Mein Mann ist nicht so tierlieb

Archiv des urbia-Forums Mein Tier & ich.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Mein Tier & ich

Welches Haustier passt zu unserer Familie? Wie oft muss ein Hund geimpft werden? Woher bekommen wir Rennmäuse? Tierliebhaber finden in diesem Forum Antworten auf alle Fragen rund um die Tierhaltung. Achtung: Über unser Forum dürfen keine Tiere weitergegeben werden.

Beitrag von mini_mayflower 28.03.06 - 17:30 Uhr

Hallo !

Eigentlich haben wir total die schöne Ehe miteinander. Aber das Einzige, was mich immer wieder stört, ist, dass mein Männe Tiere als so minderwertig ansieht.
Als er Kind war, durfte er keinerlei Haustiere daheim halten. Lediglich Kaninchen, die draußen im Gehege waren. Als die dann starben, gabs nix mehr.
Katzen wurden von seinem Papa mit dem Hochdruckreiniger verjagt. Sein Papa brachte ihm bei, Tiere richtig zu hassen und sie als was ganz Dämliches darzustellen. Frag mich hier nun, wer dämlich ist #kratz.
Wir haben nun eine Katze. Ich sag mal so, er duldet unseren Kater. Auch wird er von ihm gestreichelt. Gelegentlich.
Aber meistens beachtet er ihn nicht. Schade. Denn Katerle sucht meistens bei diesen Menschen die Aufmerksamkeit.
Ich bin halt ein extremer Tierliebhaber. Für mich ist unsere Miez wie ein Familienmitglied. Von mir und den Kindern bekommt auch der Kater volle Aufmerksamkeit. Unsere Kids wachsen Gott sei Dank mit Tieren auf und ich bringe ihnen bei, dass man liebevoll mit ihnen umgehen soll und dass man auch Verantwortung ggü. dem Tier zeigen muss.

Haben schon x-Male darüber gesprochen.
Mein Mann meint, bis zu einem gewissen Grad kann er auch unsere Katze liebhaben, aber manchmal denk ich, wir hätten uns schon alle 100% einig sein müssen, dass wir Tiere halten wollen.

Mein Mann hat mich schon mit dem "Tierpark" kennengelernt und er musste somit die Tiere akzeptieren.
Hab ja noch Kaninchen. Aber Hauptthema ist die Katze.

Kann man da noch was machen, damit er kapiert, dass Tiere auch Gefühle haben, auch leiden, sich erfreuen, sich mitteilen ? Kenn schon viele andre Männer, die auch den Draht nicht so zu Tieren haben, wie Frauen. Aber das stört mich einfach, dass mein Mann so unterkühlt ggü. Tieren wirkt.
Wie sind eure Partner denn so eingestellt mit Tieren ?
War es früher auch mal anders ? Oder ist es bis heute nicht anders ?

Wer kann mir ein paar Tipps geben oder auch seine Geschichte erzählen ?

#danke

mini_may#blume

Beitrag von susasummer 28.03.06 - 18:10 Uhr

Bei uns ist es ähnlich,obwohl mein Freund mit Tieren aufgewachsen ist.Mit meerschweinchen und Hunden.

Er streichelt unsere Katzen zwar,aber ansonsten sind sie ihm auch egal.Das ist eben nur meine Liebe und mein Hobby.
Unsere Kinder finden die Katzen auch klasse.Und das klappt auch meistens sehr gut.

Beitrag von spider99999 28.03.06 - 20:08 Uhr

....mein Mann ist absolut tierlieb und ich könnte mir auch nicht vorstellen, mit einem Mann verheiratet zu sein der Tiere nicht mag und vor allem auch achtet. Ich finde es absolut schade, wenn Kinder ohne Tiere aufwachsen, ich hatte in meiner Kindheit alles was es so gibt vom Wellensittich über Meerschweinchen und Chinchilla, Katze und derzeit haben wir 2 Kanninchen und zwei Tibet-Terrier. Wir können uns ein Leben ohne unsere Tiere nicht mehr vorstellen. Gruß Kim

Beitrag von shandor 28.03.06 - 20:18 Uhr

"Wer Tiere liebt, liebt auch die Menschen"


Mein Mann war immer der Meinung, dass es Hunde,- und Katzenmenschen gibt. Er wäre natürlich ein Hundemensch #augen und bisher hatten wir in den über 30 Jahren unserer Ehe immer Hunde.
Da es uns, aus gesundheitlichen Gründen, nicht mehr möglich ist, einen großen Hund zu halten, habe ich meinen größten Wunsch, eine Katze, durchgedrückt.

Meine kleine, süße Tabby hat meinen Mann bereits voll um die kleine, weiße Pfote gewickelt und ich muss immer lächeln, wenn mein "Hundemensch" mit dem kleinen Kätzchen schmust.

Eva

Beitrag von trollmama 29.03.06 - 07:53 Uhr

>>Mein Mann hat mich schon mit dem "Tierpark" kennengelernt und er musste somit die Tiere akzeptieren.<<

Hallo!
Genau das hat er doch auch getan, oder? Und Du hast ebenfalls Deinen Mann genau SO kennengelernt, wie er ist, aber im Gegenzug kannst (oder willst) es aber nicht akzeptieren, sondern ihn ändern? Wie würdest Du Dich fühlen, wenn Dein Mann versuchen würde, Dich auf Biegen und Brechen ändern zu wollen, obwohl ihm Deine Ansichten von Anfang an bekannt waren?
Ich denke, daß Du seine Meinung genauso respektieren solltest, wie Du Deine Meinung respektiert haben willst, selbst wenn sie Dir noch so wenig in den Kram paßt. Denn auch das gehört zu einer Ehe!
Viele Grüße
Trollmama

Beitrag von smash79 29.03.06 - 15:23 Uhr

Ich glaube nicht, dass ein Mensch, der Tiere nicht mag, plötzlich zum Tierliebhaber wird #gruebel Hab auch noch nie gehört, dass sich jemand in diesem Punkt geändert hat.

Ich kann nur sagen, mein Exmann war auch genau so. Tiere, die keinen Nutzen brachten, waren für ihn einfach nur überflüssig #augen
Niemals wäre er mit meinem Kaninchen zum Tierarzt oder so, null Chance #schmoll

Mein jetziger Freund ist das pure Gegenteil, er ist ganz entzückt von den Kaninchenbabies seiner Grossvaters ;-), und schmust und spielt mit meinem Kater #freu

Das waren so meine Erfahrungen zum Thema "Mann und Tier"....

Beitrag von bernadette2 29.03.06 - 22:07 Uhr

Hi!
Also ich denke ebenfalls,wenn jemand keine Tiere mag,dann kann man ihn nicht vom Gegenteil überzeugen!!!!
Mein damaliger Freund war so ein Exemlar und ich hatte 2 Katzen:-(!Will nicht wissen,was er gemacht hat,wenn ich nicht da war#schock!Zugegeben hat er natürlich nix(allerdings hatte mein Kater verkohlte Barthaare#heul).Getrennt haben wir uns nach 6 Jahre letztendlich (auch)wegen der Tiere(kann nicht den ganzen Tag zu Hause sein um zu gucken,ob Tier und Mensch sich verstehen)!!!Würde niemals mehr ein Tier halten,wenn mein Partner diese nicht mag!Dem Tier zuliebe!!!Mein jetziger Mann,hat selbst eine Katze in die Ehe gebracht und ist sehr tierlieb,sonst würde es bei uns auch nicht so gut funtionieren!!!