Fruchtwasseruntersuchung???

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von scarlett1605 29.03.06 - 07:24 Uhr

hi,

meine schwägerin (36 J.) ist schwanger in der 25. ssw und meinte mir gesern einreden zu müssen, das man unbedingt eine fruchtwasseruntersuchung machen muß, sie hätte das auch gemacht. meine fä sagt aber, das wäre nicht nötig, da ich ja auch erst 31 bin.
was haltet ihr von der untersuchung? ich habe mich für die nackenfaltenmessung entschieden - sonst nichts. die macht mich echt kirre, aber ich glaube, die ist übervorsichtig, weil ihr mann arzt und sie krankenschwester ist.

lg,

Beitrag von ella1967 29.03.06 - 07:33 Uhr

Also letztendlich entscheidest Du ja ob du die Fruchtwasseru. machen möchtest, ich habe sie machen lassen aber ich bin auch schon 38 jahre und habe eine kleine behinderte schwester und nur aus diesem grund habe ich es machen lassen es besteht ja immer ein risiko bei dieser geschichte und wie gesagt entscheiden tust du es.
LG Ella 28ssw

Beitrag von pia_2005 29.03.06 - 07:38 Uhr

Guten Morgen !

Also ich bin (im Moment noch) 30 ... und ich hab eigentlich nicht im Traum daran gedacht, eine Fruchtwasseruntersuchung machen zu lassen.
In unserem Alter ist wohl lt. Wahrscheinlichkeitsrechnung die Gefahr, ein behindertes Kind zu bekommen viel geringer als die Gefahr, dass bei der FU etwas passiert !
Also lass Dich nicht verrückt machen.

Ich habe nicht einmal die Nackenfalten-Messung machen lassen.

Aber das musst Du halt für Dich ganz alleine entscheiden.

Liebe Grüsse

Pia #klee

Beitrag von wolfsblume 29.03.06 - 07:48 Uhr

Hallo

Ich bin mit 35 das 1.mal Mutter geworden habe außer einer Feindiagnostik nichts machen lassen, das Risiko einer FG war mir einfach zu hoch.
Nun werde ich 37 und bin wieder schwanger und werde wieder nichts machen außer einer Feindiagnostik.
Jeder muß es selber wissen was er macht ,aber mir war klar das ich auch ein Kind mit Down-Syndrom bekommen würde also erübrigte sich die Frage nach der Fruchtwasseruntersuchung. Meine Tochter kam kerngesund zur Welt.Eine Bekannte von mir hat durch die FU Ihr Baby verloren, weil sich das Baby durch die Punktion einen Virus geholt hatte.
Mit 31 zählst Du nicht mal zu den Risikoschwangeren aber wissen mußt Du das selber.

LG Elke + Lea Ciara *28.08.04 + Würmchen 5+6

Beitrag von oldma 29.03.06 - 07:55 Uhr

...... ich habe auch nur eine feindiagn. machen lassen. wird ja eh in einer pränatalen spezialpraxis gemacht. da war alles so super klasse, dass mir die ärzte von einer fu abgeraten haben,wg.unnötigem risiko. diese hätte ich dann auch gleich dort machen lassen können. der spezial us (11.woche wg.fehlbildungsausschluss) war ein tolles erlebnis, du siehst alles live mit und bekommst alles schön erklärt (aber auch mögl. behinderungen! falls es hinweise dafür gibt,dafür musst du vorher unterschreiben) und schöne bilder mit. und ab da wusste ich auch das geschlecht. war einfach nicht zu übersehen.#hicks . lass dich in deinem jugendlichen alter also mal nicht verrückt machen und verzichte besser auf eine invasive untersuchung. l.g.c.

Beitrag von pia_2005 29.03.06 - 08:15 Uhr

Hallo !

Jetzt hab ich ne kurze Frage an Dich ...

WAS ist denn genau diese Feindiagnostik ... wird die automatisch gemacht ??
Und Du schreibst etwas von einem Spezial-US in der 11. SSW !? Was ist DAS denn ????

#kratz Macht meine FÄ schon alle Untersuchungen, die sie machen sollte ... ?

LG und #danke schonmal

Pia #klee (15. SSW)

Beitrag von michi78 29.03.06 - 08:46 Uhr

Hallo

Entscheiden muss das natürlich jeder selber.
WIr lassen gar nix machen.
Uns würde das Ergebniss eh nix bringen da wir das Baby eh nicht Abtreiben könnten.
Klar wollen wir wie alle anderen auch ein gesundes Baby - aber da hat man halt keinen Einfluss drauf.

Schon alleine die Vorstellung das mir da jemand in den Bauch sticht mit ner Nadel - ne, ne#schwitz

Michi

Beitrag von edi69 29.03.06 - 09:07 Uhr

Hallo Scarlett!
Lass dich nicht von anderen beeinflussen. Nur DU und dein Partner könnt diese Entscheidung treffen- sonst niemand!
Du bist wirklich noch jung, ich würde mir das gut überlegen. Mache doch zusätzlich noch den Bluttest (triple) dann kann man auf jeden Fall einiges ausschließen. Ich hatte vor 1 Woche die Fruchtwasseruntersuchung- ich bin 36 Jahre und mein Arzt meinte ab diesem Alter rät er dazu. Als ich dann kurz vor der Untersuchung stand und der Doc meinen Mann und mich noch einmal über die Risiken informierte, habe ich es bereut mich dafür entschieden zu haben. (klar hatte ich mich lange vorher ausführlich informiert) aber so kurz vor knapp war's mir dann doch sehr, sehr mulmig. Die Untersuchung an sich war nicht schlimm, allerdings wie eine einfache Blutentnahme war's auch nicht gerade. Ich habe die Nadel durch die Bauchdecke und die verschiedenen Gewebeschichten gesprürt. Nun muß ich noch ne ganze Woche warten bis ich endlich das Ergebnis bekomme! Furchtbar!! :-%
Ich finde es nicht schön von Angehörigen oder Freunden, wenn sie immer so "tolle" Tipps auf Lager haben. Gerade wenn man das erste Kind bekommt ist man eh unsicher und wenn man dann immer von anderen hört was man alles tun soll und was nicht hilft das auch nicht gerade weiter. Besprich dich mit deinem Arzt. Das kann ich dir nur raten!
#liebdrueck

Beitrag von mica2406 29.03.06 - 12:10 Uhr

Hallo!
Es ist ganz einfach.
Wenn Du ein Kind mit Chromosomenschäden nicht zur Welt bringen würdest, dann lass eine FWU machen. In allen anderen Fällen ist es ein unnötiges Risiko.

Die ganzen Risikoabschätzungsmethoden (Nackenfaltenmessung, Triple Test etc.) sind Augenwischerei. Jede Frau - völlig unabhängig vom Alter - kann ein Kind mit Chromosomenschäden bekommen.

Falls Du nicht weißt, was "Chromosomenschäden" alles bedeuten kann - es gibt nämlich nicht nur das "Down-Syndrom", die Trisomie 21 sondern noch eine Menge anderer Abnomalitäten - dann kannst Du Dir über die Internet -Seite www.leona-ev.de (vor allem bei den Erfahrungsberichten) einen Überblick verschaffen.

LG