw. Ausserdem hätte die Schule ein großes Problem damit, die Kinder zu betreuen, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen.

Lieber eine späte aber ehrliche Taufe in auf Wunsch des Kindes, als eine Kindstaufe von Eltern, die eigentlich nicht zum christlichen Glauben stehen.

Beitrag von angi05 27.03.06 - 20:02 Uhr

Hallo!

Meine Kinder sind recht schnell getauft worden. Mir war das irgendwie wichtig, obwohl wir keine Kirchgänger sind#kratz
War halt so ne Macke von mir...:-)
Bei uns auf der anderen Straßenseite ist eine katholische Grundschule, sehr schön.
Leider durften meine Kids dort nicht hin, weil sie evang. getauft wurden:-[
Das Kind meiner Freundin ist konfessionslos und wurde angenommen
#augen
Die Kinder meiner Schwester sind nicht getauft und sie leben in Bayern.
Als die Freunde meines Neffen Kommunion hatten, hat er gefragt, warum er das nicht hat.
Meine Schwester hat dann erklärt, was das mit der Kirche so auf sich hat und dann wollte er nicht mehr...;-)
Er hat auch keinen kath. Reli-Unterricht in der Schule, er geht dann zu einem ,hm, wie heißt es noch gleich ? Werte und Normen ? hab ich grad vergessen. Dass findet er nicht so toll, da seine Freunde alle kathol. sind...

Tja, hilft das weiter?

Schönen Abend angi05

Beitrag von cupcake123 28.03.06 - 07:55 Uhr

Hallo, auch meine beiden Jungs sind nicht getauft, aus dem Grund heraus, das wir es nicht als unser Recht sehen, denen eine Religion aufzudrücken, wo wir doch gar nicht gläubig sind. Viele Leute lassen ihre kids taufen, und wissen gar nicht wofür. Mode-Macke??? Geldgier???
Wenn unsere kids in das alter kommen, und ihre Freunde zum Religionsunterricht gezwungen werden, und dann die Konfirmation bevorsteht, dann kriegen unsere auch ihre Feier. Aber in Jeans, und das Geld was ich an Anzügen und Kostüm spare, das kriegen unsere Jungs im Umschlag, und haben auch ihr Geld. Denn genau wie es früher bei mir war, ich wurde getauft und ich musste zum Konfus, war doch eigentlich bei der Konfirmation nur der Gedanke ans Geld wichtig. Und das ist es heute auch noch. Mein Neffe hatte letztes Jahr Konfirmation und hatte knapp 3000 Euro zusammengekriegt. Darum geht es den Kids doch nur, das Geld. Und dafür brauchen meine nicht zum Konfus und in die Kirche gehen. Das was ich an Kirchensteuern und Klamotten spare, das kriegen die dann so zugesteckt, und haben sich den Konfus-Unterricht gespart.#freu

Beitrag von angi05 28.03.06 - 13:47 Uhr

Hallo!

Mit der Konfirmation hast du vollkommen recht!

Vielen geht es dabei wirklich nur ums Geld.

Obwohl meine Kinder getauft sind, müssen sie das nicht mitmachen, eben nur, wenn sie wollen.
Sollten sie sich dafür entscheiden, gibt es auch nur eine kleine Feier mit Paten und Omas und Opas, wobei es dabei garantiert nicht ums Geld gehn wird, denn die Paten und Großeltern können und sollen auch nicht viel geben.
Selbst wenn sie gar nichts geben, dürfen sie selbstverständlich kommen!
Es wird einfach gefeiert, das die Zwerge nun einen weiteren Meilenstein auf dem Weg ins Erwachsenenleben geschafft haben.
Aus dem Kindergarten, der Schule, von uns und von den Großeltern haben sie schon viel von der Kirche mitbekommen.

Zum Glück kann das ja jeder halten wie er es für richtig erachtet.

Gruß angi 05

Beitrag von kathrincat 28.03.06 - 09:32 Uhr

ich finde dein mann hat recht, würde mein kind nie in eine rel. zwingen, wenn sie alt genug sind könne sie immer noch entscheiden was sie wollen.

Beitrag von anyca 28.03.06 - 11:05 Uhr

Was soll das für Nachteile bringen? Im Kindergarten meiner evangelischen Gemeinde sind auch muslimische Kinder, Taufe ist da nicht Bedingung!

Für eine Konfession/Religion entscheiden kann sich Euer Kind allerdings nur, wenn es überhaupt Religion kennenlernt. Aber das ist ja nicht von der Taufe abhängig.

Beitrag von heike74 28.03.06 - 13:31 Uhr

Hallo,

wir sind nicht konfessionell gebunden und haben unsere Kinder nicht taufen lassen. Ich kann in einer Taufe nur dann einen Sinn erkennen, wenn ich mein Kind auch im Glauben und im Sinne der Kirche erziehen will (ersteres kann man, so man will, auch ohne Kirche). Wenn man das nicht kann oder will, dann ist die Taufe eine Lüge.
Glaubt ihr denn an Gott und die Kirche? Findet ihr es wichtig, dass das Kind inmitten der Glaubensgemeinschaft aufwächst? Geht ihr regelmäßig in die Kirche? Falls du all das mit "Ja" beantworten kannst, dann ist eine Taufe sicher sinnvoll. Falls nein, hat dein Mann die besseren Argumente.

LG, Heike

Beitrag von tanja_janine_30 28.03.06 - 19:43 Uhr

Erstmal vielen Dank für eure Meinungen :-)

Nein, um es mal für einige dumm auszudrücken - und ist die Religion egal.
Wir leben weder danach noch danach ...
ich weiß nur das ich nicht möchte das mein Kind katholisch wird*fg*
Mein jetziger ist in nen katholischen kindergarten und ehrlich gesagt find ich es grauenhaft ....

Naja, wenn jedenfalls keine Nachteile entstehen und wie es aussieht scheint es da wohl auch keine zu geben, dann werde ich mal auf meinen Partner hören und ihn den Gefallen tun :-)


Habt lieben Dank ....