Mandel OP

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von zanadu 28.03.06 - 17:44 Uhr

Hallo, mein Sohn (4 Jahre)hat sehr dicke Mandeln (fast zusammengewachsen) er hat Pobleme mit dem Schlucken . Außerdem noch Polypen und erhöhten Ohrinnendruck. Was das Bedeutet weiß ich nicht. Er ißt deshalb nur weiche Sachen. Der Arzt meine die Mandeln sollten vielecht verkleinert werden. Wir müssen in 3 Monaten wieder zur Kontrolle.Hat von euch jemand so eine OP mitgemacht, wie gefährlich ist sie, hat es etwas gebracht?

Beitrag von sunny156 28.03.06 - 18:00 Uhr

Hallo,

Taisha hatte sehr große Mandeln die sich in der Mitte berührt hatten (kissing tonsils) außerdem hatte sie riesige Polypen und Wasser hinter dem Trommelfell!! Das hatte zur Folge das sie ständig krank war und geschnarcht hat wie ne ganze Kompanie *gg*

JEdenfalls wurde überlegt ob man bei ihr die Mandeln verkleinern lassen soll per laser oder ganz raus! In ihrem Fall entschied man ganz raus! Die OP ist ganz gut gelaufen, waren ca. eine Woche im KH und seitdem hat sie Ruhe!!! Bei jeder OP gibt es risiken, aber da es eine Standard OP ist, sind diese doch eher gering!!!

Seit der OP hat Taisha jedenfalls keine Erkältung oder dergleichen gehabt! Sie hatte zwar Probleme mit den Ohren, das ist aber ne andere Geschichte!

LG,
Sunny und Taisha Cheyenne (fast 3)

Beitrag von regenbogenmum 28.03.06 - 21:41 Uhr

hallo, gerade erst im februar bekamm mein sohn 5 jahre alt die grossen mandeln raus, und es verlief alles super, nach nur 4 tagen krankenhaus aufenthalt waren wir wieder zuhause, jetzt isst mein sohn viel besser, er schläft nachts besser schnarcht nicht mehr, ich bereue es nicht das die mandeln raus sind, ihm gehts jetzt gut was hätte ich ihn länger quälen lassen sollen?keine angst, wird schon gut gehen.lg:-)

Beitrag von maxmama 28.03.06 - 22:01 Uhr

Hallo!
Mein Sohn (4) wurden die Mandeln entfernd und das war sehr gut. Er war öfter krank. Außerdem hat er geschnarcht was ja erstmal nicht sehr beunruhigend war aber der Kinderarzt hat das die Sauerstoffsättigung beim Schlaf getestet. Durch die zu großen Mandeln wurde das Gehirn beim Schlaf mit zu wenig Sauerstoff versorgt. Das hat sich bei meinem Sohn durch Wutausbrüche, Unausgeglichenheit und ähnliches geäussert und ich dachte schon ich mache was bei der Erziehung falsch. Die Operration selber ist ein Routineeinsatz. Es sind die allgemeinen Risiken die bei einer Narkose immer vorhanden sind dabei. Ich würde es jederzeit wieder machen. Bei deinem Kind hört es sich ja noch heftiger an eher so als seien sie entzündet. Lass dich genau informieren vom Arzt stell deine Fragen rede über deine Ängste.
LG
Michi:-)

Beitrag von jusudi73 30.03.06 - 13:56 Uhr

Hallo Zanadu,

also ich hab das mit meinem Sohn jetzt hinter mich gebracht. Er ist Anfang Februar operiert worden und ich bin damit sehr glücklich!

Er hatte auch stark vergrößerte Mandeln, Polypen und den erhöhten Ohrinnendruck. Das wird durch die großen Polypen begünstigt. Mein Sohn hat sehr stark in der Nacht geschnarcht und hatte durch die mangelnde "Belüftung" auch Atemaussetzer! Gegessen hat er sehr schlecht, auch nur weiche Sachen wie Nudeln und Toast (ungetoastet), alles sehr einseitig.

Das mit den Atemaussetzern war sehr gefährlich, deshalb haben wir den OP Termin schon nach 3 Wochen bekommen.

Das Hörvermögen wird durch den hohen Ohrinnendruck auch beeinträchtigt und die Kinder lernen in der Regel nicht sehr gut oder langsamer sprechen. Bei meinem ist mir das erst gar nicht aufgefallen, weil er eigentlich sehr gut sprach. Nur eine bestimmte Tonlage konnte er wohl schwer hören, nämlich dann, wenn ich gesungen habe! So ist mir das dann auch aufgefallen, dass er manchmal nicht gut hört. Seine Kurve im Hörtest war auch super schlecht!

Also wurden bei der OP die Mandeln halbiert, die Polypen entfernt und durch einen Schnitt im Trommelfell die zähe Flüssigkeit im Ohr weitestgehend entfernt. Dadurch, dass die Flüssigkeit so zäh war, wurden ihm Paukenröhrchen gelegt, die das Ohr jetzt weiterhin belüften! Dadurch dass das Ohr durch die Röhrchen belüftet wird und durch die Entfernung der Polypen ebenfalls ist das Hörvermögen stark verbessert worden und mein Sohn schnarcht fast gar nicht mehr (es sei denn, er ist erkältet). Er sagt super oft, dass er Hunger hat, was er vorher NIE gesagt hat! Leider isst er meist immer noch nichts unbekanntes, das kostet mich viel Nerven, aber er ist schwerer geworden und viel agiler und hat mehr Freude daran sich zu bewegen.

Ich würde diese OP immer wieder machen! Auch finde ich gut, dass direkt alles in einem Abwasch gemacht wurde, da so eine Narkose ja auch nicht gerade toll ist und so musste er das nur ein Mal mitmachen!

Ich wünsche euch alles Gute!
Wenn Du noch Fragen hast melde Dich ruhig nochmal,
die OP dauert übrigens ca. 30 - 40 Minuten, Du musst 3 Tage im Krankenhaus mit Deinem Sohn einkalkulieren!

Liebe Grüsse
Julia