Ständig wunder Brustwarzen und Schmerzen in der Brust... Teilumstellung auf Flasche ??? Hat jemand E

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von vonrogall 28.03.06 - 11:20 Uhr

Hallo!

Heute bin ich so weit, dass ich sage: Ich stille ab!! #heul

Unsere Kleine wird am Do 8 Wochen alt. Die ersten 4 Wochen waren super. Keine Probleme mit wunden Brustwarzen oder so. Seit ca. 3 Wochen hab ständig wunde, eingerissene Brustwarzen, teilweise auch Blutig. Nach dem Stillen tun mir die Brüste sehr weh. So schmerzhaft, dass ich fast am heulen bin und Angst vor dem nächsten Stillen habe.

Ich nehme die Kleine nur zum reinen Stillen an die Brust. Sobald ich merke, dass sie nicht mehr richtig zieht oder nur noch nuckelt, dann nehm ich sie von der Brust. Auch habe ich schon die verschiedensten Anlege Positionen ausprobiert. Es wird und wird nicht besser. Im Gegenteil. So langsam will mein Kopf nicht mehr mitspielen.

Ich habe mir die ganze Zeit versucht einzureden: Das gibt sich. Lass deiner Brust Zeit sich daran zu gewöhnen. Gib dir ne Chance.

Aber selbst das geht mittlerweilen nicht mehr. Ich bin einfach nur froh, wenn die Mahlzeiten vorbei sind. :-( Und dabei bin ich mit dem Stillen an sich sehr glücklich und habe große Panik, dass ich der Kleinen eher schade mit der Flasche.

Ich habe Salbe für die Brust und mach nach jedem stillen Rotlichduschen. Keine Besserung. #schmoll

Ich würde gerne die Tagmahlzeiten durch Flaschen ersetzen. Hab aber auch Angst vor Saugverwirrung.

Kann mir jemand von seinen Erfahrungen berichten ???

#danke

Grüße
Caddy mit Mann, Sophie (*19.11.2002) & Yvette (*02.02.2006)

Beitrag von binchen80 28.03.06 - 11:31 Uhr

Hallo,

lass dich erstmal drücken #liebdrueck.
Das tut mir echt leid für dich, dass es mit dem Stillen nicht so klappt, wie erhofft. Verstehe wenn du sagst ich will abstillen. Ich finde es bringt nichts wenn Mutter und Kind nur leiden dabei. Ich glaube auch nicht, dass du deiner Kleinen dann damit schadest, ganz ehrlich. Bei ner Freundin von mir war es ähnlich und sie hat dann auch abgestillt. Der Kleine gedeiht trotzdem prächtig und flitzt jetzt schon ;-)

Zum Thema abstillen kann ich dir leider nicht weiterhelfen. Aber wenn Du noch einen Versuch starten willst, geh in die Apotheke und hol dir die Stillhütchen von Medela (die Kleinen). Ich hatte die damals aus einem anderen Grund und sie sind wirklich klasse.
Außerdem musst du ja eh langsam abstillen und so ersparst du dir die Qualen ;-)

Liebe Grüße
Dina + Emily (*30.11.05)

Beitrag von maimuni 28.03.06 - 11:58 Uhr

Hi Caddy,
Das ist aber schade das es mit dem Stillen nicht klappt. Bei mir war es eher umgekehrt, hatte die selben Probleme in den ersten 4 Wochen aber danach war alles in Ordung und ich fing an wirklich gerne zu stillen. Als meine Brustwarzen wund waren holte ich mir aus der Apotheke von Palmer's " Cocoa Butter Formula" Nursing Cream (weiss aber leider nicht ob's die in Deutschland giebt, da ich in Dubai lebe ) und die bewirkte echte wunder, meine Brustwarzen wurden innerhalb von 2 Tagen in Ordnung und das Anlegen war dann auch um einiges einfacher. Zur Flasche, also schaden tust du deiner Kleinen damit nicht denn das allerwichtigste ist das du und dein Baby happy sind. Jedoch ist es muehsam, musst immer alles sterilisieren und abkochen, Pulver mixen und dann die Frage welches Pulver. Wenn du aus den Haus gehst musst du immer Flaschen - Pulver - Wasser parat haben. Es sind so viele Sachen zu beachten was du beim Stillen nicht hast, machst einfach dein T-Shirt hoch und das wars. Wegen der Saugverwirrung, also in deinen Fall wird deine Kleine sich dann eher an die Flasche gewoehnen da sie ja bestimmt auch merkt das du beim Stillen Anspannungen und Schmerzen hast. Wenn du mit der Flasche anfaengst musst du dir in Klaren sein das es mit dem Stillen dann vielleicht wirklich das Ende bedeutet. Aber sei nicht traurig.... was auch immer hauptsache deine Kleine und du sind happy.... mit oder ohne Mumu.
Liebe Gruesse Sandra

Beitrag von coppeliaa 28.03.06 - 12:01 Uhr


ich hatte auch ähnliche probleme.

was bei mir geholfen hat (tuts aber lange nicht bei jededm) war abpumpen. aus irgendeinem grund hat das bei mir die warzen wesentlich weniger beansprucht, hat kaum weh getan, die kleine hat die milch dann aus der flasche gekriegt und meine brust konnte in ruhe zusammenheilen.

saugverwirrung hat meine kleine nicht bekommen. es wird alles niedergesaugt, egal ob brustwarze oder flasche. auch als sie zwischendurch eine flasche pre bekommen hat wars kein problem.

mittlweile wird wieder hauptsächlich gestillt, hab ich das gefühl, dass mal wieder zuviel für die warze wird tu ich einmal inzwischen abpumpen.

hätte das nix geholfen dann hätte ich übrigens abgestillt, es hat wie bei dir nur wehgetan, hab schon fast panik vor der nächsten stillmahlzeit bekommen. hab dann einmal ein stillhütchen probiert, da war die warze aber schon sehr offen, und als ich da sah, dass die kleine minimum 50% blut mitschluckt hab ich gesagt 'so kann es unter keinen umständen weitergehen'.

eine glückliche flaschenmami ist weit besser als eine gestresst stillmami. falls es also nicht anders geht dann lass dir nix einreden und still ab.

alles gute! lg coppelia

Beitrag von karin_73 28.03.06 - 12:02 Uhr

Hallo!

Erst mal #liebdrueck
Ich hatte anfangs auch ziemliche Schwierigkeiten, war die ersten 3 Wochen im KH, hatte trotz Antibiotika 3 Brustentzündungen #schock und die Brustwarzen waren auch total wund und ich hab fast geheult beim Stillen, so weh hat das getan.
Eine Zeit lang hab ich abgepumpt, weil ich wegen der Antibiotika nicht stillen durfte, Jan bekam Fläschchen mit HA.

Ich hatte Glück und Jan bekam keine Saugverwirrung, er nahm danach wieder problemlos die Brust.

Bei mir war es so, dass die eine Brustwarze durch das Abpumpen recht schnell wieder ok war, aber die andere war noch wochenlang wund und schmerzte schlimm. Ich hab daheim also weiter abgepumpt und die eine Brust gestillt, die andere gepumpt und mit Flasche gefüttert. Als die Brustwarze dann endlich auch ausgeheilt war, hab ich ganz langsam wieder Mahlzeit für Mahlzeit gestillt und nur mehr hin und wieder gepumpt. So konnte sich die Brust schön langsam dran gewöhnen und nun klappt es!

Mir haben folgende Dinge auch noch gut geholfen:
*Purelan Salbe (Wollfett)
*Laser Therapie bei der Stillberaterin
*Mumi nach dem Stillen (Pumpen) an der Brust trocknen lassen

Du könntest dir eine el. Pumpe verschreiben lassen, die kannst du dir beim Bandagisten bzw. in der Apo. holen.

LG; Karin mit Jan *22.9.2005* der noch immer (fast) voll gestillt wird

Beitrag von rippe 28.03.06 - 13:18 Uhr

Hi,
ich kann's Dir nachfühlen wie es ist Panik vor dem Stillen zu haben. War bei mir in den ersten 2 Wochen. Jedes "Andocken" liess mir den Angstschweiss ausbrechen. War kurz davor alles sein zu lassen. Zum Glück bin ich zur Ärztin - die Hebamme meinte immer nur da müssen sie durch :-[ Also meine Ärztin hat mir eine Hammamelissalbe verschrieben (hoffentlich schreibt man das so). Habe dann zwei Tage abgepumpt und immer schön die Salbe drauf. Danach klappte das Stillen super. #freu
Entsprechend hat meine Kleine gelernt Brust und Flasche zu nehmen. Ich habe auch weiterhin eine Mahlzeit am Tag per Flasche (abgepumpt und/oder Milumil) gefüttert. Es hat nie Probleme mit dem Trinken gegeben. (Schöner Nebeneffekt: Papa konnte auch mal füttern).
Das Abstillen verlief auch gut, ab und zu hat sie nach der Brust geweint, aber das war mehr aus Kuschelbedürfnis als aus Hunger. Mittlerweile vermisst sie die Brust auch nicht mehr.
Alles Gute,
Rippe

Beitrag von 1.kind 28.03.06 - 13:26 Uhr

Hallo ihr 3,

also meine Stillberaterin hat schon im KH Weiskohl empfohlen.
Weiskohl enthält ein Enzym, was entzündungshemmend und kühlend wirkt.
Du mußt den Kohl waschen, ein paar Blätter abmachen und mit einem Nudelholz oder ähnlichem darüberrollen (Enzym wird freigesetzt). Man kann auch einzelne Blätter einfrieren.
Die Blätter legst du rundherum auf deine Brust und kannst die mehrere Stunden drauf lassen. Ich hab die immer beim nächsten Stillen gewechselt.

Probiers mal aus, mir hat es wirklich gut geholfen und es ist sehr preiswert.

Liebe Grüße,
Kathi

Beitrag von moonerl 28.03.06 - 13:58 Uhr

Hallo,

schmeiß die Stilleinlagen weg !!

Kauf dir welche aus Stoff, gibt es bei DM oder im Naturkostladen. Kauf mind. 2, du mußt auch diese öfter wechseln und auswaschen.

Die Stilleinlagen aus Stoff lassen mehr Luft an die Brustwarzen, als die zum wegwerfen.

Manche Frauen nehmen die kleinen Siebchen, schneiden den Stil ab und geben sie in den BH. Dann kommt auch genügend Luft an die Brustwarze.

Grüßle :-)

Beitrag von holgersengel 28.03.06 - 14:50 Uhr

hi caddy

das kenn ich nur zu gut. ich hatte genau die selben probleme wie du, nur das ich auch noch tierische schmerzen in der brust hatte. ich stille nils seit der 8. woche nur noch nachts. tagsüber belommt er sie pulle.
klappt wunderbar, aber ich habe mich jetzt dafür entschieden das er nur noch flasche bekommt (er kriegt jetzt comformil und seine blähungen und verstopfungen sind fast weg). ich habe nämlich gemerkt wenn ich ihn gestillt habe, geht der stuhl wieder schwieriger ab. ausserdem schläft er auch schon seit 3 tagen durch, wenns so bleibt hat sich das eh erledigt.

naja, jedenfalls könnte ich noch ewig so weitermachen.
meine milch ist nicht weniger geworden.

alles liebe und entscheide für dich was richtig ist. wenn man nur noch schmerzen hat, macht das kind einem auch nicht mehr so viel freude, auch wenn das nichts dafür kann.

alles liebe

jana+nils