Geräusch im Ohr !!!

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von stefanie2705 28.03.06 - 11:17 Uhr

Hallo,

ich habe schon seit einiger Zeit ein merkwürdiges Geräusch im Ohr. Ich würde es beschreiben, als wenn jemand mit einem Presslufthammer arbeitet.
Ich habe dieses Geräusch immer nur, wenn ich mich auf das Ohr hinlege. Ich kann dann auf dieser Seite kaum einschlafen, weil das mich total verrückt macht.

Beim HNO-Arzt war ich schon, er meinte es wäre nervlich bedingt, ich soll mein Gesicht entspannen und locker lassen. Das hilft aber nicht und eigentlich bin ich auch nervlich nicht angespannt.
Meine Ohren sind auch sauber (kein Ohrenschm....).
Ich dachte erst es liegt daran, aber es gibt kein Grund mal die Ohren ordentlich auszuspülen.

Vielleicht hat es ja auch mit Verspannungen zu tun. Ich merke schon, dass mein Nacken verspannt ist.

Wer hat vielleicht ein ähnliches "Geräusch" und kann mir Rat geben.

Viele Grüsse
Steffi

Beitrag von katzeleonie 28.03.06 - 11:23 Uhr

Hallo,

kann zwar gut sein, daß es nervlich bedingt ist, aber auch dann muß was dagegen getan werden, bevor Du evtl. einen Hörsturz bekommst (wenn es nicht schon einer war).

Geh zu einem anderen Doc, und erzähl ihm Dein Problem, und laß es bitte nicht zu lange anstehen, es ist ätzend, wenn es das für immer bleibt (das selbe hat meine Cousine, sie mußte Infusionen bekommen, zur besseren Durchblutung).

Alles Gute

Beitrag von yvi0279 28.03.06 - 11:58 Uhr

Hallo Steffi,

ich selbst hab einen Tinnitus, also ein Dauerpfeifen im Ohr. Mal ist es besser, mal schlechter.

Ich nehm Globuli gegen Stress und Gingko-Tabletten (sauteuer...) zur besseren Durchblutung.

Dein Arzt hat Recht. Es ist wirklich eine Entspannungs/Verspannungssache.

Ich hab ganz arg Verspannungen im Nacken und das hat damit zu tun.

Das mit den Infusionen bringt nichts. Sage ich. Und wenn man sich mal durchs Net liest wegen Tinnitus/Hörsturz dann kann man dort nachlesen dass nirgends bewiesen ist dass Infusionen oder Durchblutungshämmer was helfen.

Das Beste ist - so einfach es klingt - überhör es. Steiger DIch nicht rein. Ich weiß, hört sich leichter an als es ist, aber glaube mir - Du gewöhnst Dich dran. Hauptsache Du bleibst ruhig.

Alles Liebe Yvi #blume

Beitrag von jana123 28.03.06 - 13:45 Uhr

Hallo Yvi, ich finde es leichtsinnig, wenn du sagst, Infusionen bringen nichts.
Die Ursache für einen Hörsturz ist oft ein sog. Innenohrinfarkt, genau wie bei einem Herzinfarkt, muß dann das Blut verdünnt werden und eine Lyse durchgeführt werden. Sinn macht das aber nur unmittelbar nach diesem Hörsturz. Nach einigen Wochen bringt dann so eine Infusion nichts mehr.
Ich schließe mich an, beim Ratschlag für Entspannung zu sorgen, denn Stress wird vom Betroffenen oft nicht selbst wahrgenommen oder sogar dessen Existenz verleugnet "Ich doch nicht".
Das mit dem Überhören der Geräusche kann man erlernen.
Hier mal ein paar interessante Seiten:
http://www.tinnitus-liga.de/tinnitus.htm
http://www.tinnitus-liga.de/tbehand.htm
http://www.tinnitus.de/v3/index.php
http://www.netdoktor.de/krankheiten/fakta/ohrensausen.htm

Alles Liebe Jana

Beitrag von salizyl 28.03.06 - 19:06 Uhr

hallo, ich muß mich auch meiner vorrednerin anschließen.

es ist ja gut, dass es ei dir "nur" stressbedingt ist, es kann aber auch immer ein symptom für eine ernste erkrankung( erhöhter RR, durchblutungsstrg,hörsturz...s.o.) sein.
das ein arzt sagt, sie soll sich nicht verrückt machen und entspannen finde ich auch leicht abgespeist.

naja, trotzdem noch alles gute!

nina

Beitrag von yvi0279 29.03.06 - 10:41 Uhr

Hey Nina,

ich hatte auch schon einen Hörsturz. Und ich hab den Tinnitus jetzt seit über 2 Jahren. Mal mehr, mal weniger.

Ich will das um Himmels Willen nicht verharmlosen, nein! Auf jeden Fall würd ich noch zu einem zweiten Arzt gehen.

Aber ich hab mich auch gut durch die Materie durchgelesen und mich informiert - in vielen anderen Ländern (z. B. England) wird ein Hörsturz oder ein Tinnitus nicht so "hochgepuscht" wie hier in D.
Ich weiß, wie schwer das Leben mit so was sein kann.

Aber im Endeffekt - je mehr man sich verrückt macht desto schlimmer wird es.

Bei mir kommt halt dazu dass ich die Infusionen und die Durchbutungshämmer nicht vertrage (und das geht vielen so). Da sucht man sich eben andere Mittel und Wege und nach Gesprächen mit anderen Betroffenen habe ich herausgefunden dass meine Theorie doch eher zutrifft.

Aber vielleicht muss da wirklich jeder seinen Weg finden. Ich wollte eben nur sagen dass man sich auf keinen Fall hineinsteigern soll - dann wird alles nur schlimmer.
Und es wird wirklich viel unnötige Panik gemacht in Bezug auf Hörsturz und Tinnitus :-(

LG Yvi

Beitrag von wolfgang15 28.03.06 - 13:49 Uhr

Der Presslufthammer ist das Pochen deines Pulsschlages.

Gerade nachts werden die Sinne geöffnet, fast alle Laute sind weg.

Dazu kommt noch die Schallfunktion des Kissens.

Energieübungen fallen mir gerade nicht ein. Wenn du willst, lasse ich mir das durch den Kopf gehen. Melde dich dann noch mal.

Lass doch mal deinen Herzschlag überprüfen.

wolfgang.

Beitrag von sebel2005 28.03.06 - 14:07 Uhr

Hallo,

ich hatte auch den 'Presslufthammer' - mir kam es so vor, als würde mein Trommelfell wie wild flattern. Immer so 20 mal täglich etwa eine Minute lang.

Bei mir lag es an einem HWS. Lass Dich beim Orthopäden oder Hausarzt mal 'einknacken'. Habe mich derzeit intensiv mit dem Thema beschäftigt und solche Wirbelsäulenverrenkungen sind der häufigste Grund für Ohrengeräusche, neben Stress und schlechter Durchblutung.

Viel Erfolg, Sebastian

Beitrag von salizyl 28.03.06 - 19:11 Uhr

hallo,
ich würde da nicht länger warten und nochmal zum arzt gehen.

leider wird der tinitus häufig als stress abgespeist.
kann ja auch möglich sein, dass die eiene ursache ist, aber man darf nicht vergessen, dass die erkrankung auch zu enormen stress werden kann!!!

mein papa hat links zwei und rechts drei unterschiedliche geräusche, so dass er eine zeit lang krankgeschrieben werden mußte und sich völlig aus dem leben und der gesellschaft zurückzog...

naja, wünsche dir gute besserung und alles gute.

lg
nina

Beitrag von yvi0279 29.03.06 - 10:45 Uhr

Ach so, noch ne Anmerkung: Ich habe auch ein HWS-Syndrom. Bei mir kommt der Tinnitus AUCH davon. Zwar nicht nur alleine, aber mit. Stress ist aber auch eine wichtige Ursache.
Ich habe zwar keinen Stress (finde ich) aber ich bin ein sehr hibbeliger Mensch.

Bei meinem Hörsturz aber war definitiv nicht die Halswirbelsäule beteiligt. Mein Orthopäde war eher ziemlich sauer als ich den Verdacht äußerte ob mein Hörsturz daher kommt, er ist ziemlich verärgert und meinte, jeder HNO würde Tinnitus- oder Hörsturzpatienten zu ihm schicken weil allgemein oft der Verdacht auf die Halswirbelsäule fällt - in 90% der Fälle ist aber NICHT die HWS schuld. Meint er.

LG Yvi

Beitrag von sebel2005 29.03.06 - 13:20 Uhr

Stimmt, das muss man dazu sagen. Bei mir kamen auch mehrere Dinge auf einmal zueinander: HWS, Stress und Trauer. Mit den Einrenken hat es bei mir aber den entscheidenden Schritt zur Besserung gegeben. Und mit der Verarbeitung der Trauer wurde es dann immer besser.

lg Sebastian