Pfarrer lehnt Taufe ab!?!?

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Beitrag von ninalein1981 28.03.06 - 09:57 Uhr

Hallo ihr lieben,

ich weiß es gibt einen Psalm in dem steht, das ein jeder Mensch anrecht auf die Taufe hat... weiß einer zufällig welcher das ist?!?
Der Pfarrer will unsere Tochter nicht taufen, da ich aus der Kirche ausgetreten bin... nun hagelt es wahrscheinlich Kritik warum ich dann mein Baby taufen lassen will... ich will es nunmal....

War jemand in der gleichen Situation?!
Danke Nina und Alessa

Beitrag von baby09 28.03.06 - 10:00 Uhr

Hallo Nina!

Ist Alessas Papa denn auch kein Kirchenmitglied mehr?

LG Yvonne mit Joana *08.09.2005

Beitrag von ninalein1981 28.03.06 - 10:06 Uhr

hallo yvonne,

nein der papa ist auch nicht in der kirche... wir sind aber auch nit vergeiratet und alleiniges sorgerecht habe ich...

grüße

Beitrag von baby09 28.03.06 - 10:40 Uhr

Hallo Nina!

Na, dann kann der Pfarrer tatsächlich die Taufe verweigern. Wir hatten erst letzte Woche Taufgespräch. Da sprachen wir auch über dieses Thema und der Pfarrer sagte ganz klar, dass er nicht taufen würde, wenn wir keine Kichenmitglieder seien (sind wir aber).
Evtl versuchst Du es mal in einer Freikirchlichen Gemeinde (heißt doch so, oder? #kratz). Ansonsten könnten ihr das Kind wirklich nur segnen lassen und es entscheidet später selbst, ob und wie es getauft werden möchte!

LG Yvonne mit Joana *08.09.2005

Beitrag von ifine 28.03.06 - 10:08 Uhr

Hallo Nina,
Leider kann ich Dir nicht sagen, wo dieser Psalm steht aber soweit ich weiß, muß nur ein Elternteil Mitglied in der Kirche sein.
Wenn der Pfarrer streikt euer Kind zu taufen, dann lasst sie doch nur segnen, dann kann sie später selbst entscheiden, ob sie einer Kirche angehören will, oder nicht und ihr habt trotzdem eine Art Taufe.
Liebe Grüße Katrin

Beitrag von lockenkopf01 28.03.06 - 10:21 Uhr

Hallo Nina-auch wir sind aus der Kirche ausgetreten und mein Enkel ist 9 Monate.Bei uns werden die Kinder gesegnet da sie später selbst entscheiden können welcher Religion sie angehören wollen.Bei uns gibts eine Segnung wo wir alle Angehörigen einladen und die Feier selber gestalten können.Vielleicht kennst du einen Evangelischen Pastor der dir weiterhilft und das Kind segnet.Ich bin davon überzeugt das er dir helfen würde.Wir sind freie Christen und stehen gazu.Solltest du noch Fragen haben meld dich einfach.Alles Gute und Gottes Segen..Anita#blume

Beitrag von ifine 28.03.06 - 10:19 Uhr

Hallo Nina,
ich bin´s nochmal.
Ich hab grad gelesen, daß der Papa auch nicht in der Kirche ist, ich denke, daß der Pfarrer es dann wirklich verweigern kann.
Soll Alessa katholisch oder evangelisch getauft werden?
Ich weiß z.B. daß es evangelisch freikirchliche Gemeinden gibt, die dein Kind segnen würden (z. B. Baptisten).
Diese Gemeinden taufen keine Kinder, sondern nur Erwachsene und die Kinder werden halt während des Gottesdienstes oder bei einer extra Zeremonie gesegnet.
Ich denke, daß das eine gute Alternative ist und genau genommen ist eine Taufe ja nix anderes als eine Segnung.
Liebe Grüße Katrin

Beitrag von kaptainkaracho 28.03.06 - 10:24 Uhr

Hallo Nina
Ich habe was ähnlich erlebt gehabt:
Ich bin katholisch, mein Freund Heide
Die beiden Paten sind evangelisch. Die katolische Kirche hatte sich geweigert zu taufen, da kein Pate katolisch ist!
Was soll ich sagen, obwohl keiner von uns beiden evangelisch ist, hat die evangelische Gmeinde sich sehr gefreut unseren Sproß in ihre Gemeinde aufzunehmen!
Ist dann zwar nicht ganz die Konfession die ich wollte, aber hauptsache getauft und er bekommt später konfirmanten Unterricht und lernt die wichtigen Christlichen Dinge.
Habt Ihr es in einer anderen Gemeinde versucht?

LG Alexa + Christian (14 Wochen)
schaut mal vorbei: http://www.milupa-webchen.de/Christian/

Beitrag von lockenkopf01 28.03.06 - 10:25 Uhr

Sorry-hab mich vertippt,Mein Enkel wird 3 Monate-

Beitrag von snake1379 28.03.06 - 10:44 Uhr

Hi Nina,

bei uns war es sogar noch komplexer. Wir verheiratet, wollten Erik evangelisch taufen lassen. Patin ist katholisch, wir aus der Kirche bei der Hochzeit ausgetreten. Und was soll ich sagen, unsere Pfarrerin musste dies zwar mit ihrem "Vorgesetzten" abklären, hat sich aber für uns eingesetzt. Und was soll ich sagen, es gab überhaupt keine Probleme. Allerdings wohnen wir auch auf dem Land und die Kirche ist bei uns sowieso "froh" zuwachs zu bekommen. Da war es ihnen egal, ob wir ausgetreten und die Patin nicht evangelischen Glaubens war. Ich würde bei einem anderen Pfarrer nachfragen, hätten wir auch so gemacht, wenn unsere abgelehnt hätte.

Liebe Grüße
Marina

Beitrag von lotti2102 28.03.06 - 10:51 Uhr

Hallo Nina
Habe eben mal in den Psalmen reingeschaut und leider nichts gefunden.
Sehe aber meine Pastorin am Donnerstag und werde sie einmal fragen wie das mit ddem Taufen so ist.
Ich lasse meine Tocher und auch mich Taufen.
Mein MAnn ist katolisch und leier haben wir keinen Katolischen Taufpaten gefunden deswegen jatzt evangelisch, wollen eh noch kirchlich heirazen, deswegen passt das ganz gut.
Wenn nicht anders trette doch wieder in die Kirche ein.

Lg anne und isa

Beitrag von anyca 28.03.06 - 11:01 Uhr

Liebe Nina,

die Kindstaufe ist tatsächlich nur möglich bzw. angebracht, wenn mindestens ein Erziehungsberechtigter Kirchenmitglied ist - wer sonst soll denn die christliche Erziehung garantieren, ohne die die Taufe keinen Sinn macht?

Deine Tochter hat selbstverständlich ein Anrecht auf Taufe: Sobald sie mit 14 religionsmündig ist, kann sie sich aus eigener Entscheidung taufen lassen. Alessa geht also nichts verloren.

Eine Taufe ist nun mal mehr als ne nette Familienfeier, sie ist die Aufnahme in eine Religionsgemeinschaft. Und Du würdest Deine Tochter doch auch nicht in irgend eine andere Religion aufnehmen lassen, der Du selber nicht angehörst, bloß weil Dir Aufnahmezeremonie gefällt?

Beitrag von rain72 28.03.06 - 11:01 Uhr

Hallo Nina,
so weit ich weiß, muss normalerweise mindestens ein Elternteil in der Kirche sein, um die christliche Erziehung zu gewährleisten. Ehrlich gesagt finde ich das auch sinnvoll, weil es ja nicht nur um den einmaligen Akt des Übers-Taufbecken-Halten-und-Feierns geht, sondern tatsächlich darum, deine Tochter christlich zu erziehen. Wenn Du das gern möchtest, warum trittst Du dann nicht einfach wieder ein??
Ich habe allerdings im Bekanntenkreis auch schon gehört, dass die Kinder von zwei aus der Kirche ausgetretenen Eltern katholisch getauft wurden - allerdings hatten die einen "superkatholischen" Taufpaten vorzuweisen, der diverse Ämter in der katholischen Kirche bekleidete und somit vielleicht bessere Beziehungen hatte...
LG
rain72

Beitrag von daniellebecker 28.03.06 - 11:43 Uhr

hehehe.. in der bibel wirst du keinen einzigen vers finden, der davon spricht das babys ueberhaupt getauft werden sollen. Taufe ist laut Bibel fuer Aeltere bzw fuer Leute die ne klare Entscheidung fuer Jesus machen koennen....Das was die kath. Kirche so wie Ev. Landeskirche machen ist da nicht wirklich biblisch. Leider...

Hilft dir jetzt aber auch nicht weiter gell...

Lass dein baby doch irgendwo segnen...?





Beitrag von anyca 28.03.06 - 12:04 Uhr

Und wenn wir schon dabei sind: In den Psalmen findet sich unter Garantie nix zur Taufe, da die ja aus dem Alten Testament sind - und bei den Juden wurde/wird ja nicht getauft.

Beitrag von flipps 28.03.06 - 14:38 Uhr

Hallo
ich bin nicht in der gleichen Situation mein Onkel ist allerdings Pfarre und mein Couseng. Wir sind Evangelisch aber das macht kein Unterschied. Der Pfarrer darf die Taufe nicht verweigern da er das Kind Taufen soll und nicht einen von euch. Jedes Kind hat ein anrecht drauf in Gottes Händen aufgenommen zu werden. Ween die erwachsene meinen aus zu tretten ist das ihre sachen ein Baby kann noch nicht für sich entscheiden und wenn ihr euch für sie für die Kirche entscheidet spricht das doch für euch. Ihr könnt euch auch von einen anderen Pfarrer in einer anderen Gemeinde Taufen lassen das ist kein problem.
Gruß Elfi.

Beitrag von anyca 28.03.06 - 15:16 Uhr

Der Pfarrer darf dem Kind die Taufe nicht verweigern, wenn es religionsmündig ist und selber entscheiden kann - ein Säugling kann aber nichts entscheiden!!! Von Gott angenommen ist das Kind ja auch ohne Taufe, das hat damit nix zu tun.

Aber natürlich darf der Pfarrer "heidnischen" ;-) bzw. ausgetretenen Eltern die Taufe des Kindes verweigern - wer selbst nicht (offiziell) Christ ist, wieso sollte der das Kind ins Christentum aufnehmen lassen?

Beitrag von flipps 28.03.06 - 14:43 Uhr

Ich bins noch mal
wenn ihr Taufpate habt dann können die das Kind religios erziehen.